{"id":13170,"date":"2020-12-08T11:23:15","date_gmt":"2020-12-08T10:23:15","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.prif.org\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/"},"modified":"2020-12-08T11:23:15","modified_gmt":"2020-12-08T10:23:15","slug":"multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/","title":{"rendered":"Multilateralismus nach Trump. Zur\u00fcck zur kooperativen Weltordnung?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Insbesondere aus europ\u00e4ischer Sicht stand die Pr\u00e4sidentschaft Donald Trumps f\u00fcr den R\u00fcckzug der USA aus einer kooperativen Weltordnung \u2013 und nicht nur das: Sie stand f\u00fcr die Obstruktion dieser Ordnung. Er\u00f6ffnet ein Wechsel im Wei\u00dfen Haus die Chance, zu ihr zur\u00fcckzukehren? Der nachfolgende Text argumentiert, dass die kooperative Weltordnung, von der heute r\u00fcckblickend die Rede ist, mehr Hoffnung als Wirklichkeit war. Sie wird es auch weiterhin bleiben. Es w\u00e4re aber fatal, daraus den Schluss zu ziehen, dass es gar keinen Zweck h\u00e4tte, immer wieder neu auf sie hinzuarbeiten.<\/strong><\/p>\n<p>Spricht man heute bezogen auf die Zeitgeschichte von einer kooperativen Weltordnung, meint man meist die Ordnung, die sich nach dem Ende des Ost-West-Konflikts herauszubilden begann. Dieser Prozess manifestierte sich in einer ganzen Reihe von Entwicklungen, die die Welt dem Gr\u00fcndungszweck der Vereinten Nationen n\u00e4her zu bringen versprachen \u2013 n\u00e4mlich die Welt von der Gei\u00dfel des Krieges zu befreien (siehe Infobox auf der folgenden Seite).<\/p>\n<p>Diese Entwicklungen reagierten nicht einfach auf das Ende der Blockkonfrontation. Sie zeichneten sich bereits w\u00e4hrend dieser Konfrontation ab. Das gilt insbesondere f\u00fcr die Vertrauensbildung zwischen den Antagonisten im Rahmen der \u201eKonferenz f\u00fcr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa\u201c sowie deren Konzipierung als fortlaufender Verhandlungsprozess (KSZE-Prozess) und die umfassenden Vereinbarungen zur R\u00fcstungskontrolle, die schlie\u00dflich in die Abr\u00fcstung der Mittelstreckenraketen m\u00fcndeten.<\/p>\n<p>Die aufgef\u00fchrten Entwicklungen konnten als Bausteine f\u00fcr eine neue Verfahrensweise der internationalen Politik unter breiter Beteiligung der sich neu formierenden Zivilgesellschaft gelten, n\u00e4mlich f\u00fcr \u201eGlobal Governance\u201c. Der Begriff war in den 1990er-Jahren in aller Munde \u2013 heute droht er zu einer nostalgischen Floskel zu verkommen. Aus \u201eGlobal Governance\u201c, verstanden als \u201eGovernance without government\u201c, ist \u201egovern\u00adment without governance\u201c geworden: Ost und West bedrohen sich wieder, die R\u00fcstungskontrolle ist tot, die globalen Milit\u00e4rausgaben steigen, die Lage der Menschen in Konfliktregionen ist desastr\u00f6s, die Zahl der Menschen, die ihr Heil in Flucht und Migration suchen, w\u00e4chst, der Klimawandel geht ungebremst weiter, an die Stelle multilateraler Welthandelsabkommen ist ein neuer (an die Drei\u00dfigerjahre des 20. Jahrhunderts erinnernder) aggressiver Bilateralismus getreten, die Idee einer Internationalen Rechtsordnung ger\u00e4t ins Wanken, die Verabsolutierung des Eigenen und der Hass auf alles andere nimmt Dimensionen an, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren \u2013 aber das alles nicht erst seit der Pr\u00e4sidentschaft Donald Trumps.<\/p>\n<h2>Kooperative Weltordnung als Hegemonie der liberalen Demokratien<\/h2>\n<p>Die in den 1990er-Jahren ausformulierten normativen Orientierungen und programmatischen Ansatzpunkte f\u00fcr Global Governance (Menschenrechte, Demokratie, gute Regierungsf\u00fchrung, Nachhaltigkeit) wurden in der Regel durch die Mitglieder der Vereinten Nationen als Ausdruck universell geltender Werte best\u00e4tigt. Die liberalen Demokratien nahmen f\u00fcr sich in Anspruch, diesen Werten zu entsprechen. Das wiederum bot die M\u00f6glichkeit, eigene Pr\u00e4ferenzen und Interessen als Weltordnungspolitik durchzusetzen und im Namen universeller Werte zu legitimieren.