{"id":12589,"date":"2024-12-17T15:10:23","date_gmt":"2024-12-17T14:10:23","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.prif.org\/trump-white-rogan-maennlichkeit-haerte-und-faschismus-eine-nicht-ganz-so-neue-verbindung-toxischer-maennlichkeitskultur\/"},"modified":"2024-12-17T15:10:23","modified_gmt":"2024-12-17T14:10:23","slug":"trump-white-rogan-maennlichkeit-haerte-und-faschismus-eine-nicht-ganz-so-neue-verbindung-toxischer-maennlichkeitskultur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2024\/12\/17\/trump-white-rogan-maennlichkeit-haerte-und-faschismus-eine-nicht-ganz-so-neue-verbindung-toxischer-maennlichkeitskultur\/","title":{"rendered":"Trump, White, Rogan \u2013 M\u00e4nnlichkeit, H\u00e4rte und Faschismus: eine nicht ganz so neue Verbindung toxischer M\u00e4nnlichkeitskultur"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nun ist es Gewissheit: Donald J. Trump wird die USA f\u00fcr eine weitere Amtszeit regieren. Viel wurde in den vergangenen Wochen \u00fcber Trumps Wahlkampfstrategie diskutiert. Obwohl der Erfolg auf eine Vielzahl von Faktoren zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, steht fest: Trump hat mit enormen Mobilisierungsaufwand die spezifische Zielgruppe junger M\u00e4nner adressiert. Die Auftritte fanden h\u00e4ufig \u00fcber sogenannte Alternativmedien in einem maskulinen, heterosexuellen und gewaltaffinen Umfeld mit rechtsoffenen bis rechtsextremen Pers\u00f6nlichkeiten statt. Dies gilt es ernst zu nehmen und in einem multifaktoriellen Kontext zu analysieren.<\/strong><\/p>\n<p>Um die strategischen Entscheidungen des Trump-Teams im Wahlkampf nachvollziehen zu k\u00f6nnen, muss das ideologische Konstrukt, auf dem Trumps politische Existenz fu\u00dft, beleuchtet werden. Das Konzept des Trumpismus basiert in Teilen auf dem <a href=\"https:\/\/www.foreignaffairs.com\/united-states\/jacksonian-revolt-populism-donald-trump\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jacksonianismus<\/a>, der auf den siebten Pr\u00e4sidenten der vereinigten Staaten Andrew Jackson zur\u00fcckzuf\u00fchren ist und grob in drei Elemente \u00a0gegliedert werden kann: Nationalismus, Religion und Ethnizit\u00e4t (<em>Race<\/em>). Zwar gibt es hier zahlreiche Widerspr\u00fcche in Trumps Auftreten, doch Nationalismus und die Abschottung nach au\u00dfen, die \u201e<em>America-First Policy\u201c<\/em>, die \u201e<em>Anti-woke-Agenda<\/em>\u201c sowie das Versprechen einer restriktiven Einwanderungspolitik sind zentrale Wahlkampfthemen. Auch hinsichtlich einer spirituellen und religi\u00f6sen Lebensf\u00fchrung vereinen sich in der Person Trump zahlreiche Widerspr\u00fcche. Dennoch w\u00e4hlten rund 80% der wei\u00dfen evangelikalen Amerikaner*innen ihn in seiner ersten Wahl (<a href=\"https:\/\/wzb.eu\/system\/files\/docs\/sv\/iuk\/Katzenstein_wm164.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Katzenstein 2019<\/a>). Ethnizit\u00e4t (<em>Race<\/em>) ist die dritte S\u00e4ule des Trumpismus. Trumps durchweg pr\u00e4senter Rassismus resultierte bereits in seinem ersten Wahlkampf in einer nachhaltigen und pr\u00e4genden <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/diskurskultur-2023\/541849\/rechtspopulistische-diskursverschiebungen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Diskursverschiebung<\/a>. Auch im aktuellen Wahlkampf spielte die Frage der <em>\u201eRace<\/em>\u201c eine