{"id":12492,"date":"2025-03-04T17:00:26","date_gmt":"2025-03-04T16:00:26","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.prif.org\/gewalteskalation-im-kontext-der-kolumbianischen-bemuehungen-um-frieden-ursachen-und-auswirkungen-der-humanitaeren-krise-in-catatumbo\/"},"modified":"2025-03-04T17:00:26","modified_gmt":"2025-03-04T16:00:26","slug":"gewalteskalation-im-kontext-der-kolumbianischen-bemuehungen-um-frieden-ursachen-und-auswirkungen-der-humanitaeren-krise-in-catatumbo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2025\/03\/04\/gewalteskalation-im-kontext-der-kolumbianischen-bemuehungen-um-frieden-ursachen-und-auswirkungen-der-humanitaeren-krise-in-catatumbo\/","title":{"rendered":"Gewalteskalation im Kontext der kolumbianischen Bem\u00fchungen um Frieden: Ursachen und Auswirkungen der humanit\u00e4ren Krise in Catatumbo"},"content":{"rendered":"<p><strong>Im Januar 2025 f\u00fchrten gewaltsame Zusammenst\u00f6\u00dfe zwischen konkurrierenden bewaffneten Gruppen in der Region Catatumbo zu einer der schlimmsten humanit\u00e4ren Krisen in der j\u00fcngeren Geschichte Kolumbiens. Mindestens 55 Zivilisten starben und mehr als 50.000 Menschen wurden vertrieben. Obwohl die Regierung von Gustavo Petro den nationalen Notstand ausgerufen und das Milit\u00e4r eingesetzt hat, bleibt die Lage angespannt. In diesem Artikel, der auf einem <a href=\"https:\/\/www.prif.org\/fileadmin\/Daten\/Publikationen\/TraCe-Publikationen\/TraCePB2508_Catatumbo_Violence_barrierefrei.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">englischsprachigen TraCe Policy Brief<\/a> basiert, identifizieren wir die Hauptursachen f\u00fcr die j\u00fcngste Eskalation der Gewalt und er\u00f6rtern die Auswirkungen auf laufende und k\u00fcnftige Versuche, Frieden in Kolumbien zu schaffen.<\/strong><\/p>\n<p>Am 16. Januar 2025 eskalierte die Gewalt in Catatumbo, einer Region im Nordosten Kolumbiens an der Grenze zu Venezuela. Im Zentrum des Disputs standen die einzige verbliebene Guerillaorganisation Kolumbiens, das <em>Ej\u00e9rcito de Liberaci\u00f3n Nacional<\/em> (ELN), und der <em>Frente 33, <\/em>eine bewaffnete Splittergruppe, die aus der Demobilisierung der <em>Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia \u2013 Ej\u00e9rcito del Pueblo<\/em> (FARC-EP) hervorgegangen ist. Als Reaktion auf die Ermordung einer Familie in Tib\u00fa, die dem <em>Frente 33<\/em> zugeschrieben wurde, griff das ELN Mitglieder und vermeintliche Unterst\u00fctzer*innen der FARC-EP-Dissidentengruppe an und l\u00f6ste damit gewaltsame Zusammenst\u00f6\u00dfe zwischen den beiden Gruppen aus.<sup><a href=\"https:\/\/www.prif.org\/publikationen\/endnoten-gewalteskalation-im-kontext-tracepb08\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">1<\/a><\/sup> Innerhalb weniger Tage wurden nach Angaben des kolumbianischen Verteidigungsministeriums <a href=\"https:\/\/razonpublica.com\/situacion-humanitaria-seguridad-del-catatumbo\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mehr als 50.000 Menschen gewaltsam vertrieben und mindestens 55 Menschen ermordet<\/a>. Damit wurden diese Ereignisse zu \u201e<a href=\"https:\/\/www.elespectador.com\/colombia-20\/analistas\/violencia-en-catatumbo-el-debate-en-torno-a-la-politica-de-drogas-y-el-acuerdo-de-paz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">einer der schlimmsten humanit\u00e4ren Krisen, die Kolumbien seit Jahrzehnten erlebt hat<\/a>\u201c. Am 20. Januar reagierte die kolumbianische Regierung, indem Pr\u00e4sident Gustavo Petro den Ausnahmezustand (<em>estado de conmoci\u00f3n interna<\/em>) ausrief und <a href=\"https:\/\/caracol.com.co\/2025\/01\/28\/mindefensa-hay-cuatro-operaciones-ofensivas-simultaneas-en-el-catatumbo\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">fast 10.000 Soldaten entsandte<\/a>.