{"id":12588,"date":"2024-12-13T10:51:29","date_gmt":"2024-12-13T09:51:29","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.prif.org\/aussichten-fuer-syrien-nach-dem-sieg-der-rebellen\/"},"modified":"2025-06-06T19:10:23","modified_gmt":"2025-06-06T17:10:23","slug":"aussichten-fuer-syrien-nach-dem-sieg-der-rebellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2024\/12\/13\/aussichten-fuer-syrien-nach-dem-sieg-der-rebellen\/","title":{"rendered":"Aussichten f\u00fcr Syrien nach dem Sieg der Rebellen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mehr als dreizehn Jahre litten die Menschen in Syrien unter den Folgen des B\u00fcrgerkrieges. In den letzten Wochen <\/strong><a href=\"https:\/\/blog.prif.org\/2024\/12\/10\/syrien-blitzoffensive-der-islamistischen-rebellenallianz-stuerzt-assad\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>ging es dann schnell<\/strong><\/a><strong>. Rebellen r\u00fcckten weitr\u00e4umig vor und veranlassten Assad zur Flucht nach Moskau. Die Aufst\u00e4ndischen haben das langj\u00e4hrige Regime milit\u00e4risch besiegt. Auf den Sturz von Assad folgten teils euphorische Reaktionen. Doch vor welcher Zukunft steht Syrien nach dem Triumph der Rebellen? <\/strong><\/p>\n<p>Dieser Beitrag blickt zur\u00fcck auf Entwicklungen nach B\u00fcrgerkriegen, die mit einem Sieg der Rebellen endeten oder in denen es diesen gelang, die Regierung zu st\u00fcrzen, der bewaffnete Konflikt aber weiterging. Diese vergleichende Einordnung leitet \u00fcber zu einer Diskussion, was f\u00fcr die k\u00fcnftige Entwicklung von Konflikt und Gewalt in Syrien zu hoffen oder f\u00fcrchten ist.<\/p>\n<h2>Die Bilanz von Rebellensiegen mahnt zur Vorsicht<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/ucdp.uu.se\/downloads\/monadterm\/ucdp-term-acd-3-2021.xlsx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zwischen 1946 und 2020<\/a> endeten weltweit mehr als 430 innerstaatliche Konflikte, aber nur gut jeder zw\u00f6lfte von ihnen mit einem Sieg der Rebellen. Konzentrieren wir uns mit Blick auf Syrien auf die relevanteren, l\u00e4ngeren innerstaatlichen Kriege und blenden erfolgreiche Milit\u00e4rputsche aus, gab es elf milit\u00e4rische Siege der Aufst\u00e4ndischen.<\/p>\n<p>Nur nach zwei Rebellensiegen sehen wir eine deutliche Deeskalation. 1971 trennte sich Ost-Pakistan von West-Pakistan, auch weil <a href=\"https:\/\/www.humanitarian-military-interventions.com\/case\/east-pakistan-1971\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Indien in den Sezessionskrieg eingriff<\/a>. Das sp\u00e4tere <a href=\"https:\/\/ucdp.uu.se\/country\/771\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bangladesch<\/a> erlebte zwar innerstaatliche Konflikte, die aber vom Ausma\u00df des Sezessionskrieges in den Schatten gestellt wurden. 1994 stoppte der Sieg der Rebellen unter Paul Kagame den V\u00f6lkermord in <a href=\"https:\/\/ucdp.uu.se\/country\/517\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ruanda<\/a>. Die Jahre danach brachten weitere Gewalt, allerdings in viel geringerem Ausma\u00df.