wichtige Rolle. Ein Beispiel daf\u00fcr ist das kontinuierliche S\u00e4en von Zweifeln an der ethnischen Identit\u00e4t seiner Kontrahentin sowie zahlreiche L\u00fcgen und Falschbehauptungen gegen\u00fcber eingewanderten Personen. Er verband dies h\u00e4ufig mit misogynen \u00c4u\u00dferungen und der mal mehr und mal weniger subtilen Unterstellung, Frauen seien nicht in der Lage, f\u00fcr sich selbst zu <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/us-news\/2024\/oct\/31\/donald-trump-women-protector-wisconsin-rally\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sorgen<\/a>. Diese Punkte werden mit einer Mischung aus autorit\u00e4rem Regierungsverst\u00e4ndnis und libert\u00e4ren Grundz\u00fcgen untermauert, die engen Selektionskriterien unterliegen und die pers\u00f6nliche Freiheit des Individuums in den Mittelpunkt r\u00fccken (<a href=\"https:\/\/epaper.zeit.de\/webreader-v3\/index.html%23\/949819\/41\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Heiss, 2024<\/a>). Diese Freiheit ist jedoch insbesondere gegen\u00fcber dem weiblichen Geschlecht eingeschr\u00e4nkt: non-bin\u00e4ren Personen und Frauen spricht er das Recht sowie die Kompetenz ab, \u00fcber ihre eigenen <a href=\"https:\/\/www.independent.co.uk\/news\/world\/americas\/us-politics\/donald-trump-transgender-teenagers-school-b2646561.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">K\u00f6rper zu bestimmen<\/a> und sich selbst sch\u00fctzen zu <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/us-news\/2024\/oct\/31\/donald-trump-women-protector-wisconsin-rally\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">k\u00f6nnen<\/a>.<\/p>\n<p>Ankn\u00fcpfend daran argumentiert dieser Blogartikel, dass neben den drei angef\u00fchrten Eckpfeilern ein virulenter Antifeminismus sowie die aktive Inszenierung spezifisch m\u00e4nnlicher St\u00e4rke zu einer weiteren S\u00e4ule des Trumpismus geworden sind. Um dieses Argument zu verdeutlichen, beleuchtet der Beitrag einen Teilaspekt des Wahlkampfes von Donald Trump und er\u00f6rtert, wie Trump mittels rechter alternativer Medien einen m\u00e4nnlichen Teil seiner W\u00e4hlerschaft adressiert.<\/p>\n<h2>Hypermaskulinit\u00e4t, Kampfsport und die Inszenierung des \u201ehart arbeitenden Mannes\u201c<\/h2>\n<p>Der Wahlsieg von Donald J. Trump am 06.11.2024 ist in vielerlei Hinsicht erstaunlich und gibt Einblick in die Affektwelten vieler Menschen in den USA, die multiple Gr\u00fcnde haben m\u00f6gen, einen faschistoiden Frauenfeind zu einem der m\u00e4chtigsten M\u00e4nner der Welt zu machen. Einer der Gr\u00fcnde d\u00fcrfte die vermeintliche und in einer Selbstinszenierung konstruierte (physische sowie mentale) spezifisch maskuline St\u00e4rke des nun wiedergew\u00e4hlten US-amerikanischen Pr\u00e4sidenten sein. So titelt die New York Times, die sich im Vorfeld des Wahltages klar gegen Trump und f\u00fcr Harris positioniert hat: \u201e<a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2024\/11\/06\/us\/politics\/trump-election-analysis.html?smid=nytcore-android-share\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">America Hires a Strong Man<\/a>\u201c. Trump nutzte eine Reihe von \u00f6ffentlichen Auftritten und Personen, die Eigenschaften verk\u00f6rpern, die das Narrativ eines vermeintlich \u201estarken Mannes\u201c konstruieren und damit das trumpistische Selbstverst\u00e4ndnis potenzieren. Die folgenden Auftritte und Pers\u00f6nlichkeiten, durch und mit denen Trump Wahlkampf gemacht hat, geben einen beispielhaften und bereichs\u00fcbergreifenden \u00dcberblick \u00fcber M\u00e4nnlichkeitskonstruktionen und misogyne Weltbilder.