<\/p>\n<p>In diesem Artikel beleuchten wir in K\u00fcrze den Kontext der j\u00fcngsten Ereignisse in Catatumbo und er\u00f6rtern die wichtigsten Ursachen, die die Gewalteskalation erkl\u00e4ren helfen. Abschlie\u00dfend diskutieren wir die Auswirkungen auf die Umsetzung des Friedensabkommens, das der kolumbianische Staat 2016 mit der FARC-EP-Guerilla geschlossen hatte, sowie auf die ehrgeizige Friedens-Agenda (<em>Paz Total<\/em>) der Regierung Petro.<\/p>\n<h2>Kontext: Die Region Catatumbo<\/h2>\n<p>Catatumbo liegt im Department Norte de Santander im Nordosten Kolumbiens, an der Grenze zu Venezuela. Es umfasst 11 Gemeinden und zwei indigene Reservate (Motil\u00f3n-Bar\u00ed und Catalaura). In der Region<a href=\"https:\/\/colaboracion.dnp.gov.co\/CDT\/PublishingImages\/Planeacion-y-desarrollo\/2024\/Agosto\/pdf\/pactos-catatumbo.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> leben rund 370.000 Einwohner*innen, fast die H\u00e4lfte davon in l\u00e4ndlichen Gebieten<\/a>. Catatumbo besitzt eine gro\u00dfe biologische Vielfalt und nat\u00fcrliche Ressourcen, darunter fruchtbares Land f\u00fcr die Landwirtschaft, eine vielf\u00e4ltige Flora und Fauna sowie bedeutende Mineral- und Energiereserven.<\/p>\n<p>Jahrzehntelange bewaffnete Konflikte haben das soziale Gef\u00fcge von Catatumbo stark beeintr\u00e4chtigt. Seit den 1970er Jahren waren Guerillagruppen wie das ELN, die Volksbefreiungsarmee (<em>Ej\u00e9rcito Popular de Liberaci\u00f3n \u2013 EPL<\/em>) und die FARC-EP in der Region <a href=\"https:\/\/web.comisiondelaverdad.co\/especiales\/catatumbo\/factores-persistencia.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">stark vertreten<\/a>. Nach 1999 versch\u00e4rfte das Auftauchen paramilit\u00e4rischer Gruppen die territorialen Auseinandersetzungen, was zu einem <a href=\"https:\/\/centrodememoriahistorica.gov.co\/micrositios\/catatumbo\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">starken Anstieg von Massakern, Zwangsvertreibungen, erzwungenem Verschwinden und sexueller Gewalt<\/a> f\u00fchrte. Nach der Demobilisierung der Paramilit\u00e4rs in den fr\u00fchen 2000er Jahren verst\u00e4rkten die Guerillagruppen ihre Pr\u00e4senz wieder, und seit der Demobilisierung der FARC-EP im Jahr 2017 ist das ELN zur dominierenden bewaffneten Gruppe in der Region geworden. Angesichts der Bedeutung des Koka-Anbaus in Catatumbo und seiner entscheidenden Rolle f\u00fcr den grenz\u00fcberschreitenden Drogenhandel ist die Region von strategischer Bedeutung f\u00fcr das ELN, die Venezuela auch als Zufluchtsort und Operationsbasis nutzt. W\u00e4hrend der Staat eine begrenzte Pr\u00e4senz in Catatumbo beibehalten hat, war es bis zuletzt vor allem die FARC-EP-Dissidentengruppe <em>Frente 33,<\/em> die die territoriale Kontrolle des ELN \u00fcber Catatumbo weiterhin in Frage stellte (siehe <a href=\"https:\/\/insightcrime.org\/es\/noticias\/renovada-guerra-centro-cocaina-colombia\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/indepaz.org.co\/transformacion-territorial-y-reconfiguracion-del-conflicto-retos-y-propuestas-para-el-catatumbo\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>).<\/p>\n<h2>Ursachen: Was erkl\u00e4rt die j\u00fcngste Gewalteskalation?