{"id":12937,"date":"2022-10-12T15:37:03","date_gmt":"2022-10-12T13:37:03","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.prif.org\/weltraumsicherheit-teststopp-von-anti-satellit-waffen\/"},"modified":"2022-10-12T15:37:03","modified_gmt":"2022-10-12T13:37:03","slug":"weltraumsicherheit-teststopp-von-anti-satellit-waffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2022\/10\/12\/weltraumsicherheit-teststopp-von-anti-satellit-waffen\/","title":{"rendered":"Weltraumsicherheit: Teststopp von Anti-Satellit-Waffen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Abh\u00e4ngigkeit hoch technologisierter Streitkr\u00e4fte von weltraumbasierten F\u00e4higkeiten ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Gleichzeitig verst\u00e4rken die f\u00fchrenden Weltraumnationen USA, Russland und China ihre F\u00e4higkeiten im Bereich der sog. Anti-Satellit-Waffen. W\u00e4hrend China und Russland vermehrt Anti-Satellit-Waffen testen, haben sich Deutschland und weitere Staaten im September 2022 dem bisher unilateralen Teststopp von Anti-Satellit-Waffen der Biden-Administration angeschlossen. Nach den gescheiterten chinesisch-russischen Vertragsvorschl\u00e4gen von 2014 kann der Vorsto\u00df als neues diplomatisches Signal an China und Russland verstanden werden, erneut Gespr\u00e4che \u00fcber die Sicherheit von Weltraumobjekten aufnehmen zu wollen.<\/strong><\/p>\n<h2>Anti-Satellit-Waffen und Counter-Space-F\u00e4higkeiten<\/h2>\n<p>Die milit\u00e4rische Handlungsf\u00e4higkeit hoch technologisierter Staaten wie China, Russland und den Vereinigten Staaten ist im 21. Jahrhundert stark abh\u00e4ngig von der Zug\u00e4nglichkeit zum Weltraum und der freien Nutzung ihrer weltraumbasierten F\u00e4higkeiten: Satelliten. Nachdem die USA und die Sowjetunion schon in den 1960er Jahren das immense Potential neuer Satellitentechnologie, d.h. Aufkl\u00e4rung, Fr\u00fchwarnsysteme, Echtzeit-Kommunikation, Ortsbestimmung und pr\u00e4zise Navigation, erkannt hatten, begannen beide Superm\u00e4chte an Waffentypen zu forschen, mit denen man auf die Satellitenf\u00e4higkeiten des Gegners einwirken k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Diese sog. <a href=\"https:\/\/www.csis.org\/analysis\/space-threat-assessment-2022\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Anti-Satellit-Waffen<\/a> (ASAT) werden als kinetisch-physische Waffen bezeichnet. Das bedeutet, dass sie ihr Ziel entweder direkt treffen oder in seiner unmittelbaren N\u00e4he detonieren. Kinetische ASAT-Waffen werden unterteilt in:<\/p>\n<ol style=\"list-style-type: upper-roman;\">\n<li>Direktaufstiegs ASAT-Waffen (<em>direct-ascent<\/em>; Erde \u2192 Weltraum), Raketen die von der Erde aus auf einen Satelliten im All gerichtet werden<\/li>\n<li>Co-orbitale ASAT-Waffen (Orbit \u2192 Ziel), Waffentypen, die im Orbit stationiert werden und gegen ein Objekt im Weltraum oder auf der Erde man\u00f6vriert werden<\/li>\n<\/ol>\n<p>Mittlerweile gibt es eine Reihe von Waffentypen, mit denen auf die Weltraumf\u00e4higkeiten eines Gegners eingewirkt werden kann. Um der weltraumgest\u00fctzten \u00dcberlegenheit der Vereinigten Staaten entgegen treten zu k\u00f6nnen, verfolgen China und Russland eine Strategie, mit der die Handlungsf\u00e4higkeit des umfangreichen Satellitennetzwerkes der USA durch sog. <a href=\"https:\/\/swfound.org\/media\/207350\/swf_global_counterspace_capabilities_2022_rev2.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Counter-Space-F\u00e4higkeiten<\/a> im Konfliktfall unterbunden werden kann. Diese Strategie soll es erm\u00f6glichen, Informationen und Dienste aus dem Weltall einzuschr\u00e4nken, welche hoch technologisierte Staaten wie die USA f\u00fcr eine vernetzte Operationsf\u00fchrung (<em>Network Centric Operation<\/em>) dringend ben\u00f6tigen. Counter-Space-F\u00e4higkeiten umfassen die kinetisch-physischen Waffen wie ASAT-Technologie (d.h. Direktaufstiegsraketen und co-orbitale ASATs), aber auch nicht-kinetisch-physische Lasersysteme, die zum Blenden eines Satelliten eingesetzt werden k\u00f6nnen. Die elektronische Beeintr\u00e4chtigung von Satelliten durch <em>jamming<\/em> oder <em>spoofing<\/em>, d.h. St\u00f6ren oder \u00dcberlagern der Datentransmission zwischen Satelliten und Erdfunkanlage, z\u00e4hlen ebenfalls zu den Counter-Space-F\u00e4higkeiten.