{"id":13090,"date":"2021-06-23T10:00:44","date_gmt":"2021-06-23T08:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.prif.org\/evaluationsbedarfe-der-praxis-ergebnisse-einer-bedarfsabfrage-im-praeventionsfeld-islamistischer-extremismus\/"},"modified":"2021-06-23T10:00:44","modified_gmt":"2021-06-23T08:00:44","slug":"evaluationsbedarfe-der-praxis-ergebnisse-einer-bedarfsabfrage-im-praeventionsfeld-islamistischer-extremismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2021\/06\/23\/evaluationsbedarfe-der-praxis-ergebnisse-einer-bedarfsabfrage-im-praeventionsfeld-islamistischer-extremismus\/","title":{"rendered":"Evaluationsbedarfe der Praxis: Ergebnisse einer Bedarfsabfrage im Pr\u00e4ventionsfeld Islamistischer Extremismus"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die gro\u00dfe Mehrheit der deutschen Pr\u00e4ventionspraxis im Bereich Islamistischer Extremismus steht der Evaluation und wissenschaftlichen Begleitung von Ma\u00dfnahmen grunds\u00e4tzlich offen und positiv gegen\u00fcber. Mehr als die Frage nach dem \u201eOb\u201c steht das \u201eWie\u201c im Zentrum. Es gibt den Wunsch nach st\u00e4rker bedarfsorientierten Evaluationsformaten, die so gestaltet werden, dass sie Perspektiven und Erfahrungen der evaluierten Praxis systematisch miteinbeziehen. Das vorliegende Spotlight pr\u00e4sentiert erste Zwischenergebnisse einer umfangreichen Abfrage zu Evaluationserfahrungen und -bedarfen, die unter Ma\u00dfnahmentr\u00e4gern im Pr\u00e4ventionsfeld islamistischer Extremismus in Deutschland durchgef\u00fchrt wurde.<\/strong><\/p>\n<p>Evaluation und wissenschaftliche Begleitung nehmen aus Sicht der Fachpraxis der Extremismuspr\u00e4vention eine wichtige Funktion ein: Sie gew\u00e4hren Reflexionsm\u00f6glichkeiten \u00fcber das eigene Handeln, dienen der Erweiterung der fachlichen Kompetenzen und bieten die Chance, die eigene Arbeit wissenschaftlich fundiert darzustellen. Um einen \u00dcberblick \u00fcber die Evaluationserfahrungen, -bedarfe und -anforderungen der deutschen Pr\u00e4ventionslandschaft im Bereich des Islamistischen Extremismus zu gewinnen, wurde in Kooperation des PrEval-Projekts mit dem Kompetenzzentrum Islamistischer Extremismus<sup>1<\/sup> zwischen Sommer und Herbst 2020 eine Bedarfsabfrage der deutschen Tr\u00e4gerlandschaft durchgef\u00fchrt. Dabei wurden 219 Personen kontaktiert, die bei staatlichen oder zivilgesellschaftlichen Tr\u00e4gern zum Ph\u00e4nomenfeld Islamistischer Extremismus arbeiten. 106 Antworten zum Thema Professionalisierung und wissenschaftliche Begleitung gingen ein (R\u00fccklaufquote von 43%). Die Bedarfsabfrage wurde durch Workshops und eine semi-strukturierte telefonische Nachbefragung im Februar und M\u00e4rz 2021 erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p>Unter Ber\u00fccksichtigung von Mehrfachnennungen geben 20% der Befragten an, in der Terti\u00e4rpr\u00e4vention zu arbeiten und 35% in der Sekund\u00e4rpr\u00e4vention. Eine Mehrheit von 89% verortet sich (zudem) im Bereich der klassischen politischen Bildung, der Jugend- und Sozialarbeit und\/oder der Prim\u00e4rpr\u00e4vention. 36% legen den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf religi\u00f6s-begr\u00fcndeten Extremismus, 28% auf ph\u00e4nomen\u00fcbergreifende Extremismen, 16% auf Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und 24% auf mehrere Pr\u00e4ventionsfelder.