<\/h2>\n<p>Die j\u00fcngste Eskalation der Gewalt in Catatumbo und die schwerwiegende humanit\u00e4re Krise sind das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels von Faktoren zur\u00fcck, die die Konfliktdynamik in der Region gepr\u00e4gt haben.<\/p>\n<figure id=\"attachment_10507\" aria-describedby=\"caption-attachment-10507\" style=\"width: 648px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-10507 size-large\" src=\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/colombie21-edited-Legende-sauber-1-1024x908.jpg\" alt=\"Karte von Kolumbien, in der die Region Catatumbo und das Department Norte de Santander im Grenzgebiet zu Venezuela eingezeichnet sind\" width=\"648\" height=\"575\" srcset=\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/colombie21-edited-Legende-sauber-1-1024x908.jpg 1024w, https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/colombie21-edited-Legende-sauber-1-300x266.jpg 300w, https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/colombie21-edited-Legende-sauber-1-768x681.jpg 768w, https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/colombie21-edited-Legende-sauber-1-1536x1361.jpg 1536w, https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/colombie21-edited-Legende-sauber-1.jpg 1855w\" sizes=\"(max-width: 648px) 100vw, 648px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-10507\" class=\"wp-caption-text\">Karte: Region Catatumbo, Quelle: Insight Crime zitiert nach BBC. Quelle der Karte: <a href=\"https:\/\/d-maps.com\/m\/america\/colombia\/colombie\/colombie21.svg\">https:\/\/d-maps.com\/m\/america\/colombia\/colombie\/colombie21.svg (bearbeitet)<\/a><\/figcaption><\/figure>\n<p>Strukturelle Ursachen, die die Bedingungen f\u00fcr den erneuten Zyklus bewaffneter Konflikte geschaffen haben, sind unter anderem die strategische Bedeutung Catatumbos f\u00fcr bewaffnete Gruppen und eine Geschichte der Vernachl\u00e4ssigung durch den Staat, in der Grundbed\u00fcrfnisse wie Gesundheitsf\u00fcrsorge, Bildung, sauberes Wasser und Wohnraum weitgehend unerf\u00fcllt geblieben sind. Die sozio\u00f6konomische Marginalisierung der Region wird dadurch weiter vertieft. In diesem Kontext haben nichtstaatliche bewaffnete Gruppen wie das ELN parallele Regierungsstrukturen geschaffen, die das t\u00e4gliche Leben regeln. Sie sorgen f\u00fcr Sicherheit, schlichten Streitigkeiten und beaufsichtigen sowohl legale als auch illegale wirtschaftliche Aktivit\u00e4ten. Neben der Zwangsrekrutierung und Erpressung zwingen die bewaffneten Gruppen die Zivilbev\u00f6lkerung zugleich zur Loyalit\u00e4t und bestrafen diejenigen, die der Kollaboration mit dem \u201eFeind\u201c verd\u00e4chtigt werden. Lokale Gemeinschaften befinden sich daher in einem sehr schwierigen Umfeld, in dem rivalisierende Gruppen konkurrierende Forderungen nach Zusammenarbeit stellen, die mit Gewalt durchgesetzt und bestraft werden. Vor diesem Hintergrund haben die Versuche des kolumbianischen Staates, der Situation in Catatumbo mit milit\u00e4rischen Mitteln zu begegnen, die Verwundbarkeit der lokalen Bev\u00f6lkerung eher noch verst\u00e4rkt (siehe z.B. <a href=\"https:\/\/insightcrime.org\/investigations\/informants-tibu-how-colombian-state-unleashed-wave-femicides\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>).