<\/p>\n<p>Die Liste der Rebellensiege mit negativer Bilanz umfasst mehr F\u00e4lle. Mit Blick auf die Todesopfer fallen China und Kambodscha stark ins Gewicht. Nach dem Sieg der Kommunistischen Partei in China 1949 starben Millionen Menschen im Gro\u00dfen Sprung nach vorn und in der Kulturrevolution. In Kambodscha k\u00e4mpften sich 1975 die Roten Khmer an die Macht und ver\u00fcbten dann einen <a href=\"https:\/\/yalebooks.yale.edu\/book\/9780300144345\/the-pol-pot-regime\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">V\u00f6lkermord<\/a>. Nach ihrem Sturz durch eine Intervention Vietnams k\u00e4mpften die Roten Khmer noch bis 1998.<\/p>\n<p>Nach milit\u00e4rischen Siegen der Rebellen in Kuba 1958, <a href=\"https:\/\/ucdp.uu.se\/country\/93\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nicaragua 1979<\/a> und in der <a href=\"https:\/\/ucdp.uu.se\/country\/482\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zentralafrikanischen Republik<\/a> 2002 und 2013 gab es weitere Konfliktgewalt. In \u00c4thiopien besiegte 1991 eine Rebellenallianz das Milit\u00e4rregime, was jedoch weder \u00c4thiopien selbst noch dem abgespaltenen Eritrea dauerhaften Frieden brachte. <a href=\"https:\/\/ucdp.uu.se\/country\/530\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00c4thiopien<\/a> erlebte mehrere innerstaatliche Konflikte, zuletzt den besonders blutigen Krieg in Tigray. Von 1998 bis 2002 fochten <a href=\"https:\/\/ucdp.uu.se\/conflict\/409\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00c4thiopien und Eritrea<\/a> einen verlustreichen Grenzkrieg aus. Noch l\u00e4nger als das gest\u00fcrzte Milit\u00e4rregime in \u00c4thiopien war Gaddafi in Libyen an der Macht. Unterst\u00fctzt von einer von der NATO gef\u00fchrten <a href=\"https:\/\/www.humanitarian-military-interventions.com\/case\/libya-2011\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Intervention<\/a>, st\u00fcrzten Rebellen Gaddafi im Herbst 2011. Doch das brachte <a href=\"https:\/\/ucdp.uu.se\/country\/620\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Libyen<\/a> keinen dauerhaften Frieden. Der B\u00fcrgerkrieg von 2013 bis 2020 kostete mehr Menschen das Leben als der Krieg im Jahr 2011.<\/p>\n<p>Relevant sind auch F\u00e4lle, bei denen der Sturz der Regierung durch Rebellen kein Kriegsende brachte. In <a href=\"https:\/\/ucdp.uu.se\/country\/520\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Somalia<\/a> verlor nach mehreren Jahren B\u00fcrgerkrieg Siad Barr\u00e9 1991 die Macht, worauf der Kollaps der Staatlichkeit und weitere Gewalt folgten. In <a href=\"https:\/\/ucdp.uu.se\/country\/700\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Afghanistan<\/a> st\u00fcrzten 1992 Mudschaheddin-Gruppen die kommunistische Regierung, bekriegten sich dann aber untereinander, bis 1996 die Taliban die anderen Gruppen besiegten und sich so an die Macht k\u00e4mpften. 1997 beendete eine Rebellenallianz die mehr als drei Jahrzehnte dauernde Herrschaft von Mobutu Sese Seko in der heutigen <a href=\"https:\/\/ucdp.uu.se\/country\/490\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Demokratischen Republik Kongo<\/a>. Kurze Zeit sp\u00e4ter wurde das Land zum Schauplatz des \u201e<a href=\"https:\/\/www.cambridge.org\/core\/books\/great-african-war\/first-african-world-war\/0CE1AD6632A29B0400646C625AA9114D\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ersten Afrikanischen Weltkrieges<\/a>\u201c, bei dem sich unter anderem Konfliktparteien bek\u00e4mpften, die zuvor Verb\u00fcndete gewesen waren. Bis heute pr\u00e4gen bewaffnete Konflikte vor allem den Osten des Landes.