{"id":12838,"date":"2023-12-13T12:22:22","date_gmt":"2023-12-13T11:22:22","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.prif.org\/wendepunkt-in-den-russland-israel-beziehungen\/"},"modified":"2023-12-13T12:22:22","modified_gmt":"2023-12-13T11:22:22","slug":"wendepunkt-in-den-russland-israel-beziehungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2023\/12\/13\/wendepunkt-in-den-russland-israel-beziehungen\/","title":{"rendered":"Wendepunkt in den Russland-Israel-Beziehungen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Moskau ist nach dem Terrorangriff der Hamas von Israel abger\u00fcckt und agiert offen pro-pal\u00e4stinensisch. Das hat auch mit dem Ukraine-Krieg zu tun.<\/strong><\/p>\n<p>Putins\u00a0Russland\u00a0galt seit langem als einer der zuverl\u00e4ssigsten Partner Israels. Im Gegensatz zur sowjetischen und zaristischen Zeit wird Putin selbst oft als einer der pro-j\u00fcdischsten Pr\u00e4sidenten bezeichnet, die Russland je gesehen hat. Im Jahr 2005 ernannte er Michail Fradkow zu seinem Ministerpr\u00e4sidenten, der damit der erste Politiker j\u00fcdischer Herkunft wurde, der ein solch hohes politisches Amt im Lande bekleidete.<\/p>\n<p>Zugleich zeigte Russland eine gewisse Sympathie f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser. Es beteiligte sich aktiv am sogenannten Nahost-Quartett (zusammen mit den\u00a0USA\u00a0und der\u00a0EU), als Teil dessen Moskau eine Zweistaatenl\u00f6sung aktiv unterst\u00fctzte. Lange Zeit gelang es dem Kreml, eine \u00e4quidistante Position einzunehmen, indem er verschiedene pal\u00e4stinensische Gruppierungen in Moskau beherbergte, aber auch in gutem Kontakt mit\u00a0Israel\u00a0blieb. Damit hat Russland eine einzigartige Position eingenommen, in der es mit allen Pal\u00e4stinensern \u2013 einschlie\u00dflich der\u00a0Hamas\u00a0\u2013, aber auch mit den Israelis Gespr\u00e4che f\u00fchrt.<\/p>\n<h2>Russland vollzieht nach dem Hamas-Anschlag vom 7. Oktober Kehrtwende in den Beziehungen zu Israel<\/h2>\n<p>Mit dem Einmarsch in die\u00a0Ukraine\u00a0im Februar 2022 begann sich Russlands Position jedoch allm\u00e4hlich zu \u00e4ndern. Obwohl Russland versuchte, den Krieg als notwendigen Schritt zur Verteidigung der Juden gegen ukrainische \u201eNazis\u201c darzustellen, hat diese Darstellung sowohl weltweit als auch insbesondere in Israel wenig Zuspruch gefunden.\u00a0Sergej Lawrows \u00c4u\u00dferung, dass \u201edie gr\u00f6\u00dften Antisemiten die Juden selbst sind\u201c, hat f\u00fcr Emp\u00f6rung gesorgt, sodass sich Putin pers\u00f6nlich bei Netanjahu f\u00fcr seinen Au\u00dfenminister entschuldigen musste.<\/p>\n<p>Nichtsdestotrotz war Israels Unterst\u00fctzung der ukrainischen Regierung bei ihren Bem\u00fchungen, die russische Aggression zu vereiteln, eher bescheiden. Um Moskau bei seiner Unterst\u00fctzung des Irans und anderer anti-israelischer Kr\u00e4fte in der Region nicht zu ver\u00e4rgern, beschr\u00e4nkte Israel seine Hilfe weitgehend auf humanit\u00e4re Hilfe. Die Tatsache, dass Russland die milit\u00e4risch-technische Zusammenarbeit mit Teheran durch den Import von im Iran hergestellten Shahed-Drohnen ausbaute und seine milit\u00e4rische Pr\u00e4senz in Syrien aufrechterhielt, hat Tel Aviv nicht dazu veranlasst, seine Position zu \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Nach dem Hamas-Anschlag vom 7. Oktober hat die russische Seite in den Beziehungen zu Israel praktisch eine Kehrtwende vollzogen. Moskau nahm pl\u00f6tzlich eine offen pro-pal\u00e4stinensische Position ein,\u00a0vermied jegliche Kritik an der Hamas\u00a0und empfing nur zwei Wochen nach dem Massaker sogar eine Hamas-Delegation in Moskau. Wenige Tage nach dem Anschlag brachte Moskau im UN-Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf ein, der weithin als anti-israelisch angesehen wurde, zumal der russische Gesandte Nebenzya das Recht Israels auf Selbstverteidigung offen in Frage stellte. Er warf der israelischen Armee gezielte T\u00f6tungen von Zivilisten vor und versuchte damit, Moskaus eigenen Gr\u00e4ueltaten in der Ukraine zu relativieren. Auch beschuldigten sie die westlichen L\u00e4nder, die Opfer von Milit\u00e4roperationen in der Ukraine (in von Russland besetzten Gebieten) und in Gaza unterschiedlich zu behandeln. Als Reaktion darauf unterrichtete Israel Russland nicht mehr \u00fcber die Angriffe in Syrien und schloss sich sp\u00e4ter einigen westlichen Sanktionen an, wie der Sperrung von Bankkonten russischer Staatsangeh\u00f6riger in Israel.