{"id":12870,"date":"2023-07-27T09:21:34","date_gmt":"2023-07-27T07:21:34","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.prif.org\/wie-verlaesslich-sind-daten-zu-todesopfern-in-bewaffneten-konflikten\/"},"modified":"2023-07-27T09:21:34","modified_gmt":"2023-07-27T07:21:34","slug":"wie-verlaesslich-sind-daten-zu-todesopfern-in-bewaffneten-konflikten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2023\/07\/27\/wie-verlaesslich-sind-daten-zu-todesopfern-in-bewaffneten-konflikten\/","title":{"rendered":"Wie verl\u00e4sslich sind Daten zu Todesopfern in bewaffneten Konflikten?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Viele vergleichende Studien untersuchen die Effekte von Vermittlung, Sanktionen oder milit\u00e4rischen Interventionen auf Dauer und Verlauf bewaffneter Konflikte. Sie nehmen dabei an, dass die verf\u00fcgbaren Daten das Auf und Ab der t\u00f6dlichen Gewalt \u00fcber Zeit sowie Unterschiede je nach Ort hinreichend gut abbilden. Einige Arbeiten leiten aus ihren Befunden Empfehlungen f\u00fcr die Politik ab. Auch das j\u00e4hrliche <\/strong><a href=\"https:\/\/www.friedensgutachten.de\/user\/pages\/02.2023\/02.ausgabe\/05.bewaffnete-konflikte\/FGA2023_1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Friedensgutachten<\/strong><\/a><strong> nutzt die Daten eines f\u00fchrenden Anbieters. Dessen Angaben dienen des Weiteren dazu, die Eskalation von Auseinandersetzungen zu <\/strong><a href=\"https:\/\/www.pcr.uu.se\/research\/views\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>prognostizieren<\/strong><\/a><strong>. Ihre breite Verwendung wirft die Frage auf, wie sehr man sich auf diese Konfliktdaten verlassen kann.<\/strong><\/p>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/ucdp.uu.se\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Uppsala Conflict Data Program<\/a> (UCDP) hat zahlreiche Datens\u00e4tze zusammengestellt, auf die weltweit viele Forscherinnen und Forscher, aber auch andere Interessierte gerne zur\u00fcckgreifen. Es bietet Datens\u00e4tze unter anderem zu verschiedenen Arten <a href=\"https:\/\/ucdp.uu.se\/downloads\/index.html#armedconflict\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bewaffneter Konflikte<\/a>, zur <a href=\"https:\/\/ucdp.uu.se\/downloads\/index.html#externalsupport\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Unterst\u00fctzung f\u00fcr Konfliktparteien von au\u00dfen<\/a> und zu <a href=\"https:\/\/ucdp.uu.se\/downloads\/index.html#peaceagreement\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Friedensabkommen<\/a>. Im Folgenden geht es um das <a href=\"https:\/\/ucdp.uu.se\/downloads\/index.html#ged_global\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Georeferenced Event Dataset<\/a> (GED), das in seiner aktuellen Version mehr als 300.000 Gewaltereignisse von 1989 bis Ende 2022 erfasst. In einem solchen <a href=\"https:\/\/ucdp.uu.se\/downloads\/ged\/ged231.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ereignis<\/a> setzt ein organisierter Akteur bewaffnete Gewalt gegen einen anderen organisierten Akteur oder Zivilpersonen ein. Dabei kommt mindestens ein Mensch ums Leben. Die GED-Daten zerlegen so gut wie m\u00f6glich Konfliktgewalt in zeitlich und r\u00e4umlich abgegrenzte Ereignisse. Das erlaubt, die zeitliche und r\u00e4umliche Varianz t\u00f6dlicher Gewalt auch innerhalb des gleichen Konflikts zu studieren. Die Ereignisdaten sind insofern grundlegend f\u00fcr andere Datens\u00e4tze, als sich aus ihnen ableitet, wann ein Konflikt beginnt und endet.