<\/p>\n<p>Wie \u00c4thiopien und Afghanistan illustrieren, kehrt nach Rebellensiegen nicht unbedingt Frieden ein, nur weil der Krieg besonders lang und heftig w\u00fctete. Der Sturz der Regierung erwies sich jeweils als Wendepunkt, nicht aber als Endpunkt der Konfliktgewalt. Somalia und Libyen stehen f\u00fcr die Gefahr anhaltender Gewalt nach Zerfall staatlicher Institutionen. \u00c4thiopien und Kongo zeigen, wie zuvor als Rebellen Verb\u00fcndete zu Feinden werden k\u00f6nnen, sobald der gemeinsame Gegner besiegt ist.<\/p>\n<p>Vielen Rebellenallianzen fehlt, abgesehen vom Kampf gegen das alte Regime, eine gemeinsame Agenda. Die durch ihren Sieg aufgeworfene Frage, wie Macht und Ressourcen k\u00fcnftig verteilt werden, kann zu neuen Konflikten f\u00fchren, etwa wenn eine Rebellengruppe meint, die neue Ordnung entlohne sie nicht ausreichend f\u00fcr ihre vorherigen M\u00fchen.<\/p>\n<p>Syrien muss nicht dem Weg folgen, den die meisten L\u00e4nder nach einem Sieg der Rebellen eingeschlagen haben. Im Folgenden diskutieren wir zun\u00e4chst Punkte, die auf Deeskalation hoffen lassen, und anschlie\u00dfend Gefahren f\u00fcr dauerhaften Frieden.<\/p>\n<h2>Zeichen der Zuversicht<\/h2>\n<p>Die Sicherheitssituation im Land, vor allem in und um Damaskus wird bisher als gut beschrieben. Die von Hayat Tahrir al-Sham (HTS) angef\u00fchrte Rebellenallianz \u201eAbschreckung der Aggression\u201c hat angeordnet, dass sich bewaffnete Gruppen aus den Ortschaften zur\u00fcckziehen und nicht eigenst\u00e4ndig Waffengewalt einsetzen. Sie scheint bisher in der Lage, dies umzusetzen.<\/p>\n<p>Die Rebellenallianz hat kurz nach dem Sturz Assads mit ehemaligen Ministern gesprochen und mit der Bildung einer \u201eAbwicklungsregierung\u201c begonnen. Diese wird von Mohamed Baschir, dem fr\u00fcheren Ministerpr\u00e4sidenten der sogenannten Syrischen Rettungsregierung, geleitet und soll bis Anfang M\u00e4rz 2025 im Amt bleiben. Die Rettungsregierung hat seit Ende 2017 die Gebiete unter der Kontrolle der Rebellen im Nordwesten des Landes verwaltet. Nominell handelte es sich um eine Technokraten-Regierung unabh\u00e4ngig von HTS, hinter den Kulissen hat aber diese Gruppe die F\u00e4den gezogen. Die Ernennung von Baschir ist zun\u00e4chst ein gutes Zeichen, da er \u00fcber Regierungserfahrung verf\u00fcgt und an der Macht technokratisch statt ideologisch agierte. Zugleich sind die Erfahrungen aus der Verwaltung eines kleinen Gebietes wie Idlib nicht unbedingt auf ein ganzes Land \u00fcbertragbar. Zudem l\u00e4sst die Ernennung von Baschir eine Kontinuit\u00e4t der zumindest indirekten Kontrolle durch HTS erwarten.<\/p>\n<p>Ihre bisherigen Handlungen lassen darauf schlie\u00dfen, dass die Regierung und HTS an den gegebenen staatlichen Strukturen festhalten. Einige \u00f6ffentliche Institutionen haben ihre Arbeit bereits wieder aufgenommen. Generell scheint die schnelle Wiederherstellung der politischen und gesellschaftlichen Ordnung oberstes Ziel der \u00dcbergangsregierung und des Rebellenanf\u00fchrers Ahmed Al-Shara\u2018, genannt Mohamed al-Jolani. Dementsprechend steht die Wiederaufnahme von staatlichen und privaten Dienstleistungen, wie Transport und Bankwesen, im Vordergrund. Auch die Schulen und Universit\u00e4ten sollen in wenigen Tagen wieder \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Die Rebellenallianz hat eine Amnestie f\u00fcr alle Wehrpflichtigen ausgesprochen, jedoch angek\u00fcndigt, Offiziere zu bestrafen, die an Folter beteiligt waren. Laut j\u00fcngsten Verlautbarungen arbeite man daran, die Armee zu reformieren, wobei die Bewahrung der Struktur im Vordergrund steht. Das l\u00e4sst hoffen, dass die Verantwortlichen ein Szenario wie im Irak 2003 vermeiden, wo nach dem Sturz von Saddam Hussein die Armee aufgel\u00f6st wurde und sich daraufhin ehemalige Soldaten bewaffneten Gruppen anschlossen und das Land in einen B\u00fcrgerkrieg st\u00fcrzten.