<\/p>\n<p>Ausgehend von diesen strukturellen Bedingungen lassen sich es zwei situative Ursachen identifizieren, die die j\u00fcngste Gewalteskalation erkl\u00e4ren helfen:<\/p>\n<h3>(1) Die St\u00e4rkung des ELN<\/h3>\n<p>Nach der Demobilisierung der FARC-EP im Rahmen des Friedensabkommens von 2016 konnte u.a. das ELN das Machtvakuum in ehemaligen FARC-EP-Hochburgen ausnutzen und nach und nach Gebiete und illegale Wirtschaftszweige \u00fcbernehmen, die zuvor von dieser bis dato konkurrierenden Guerrilla kontrolliert wurden. Offiziellen Sch\u00e4tzungen zufolge war das ELN im Jahr 2018 bereits <a href=\"https:\/\/ideaspaz.org\/publicaciones\/investigaciones-analisis\/2020-01\/que-hacer-con-el-eln-opciones-para-no-cerrar-la-puerta-a-una-salida-negociada\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">von etwa 3.000 auf 4.000 Mitglieder angewachsen<\/a>. Bis 2024 soll diese Zahl auf mehr als 6.000 K\u00e4mpfer angewachsen sein, was das ELN <a href=\"https:\/\/www.lasillavacia.com\/silla-nacional\/cifras-secretas-del-gobierno-confirman-que-todos-los-grupos-armados-crecieron\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zur gr\u00f6\u00dften aktiven bewaffneten Gruppe in Kolumbien macht<\/a>. Das ELN hat auch seine territoriale Pr\u00e4senz ausgeweitet, von <a href=\"https:\/\/www.pares.com.co\/post\/en-qu%C3%A9-municipios-tiene-presencia-el-eln\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">96 Gemeinden im Jahr 2016<\/a> auf <a href=\"https:\/\/insightcrime.org\/es\/noticias-crimen-organizado-colombia\/eln-colombia\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">231 Gemeinden im Jahr 2024<\/a>. In j\u00fcngster Zeit sah sich das ELN jedoch zunehmend milit\u00e4rischen Herausforderungen durch konkurrierende bewaffnete Gruppen <a href=\"htps:\/\/www.lasillavacia.com\/silla-nacional\/cifras-secretas-del-gobierno-confirman-que-todos-los-grupos-armados-crecieron\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ausgesetzt<\/a>, insbesondere durch den <em>Clan del Golfo<\/em>, eine postparamilit\u00e4rische Gruppe, die auch als <em>Autodefensas Gaitanistas de Colombia<\/em> (AGC) oder <em>Ej\u00e9rcito Gaitanista de Colombia<\/em> (EGC) bekannt ist. In diesem Zusammenhang hat die Grenzregion zu Venezuela, insbesondere Catatumbo, f\u00fcr das ELN weiter an strategischer Bedeutung gewonnen. Einerseits ist Catatumbo, wie die unabh\u00e4ngige Denkfabrik InSight Crime feststellte, \u201e<a href=\"https:\/\/insightcrime.org\/es\/noticias\/renovada-guerra-centro-cocaina-colombia\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zu einem der profitabelsten Koka-M\u00e4rkte Kolumbiens geworden<\/a>\u201c, der \u00fcber gut etablierte Drogenhandelsrouten nach Venezuela verf\u00fcgt. In den letzten Jahren hat das ELN auch seine Pr\u00e4senz und seine Operationen in diesem Nachbarland erheblich ausgeweitet und ist faktisch zu einer \u201e<a href=\"https:\/\/insightcrime.org\/es\/noticias-crimen-organizado-colombia\/eln-colombia\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">binationalen Guerilla<\/a>\u201c geworden, w\u00e4hrend es gleichzeitig sein Engagement im illegalen Bergbau in Venezuela ausweitete (siehe z.B. <a href=\"https:\/\/www.crisisgroup.org\/sites\/default\/files\/073-gold-and-grief.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>).<\/p>\n<h3>(2) Die nicht-intendierten Auswirkungen der Friedensagenda der Regierung<\/h3>\n<p>Seit dem Amtsantritt von Gustavo Petro im August 2022 hat die Regierung eine ehrgeizige Agenda verfolgt, die sie <em>Paz Total<\/em> oder Vollkommener Frieden nennt. Ziel war und ist es, Friedensabkommen mit allen wichtigen bewaffneten Gruppen auszuhandeln, einschlie\u00dflich des ELN und des B\u00fcndnisses der FARC-EP-Dissidentengruppen, dem die <em>Frente 33<\/em> in Catatumbo angeh\u00f6rt (<em>Estado Mayor Central<\/em> \u2013 EMC, jetzt <em>Estado Mayor de los Bloques y Frentes<\/em> \u2013 EMBF).