<\/p>\n<p>Die liberalen Demokratien waren in der Tat die einzige Staatengruppe, die am Ende des Kalten Krieges weltordnungspolitisch handlungsf\u00e4hig war. Die Sowjetunion war zerbrochen, Chinas F\u00fchrung war durch die brutale Niederschlagung der politischen Proteste auf dem Tiananmen-Platz ideologisch geschw\u00e4cht und wirtschaftlich noch nicht hinreichend erstarkt. In zahlreichen Staaten oder Regionen des globalen S\u00fcdens sowie auf dem Balkan tobten brutale Kriege um die Neuverteilung von Macht und Reichtum nach dem Zusammenbruch der klientelistischen Strukturen, die w\u00e4hrend des Kalten Krieges entstanden waren. Unter diesen Bedingungen entfaltete sich die Weltordnungspolitik der liberalen Demokratien als ein hegemoniales Projekt.<\/p>\n<p>Die Anerkennung der Menschenrechte und das Bekenntnis zu Freiheit und Demokratie als Standards angemessener Staatlichkeit wurden mit den ordnungspolitischen Vorgaben einer neo-liberalen Weltwirtschaftspolitik verkn\u00fcpft (\u201eWashington Consensus\u201c). Gleichzeitig wurden von den USA und ihren \u201eKoalitionen der Willigen\u201c<sup>1<\/sup> v\u00f6lkerrechtliche Einschr\u00e4nkungen der eigenen Handlungsfreiheit im Umgang mit Konflikten ignoriert (Kosovo 1999), umgangen (Afghanistan 2001, Irak 2003) oder eigenwillig interpretiert (Libyen 2011).<\/p>\n<p>Die Widerspr\u00fcche in der hegemonialen Weltordnungspolitik der liberalen Demokratien wurden im Westen selbst schon fr\u00fchzeitig zum Streitgegenstand. Im Vordergrund stand dabei die milit\u00e4rische Interventionspolitik der USA und der jeweiligen \u201eKoalitionen der Willigen\u201c, die den USA folgten. Der Streit dar\u00fcber eskalierte bis hin zu dem Punkt, an dem der Westen in ein \u201ealtes\u201c und ein \u201eneues Europa\u201c zu zerfallen drohte und die NATO als Inkarnation des Westens durch die erw\u00e4hnten Ad hoc-\u201eKoalitionen der Willigen\u201c ersetzt zu werden schien.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Entwicklungen, die die Hoffnung auf eine kooperative Weltordnung st\u00fctzten<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>das friedliche Ende des Ost-West-Konflikts;<\/li>\n<li>eine historisch pr\u00e4zedenzlose Abr\u00fcstung (Verschrottung der Mittelstreckenraketen) in Verbindung mit neuen Per\u00adspektiven auf R\u00fcstungskontrolle und eine generelle Entmilitarisierung der Weltpolitik;<\/li>\n<li>die Aufl\u00f6sung des realsozialistischen B\u00fcndnisses (Warschauer Vertrag);<\/li>\n<li>die Einberufung der Weltkonferenzen der fr\u00fchen 1990er-Jahre unter dem Schirm der Vereinten Nationen, durch die sich so etwas wie eine internationale Gemeinschaft neu konstituieren konnte und die den nichtstaatlichen Organisationen die M\u00f6glichkeit boten, sich als globale Zivilgesellschaft zu formieren;<\/li>\n<li>die St\u00e4rkung der Handlungsf\u00e4higkeit der Vereinten Nationen auf dem Gebiet der kollektiven Friedenssicherung (robustes Peacekeeping) in Kombination mit dem Auf- und Ausbau ziviler Konfliktbearbeitung und Gewaltpr\u00e4ven\u00adtion;<\/li>\n<li>die Zusammenarbeit der St\u00e4ndigen Mitglieder des Sicherheitsrates im Umgang mit innerstaatlichen Konflikten in der ersten H\u00e4lfte der 1990er-Jahre;<\/li>\n<li>die Einrichtung der Welthandelsorganisation mit weitreichenden Befugnissen zur Beilegung von Handelskonflikten;<\/li>\n<li>die Verabschiedung der \u201eMillennium Development Goals\u201c als Ansatz einer globalen Sozialpolitik;<\/li>\n<li>die Einrichtung v\u00f6lkerrechtlicher Sondertribunale und des Internationalen Strafgerichtshofes, die im R\u00fcckgriff auf \u201eN\u00fcrnberg\u201c und \u201eTokio\u201c das Prinzip der individuellen Verantwortung von T\u00e4tern f\u00fcr V\u00f6lkermord, ethnische Vertreibungen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen etablierten und schlie\u00dflich auch<\/li>\n<li>der Entwurf (2001) und die Verabschiedung der Schutzverantwortung (2005), die von einigen Beobachterinnen und Beobachtern als H\u00f6hepunkt der V\u00f6lkerrechtsentwicklung seit Gr\u00fcndung der UN verstanden wurde.