<\/p>\n<p>Fraglich ist, was mit den ca. 60.000 Rebellenk\u00e4mpfern passiert. Viele haben nur zeitweise gek\u00e4mpft und nebenbei ihren zivilen Beruf ausgef\u00fchrt. W\u00e4hrend einige vermutlich in ihr ziviles Leben zur\u00fcckkehren, ist unklar, was mit den anderen K\u00e4mpfern passiert. Al-Shara\u2018 k\u00fcndigte zuletzt an, dass die Rebellengruppen in die Armee integriert werden sollen. Wie dies genau geschieht, ist unklar. Hier ist zu nennen, dass die Rettungsregierung in Idlib \u00fcber gut ausgebildete Polizeikr\u00e4fte verf\u00fcgt, die nun auch in anderen Landesteilen f\u00fcr Ordnung sorgen. Unklar ist bislang auch, was mit den Polizeikr\u00e4ften des alten Regimes passiert. Dessen Geheimdienste sollen aufgel\u00f6st werden.<\/p>\n<h2>Potenziale f\u00fcr weitere Konfliktgewalt<\/h2>\n<p>Der <a href=\"https:\/\/blog.prif.org\/2024\/12\/10\/syrien-blitzoffensive-der-islamistischen-rebellenallianz-stuerzt-assad\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sturz des Assad-Regime<\/a>s beendete bislang nicht \u00fcberall die bewaffnete Gewalt. Im Norden des Landes k\u00e4mpfen weiterhin die mehrheitlich kurdischen, von den USA unterst\u00fctzten Syrischen Demokratischen Kr\u00e4fte (SDF), allerdings nicht gegen die Rebellenallianz unter F\u00fchrung der HTS, sondern gegen die von der T\u00fcrkei finanzierte Syrische Nationale Armee (SNA). Die Integration der letzteren in die neuen Streitkr\u00e4fte stellt eine besondere Herausforderung dar.<\/p>\n<p>Eine weitere Herausforderung ist die desolate Wirtschaft. Das Land ist gro\u00dfteilig zerst\u00f6rt und die W\u00e4hrung zusammengebrochen. Damit k\u00f6nnte ein Wettbewerb um die knappen Ressourcen, v.a. zwischen ehemaligen Rebellen ausbrechen. Es ist zu erwarten, dass die neue syrische Regierung die \u00d6lressourcen des Landes, die bisher gr\u00f6\u00dftenteils von den SDF kontrolliert wurden, unter ihre Kontrolle bringen wird. In der Provinz Deir ez-Zor ist dies schon geschehen. Allerdings gab es bei Protesten der mehrheitlich arabischen Bev\u00f6lkerung in Deir ez-Zor und Raqqa gegen die SDF auch Verletzte und Tote. Eine Eskalation ist hier auch deshalb zu bef\u00fcrchten, weil die T\u00fcrkei die Situation in Syrien ausnutzt, um die kurdische Selbstverwaltung und ihren milit\u00e4rischen Arm, die SDF, ein f\u00fcr alle Mal zu schw\u00e4chen. Daher droht auch ein Wiedererstarken des Islamischen Staates, der ebenfalls das eventuelle Macht- und Sicherheitsvakuum zu f\u00fcllen suchen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Auch andere externe Akteure, die vor dem Rebellensieg in Syrien eingegriffen haben, k\u00f6nnten den \u00dcbergangsprozess durch Einmischungen destabilisieren, wie z.B. Israel durch die Besetzung der Pufferzone zwischen den von ihm seit 1967 besetzten Golanh\u00f6hen und dem syrischen Staatsgebiet oder Russland, das versuchen k\u00f6nnte, \u00fcber von ihm unterst\u00fctzte Akteure Einfluss zu behalten.