<\/p>\n<h2>Trump und die Ultimate Fighting Championship (UFC)\u00a0 <strong><br \/>\n<\/strong><\/h2>\n<p>Seit geraumer Zeit ist Donald J. Trump in der gr\u00f6\u00dften und umsatzst\u00e4rksten Mixed-Martial Arts Liga der Welt der Ultimate Fighting Championship (UFC) pr\u00e4sent, die mit 1,3 Milliarden Euro Umsatz im Jahr 2023 die umsatzst\u00e4rkste MMA-Liga und eine der am schnellsten wachsenden Sport-Branchen der USA darstellt. In seiner Siegesrede am Morgen nach der Wahl war Dana White, der CEO der UFC, prominent auf dem Podium platziert \u2013 direkt neben Trumps Sohn Barron Trump sowie seinem Schwiegersohn Jared Kushner. Dana White, der bisher neben der Gr\u00fcndung seines Unternehmens auch daf\u00fcr bekannt wurde, dass er auf einer Silvester-Party seine Frau \u00f6ffentlich ohrfeigte und dabei <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2023\/01\/05\/sports\/dana-white-slap-wife-ufc.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">gefilmt<\/a> wurde, zeigte sich stolz. Ihm wurde die B\u00fchne \u00fcberlassen, um seine Bewunderung f\u00fcr Trump auszudr\u00fccken und eine Vernetzung rechtsoffener alternativer Medienschaffender darzubieten. In seiner Rede erl\u00e4utert White: \u201e<em>This is what happens, when the machine comes after you (\u2026) This is the most resilient hardworking man I\u2019ve ever met in my life (\u2026) <\/em><em>This is karma ladies and gentlemen, he deserves this.\u201c <\/em><\/p>\n<p>Der hier zum Ausdruck kommende Personenkult, sowie das Pathos des resilienten und hart arbeitenden Mannes, das hier konstruiert wird, stehen sinnbildlich f\u00fcr das Selbstverst\u00e4ndnis Trumps. Eingebettet wird das in die Erz\u00e4hlung vom hart arbeitenden Gesch\u00e4ftsmann, der sein Handwerk versteht und gewinnt. Dies spiegelt sich auch im Publikum wider, das zwischen 75 und 90 Prozent aus M\u00e4nnern besteht und besonders in der Altersgruppe zwischen <a href=\"https:\/\/cagewalks.com\/mma-fans-demographics\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">25 und 34 popul\u00e4r<\/a> ist. Dass Donald Trump und Dana White eine strategische Partnerschaft f\u00fchren, ist hinl\u00e4nglich bekannt. Welchen Einfluss White im Trump-Universum tats\u00e4chlich hat, wurde durch seine Rede noch einmal deutlich und zeigt auf, dass Trump auf die W\u00e4hlergruppe der kampfsportaffinen, rechtsgerichteten jungen M\u00e4nner setzt. Auch die Erz\u00e4hlung des einfachen Mannes, der f\u00fcr die Masse des Volkes spricht, wird durch die Symbiose, die Trump mit der UFC in Person von Dana White eingeht, weitergesponnen. Ein weiterer Teil von Whites Rede gibt einen guten Einblick in das Netzwerk, das sich rund um die Wiederwahl von Donald Trump organisiert hat: \u201e<em>I want to thank the Nelk Boys, Adin Ross, Theo Von, Bussing with the boys and last but not least, the mighty and powerful Joe Rogan<\/em>.<em>\u201c<\/em><\/p>\n<p>Dieses Konglomerat an rechtskonservativen, durchweg m\u00e4nnlichen Streamern und Podcastern erscheint als ein weiterer zentraler Bestandteil der sogenannten \u201e<a href=\"https:\/\/voxpol.eu\/the-trump-manosphere-reactionary-male-supremacy-misogyny-and-accelerationist-violence-in-the-post-election-era\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Manosphere<\/a>\u201c von Donald J. Trump. In journalistischen Kontexten wurde dieses antifeministische Netzwerk deshalb bereits mit dem Pr\u00e4dikat \u201eBro-Kult\u201c versehen.