<sup><a href=\"https:\/\/www.prif.org\/publikationen\/endnoten-gewalteskalation-im-kontext-tracepb08\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">2<\/a><\/sup> Im Rahmen der Friedensgespr\u00e4che der Regierung mit dem ELN und dem EMC erzielten das ELN und der <em>Frente 33<\/em> <a href=\"https:\/\/insightcrime.org\/es\/noticias\/renovada-guerra-centro-cocaina-colombia\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Berichten<\/a> zufolge 2022 ein informelles Abkommen in Catatumbo, das im Wesentlichen die territoriale Kontrolle aufteilte. Gleichzeitig f\u00fchrten die Friedensgespr\u00e4che zu einem vor\u00fcbergehenden Waffenstillstand, der die gewaltsamen Zusammenst\u00f6\u00dfe zwischen ELN und EMC auf der einen und den staatlichen Sicherheitskr\u00e4ften auf der anderen Seite <a href=\"https:\/\/acleddata.com\/2024\/11\/28\/total-peace-paradox-in-colombia-petros-policy-reduced-violence-but-armed-groups-grew-stronger\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">reduzierte<\/a>. In Catatumbo erm\u00f6glichte es dieses Arrangement beiden Gruppen, zeitweise leidlich gewaltarm zu koexistieren und gleichzeitig von einem geringeren milit\u00e4rischen Druck zu <a href=\"https:\/\/storage.ideaspaz.org\/documents\/fip_paztotal.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">profitieren<\/a>. Im August 2024 lief der Waffenstillstand zwischen dem ELN und der Regierung jedoch aus, da die Friedensgespr\u00e4che zu <a href=\"https:\/\/insightcrime.org\/news\/criminal-disputes-divisions-undermine-colombias-peace-efforts\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spaltungen<\/a> innerhalb der Guerillaorganisationen gef\u00fchrt hatten, w\u00e4hrend die Gespr\u00e4che mit dem EMBF (nach ihrer Abspaltung vom EMC) fortgesetzt wurden.<\/p>\n<div class=\"su-box su-box-style-default\" id=\"\" style=\"border-color:#7c0000;border-radius:3px;\"><div class=\"su-box-title\" style=\"background-color:#af1e1c;color:#ffffff;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px\">Gro\u00dfe nichtstaatliche bewaffnete Gruppen in Kolumbien <\/div><div class=\"su-box-content su-u-clearfix su-u-trim\" style=\"border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px\">\n<p><strong>ELN:<\/strong> Mit rund 6.000 K\u00e4mpfern ist die ELN-Guerilla derzeit die gr\u00f6\u00dfte nichtstaatliche bewaffnete Gruppe in Kolumbien. Mit der ELN waren die Friedensverhandlungen am weitesten fortgeschritten, gerieten aber 2024 in eine Krise, als eine wichtige ELN-Fraktion (Frente Comuneros del Sur) getrennte Gespr\u00e4che mit der Regierung suchte.<\/p>\n<p><strong>Clan del Golfo:<\/strong> Der Clan del Golfo (oder AGC oder EGC) ging aus der Demobilisierung der Paramilit\u00e4rs in den fr\u00fchen 2000er Jahren hervor und entwickelte sich schnell zu einer gro\u00dfen kriminellen Organisation mit nationaler Reichweite. In den letzten Jahren ist sie besonders aggressiv gewachsen und expandiert und soll rund 5.000 Mitglieder haben. Nach einem Jahr der Sondierung k\u00fcndigte die Regierung von Petro im Februar 2025 den Beginn von Verhandlungen mit der Gruppe an.<\/p>\n<p><strong>Dissidentengruppen der FARC-EP:<\/strong> Das breite und vielf\u00e4ltige Spektrum der Disidencias umfasst Gruppierungen, die sich weigerten, ihre Waffen niederzulegen, demobilisierte K\u00e4mpfer*innen, die zu den Waffen zur\u00fcckgekehrt sind, und neu rekrutierte Mitglieder. Im Laufe der Jahre haben sich zwei konkurrierende B\u00fcndnisse herausgebildet, die im Jahr 2023 sch\u00e4tzungsweise fast 4.000 (EMC) und 2.000 Mitglieder (Segunda Marquetalia) hatten. Die Verhandlungen mit der Petro-Regierung waren schwierig und f\u00fchrten 2024 zu Spaltungen innerhalb beider B\u00fcndnisse. Die EMC-Splitterfraktion, die sich jetzt EMBF nennt, hat die Gespr\u00e4che mit der Regierung fortgesetzt.