<\/p>\n<p>Den politischen \u00dcbergangsprozess bestimmen bisher vorwiegend HTS und seine Verb\u00fcndeten. Die bereits benannten Minister der \u00dcbergangsregierung stammen alle aus der <a href=\"https:\/\/www.al-monitor.com\/originals\/2024\/12\/who-who-syrias-first-interim-government-after-assads-fall\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rettungsregierung<\/a>. Obwohl die Regierung wahrscheinlich wie in Idlib technokratisch organisiert sein wird, was konfessionellen und ideologischen Faktoren wenig Raum gibt, ist eine echte <a href=\"http:\/\/unscr.com\/files\/2015\/02254.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Inklusivit\u00e4t der Regierung<\/a>, auch hinsichtlich der Integration von Frauen, nicht zu erwarten. Zwar hat die von HTS gef\u00fchrte Rebellenallianz allen Minderheiten Schutz und Sicherheit versprochen, doch voraussichtlich werden diese nicht an der Regierung beteiligt. Unklar ist, ob andere an der Rebellenoffensive beteiligte Gruppen, wie zum Beispiel Ahrar al-Sham, Teil der Regierung werden. Ihr Ausschluss k\u00f6nnte Konflikte zwischen den ehemaligen Verb\u00fcndeten um Macht und Ressourcen sch\u00fcren. Zudem k\u00f6nnten Hardliner sich gegen einen zu moderaten Kurs auflehnen.<\/p>\n<p>Syrien ist durch eine gro\u00dfe ethnische und religi\u00f6se Vielfalt gepr\u00e4gt. Obwohl bisher lediglich einzelne Racheakte gegen ehemalige Mitglieder des Assad-Regimes bekannt sind, die von der Rebellenallianz verurteilt wurden, und die versprochen hat, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, droht vor allem den Alawiten, aus denen die Familie Assad stammt, und die lang als Tr\u00e4ger der Macht in Syrien gesehen wurden, die Gefahr von Marginalisierung und vermehrten Racheakten. Zudem wird es eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr die Gesellschaft sein, die jahrzehntelange Gewalt der Assad-Diktatur und des Krieges aufzuarbeiten.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Nach dem Sturz von Assad setzen viele Menschen in Syrien darauf, dass es nach den langen Jahren Krieg und der noch l\u00e4ngeren Diktatur nur besser werden kann. Niemand kann in die Zukunft blicken, viele Dinge sind noch nicht absehbar, doch klar ist, dass Syrien nicht zu weiterer Gewalt verdammt ist. Es liegt an den Entscheidungen der Protagonisten, ob der blutige Konflikt, wie nach vielen anderen Rebellensiegen, weitergeht. Die internationale Gemeinschaft steht in der Verantwortung, den \u00dcbergangsprozess konstruktiv zu unterst\u00fctzen. Das schlie\u00dft ein, eine Aufhebung der Sanktionen an eine inklusive Politik der neuen Machthaber zu kn\u00fcpfen. Die Angriffe der T\u00fcrkei auf die SDF und die israelische Besetzung der Pufferzone und weitere Expansionsversuche destabilisieren das ohnehin labile Land und sind daher zu verurteilen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehr als dreizehn Jahre litten die Menschen in Syrien unter den Folgen des B\u00fcrgerkrieges. In den letzten Wochen ging es dann schnell. Rebellen r\u00fcckten weitr\u00e4umig vor und veranlassten Assad zur Flucht nach Moskau. Die Aufst\u00e4ndischen haben das langj\u00e4hrige Regime milit\u00e4risch besiegt. Auf den Sturz von Assad folgten teils euphorische Reaktionen. 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