<\/p>\n<h2>Die Rolle von alternativen Medienschaffenden: Podcaster, Streamer &amp; Co<\/h2>\n<p>Joe Rogan, den Dana White in seiner Rede als Teil des Netzwerks bezeichnete, ist f\u00fcr viele Kampfsportfans nicht unbekannt. Joe Rogan ist seit \u00fcber 20 Jahren die Stimme der UFC. Nebenher betreibt er den Podcast \u201e<em>the Rogan-Experience\u201c<\/em>: Mit 15 Millionen Abonnent*innen bei Spotify und 18 Millionen bei YouTube ist das die unangefochtene Nummer 1 im Podcast-Business. <a href=\"https:\/\/business.yougov.com\/content\/47483-whos-listening-to-the-joe-rogan-experience-men-mostly\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">81% seiner Podcast-Abonnent*innen sind m\u00e4nnlich und ca. 56% zwischen 18 und 34 Jahren alt. Weitere 37% sind zwischen 35 und 54 Jahren<\/a>.<\/p>\n<p>Bereits in der Vergangenheit hatte Rogan Politiker in seinem Podcast zu Gast. Im Wahlkampf 2024 unterst\u00fctzte er zun\u00e4chst Robert F. Kennedy, mit dem er eine Impfskepsis teilte und in der Podcast-Folge verschw\u00f6rungstheoretische Inhalte reproduzierte und validierte. Als Kennedy seine Pr\u00e4sidentschaftskandidatur dann zur\u00fcckzog und Trump in Rogans Podcast auftrat, verk\u00fcndete Rogan, dass er Trump f\u00fcr den verbliebenen Wahlkampf unterst\u00fctzen w\u00fcrde. Rogan, der sich wiederholt als <a href=\"https:\/\/www.politico.com\/news\/magazine\/2024\/11\/11\/how-trump-won-the-podcast-bros-00188518\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Anti-Establishment<\/a>-Vertreter inszenierte und die Grundannahme vertritt, dass die meisten Politiker*innen notorisch l\u00fcgen, unterst\u00fctzt damit die Trump\u2019sche Erz\u00e4hlung des starken Mannes, der als Au\u00dfenseiter in eine Elite eindringt, um im korrupten Washington D.C. aufzur\u00e4umen. In seiner Podcast-Folge mit Trump geht es daher auch immer wieder um seine Anti-Establishment-Ausrichtung. Neben dem Misstrauen gegen\u00fcber dem politischen Establishment wird in der Podcast-Folge auch die Verachtung gegen\u00fcber der klassischen Medienwelt deutlich. So wird Rogan nicht m\u00fcde zu erw\u00e4hnen, dass es einer Hexenjagd gleiche, wie sich klassische Medien \u00fcber Donald Trump mokieren w\u00fcrden, ohne dabei die Hintergr\u00fcnde der Berichterstattung zu erl\u00e4utern und die Ausf\u00e4lle seines Gespr\u00e4chspartners zu thematisieren. Damit pr\u00e4sentiert sich Rogan selbst als Alternative zu einer, aus seiner Sicht, korrupten und unfairen Medienwelt und potenziert Trumps Narrative. Allein auf YouTube hatte das Podcast-Video knapp 50 Millionen Aufrufe.<\/p>\n<p>Es soll nicht unerw\u00e4hnt bleiben, dass Rogan auch Kamala Harris zu sich in den Podcast einlud. Gemeinsam mit ihrem Team entschied sie sich allerdings gegen eine Teilnahme. Rogan spricht mit seinem Auftreten und seinen Thesen ein junges m\u00e4nnliches Publikum an, das sich vom politischen Establishment ignoriert f\u00fchlt und die Angst vor dem Verlust von Privilegien teilt. Diese Selektion seines Publikums ist auch darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass Rogan linke, progressive, und weibliche Zuh\u00f6rer*innen mit Aussagen abschreckte, in denen er Frauen einen durchschnittlich geringeren IQ attestierte, feindselig gegen\u00fcber trans-Personen auftrat und wiederholt rassistische Begriffe benutzte. Trumps Auftritt in Joe Rogans Podcast ist deshalb ein unkonventioneller Mobilisierungsversuch, der auf ebenjene W\u00e4hlergruppe abzielt, in der und f\u00fcr die er sich inszeniert.