<\/p>\n<p>Die G\u00fcte des UCDP Georeferenced Event Dataset l\u00e4sst sich nicht in seiner Breite pr\u00fcfen. Dazu br\u00e4uchte man zu einer gr\u00f6\u00dferen Zahl von Konflikten einen verl\u00e4sslichen Vergleichsma\u00dfstab. Der Kosovo-Konflikt z\u00e4hlt zu den wenigen F\u00e4llen, die eine kritische Einordnung der UCDP-Daten erlauben, und das dank des <a href=\"https:\/\/www.kosovskaknjigapamcenja.org\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/eng.xls\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kosovo Memory Book<\/a>, erstellt vom Humanitarian Law Centre in Belgrad und dem Humanitarian Law Centre Kosovo. Es umfasst eine namentliche Liste der Opfer des Kosovo-Konflikts samt Geburtstag, Wohnort sowie Datum und Ort des Todes. Fachleute loben die Qualit\u00e4t des Kosovo Memory Book. So gilt es als \u201e<a href=\"https:\/\/www.cambridge.org\/core\/journals\/social-science-history\/article\/accounting-for-civilian-casualties-from-the-past-to-the-future\/79C0F3668E7FDED6D3377814C792DE0F\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">remarkable example<\/a> of a virtually complete list of every person killed in a modern war\u201d. Mithilfe des Kosovo Memory Book skizziere ich im Folgenden, wie gut das Georeferenced Event Dataset die Gesamtzahl sowie die zeitliche und r\u00e4umliche Verteilung der Todesopfer erfasst. Eine weit detailliertere Analyse dazu pr\u00e4sentiert ein <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s12286-023-00573-9\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">frei zug\u00e4nglicher Aufsatz<\/a>, erschienen in der <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/journal\/12286\/volumes-and-issues\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zeitschrift f\u00fcr Vergleichende Politikwissenschaft<\/a>.<\/p>\n<h2>Viele Todesopfer nicht erfasst<\/h2>\n<p>F\u00fcr den Zeitraum vom 1. Januar 1998 bis zum 30. Juni 1999 dokumentiert das Kosovo Memory Book rund 10.900 Opfer, die direkt durch K\u00e4mpfe oder gezielte Angriffe auf Zivilpersonen ums Leben kamen. Die besten Sch\u00e4tzungen im GED, auf die sich die meisten Studien st\u00fctzen, summieren sich f\u00fcr den gleichen Zeitraum auf ca. 3.600 Todesopfer, w\u00e4hrend sich die hohen Sch\u00e4tzungen auf rund 8.800 Tote belaufen.<\/p>\n<p>Jedes Opfer verdient es, gew\u00fcrdigt zu werden. Eine Untererfassung der Todesopfer erlaubt jedoch belastbare Schl\u00fcsse zur Varianz von Konfliktgewalt, solange sie \u00fcber Zeit und Raum konstant bleibt. Problematisch hingegen ist es, wenn die Opfer einer bestimmten Konfliktphase, -region oder Konfliktpartei st\u00e4rker erfasst werden als andere. Das UCDP setzt sehr auf Medienberichterstattung, um Ereignisse zu identifizieren. Medien sind aber nicht zu jeder Zeit und in allen Orten des Konfliktgeschehens gleicherma\u00dfen zugegen oder verfolgen diese mit gleicher Aufmerksamkeit. Das l\u00e4sst vermuten, dass die Untererfassung von Todesopfern \u00fcber Zeit und Raum variiert.<\/p>\n<h2>Phasen der Eskalation zum Teil identifiziert<\/h2>\n<p>Wie das Kosovo Memory Book zeigt, gab es eine erste Gewaltspitze zwischen Juli und September 1998 mit insgesamt mehr als 1.200 Todesopfern. Diese Gewaltspitze machen nur die hohen Sch\u00e4tzungen, nicht aber die besten Sch\u00e4tzungen im GED sichtbar. Ihren H\u00f6hepunkt mit fast 8.900 Toten erreichte die Gewalt im Fr\u00fchling 1999, als die NATO vom 24. M\u00e4rz bis zum 10. Juni mit Luftangriffen <a href=\"https:\/\/www.hsfk.de\/fileadmin\/HSFK\/hsfk_publikationen\/prif0219.