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n<p>Auch in der akademischen Welt brachen Gr\u00e4ben auf \u2013 namentlich zwischen angels\u00e4chsischen und kontinentaleurop\u00e4ischen V\u00f6lkerrechtsvorstellungen. Gegenstand des Streits war u.a. die Frage, was im Krieg gegen den Terror erlaubt sein sollte und was nicht, was der Weiterentwicklung des V\u00f6lkerrechts diente und was das V\u00f6lkerrecht unterminierte.<\/p>\n<p>Ging es in den 1990er-Jahren vor allem um die Beziehungen zwischen den liberalen Demokratien und dem globalen S\u00fcden (liberale Hegemonie versus \u201eDekolonisierung Europas\u201c), so versch\u00e4rften sich die Widerspr\u00fcche der hegemonialen Weltordnungspolitik sp\u00e4testens seit der Finanzkrise von 2007\/2008 auch innerhalb der liberalen Demokratien selbst. Die Strukturanpassungsma\u00dfnahmen unter neo-liberalem Vorzeichen, die in den 1980er-Jahren den verschuldeten Staaten des S\u00fcdens aufgen\u00f6tigt worden waren, gingen nunmehr auch in den liberalen Demokratien selbst mit gesellschaftlichen Verwerfungen einher, die sich z.T. als Flucht in nationalstaatliches Denken manifestierten. Dieses Denken ist nicht darauf gerichtet, Gemeinwohl und wirtschaftliche Partikularinteressen in ein Gleichgewicht zu bringen, sondern darauf, die jeweils eigene Position im Kampf um knappe Ressourcen zu verabsolutieren. Unter der Trump-Administration manifestierte sich diese Entwicklung darin, dass die USA von der hegemonialen Weltordnungspolitik zur Politik des \u201eAmerica first\u201c \u00fcbergingen.<\/p>\n<p>Es geht heute also nicht darum, eine St\u00f6rung der nach dem Kalten Krieg entstandenen kooperativen Weltordnung durch die Trump-Administration zu beheben. Es geht vielmehr darum, den Wechsel im Wei\u00dfen Haus f\u00fcr einen Wandel hin zu einer kooperativen Weltordnung zu nutzen. Besteht dann aber nicht die Gefahr, dass sich die <em>Trag\u00f6die<\/em> der liberalen Weltordnungspolitik angesichts des Hegemonieverlustes der liberalen Demokratien als <em>Farce<\/em> wiederholen wird?<\/p>\n<h2>Re-Adjustierung der Erwartungshorizonte<\/h2>\n<p>Kooperation ist in den zwischenmenschlichen Beziehungen keine Ausnahme. Sie erfolgt \u00fcberall, ausdauernd und oft erfolgreich in dem Sinne, dass sie die von allen Beteiligten vertretenen Anliegen voranbringt. Die neuere Verhaltensforschung zeigt, dass Kooperation als ein Verhaltensmuster zu verstehen ist, das die Herausbildung komplexer sozialer Strukturen \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glicht hat und sich in Wechselwirkung mit solchen Strukturen st\u00e4ndig weiterentwickelt. Kooperation ist auch in den Internationalen Beziehungen keine Ausnahme. Zwar gibt es hier im Unterschied zum (funktionierenden) Staat kein Gewaltmonopol, das ein regelkonformes Verhalten der Akteure durchsetzen kann. Aber das steigert nur die Anforderungen an Kooperation, nicht deren M\u00f6glichkeit. Es geht dabei nicht um die Alternative Kooperation <em>oder<\/em> Konflikt, sondern um Kooperation <em>im<\/em> Konflikt. Denn Koope\u00adration beruht nur zu einem kleinen Teil auf Empathie, zum gr\u00f6\u00dferen Teil aber auf Interessen und dient deren kosteng\u00fcnstigem Ausgleich. Aus der Sicht der <em>Realistischen Schule<\/em> der Lehre von den Internationalen Beziehungen setzen die Interessen ihrerseits jeder Kooperation systemische Grenzen \u2013 bis hin zu dem Punkt, an dem der Krieg an die Stelle der Koopera\u00adtion tritt.