<sup>2<\/sup> Obwohl mit der durchgef\u00fchrten Bedarfsabfrage kein Anspruch auf statistische Repr\u00e4sentativit\u00e4t erhoben werden kann und mit Selektionseffekten in der Stichprobe zu rechnen ist, deckt dieses Bild im Wesentlichen die Schwerpunkte der aktuellen Pr\u00e4ventionslandschaft im Ph\u00e4nomenfeld Islamistischer Extremismus ab. Auf dieser Grundlage lassen sich somit evidenzbasiert Evaluationserfahrungen und -bedarfe der Fachpraxis darstellen sowie erste vorl\u00e4ufige Schlussfolgerungen \u00fcber die Evaluationspraxis und Lernkultur innerhalb der Pr\u00e4ventionslandschaft in Deutschland ziehen.<\/p>\n<h2>Herausforderungen und Gelingensbedingungen f\u00fcr Evaluation<\/h2>\n<p>Der deutschen Pr\u00e4ventionslandschaft wird h\u00e4ufig nachgesagt, sie hege eine grunds\u00e4tzliche Skepsis gegen\u00fcber Evaluationen.<sup>3<\/sup> Die Ergebnisse der Bedarfsabfrage hingegen zeichnen ein gegens\u00e4tzliches Bild: Die Mehrheit der Befragten gibt an, regelm\u00e4\u00dfig Evaluationen durchzuf\u00fchren, seien es interne Selbstevaluationen des Tr\u00e4gers (58%) oder interne Fremdevaluationen (16%). Knapp ein Drittel der Befragten hat Erfahrungen mit Evaluationen, die vom Mittelgeber in Auftrag gegeben wurden. Nur ein Bruchteil (5%) gibt an, dass ihre Arbeit (noch) gar nicht evaluiert wurde \u2013 weil finanzielle und zeitliche Ressourcen fehlen oder sich die Projekte noch in der Anfangsphase befinden und Evaluationen noch nicht erprobt bzw. eingeplant sind. Wurden bereits Evaluationen durchgef\u00fchrt, sind diese f\u00fcr 37% der Befragten zufriedenstellend verlaufen, 12% \u00e4u\u00dfern sich teilweise zufrieden und 13% eindeutig unzufrieden. Eine allgemeine Evaluationsaversion in der deutschen Tr\u00e4gerlandschaft ist somit anhand dieser Daten nicht festzustellen. Wenn sich die generelle Frage nach dem \u201eOb\u201c also gar nicht stellt, scheint hingegen das \u201eWie\u201c ausschlaggebend zu sein, um die Offenheit von potentiell Evaluierten f\u00fcr die Evaluationspraxis nachzuzeichnen.<\/p>\n<p>Ausgehend von detaillierten Erfahrungsberichten lassen sich Gelingensbedingungen f\u00fcr spezifische Evaluationsformate identifizieren. Gesch\u00e4tzt wird erstens ein praxisbegleitender Ansatz, bei dem Gegenstand, Methoden sowie Ziel und Zweck der Evaluation vorab unter Auftraggeber.innen, Evaluierten und Evaluierenden diskutiert werden. Zweitens stellen die Befragten die Bedeutung von qualitativen Indikatoren und multimethodischen Herangehensweisen heraus, um die vielf\u00e4ltigen Zielsetzungen und Aktivit\u00e4ten der Ma\u00dfnahmen abzubilden und Ver\u00e4nderungen bei den Zielgruppen (auch \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume hinweg) systematisch zu erfassen. Drittens sollten auch gesellschaftliche und sozialr\u00e4umliche Ver\u00e4nderungen, etwa Prozesse politischer Polarisierung oder angepasste Zug\u00e4nge zur Zielgruppe, st\u00e4rker in den Blick genommen und intendierte wie nicht-intendierte Wirkungen der Arbeit ber\u00fccksichtigt werden. Schlie\u00dflich werden solche Evaluationen als gelungen empfunden, die zu konkreten Empfehlungen f\u00fcr Projekt- und Programmanpassungen f\u00fchren.<\/p>\n<p>Auch die Einordnung interner Evaluation im Vergleich zu externer l\u00e4sst einige R\u00fcckschl\u00fcsse zu: Interne Evaluationen k\u00f6nnen die Kommunikation zwischen Projektleitung, Projektteam und internen Evaluierenden verk\u00fcrzen und damit den Blick f\u00fcr arbeitspraktische, datenschutzrechtliche und organisationsspezifische Aspekte sch\u00e4rfen. Auch der Zugang zu und Umgang mit sensiblen Daten wird dadurch vereinfacht. Jedoch fehlen einigen Tr\u00e4gern sowohl die finanziellen und zeitlichen Ressourcen f\u00fcr die Durchf\u00fchrung solcher Evaluationen wie auch die fachliche Unterst\u00fctzung zur Formulierung von Indikatoren und konkreten Zielmarken.