<\/p>\n<h2>V\u00f6lkerrechtlicher Rahmen und geopolitische Rivalit\u00e4t<\/h2>\n<p>1959 wurde das erste <em>Committee on the Peaceful Use of Outer Space<\/em> (COPUOS) der UN eingerichtet. 1967 folgte der <em><a href=\"https:\/\/outerspacetreaty.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Outer Space Treaty<\/a><\/em> (OST) als erster internationaler, v\u00f6lkerrechtlicher Vertrag, 1984 das <em><a href=\"https:\/\/www.nti.org\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/moon_agreement.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Moon Agreement<\/a><\/em>. Beide Vertr\u00e4ge enthalten Paragraphen, welche die Stationierung von Massenvernichtungswaffen im Orbit oder auf Himmelsk\u00f6rpern, wie dem Mond, Asteroiden und weiteren Planeten, verhindern sollen. 1985 richtete die UN zus\u00e4tzlich zu <em>COPUOS <\/em>ein Ad-hoc Komitee <em>Prevention of an Arms Race in Outer Space<\/em> (PAROS) im Rahmen der <em>Conference of Disarmament<\/em> (CD) ein. Bis in die 2000er wurden immer wieder \u00e4hnliche <a href=\"https:\/\/www.nti.org\/education-center\/treaties-and-regimes\/proposed-prevention-arms-race-space-paros-treaty\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Initiativen<\/a> eingeleitet, ohne jemals erneut rechtlich bindende Vertr\u00e4ge wie den <em>OST <\/em>oder dem <em>Moon Agreement<\/em> zu verhandeln.<\/p>\n<p>Konkrete Gespr\u00e4che zur Beschr\u00e4nkung von Direktaufstiegs-ASAT-Waffen hatten tats\u00e4chlich schon einmal 1978 zwischen der Sowjetunion und den USA stattgefunden, wurden nach einem Jahr aber wieder eingestellt. Die Notwendigkeit eines erweiterten v\u00f6lkerrechtlichen Rahmens wurde als gering eingestuft, da die Sowjetunion und die Vereinigten Staaten das Testen von Anti-Satellit-F\u00e4higkeiten als zu gro\u00dfes Risiko f\u00fcr die eigenen Satelliten im Orbit betrachteten und deshalb auf solche Waffentests verzichteten. Das hat sich zu Beginn des 21. Jahrhundert ge\u00e4ndert. Seit 2005 f\u00fchrte China Zehn und Russland seit 2014 Zw\u00f6lf <a href=\"\/swfound.org\/media\/207350\/swf_global_counterspace_capabilities_2022_rev2.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ASAT-Tests<\/a> an eigenen Satelliten durch. Der Weltraum ger\u00e4t immer mehr ins Zentrum der geopolitischen Rivalit\u00e4ten zwischen China, Russland und den USA.<\/p>\n<p><a href=\"\/swfound.org\/media\/207350\/swf_global_counterspace_capabilities_2022_rev2.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Seit 2010 testet China verst\u00e4rkt co-orbitale Satellitenf\u00e4higkeiten<\/a> anhand sog. <em>Rendez-Vous\/Proximity-Operations<\/em> (RPO). Bei diesen Operationen werden Satelliten (z. B. die Chinesische SJ-Serie) so nah wie m\u00f6glich an andere Objekte im All gesteuert, um entweder mit ihnen zu interagieren oder um sie zu \u00fcberwachen. Auf diese Art und Weise k\u00f6nnen Satelliten in einen h\u00f6heren Orbit manipuliert oder besch\u00e4digt werden, wodurch sie den Kontakt zur Erdstation verlieren und damit auch ihre Funktion. Offiziell werden diese F\u00e4higkeiten f\u00fcr die Inspektion und Reparatur von defekten Satelliten, sowie die Entfernung von Weltraumschrott getestet. Die rapide Geschwindigkeit in der China seine Counter-Space-F\u00e4higkeiten ausbaut und die wachsende Regelm\u00e4\u00dfigkeit seiner RPOs bereiten AnalystenInnen in den Vereinigten Staaten allerdings gro\u00dfes Unbehagen. Counter-Space-Technologien, vor allem Direktaufstiegswaffen, sind bei einer Anzahl von <a