<\/p>\n<p>Die hoffnungsvollere Gegenposition besagt, dass Staaten durch die anarchische Struktur des internationalen Systems keineswegs endlos auf eine Politik der militanten Selbstbehauptung festgelegt w\u00fcrden. Denn diese Struktur wird durch internationale Organisationen, Vertr\u00e4ge und vereinbarte Regeln fortlaufend modifiziert. Um ein vielzitiertes Wort des amerikanischen Politikwissenschaftlers Alexander Wendt abzuwandeln: Die internationalen Verh\u00e4ltnisse sind das, was die Staaten und Gesellschaften aus ihnen machen. Statt sich also in wohlfeile Annahmen \u00fcber die Natur des Menschen oder der internationalen Politik zu fl\u00fcchten, kommt es darauf an, sich mit der Erweiterung von Kooperation in konkreter Form auseinanderzusetzen.<\/p>\n<p>Bei zunehmendem Problemdruck kann beides eintreten: Eine Steigerung der Bereitschaft, den gordischen Knoten, in dem sich alle Probleme zu b\u00fcndeln scheinen, mit Gewalt zu durchhauen, aber auch eine Steigerung der Bereitschaft, ihn mit vereinten Kr\u00e4ften aufzudr\u00f6seln. Immanuel Kant hat als progressiver Realist daraus den Schluss gezogen, dass man den Krieg zwar nie ausschlie\u00dfen kann, aber kategorisch daran gearbeitet werden muss, die Aussicht auf Frieden zu st\u00e4rken: durch den Aufbau einer Infrastruktur f\u00fcr Verhandlungen \u00fcber den Umgang mit Konflikten sowie durch eine Dekolonisierung des internationalen Rechts und einen respektvollen Umgang mit dem Recht auf Selbstbestimmung, das die effektive Beteiligung derjenigen an Entscheidungen \u00fcber die Anwendung von Gewalt einschlie\u00dft, die deren Kosten zu tragen haben. Da sind auch heute noch weiterf\u00fchrende Maximen.<\/p>\n<p>Unter dieser Perspektive ist es durchaus sinnvoll, die Bereitschaft zu einer komplexen Antwort auf komplexe Probleme durch den Ausbau multilateraler Strukturen und Verfahrensweisen zu st\u00e4rken. Die Bundesregierung versucht dies gegenw\u00e4rtig mit ihrem \u201eWei\u00dfbuch Multilateralismus\u201c. Im Mittelpunkt steht dabei der Aufbau von Vertrauen auf das Interesse der Anderen, gemeinsame Probleme eher kooperativ als konfrontativ anzugehen. Dass ein solcher Prozess der Vertrauensbildung w\u00e4hrend des Kalten Krieges in Gang gesetzt werden konnte, kann als historischer Beleg daf\u00fcr gelten, dass Kooperation auch unter den Bedingungen einer massiven Konfrontation wachsen kann, deren Zuspitzung Anfang der 1980er-Jahre die einen zu Hunderttausenden auf die Stra\u00dfe trieb und die anderen dazu veranlasste, sich private Atombunker zu bauen.<\/p>\n<h2>St\u00e4rkung des Multilateralismus \u2013 eine au\u00dfen- <em>und<\/em> innenpolitische Aufgabe<\/h2>\n<p>Der Staatsminister im Ausw\u00e4rtigen Amt, Nils Annen, schrieb in seiner <a href=\"https:\/\/peacelab.blog\/2020\/09\/ein-weissbuch-multilateralismus\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Einladung an Zivilgesellschaft und akademische Fachwelt<\/a>, sich an der Ausarbeitung eines Wei\u00dfbuches zum Multilateralismus zu beteiligen: \u201eDeutschland braucht eine Welt mit klugen Regeln und einem verl\u00e4sslichen Miteinander, damit es uns langfristig gut geht.\u201c Dem kann man nur zustimmen. Die entscheidende Frage ist, welche Anhaltspunkte es daf\u00fcr gibt, dass auch die Anderen das so sehen und was man tun kann, um durch das eigene Verhalten ein allgemeines Interesse an Kooperation und das hierf\u00fcr erforderliche Vertrauen zu st\u00e4rken. Das ist heute mehr denn je nicht nur eine au\u00dfenpolitische oder inner-westliche,<sup>2<\/sup> sondern auch eine innenpolitische Aufgabe. F\u00fcr Kooperation nach au\u00dfen braucht man eine friedensf\u00e4hige Gesellschaft im Inneren. Diese zu f\u00f6rdern, ist unter den gegebenen Bedingungen m\u00f6glicherweise noch schwieriger als die internationale Verst\u00e4ndigung.