<\/div><\/div>\n<p>Beobachter*innen zufolge haben sowohl das ELN als auch die FARC-EP-Dissidentengruppen die Friedensgespr\u00e4che und den Waffenstillstand genutzt, um ihre Macht zu konsolidieren, die territoriale Kontrolle auszuweiten und ihren Einfluss auf die lokale Bev\u00f6lkerung und die illegale Wirtschaft zu verst\u00e4rken, was zu zunehmenden Zusammenst\u00f6\u00dfen zwischen den konkurrierenden bewaffneten Gruppen f\u00fchrte (siehe <a href=\"https:\/\/insightcrime.org\/es\/noticias\/renovada-guerra-centro-cocaina-colombia\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/alertasstg.blob.core.windows.net\/alertas\/026-24.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>). Im November 2024 gab die kolumbianische Ombudsstelle eine <a href=\"https:\/\/alertasstg.blob.core.windows.net\/alertas\/026-24.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Warnung<\/a> f\u00fcr Catatumbo heraus und verwies auf zunehmende gewaltt\u00e4tige Aktivit\u00e4ten des ELN als Reaktion auf die Wiederaufnahme der Milit\u00e4roperationen durch die staatlichen Sicherheitskr\u00e4fte nach dem Ende des bilateralen Waffenstillstands, die Ausdehnung der FARC-EP-Dissidentengruppe <em>Frente 33<\/em> und zunehmende Spannungen zwischen ELN und <em>Frente 33<\/em>. Im Januar 2025 beschloss das ELN schlie\u00dflich offensichtlich, seinen Rivalen aus Catatumbo zu vertreiben.<\/p>\n<h2>Auswirkungen auf Kolumbiens schwierigen Weg zum Frieden<\/h2>\n<p>Die j\u00fcngste Eskalation der Gewalt in Catatumbo hat Auswirkungen, die \u00fcber die dramatische humanit\u00e4re Krise in der Region selbst hinausgehen.<\/p>\n<p>Erstens belasten die j\u00fcngsten Ereignisse in Catatumbo die Umsetzung des Friedensabkommens von 2016 zus\u00e4tzlich. Dies betrifft vor allem den Prozess der Wiedereingliederung ehemaliger FARC-EP-K\u00e4mpfer*innen. Am 22. Januar 2025 wurde in einem Bericht des B\u00fcros der Ombudsstelle \u00fcber die Krise in Catatumbo <a href=\"https:\/\/www.defensoria.gov.co\/web\/guest\/-\/se-agrava-la-crisis-humanitaria-en-el-catatumbo-36.000-personas-desplazadas\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">festgestellt<\/a>, dass 102 ehemalige K\u00e4mpfer*innen zwangsumgesiedelt wurden, sieben verschwunden sind und sechs demobilisierte K\u00e4mpfer get\u00f6tet wurden. Dieser Mangel an wirksamem staatlichen Schutz und Sicherheitsgarantien untergr\u00e4bt das Engagement der ehemaligen K\u00e4mpfer*innen f\u00fcr das Friedensabkommen. Das ELN hat <a href=\"https:\/\/www.elespectador.com\/colombia-20\/conflicto\/catatumbo-eln-admite-que-asesino-a-excombatientes-de-farc-y-que-son-disidentes-acuerdo-de-paz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zugegeben<\/a>, ehemalige FARC-EP-Mitglieder ins Visier genommen zu haben, und behauptet, diese angeblich demobilisierten K\u00e4mpfer h\u00e4tten sich in Wirklichkeit der Dissidentengruppe <em>Frente 33 <\/em>angeschlossen. Wie dem auch sei: Dieses Narrativ gef\u00e4hrdet die pers\u00f6nliche Sicherheit und das Wohlergehen aller Ex-Kombattanten, die sich noch im Reintegrationsprozess befinden. Dar\u00fcber hinaus untergr\u00e4bt es die Beziehungen zwischen den Ex-Kombattanten und den lokalen Gemeinschaften, die eine <a href=\"https:\/\/www.prif.org\/publikationen\/publikationssuche\/publikation\/reintegration-through-local-interactions-the-colombian-peace-process-from-the-perspective-of-rural-communities\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">entscheidende Grundlage f\u00fcr erfolgreiche Reintegrationsprozesse darstellen<\/a>.