href=\"https:\/\/dewesoft.com\/daq\/every-satellite-orbiting-earth-and-who-owns-them\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ca. 2800 US-Satelliten in der Erdumlaufbahn (China 467, Russland 168, Deutschland 47)<\/a> nat\u00fcrlich ein Dorn im Auge Washingtons. Die gro\u00dfe Frage, die noch unbeantwortet im Raum steht, ist welches Ziel China mit der Ausweitung seiner Counter-Space-Technologien verfolgt. Mit voranschreitender Digitalisierung und Vernetzung wird die Abh\u00e4ngigkeit von Satelliten noch weiterwachsen. Das erh\u00f6ht gleichzeitig die Verwundbarkeit derjenigen Staaten, die sich milit\u00e4risch auf ihre Satellitentechnologie st\u00fctzen. Dazu geh\u00f6ren vor allem die westlichen Demokratien, Russland und China. Satelliten sind unerl\u00e4sslich f\u00fcr die zivile und milit\u00e4rische Infrastruktur von hoch technologisierten Staaten auf der Erde und zeitgleich sehr einfach zu treffende Ziele. Die Folgen eines Totalausfalls betr\u00e4fen nicht nur die globale Kommunikation, sondern jeden Bereich des \u00f6ffentlichen Lebens. Ampeln, Schienenverkehr, Geldautomaten, Flugzeugnavigation, keines dieser Dinge w\u00e4re ohne Satellitendaten m\u00f6glich.<\/p>\n<h2>Vertragsentw\u00fcrfe und Teststopp von ASAT-Waffen<\/h2>\n<p>Ebenso wie die USA und China identifiziert Russland den Weltraum mittlerweile als zus\u00e4tzlichen Bereich konventioneller Kriegsf\u00fchrung. Dazu geh\u00f6rt die Forschung an und das Testen von ASAT-F\u00e4higkeiten. <a href=\"https:\/\/www.ispionline.it\/it\/pubblicazione\/russias-national-security-space-strategy-how-avoid-repeating-history-28335\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die heutigen Ziele der russischen F\u00f6deration im Weltall richten sich vor allem darauf, die amerikanische Pr\u00e4senz im Orbit einzuschr\u00e4nken<\/a>. Zusammen mit China nutzt Russland die etablierten diplomatischen Kan\u00e4le der UN, um vorgeblich die fortschreitende Militarisierung des Orbits zu stoppen. Gemeinsam pr\u00e4sentierten beide Staaten 2008 einen Vertragsentwurf, der Waffenstationierungen im Orbit verhindern sollte. Der <em>Prevention of an Arms Race in Outer Space <\/em>(PAROS) Vertrag (nicht zu verwechseln mit dem PAROS-Committee), sp\u00e4ter umbenannt in <em><a href=\"https:\/\/www.reachingcriticalwill.org\/images\/documents\/Disarmament-fora\/cd\/2008\/documents\/Draft%20PPWT.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Prevention of the Placement of Weapons in Outer Space, the Threat or Use of Force against Outer Space Objects<\/a><\/em> (PPWT) wurde von beiden Nationen als M\u00f6glichkeit pr\u00e4sentiert, rechtlich bindende Vertr\u00e4ge aufzusetzen, die zuk\u00fcnftiges Konfliktpotential im Weltall reduzieren sollen. Der PAROS- bzw. PPWT-Entwurf wurde von den USA und weiteren Staaten mit der Begr\u00fcndung blockiert, dass erdgest\u00fctzte Anti-Satelliten Waffen nicht im Vertragsentwurf enthalten und die Verifikationsmechanismen des Entwurfs unzureichend seien. 2014 wurde eine neuformulierte Fassung des Drafts vorgestellt, ohne jedoch die kritischen Kernm\u00e4ngel der Vorg\u00e4ngerversion verbessert zu haben. In der Fassung von 2014 war der PPWT weiterhin nicht in der Lage, die Sicherheit von Objekten im Orbit zu garantieren, da die Entwicklung, das Testen und die Stationierung von ASATs, die sich nicht permanent im All befinden, vertraglich weiterhin nicht abgedeckt sind.<\/p>\n<p>2015 war Russland einer der Hauptunterst\u00fctzer der United Nations General Assembly (UNGA) <em>Resolution on Prevention of an Arms Race in Outer Space<\/em>, sowie einer zweiten <em>Resolution No First Placement of Weapons in Outer Space<\/em>. Anders als in den vorherigen Jahren stimmte Deutschland gegen den Entwurf. Zusammen mit 11 weiteren Staaten wurde eine <a href=\"\/gpil.jura.uni-bonn.de\/2021\/10\/germany-opposes-russian-initiatives-on-the-prevention-of-the-placement-of-weapons-in-outer-space\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stellungnahme<\/a> ver\u00f6ffentlicht, in der die fortw\u00e4hrende Entwicklung und das Testen von Counter-Space-F\u00e4higkeiten durch die Initiatoren (Russland und China) des Entwurfs als scheinheilig kritisiert werden.