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-5330 size-full\" src=\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Spotlight_18_2020_Lothar_Brock_Cover_small.jpg\" alt=\"PRIF Spotlight 18\/2020: Cover-Seite\" width=\"213\" height=\"300\" \/><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.hsfk.de\/publikationen\/publikationssuche\/publikation\/multilateralismus-nach-trump\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Download (pdf): Brock, Lothar (2020): Multilateralismus nach Trump. Zur\u00fcck zur kooperativen Weltordnung?, PRIF Spotlight 18\/2020, Frankfurt\/M.<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hsfk.de\/anhang-zum-prif-spotlight-18\/20\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Referenzen und weiterf\u00fchrende Literatur<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Insbesondere aus europ\u00e4ischer Sicht stand die Pr\u00e4sidentschaft Donald Trumps f\u00fcr den R\u00fcckzug der USA aus einer kooperativen Weltordnung \u2013 und nicht nur das: Sie stand f\u00fcr die Obstruktion dieser Ordnung. Er\u00f6ffnet ein Wechsel im Wei\u00dfen Haus die Chance, zu ihr zur\u00fcckzukehren? Der nachfolgende Text argumentiert, dass die kooperative Weltordnung, von der heute r\u00fcckblickend die Rede ist, mehr Hoffnung als Wirklichkeit war. Sie wird es auch weiterhin bleiben. Es w\u00e4re aber fatal, daraus den Schluss zu ziehen, dass es gar keinen Zweck h\u00e4tte, immer wieder neu auf sie hinzuarbeiten.<\/p>\n","protected":false},"author":115,"featured_media":11054,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1141,1112,1090],"tags":[1147,1144,1236,1143],"coauthors":[449],"class_list":["post-13170","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-deutsch-en","category-prif-spotlight","category-series","tag-liberal-world-order","tag-multilateralism","tag-trump-en","tag-usa-en"],"acf":[],"views":296,"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.1.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Multilateralismus nach Trump. Zur\u00fcck zur kooperativen Weltordnung? - PRIF BLOG<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Insbesondere aus europ\u00e4ischer Sicht stand die Pr\u00e4sidentschaft Donald Trumps f\u00fcr den R\u00fcckzug der USA aus einer kooperativen Weltordnung \u2013 und nicht nur das: Sie stand f\u00fcr die Obstruktion dieser Ordnung. Er\u00f6ffnet ein Wechsel im Wei\u00dfen Haus die Chance, zu ihr zur\u00fcckzukehren? Der nachfolgende Text argumentiert, dass die kooperative Weltordnung, von der heute r\u00fcckblickend die Rede ist, mehr Hoffnung als Wirklichkeit war. Sie wird es auch weiterhin bleiben. Es w\u00e4re aber fatal, daraus den Schluss zu ziehen, dass es gar keinen Zweck h\u00e4tte, immer wieder neu auf sie hinzuarbeiten.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Multilateralismus nach Trump. Zur\u00fcck zur kooperativen Weltordnung? - PRIF BLOG\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Insbesondere aus europ\u00e4ischer Sicht stand die Pr\u00e4sidentschaft Donald Trumps f\u00fcr den R\u00fcckzug der USA aus einer kooperativen Weltordnung \u2013 und nicht nur das: Sie stand f\u00fcr die Obstruktion dieser Ordnung. Er\u00f6ffnet ein Wechsel im Wei\u00dfen Haus die Chance, zu ihr zur\u00fcckzukehren? Der nachfolgende Text argumentiert, dass die kooperative Weltordnung, von der heute r\u00fcckblickend die Rede ist, mehr Hoffnung als Wirklichkeit war. Sie wird es auch weiterhin bleiben. Es w\u00e4re aber fatal, daraus den Schluss zu ziehen, dass es gar keinen Zweck h\u00e4tte, immer wieder neu auf sie hinzuarbeiten.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"PRIF BLOG\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/HSFK.PRIF\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2020-12-08T10:23:15+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Spotlight_18_2020_Lothar_Brock_BLOG.