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">intervenierte<\/a>. Die UCDP-Daten spiegeln diese Eskalation zwar wider, zugleich nimmt hier die Untererfassung der Todesopfer die gr\u00f6\u00dften Ausma\u00dfe an. F\u00fcr den April 1999 berichten selbst die hohen Sch\u00e4tzungen fast 1.700 Todesopfer weniger als das Kosovo Memory Book, und bei den besten Sch\u00e4tzungen steigt die Differenz auf rund 2.700 Tote.<\/p>\n<p>Diese Untererfassung liegt auch darin begr\u00fcndet, dass der Anteil der von Medien berichteten Ereignisse mit der Gesamtzahl der Ereignisse zur gleichen Zeit sinkt. Zu viele Ereignisse am selben Tag \u00fcberfordern die Medienberichterstattung. Das zeigt sich, wenn man die Angaben im Kosovo Memory Book in Ereignisdaten umwandelt, indem man die dokumentierten Todesf\u00e4lle im gleichen Ort und zum gleichen Zeitpunkt als ein Ereignis auffasst. Im n\u00e4chsten Schritt werden den so ermittelten Ereignissen entsprechende Eintr\u00e4ge im GED zugeordnet.<\/p>\n<p>Dabei tritt auch ein <em>event size bias<\/em> zutage: Je mehr Todesopfer ein Ereignis forderte, desto wahrscheinlicher wurde es von Medien berichtet und in den UCDP-Daten ber\u00fccksichtigt. Aus dem Kosovo Memory Book abgeleitete Ereignisse mit mindestens 100 Toten finden sich zu drei Vierteln im GED wieder. Hingegen liegt dieser Anteil bei Ereignissen mit maximal vier Todesopfern unter zehn Prozent.<\/p>\n<h2>\u00d6rtliche Unterschiede der Gewalt gut erfasst<\/h2>\n<p>Die Kommunen im Kosovo waren nicht gleicherma\u00dfen vom Konflikt betroffen. Besonders litten Gemeinden im Westen und S\u00fcdwesten, im Zentrum und Nordosten. Die UCDP-Daten, vor allem die hohen Sch\u00e4tzungen der Konfliktopfer, bilden die \u00f6rtlichen Unterschiede erstaunlich gut ab. Reiht man die Gemeinden nach der Zahl der Todesopfer, entspricht die Rangfolge auf Basis des GED fast vollst\u00e4ndig der auf Grundlage des Kosovo Memory Book. Gleichwohl gibt es zwei Gemeinden, zu denen selbst die hohen Sch\u00e4tzungen der UCDP-Daten jeweils mehr als 600 Todesopfer weniger erfassen als das Kosovo Memory Book.<\/p>\n<p>Der Kosovo-Konflikt forderte Opfer auch au\u00dferhalb des Kosovos, das gilt vor allem f\u00fcr Serbien und Montenegro w\u00e4hrend der NATO-Intervention. Die UCDP-Daten erfassen einen viel h\u00f6heren Anteil der Konflikttoten au\u00dferhalb Kosovos als der innerhalb. Wie ein Blick auf die Details dieser Ereignisse zeigt, handelte es sich hier um Opfer von Luftangriffen. Ihnen kam erh\u00f6hte mediale Aufmerksamkeit zu, da sie schwieriger abzustreiten waren und von der Regierung in Belgrad genutzt wurden, um das milit\u00e4rische Eingreifen der NATO zu delegitimieren.<\/p>\n<h2>Beobachtungsmissionen bewirkten keine erh\u00f6hte Erfassung von Todesopfern<\/h2>\n<p>Internationale Missionen in einem Konfliktgebiet f\u00fchren erwartbar zu einer erh\u00f6hten Aufmerksamkeit ausl\u00e4ndischer Medien. Zudem berichtet das Missionspersonal selbst \u00fcber das Konfliktgeschehen. Das l\u00e4sst vermuten, dass f\u00fcr den Zeitraum seiner Pr\u00e4senz weniger Todesopfer in den UCDP-Daten unerfasst bleiben. Im Juli und Oktober 1998 wurden zwei internationale Missionen im Kosovo stationiert, die zusammen bis zu 2.000 Beobachterinnen und Beobachter stellten. Im M\u00e4rz 1999, kurz vor Beginn der NATO-Intervention, zogen sie ab. Doch erstaunlicherweise zeigt sich kein h\u00f6herer Anteil erfasster Todesopfer f\u00fcr die Konfliktphasen mit den Beobachtungsmissionen. Auch steigt im GED der Anteil der erfassten Todesopfer nicht mit der Zahl des stationierten Beobachtungspersonals.