<\/p>\n<p>Regelm\u00e4\u00dfige externe Evaluationen sind aus Praxissicht hilfreich, wenn sie tats\u00e4chlich bedarfsgerechten Fragen nachgehen und es Reflexionsm\u00f6glichkeiten \u00fcber die Ergebnisse gibt. Wichtig ist dabei, dass Evaluierende Ressourcen f\u00fcr Vertrauensaufbau zwischen allen Beteiligten einplanen und den Evaluationsprozess dialogisch gestalten. Evaluierende sollten einerseits die Auswirkungen auf den Projektalltag w\u00e4hrend der Erhebungsphase mitber\u00fccksichtigen, andererseits gegen\u00fcber den Evaluierten transparent mit Zwischenergebnissen umgehen, um auch die Expertise der Praxis bei der Interpretation von Evaluationserkenntnissen einzubeziehen, und sie dabei unterst\u00fctzen, spezifische L\u00f6sungen f\u00fcr identifizierte Herausforderungen zu entwickeln. Idealerweise sehen die Praktiker.innen die Evaluierenden in einer Transferrolle, um Erkenntnisse zu vermitteln, Good Practices zu formulieren und Empfehlungen zeitnah in die Programmarbeit zu integrieren.<\/p>\n<h2>Bedarfe f\u00fcr vielf\u00e4ltige Evaluationsformen<\/h2>\n<p>Konkrete Bedarfe zu den eingesetzten Evaluationsformaten sind stark kontextabh\u00e4ngig und bedingt durch die spezifischen Methoden- und Zielgruppenzug\u00e4nge der Ma\u00dfnahmen selbst oder die jeweilige Projektreife. Wirkungsorientierte Evaluationen konzentrieren sich auf Wirkungen und Effektivit\u00e4t der Ma\u00dfnahmen, prozessorientierte Formate hingegen auf Arbeitsprozesse, Methoden, Organisations- und Netzwerkstrukturen. Formative Formate finden begleitend zu den Ma\u00dfnahmen statt und haben das Ziel, laufende Ma\u00dfnahmen zu verbessern. Summative Formate zielen darauf, eine Zwischenbilanz bei Fortbestehen einer Ma\u00dfnahme zu ziehen oder als abschlie\u00dfende Evaluation Entscheidungen zu Fortf\u00fchrung, Ausweitung und\/oder Anpassung zu begr\u00fcnden.<sup>4<\/sup> Insgesamt zeigen sich die Befragten vor allem an formativen Evaluationen interessiert, sind offen f\u00fcr prozess- und wirkungsorientierte Formate (Grafik 1). Prozessorientierte Formate werden insgesamt h\u00e4ufiger als zielf\u00fchrend empfunden als wirkungsorientierte. Die Interessen sind unter staatlichen und zivilgesellschaftlichen Tr\u00e4gern proportional \u00e4hnlich verteilt.<\/p>\n<p>Auch mit Blick auf den aus Praxissicht idealen Zeitpunkt von Evaluationen spiegeln sich die stark ausdifferenzierte Landschaft und ein Bed\u00fcrfnis nach individuell angepassten Evaluationsformaten wider (Grafik 2). Ex-ante-Evaluationen finden vor oder zu Beginn der Durchf\u00fchrung von Ma\u00dfnahmen statt. Sie basieren auf Konzepten, Antr\u00e4gen und Programmtheorie sowie unabh\u00e4ngiger Datenerhebung bei den Zielgruppen und k\u00f6nnen z.B. Bedarfe, Realisierbarkeit, Risiken und Erfolgsaussichten analysieren. Begleitende Formate finden w\u00e4hrend der Durchf\u00fchrung von Ma\u00dfnahmen statt. Ex-post-Evaluationen finden r\u00fcckblickend statt und fokussieren z.B. auf Nachhaltigkeit, Transfer und langfristige Wirkungen.<sup>5<\/sup><\/p>\n<figure id=\"attachment_6097\" aria-describedby=\"caption-attachment-6097\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Grafik-Koynova-1_RF.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6097 size-full\" src=\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Grafik-Koynova-1_RF.jpg\" alt=\"Balkendiagramm\" width=\"800\" height=\"231\" srcset=\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Grafik-Koynova-1_RF.jpg 800w, https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Grafik-Koynova-1_RF-300x87.jpg 300w, https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Grafik-Koynova-1_RF-768x222.