<\/p>\n<p>Auf Grund der Zerw\u00fcrfnisse zwischen China, Russland und den USA kam die Verk\u00fcndung eines unilateralen Teststopps der Biden Administration von ASAT-Waffen im April 2022 sehr \u00fcberraschend. Washington mahnt bereits seit einigen Jahren, dass das Testen von Direktaufstiegswaffen im Orbit zu einer schnell anwachsenden Menge an Weltraumschrott f\u00fchrt, die unseren Orbit immer unzug\u00e4nglicher macht. Deutschland hat dieses Problem ebenfalls erkannt und sich dem Teststopp im September 2022 angeschlossen, obwohl es keine ASAT-Technologie besitzt oder erforscht. Es darf jedoch nicht \u00fcbersehen werden, dass die Vereinigten Staaten ein erhebliches Interesse daran haben den Schutz ihres Satellitennetzwerkes zu gew\u00e4hrleisten. Nach den gescheiterten Vertragsvorschl\u00e4gen von Russland und China k\u00f6nnte nun erneut ein g\u00fcnstiger Moment f\u00fcr weitere Verhandlungen entstanden sein. Japan, Neuseeland und Kanada haben sich dem Teststopp ebenfalls angeschlossen und weitere Staaten werden folgen.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Die Sicherheit von Satelliten im Orbit ist im 21. Jahrhundert sehr viel gef\u00e4hrdeter als noch Ende der 1990er Jahre. Neue Counter-Space-Technologien k\u00f6nnen einen Satelliten schnell und effizient ausschalten, ohne \u00fcberhaupt im Orbit stationiert zu sein. Deshalb greift ein Vertrag, der lediglich die Stationierung von Waffen im Orbit umfasst, nicht aber Counter-Space-F\u00e4higkeiten auf der Erde, zu kurz. Die Authentizit\u00e4t der Entw\u00fcrfe erscheint zudem fraglich, wenn China und Russland fortw\u00e4hrend neue ASAT-Technologie testen und gleichzeitig auf die friedliche Nutzung des Orbits verweisen. Durch seine unzureichenden Definitionen und dem Fehlen konkreter Verifikationsmechanismen konnte der PPWT nicht als angemessenes Instrument f\u00fcr eine Reduzierung des Konfliktpotentials im Orbit eingef\u00fchrt werden. Er war aber ein Schritt in die richtige Richtung. Ohne den PPWT-Draft von 2008 w\u00e4re PAROS wahrscheinlich nicht als zentraler Programmbereich der CD etabliert worden.<\/p>\n<p>Der unilaterale Teststopp von ASAT-Waffen der Biden-Administration im April dieses Jahres signalisiert nun die Bereitschaft Washingtons, Gespr\u00e4che zur Sicherheit von Weltraumobjekten aufzunehmen, um die Aufr\u00fcstung von Anti-Satellit-Waffen zu bremsen. Deutschland und weitere westliche Staaten haben sich dem Teststopp bereits angeschlossen. Es bleibt die Frage, ob China und Russland \u00fcberhaupt noch Interesse an weiteren Verhandlungen haben. Die Zur\u00fcckweisung des PPWT-Drafts von westlichen Staaten hat einerseits gezeigt, wie gering das Vertrauen des Westens gegen\u00fcber China und Russland mittlerweile geworden ist. Auf der anderen Seite k\u00f6nnte die wiederholte Ablehnung der Vertragsvorschl\u00e4ge bei Russland und China zu einem diplomatischen Verdruss gef\u00fchrt haben, welcher nun ein Entgegenkommen der beiden Staaten erschweren k\u00f6nnte. Wenn die j\u00fcngsten Vertragsvorschl\u00e4ge Russlands und Chinas jedoch genuin waren, dann liegt es auch weiterhin im Interesse der beiden Staaten, den v\u00f6lkerrechtlichen Rahmen des Weltraums gemeinsam mit dem Westen zu erweitern und auf den Teststopp einzugehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Abh\u00e4ngigkeit hoch technologisierter Streitkr\u00e4fte von weltraumbasierten F\u00e4higkeiten ist in den letzten Jahren stetig gewachsen. Gleichzeitig verst\u00e4rken die f\u00fchrenden Weltraumnationen USA, Russland und China ihre F\u00e4higkeiten im Bereich der sog. Anti-Satellit-Waffen. 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