<\/p>\n<h2>Fazit: In GED we trust?<\/h2>\n<p>Insgesamt f\u00e4llt die Bilanz gemischt bis positiv aus. Die UCDP-Daten bilden die \u00f6rtlichen Unterschiede im Ausma\u00df t\u00f6dlicher Gewalt im Kosovo gut ab. Vor allem die hohen Sch\u00e4tzungen im Georeferenced Event Dataset geben die Konfliktphasen mit besonders vielen Todesopfern wieder. Zudem f\u00fchrten Beobachtungsmissionen zu keiner erh\u00f6hten Erfassung von Konflikttoten. Dem steht gegen\u00fcber, dass gerade die besten Sch\u00e4tzungen deutlich zu wenig Todesopfer berichten. Ereignisse mit sehr vielen Toten finden eher Eingang ins GED als kleinere Ereignisse. Auch sinkt die Erfassung der Opfer mit der Zahl der Ereignisse zur gleichen Zeit.<\/p>\n<p>Scheint in diesem Licht die Forschung, meine <a href=\"https:\/\/www.humanitarian-military-interventions.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">eigene<\/a> eingeschlossen, gut beraten, so stark auf die UCDP-Daten zu setzen? Das f\u00fchrt auch zur Frage nach verf\u00fcgbaren Alternativen, die ich hier nicht diskutieren kann. An dieser Stelle soll es gen\u00fcgen, den Fall Kosovo ein wenig einzuordnen. Vergleicht man die Angaben zum Kosovo mit denen im gesamten GED, zeigen sich im ausgew\u00e4hlten Fall besonders viele und besonders gro\u00dfe Differenzen zwischen den besten und hohen Sch\u00e4tzungen. Die mit Blick auf Kosovo ermittelten Nachteile der \u00fcblicherweise genutzten besten Sch\u00e4tzungen fallen daher anderswo geringer aus. Zudem weisen die GED-Daten zum Kosovo einen besonders hohen Anteil von Ereignissen auf, die eben nicht zeitlich und r\u00e4umlich genau aufgeschl\u00fcsselt sind. Im gesamten Datensatz machen Ereignisse, die sich \u00fcber mehrere Monate erstrecken oder weite Landesteile erfassen, einen deutlich geringeren Anteil aus als in den Angaben zum Kosovo. Zu anderen Konflikten verl\u00e4sst sich UCDP weniger auf Medienberichterstattung und nutzt mehr Sekund\u00e4rliteratur. Des Weiteren hat sich die Qualit\u00e4t des GED mit der Zeit immer mehr verbessert. Insgesamt gibt es daher gute Gr\u00fcnde, die Konfliktdaten des UCDP zu nutzen, und das erst recht, wenn man deren Grenzen im Blick beh\u00e4lt.<\/p>\n<p><em>Dieser Artikel fasst zentrale Ergebnisse eines <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s12286-023-00573-9\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">englischsprachigen Aufsatzes des Autors in der Zeitschrift f\u00fcr Vergleichende Politikwissenschaft<\/a> zusammen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele vergleichende Studien untersuchen die Effekte von Vermittlung, Sanktionen oder milit\u00e4rischen Interventionen auf Dauer und Verlauf bewaffneter Konflikte. Sie nehmen dabei an, dass die verf\u00fcgbaren Daten das Auf und Ab der t\u00f6dlichen Gewalt \u00fcber Zeit sowie Unterschiede je nach Ort hinreichend gut abbilden. Einige Arbeiten leiten aus ihren Befunden Empfehlungen f\u00fcr die Politik ab. Auch das j\u00e4hrliche Friedensgutachten nutzt die Daten eines f\u00fchrenden Anbieters. 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Thorsten Gromes ist Projektleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter am PRIF im Programmbereich \u201eInnerstaatliche Konflikte\u201c. Seine Forschung konzentriert sich auf Nachb\u00fcrgerkriegsgesellschaften und sogenannte humanit\u00e4re milit\u00e4rische Interventionen. \/\/ Dr. habil Thorsten Gromes is a Project Leader and Senior Researcher at PRIF in the Research Department \u201cIntrastate Conflict\u201d. 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