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-6097\" class=\"wp-caption-text\">Grafik 1: Bevorzugte Evaluationsformate<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_6098\" aria-describedby=\"caption-attachment-6098\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Grafik-Koynova-2_RF.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6098 size-full\" src=\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Grafik-Koynova-2_RF.jpg\" alt=\"Balkendiagramm\" width=\"800\" height=\"218\" srcset=\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Grafik-Koynova-2_RF.jpg 800w, https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Grafik-Koynova-2_RF-300x82.jpg 300w, https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Grafik-Koynova-2_RF-768x209.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-6098\" class=\"wp-caption-text\">Grafik 2: Bevorzugte Zeitpunkte f\u00fcr die Evaluation<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Spezifika im Pr\u00e4ventionsfeld Islamistischer Extremismus<\/h2>\n<p>Laut einigen Befragten sind die F\u00f6rderprogramme auf Mittelgeberseite im Zuge der dynamischen Entwicklung des Handlungsfeldes unzureichend analysiert und reflektiert worden. Dies gelte insbesondere f\u00fcr das Ph\u00e4nomenfeld Islamistischer Extremismus, in dem in den vergangenen Jahren vielf\u00e4ltige F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten geschaffen wurden und in dem es schnelllebige Ver\u00e4nderungen und Akzentverschiebungen gibt. Neben Effektivit\u00e4t, Effizienz und Wirkung von Ma\u00dfnahmen sollten demnach als weitere Evaluationskriterien Relevanz und Nachhaltigkeit st\u00e4rker priorisiert werden.<sup>6<\/sup> In einer langfristig angelegten begleitenden Evaluation k\u00f6nnten etwa die Rahmenbedingungen der F\u00f6rderkontexte mit Blick auf ihre Nachhaltigkeit analysiert werden. So k\u00f6nnte systematisch untersucht werden, wie anpassungsf\u00e4hig sie sich gegen\u00fcber wandelbaren Kontexten zeigen und wie (angemessen) sie auf gesellschaftspolitische Trends, ph\u00e4nomenspezifische Entwicklungen und Herausforderungen reagieren.<\/p>\n<p>Differenziert man zwischen den verschiedenen Pr\u00e4ventionsebenen, zeigen sich weitere Herausforderungen im Bereich Islamistischer Extremismus, die dialogische und kontextspezifische L\u00f6sungen erfordern. Bei Ma\u00dfnahmen der politischen Bildung, der allgemeinen Jugend- und Sozialarbeit und der Prim\u00e4rpr\u00e4vention betonen die Befragten die Notwendigkeit, komplexe qualitative Kriterien f\u00fcr die Beurteilung der Wirksamkeit von Ma\u00dfnahmen hinzuzuziehen. Auch die Perspektiven der Zielgruppen sollten st\u00e4rker einbezogen werden. In der Sekund\u00e4r- und Terti\u00e4rpr\u00e4vention wurden in den vergangenen Jahren vielf\u00e4ltige Erfahrungen mit Kooperationsstrukturen zwischen Zivilgesellschaft, staatlichen Koordinierungsstellen und Sicherheitsbeh\u00f6rden gemacht. Hier sei es besonders wichtig, die Triangulation von Erkenntnissen aus mehreren Datenquellen sicherzustellen und alle Beteiligten einzubeziehen, die mit Betroffenen und Klient.innen arbeiten. Dabei seien besondere ethische und datenschutzrechtliche Standards im Umgang mit Klient.innen zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>Aus Sicht der befragten Pr\u00e4ventionspraxis im Bereich Islamistischer Extremismus sind Evaluationen dann erfolgreich, wenn sie konkrete Hinweise und Empfehlungen f\u00fcr die praktische Arbeit liefern k\u00f6nnen, aktuelle Herausforderungen der (t\u00e4glichen) Arbeit ber\u00fccksichtigen und mit organisationalen Lernprozessen verkn\u00fcpft sind. Der Transfer der (Zwischen-)Erkenntnisse in operationalisierbare Schritte sollte bereits bei