<\/p>\n<h2>Trumps Tauchgang in rechtsalternative Streaming-Welten<\/h2>\n<p>Donald Trump gilt als Meister der Aufmerksamkeits-\u00d6konomie. So hat er im Rahmen seiner Wahlkampagne 2024 auf Twitch, der weltweit gr\u00f6\u00dften Streaming-Plattform, einen eigenen offiziellen Account mit knapp 300.000 Followern er\u00f6ffnet, auf dem ein Teil seiner Wahlkampfauftritte live verfolgt werden konnte. Sein Wahlkampfteam und er haben den kulturellen und politischen Einfluss der neuen Medienwelt fr\u00fch erkannt und f\u00fcr sich genutzt. Ebenfalls im Rahmen seines Wahlkampfes lud er den rechtskonservativen Adin Ross, der immer wieder wegen <a href=\"https:\/\/tribune.com.pk\/story\/2503750\/liberal-jubilee-participant-rejects-adin-ross-offer-to-debate-nick-fuentes\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">rassistischer, misogyner und antisemitischer<\/a> Aussagen in die Kritik geraten war, zu sich auf sein Anwesen in Florida ein. Ross, der auf Twitch seine Streaming-Karriere begann, dort allerdings wegen multipler Plattformverst\u00f6\u00dfe gesperrt wurde und nun auf der alternativen Plattform Kick bereits zahlreiche <a href=\"https:\/\/www.rollingstone.com\/culture\/culture-features\/adin-ross-andrew-tate-white-supremacists-1234705845\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kontroversen<\/a> ausl\u00f6ste, ist in der rechtsalternativen misogynen Szene kein unbeschriebenes Blatt. So trat er wiederholt mit dem \u201e<em>Manfluencer\u201c<\/em> Andrew Tate auf, den er als eine Art Mentor beschreibt und zu welchem er eine <a href=\"https:\/\/www.rollingstone.com\/culture\/culture-features\/adin-ross-andrew-tate-white-supremacists-1234705845\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">freundschaftliche Beziehung<\/a> pflege. Eine weitere Kontroverse l\u00f6ste er mit seinem Livestream mit dem Rechtsextremisten, Antisemiten, Shoa-Leugner und f\u00fchrendem MAGA-Protagonisten Nick Fuentes aus, in dem er Frauen als m\u00e4nnliches Eigentum bezeichnete. Von ihm stammt auch, das unmittelbar nach der Wahlnacht gepostete Zitat: \u201e<em>Guys win again \u2013 there will never, ever be a female president [\u2026] <\/em><em>Your body, our choice.\u201c <\/em>Und weiter: \u201e<em>I\u2019d just like to take the opportunity to thank men for saving this country from stupid bitches who wanted to destroy the world to keep abortion.\u201c <\/em>Derselbe Nick Fuentes wurde wiederholt auf Trumps Anwesen in Florida eingeladen und vom inzwischen wiedergew\u00e4hlten Pr\u00e4sidenten hofiert.<\/p>\n<h2><strong>Trumpismus und Misogynie<\/strong><\/h2>\n<p>Der Trumpismus, der eine misogyne und antifeministische Unterf\u00fctterung innehat und im Zusammenspiel mit teilweise rassistischen und hypermaskulinen Darstellungen zu immer gr\u00f6\u00dferen Diskursverschiebungen f\u00fchrt, tr\u00e4gt ma\u00dfgeblich zur Zementierung gesellschaftlicher Machtstrukturen bei, die auf patriarchalen Werten und der Marginalisierung von Minderheiten basieren. Der gezielte Einsatz von Streaming-Plattformen und Podcasts im Wahlkampf verst\u00e4rkte diese Narrative, indem traditionelle Medien vermieden wurden und direkt in digitale Milieus eingegriffen wurde, die empf\u00e4nglich f\u00fcr Botschaften des Widerstands gegen \u201ekorrupte Eliten\u201c sind. So entstand ein Kommunikationsnetzwerk, das nicht nur politische Inhalte, sondern auch kulturelle Identifikationsangebote vermittelte.