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus d\u00fcrfte die Unf\u00e4higkeit der Regierung, der Zivilbev\u00f6lkerung ein Mindestma\u00df an Schutz zu bieten, das Vertrauen in die staatlichen Institutionen weiter untergraben haben und damit die Rekrutierung bewaffneter Gruppen vor Ort erleichtern. Die milit\u00e4rische Reaktion der Regierung auf die Gewalt hat die Situation zwar zumindest vor\u00fcbergehend beruhigt, doch die Militarisierung allein bietet keine nachhaltige L\u00f6sung. Wie f\u00fchrende Gemeindevertreter*innen aus Catatumbo warnen, haben milit\u00e4rische Offensiven gegen bewaffnete Gruppen in der Vergangenheit zu <a href=\"https:\/\/www.elespectador.com\/colombia-20\/conflicto\/catatumbo-carta-de-juntas-de-accion-comunal-rechazan-militarizacion-por-decreto-de-conmocion\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eStigmatisierung\u201c, \u201eKriminalisierung der Zivilbev\u00f6lkerung\u201c und \u201eMenschenrechtsverletzungen seitens der Streitkr\u00e4fte\u201c<\/a> gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Zweitens hat die Krise in Catatumbo auch wichtige Auswirkungen auf k\u00fcnftige Friedensverhandlungen. Zahlreiche Studien haben, auch wenn sie das Ziel, mit allen wichtigen bewaffneten Gruppen \u00fcber Frieden zu verhandeln, unterst\u00fctzen, auf M\u00e4ngel in der Konzeption und Umsetzung der <em>Paz Total<\/em>-Agenda hingewiesen.<sup><a href=\"https:\/\/www.prif.org\/publikationen\/endnoten-gewalteskalation-im-kontext-tracepb08\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">3<\/a><\/sup> Die j\u00fcngsten Ereignisse in Catatumbo unterstreichen mehrere zentrale Herausforderungen f\u00fcr diese Strategie und k\u00fcnftige Verhandlungen. Wie die Entwicklungen in Catatumbo zeigen, k\u00f6nnen Waffenstillst\u00e4nde, die weder mit einer Verringerung der illegalen Aktivit\u00e4ten noch mit einer verst\u00e4rkten staatlichen Pr\u00e4senz in den jeweiligen Regionen einhergehen, von bewaffneten Gruppen zur Expansion und St\u00e4rkung genutzt werden. Catatumbo best\u00e4tigt auch die Notwendigkeit, Verhandlungen mit einzelnen Gruppen, einschlie\u00dflich Waffenstillst\u00e4nden, besser zu koordinieren, damit Gruppen, die sich an Vereinbarungen halten, nicht von anderen ausgenutzt werden. Auf einer grunds\u00e4tzlicheren Ebene wirft die Krise die schwierige Frage auf, wie bewaffnete Gruppen, die stark vom boomenden Drogenhandel profitieren, davon \u00fcberzeugt werden k\u00f6nnen, ernsthaft \u00fcber Frieden zu verhandeln und damit ihr Gesch\u00e4ftsmodell zur Disposition zu stellen. Diese Herausforderung ist besonders gro\u00df, insofern es diesen Gruppen kaum mehr darum geht, den Staat zu bek\u00e4mpfen, sondern stattdessen prim\u00e4r untereinander <a href=\"https:\/\/globalinitiative.net\/analysis\/catatumbo-cocaine-war\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">um die Kontrolle illegaler Wirtschaftszweige konkurrieren<\/a>.