der Entwicklung der Evaluationsformate eingeplant werden, damit Evaluierende ihre Expertise auch in die Umsetzung der Empfehlungen einbringen k\u00f6nnen. Daf\u00fcr sollte der Dialog zwischen Evaluierten und Evaluierenden priorisiert werden. Nur ein breites Portfolio an Evaluationsmethoden kann die pr\u00e4ferierten kontextsensitiven Ans\u00e4tze erm\u00f6glichen. Mittelgeber sollten die Rahmenbedingungen f\u00fcr intensive Begleitung, langfristig angelegte Evaluationen und systematische Analysen schaffen, was auch die Bereitstellung ausreichender finanzieller Mittel explizit f\u00fcr Evaluationen beinhaltet. Diese sollten auch die Relevanz und Nachhaltigkeit von F\u00f6rderstrukturen mit in den Blick nehmen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-4508 alignleft\" src=\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/PrEval_Logo.jpg\" alt=\"\" width=\"231\" height=\"145\" \/>Das <a href=\"https:\/\/preval.hsfk.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">PrEval-Projekt<\/a> besch\u00e4ftigt sich mit Evaluationsbedarfen, -kapazit\u00e4ten und -designs in der deutschen Extremismuspr\u00e4vention. Dabei werden unter anderem die Evaluationserfahrungen und -bedarfe der deutschen Fachpraxis systematisch erhoben \u2013 sowohl ph\u00e4nomenspezifisch f\u00fcr die jeweiligen Pr\u00e4ventionsfelder Islamistischer Extremismus und Rechtsextremismus als auch in vergleichender Perspektive. Die hier vorgestellte Bedarfsabfrage im Bereich Islamistischer Extremismus wurde in Kooperation zwischen PrEval und dem Kompetenzzentrum Islamistischer Extremismus (KN:IX, mehr Infos <a href=\"https:\/\/kn-ix.de\/projekt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>) durchgef\u00fchrt. Ziel der Umfrage war es, einen \u00dcberblick \u00fcber aktuelle Bedarfe, Trends und Herausforderungen der deutschen Pr\u00e4ventionslandschaft im Bereich des islamistischen Extremismus zu gewinnen. <a href=\"https:\/\/preval.hsfk.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr zum PrEval-Projekt<\/a>.<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hsfk.de\/publikationen\/publikationssuche\/publikation\/evaluationsbedarfe-der-praxis\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-6105 size-medium\" src=\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Spotlight_0821_Cover-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Spotlight_0821_Cover-212x300.jpg 212w, https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Spotlight_0821_Cover.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Download (pdf): <a href=\"https:\/\/www.hsfk.de\/publikationen\/publikationssuche\/publikation\/evaluationsbedarfe-der-praxis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Koynova, Svetla (2021): Evaluationsbedarfe der Praxis. Ergebnisse einer Bedarfsabfrage im Pr\u00e4ventionsfeld Islamistischer Extremismus, PRIF Spotlight 8\/2021, Frankfurt\/M<\/a>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hsfk.de\/spotlight0821-lit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zu den Fu\u00dfnoten<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gro\u00dfe Mehrheit der deutschen Pr\u00e4ventionspraxis im Bereich Islamistischer Extremismus steht der Evaluation und wissenschaftlichen Begleitung von Ma\u00dfnahmen grunds\u00e4tzlich offen und positiv gegen\u00fcber. Mehr als die Frage nach dem \u201eOb\u201c steht das \u201eWie\u201c im Zentrum. Es gibt den Wunsch nach st\u00e4rker bedarfsorientierten Evaluationsformaten, die so gestaltet werden, dass sie Perspektiven und Erfahrungen der evaluierten Praxis systematisch miteinbeziehen. 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