<\/p>\n<h2>Russland schmiedet an einer Allianz gegen den Westen<\/h2>\n<p>Aber warum hat Russland seine Haltung gegen\u00fcber Israel im israelisch-pal\u00e4stinensischen Konflikt so drastisch ge\u00e4ndert? Ich behaupte, dass es drei Hauptgr\u00fcnde gibt, die eine solche Kehrtwende erkl\u00e4ren k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><strong>Erstens<\/strong>\u00a0ist nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine der \u201eAnti-Westen\u201c endg\u00fcltig zu einem Leitmotiv der russischen Ideologie geworden. Dabei ist ein klassisches Nullsummenspiel-Denken \u00fcber globale Konflikte zu beobachten, das jede sinnvolle Zusammenarbeit mit westlichen M\u00e4chten und ihren Verb\u00fcndeten ausschlie\u00dft. Mit anderen Worten: Jeder Sieg einer westlichen oder einer pro-westlichen Regierung (als die Israel in Russland weithin angesehen wird) wird in Moskau als eigene Niederlage betrachtet. Eine Unterst\u00fctzung Israels w\u00fcrde in dieser Situation als Hilfe f\u00fcr die Sache des Westens angesehen.<\/p>\n<p><strong>Zweitens<\/strong> k\u00f6nnte Russlands Entscheidung, seine bisherige Politik im Nahen Osten aufzugeben und Israel den R\u00fccken zu kehren, auch mit seinen derzeitigen Versuchen erkl\u00e4rt werden, eine neue Allianz zu schmieden, die Moskau als \u201eglobale Mehrheit\u201c bezeichnet. Nach der Reaktion vieler L\u00e4nder des Globalen S\u00fcdens auf die Antwort Israels auf den Hamas-Angriff dachten viele in Moskau, dass dies auch genutzt werden k\u00f6nnte, um ihre Unterst\u00fctzung zu gewinnen. So haben beispielsweise mehrere lateinamerikanische L\u00e4nder ihre diplomatischen Beziehungen zu Israel wegen der Milit\u00e4raktion im\u00a0Gazastreifen\u00a0abgebrochen, ebenso wie einige afrikanische L\u00e4nder, beispielsweise S\u00fcdafrika, jetzt diplomatische Spannungen mit Israel haben. Russlands Offizielle waren wahrscheinlich davon \u00fcberzeugt, dass Moskau von einer zunehmend pro-pal\u00e4stinensischen Botschaft profitieren k\u00f6nnte, die Russland als Anf\u00fchrer der weltweiten anti-amerikanischen Kampagne darstellt. Angesichts der zunehmenden Abh\u00e4ngigkeit Russlands von den Golfstaaten, um den Sanktionen des Westens zu entgehen, und der \u00d6lf\u00f6rderpolitik der Opec entspricht Moskaus eher pro-pal\u00e4stinensisch ausgerichtete Position zudem ihren derzeitigen geostrategischen Interessen.<\/p>\n<p><strong>Drittens<\/strong>\u00a0lenkt Russland durch das Anheizen des israelisch-pal\u00e4stinensischen Konflikts die Aufmerksamkeit der internationalen, aber auch der einheimischen Bev\u00f6lkerung weiter vom\u00a0Krieg in der Ukraine\u00a0ab. Es lenkt auch die Milit\u00e4rhilfe der westlichen L\u00e4nder ab, die nun in einer ziemlich angespannten Haushaltslage Priorit\u00e4ten setzen m\u00fcssen. Russland sieht auch, dass die internationale \u00d6ffentlichkeit M\u00fche hat, mit zwei gro\u00dfen milit\u00e4rischen Konflikten gleichzeitig Schritt zu halten, und bevorzugt den im Nahen Osten, w\u00e4hrend sich Erm\u00fcdung vom Krieg in der Ukraine einstellt.<\/p>\n<h2>Russland hat kein Interesse an einem eskalierten Regionalkrieg<\/h2>\n<p>Dennoch hat Russland kaum ein Interesse an einem gr\u00f6\u00dferen regionalen Krieg. Sollte die Situation eskalieren, w\u00e4re Moskaus Position in der Region, vor allem in Syrien, bedroht. Da sein Milit\u00e4r in der Ukraine gebunden ist, verf\u00fcgt der Kreml \u00fcber keine freien Ressourcen, die er zur St\u00e4rkung seiner Pr\u00e4senz in der Region einsetzen k\u00f6nnte. Die aserbaidschanische Aggression in Berg-Karabach hat dies anschaulich gezeigt, denn Russland hat es vers\u00e4umt, seinen Verb\u00fcndeten Armenien direkt an der Grenze zu unterst\u00fctzen. Indem Moskau die Flammen des israelisch-pal\u00e4stinensischen Krieges weiter anfacht, riskiert es zudem, eine B\u00fcchse der Pandora innerhalb seiner eigenen Grenzen zu \u00f6ffnen, wie die Welle des Antisemitismus zeigt, die Anfang des Jahres in Dagestan zu beobachten war. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, w\u00fcrde der Kreml eine Spaltung seiner Gesellschaft riskieren, die m\u00f6glicherweise seine Kriegsanstrengungen in der Ukraine untergraben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>In diesem Sinne ist es unwahrscheinlich, dass Moskau den Krieg durch die Unterst\u00fctzung der Pal\u00e4stinenser eskalieren l\u00e4sst, aber man sollte auch nicht erwarten, dass es bei der Suche nach einer diplomatischen L\u00f6sung \u00fcberm\u00e4\u00dfig konstruktiv vorgeht.<\/p>\n<p><em>Dieser Text ist zuerst am 11. Dezember 2023 unter dem Titel <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/meinung\/gastbeitraege\/russland-israel-hamas-gaza-nahost-krieg-konflikt-kehrtwende-gastbeitrag-92721362.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eRusslands Kehrtwende in Nahost\u201d in der Frankfurter Rundschau<\/a> erschienen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Moskau ist nach dem Terrorangriff der Hamas von Israel abger\u00fcckt und agiert offen pro-pal\u00e4stinensisch. 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