<\/p>\n<p>Insbesondere stellt die Krise eine schwere Belastung f\u00fcr k\u00fcnftige Verhandlungen mit dem ELN dar. Nach einer ernsten Krise in den Gespr\u00e4chen der Regierung mit dieser Guerilla hatten sich beide Seiten Ende 2024 gerade darauf geeinigt, die Verhandlungen wieder aufzunehmen. Als Reaktion auf die gewaltt\u00e4tige Offensive des ELN in Catatumbo setzte die Regierung die Gespr\u00e4che offiziell wieder aus und <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/es\/fiscal%C3%ADa-de-colombia-reactiva-%C3%B3rdenes-de-captura-a-negociadores-de-paz-del-eln\/a-71373186\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">reaktivierte auch die Haftbefehle gegen ELN-Unterh\u00e4ndler<\/a>. Es wird sehr schwierig sein, die Gespr\u00e4che wieder aufzunehmen und ein Mindestma\u00df an Vertrauen wiederherzustellen. Die Krise \u2013 und insbesondere die Aktionen des ELN \u2013 werden auch die Unterst\u00fctzung der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr k\u00fcnftige Verhandlungen weiter untergraben. Angesichts der allgemeinen St\u00e4rke des ELN ist eine Alternative zu einer Verhandlungsl\u00f6sung jedoch ebenso schwer vorstellbar.<\/p>\n<p><em>Dieser Artikel ist eine \u00dcbersetzung des englischsprachigen <\/em><a href=\"https:\/\/www.prif.org\/fileadmin\/Daten\/Publikationen\/TraCe-Publikationen\/TraCePB2508_Catatumbo_Violence_barrierefrei.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>TraCe Policy Brief No 08 \u201eEscalation of Violence amidst Colombia\u2019s Struggle for Peace: Causes and Implications of Catatumbo\u2019s Humanitarian Crisis\u201c<\/em><\/a><em>. Die \u00dcbersetzung wurde gest\u00fctzt durch DeepL-\u00dcbersetzer erstellt und anschlie\u00dfend manuell editiert.<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.prif.org\/publikationen\/endnoten-gewalteskalation-im-kontext-tracepb08\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zu den Endnoten<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Januar 2025 f\u00fchrten gewaltsame Zusammenst\u00f6\u00dfe zwischen konkurrierenden bewaffneten Gruppen in der Region Catatumbo zu einer der schlimmsten humanit\u00e4ren Krisen in der j\u00fcngeren Geschichte Kolumbiens. Mindestens 55 Zivilisten starben und mehr als 50.000 Menschen wurden vertrieben. Obwohl die Regierung von Gustavo Petro den nationalen Notstand ausgerufen und das Milit\u00e4r eingesetzt hat, bleibt die Lage angespannt. In diesem Artikel, der auf einem englischsprachigen TraCe Policy Brief basiert, identifizieren wir die Hauptursachen f\u00fcr die j\u00fcngste Eskalation der Gewalt und er\u00f6rtern die Auswirkungen auf laufende und k\u00fcnftige Versuche, Frieden in Kolumbien zu schaffen.<\/p>\n","protected":false},"author":318,"featured_media":12246,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1141],"tags":[1196,1194,1197,1195],"coauthors":[71,941],"class_list":["post-12492","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-deutsch-en","tag-colombia","tag-peace-process","tag-political-violence","tag-violence"],"acf":[],"views":425,"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.1.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Gewalteskalation im Kontext der kolumbianischen Bem\u00fchungen um Frieden: Ursachen und Auswirkungen der humanit\u00e4ren Krise in Catatumbo - PRIF BLOG<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2025\/03\/04\/gewalteskalation-im-kontext-der-kolumbianischen-bemuehungen-um-frieden-ursachen-und-auswirkungen-der-humanitaeren-krise-in-catatumbo\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Gewalteskalation im Kontext der kolumbianischen Bem\u00fchungen um Frieden: Ursachen und Auswirkungen der humanit\u00e4ren Krise in Catatumbo - PRIF BLOG\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Im Januar 2025 f\u00fchrten gewaltsame Zusammenst\u00f6\u00dfe zwischen konkurrierenden bewaffneten Gruppen in der Region Catatumbo zu einer der schlimmsten humanit\u00e4ren Krisen in der j\u00fcngeren Geschichte Kolumbiens. 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