<\/p>\n<p>Die politische und kulturelle Mobilisierung von Donald Trump f\u00fcr die Pr\u00e4sidentschaftswahl 2024 offenbart eine Verflechtung von toxischen M\u00e4nnlichkeitskulturen, hypermaskulinen Inszenierungen und populistischen Ideologien, die sich in ihrer Ausgestaltung sowohl historischer Vorbilder als auch moderner Kommunikationsstrategien bedienen. Trumps Wahlkampfansatz basierte ma\u00dfgeblich auf der Ansprache einer spezifischen Zielgruppe \u2013 junger, wei\u00dfer, und h\u00e4ufig politisch rechtsorientierter M\u00e4nner \u2013 deren Affinit\u00e4t zu Maskulinit\u00e4t, Gewalt und misogynen Weltbildern strategisch adressiert wurde. Dies manifestiert sich besonders in der Einbindung von Pers\u00f6nlichkeiten und Plattformen, die in der sogenannten \u201e<em>Manosphere<\/em>\u201c verankert sind, wie Joe Rogan oder Adin Ross, sowie in der Inszenierung von Trump als vermeintlich \u201estarker Mann\u201c und Au\u00dfenseiter.<\/p>\n<p>Die Rolle des Sports, insbesondere der UFC, und seine starke Verkn\u00fcpfung mit M\u00e4nnlichkeitsidealen verdeutlichen die Strategie, \u00fcber kulturelle Symbole eine emotionale Bindung zu schaffen. Dies wirft die Frage auf, wie sich diese Verbindung von (digitaler) Kultur, Politik und Ideologie langfristig auf politische Diskurse und gesellschaftliche Normen auswirkt. Die Wiederwahl Trumps und die Rolle seines Mediennetzwerks stellen somit nicht nur ein politisches, sondern auch ein soziokulturelles Ph\u00e4nomen dar, das in seiner Komplexit\u00e4t und Tragweite weiter untersucht werden muss. Gerade die Rolle von Elon Musk und der Plattform X, deren Betrachtung \u00fcber den Rahmen diese Artikels hinausgehen, m\u00fcssen bei k\u00fcnftigen Untersuchungen ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<p>Im Anschluss an diese Untersuchung ergeben sich weitere essenzielle Forschungsfragen: Welche Rolle und auch Macht besitzen alternative Medienschaffende in Wahlk\u00e4mpfen? Was ist die Rolle von Hypermaskulinit\u00e4t, Misogynie und Antifeminismus im Wahlverhalten der Massen in den USA und in vergleichbaren demokratischen Kontexten? Und welche Auswirkungen haben ebenjene Wahlkampfstrategien auf die FLINTA-Communities in den Vereinigten Staaten? Diese Fragen gilt es in Zukunft zu adressieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun ist es Gewissheit: Donald J. Trump wird die USA f\u00fcr eine weitere Amtszeit regieren. Viel wurde in den vergangenen Wochen \u00fcber Trumps Wahlkampfstrategie diskutiert. Obwohl der Erfolg auf eine Vielzahl von Faktoren zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, steht fest: Trump hat mit enormen Mobilisierungsaufwand die spezifische Zielgruppe junger M\u00e4nner adressiert. Die Auftritte fanden h\u00e4ufig \u00fcber sogenannte Alternativmedien in einem maskulinen, heterosexuellen und gewaltaffinen Umfeld mit rechtsoffenen bis rechtsextremen Pers\u00f6nlichkeiten statt. 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