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"750\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"410\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Lothar Brock\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@HSFK_PRIF\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@HSFK_PRIF\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Written by\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Lothar Brock\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"9 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/\"},\"author\":{\"name\":\"Lothar Brock\",\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#\/schema\/person\/28ea1659307691da310be32202025bb4\"},\"headline\":\"Multilateralismus nach Trump. Zur\u00fcck zur kooperativen Weltordnung?\",\"datePublished\":\"2020-12-08T10:23:15+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/\"},\"wordCount\":1896,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Spotlight_18_2020_Lothar_Brock_BLOG.jpg\",\"keywords\":[\"Liberal World Order\",\"Multilateralism\",\"Trump\",\"USA\"],\"articleSection\":[\"Deutsch\",\"PRIF Spotlight\",\"Series\"],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/\",\"name\":\"Multilateralismus nach Trump. Zur\u00fcck zur kooperativen Weltordnung? - PRIF BLOG\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Spotlight_18_2020_Lothar_Brock_BLOG.jpg\",\"datePublished\":\"2020-12-08T10:23:15+00:00\",\"description\":\"Insbesondere aus europ\u00e4ischer Sicht stand die Pr\u00e4sidentschaft Donald Trumps f\u00fcr den R\u00fcckzug der USA aus einer kooperativen Weltordnung \u2013 und nicht nur das: Sie stand f\u00fcr die Obstruktion dieser Ordnung. Er\u00f6ffnet ein Wechsel im Wei\u00dfen Haus die Chance, zu ihr zur\u00fcckzukehren? Der nachfolgende Text argumentiert, dass die kooperative Weltordnung, von der heute r\u00fcckblickend die Rede ist, mehr Hoffnung als Wirklichkeit war. Sie wird es auch weiterhin bleiben. Es w\u00e4re aber fatal, daraus den Schluss zu ziehen, dass es gar keinen Zweck h\u00e4tte, immer wieder neu auf sie hinzuarbeiten.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Spotlight_18_2020_Lothar_Brock_BLOG.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Spotlight_18_2020_Lothar_Brock_BLOG.jpg\",\"width\":750,\"height\":410,\"caption\":\"Auf die kooperative Weltordnung muss immer neu hingearbeitet werden. | Foto: Tori Nefores auf Unsplash\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Multilateralismus nach Trump. Zur\u00fcck zur kooperativen Weltordnung?\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/\",\"name\":\"PRIF BLOG\",\"description\":\"Peace Research Institute Frankfurt \/ Leibniz Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#organization\",\"name\":\"Peace Research Institute Frankfurt \/ Leibniz Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung\",\"url\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/cropped-blog_rgb.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/cropped-blog_rgb.png\",\"width\":750,\"height\":226,\"caption\":\"Peace Research Institute Frankfurt \/ Leibniz Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#\/schema\/logo\/image\/\"},\"sameAs\":[\"https:\/\/www.facebook.com\/HSFK.PRIF\",\"https:\/\/x.com\/HSFK_PRIF\",\"https:\/\/www.linkedin.com\/company\/8912786\/\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#\/schema\/person\/28ea1659307691da310be32202025bb4\",\"name\":\"Lothar Brock\",\"description\":\"Prof. em. Dr. Lothar Brock war von 1979 bis 2004 als Professor f\u00fcr Politikwissenschaften mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen an der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt t\u00e4tig. An der HSFK leitete er fast 25 Jahre (1981 bis 2005) die Forschungsgruppe \u201eDemokratisierung und der innergesellschaftliche Frieden\u201c. Bis heute ist Brock als assoziierter Forscher und Projektleiter im Programmbereich Innerstaatliche Konflikte am PRIF t\u00e4tig. \/\/ From 1979 to 2004, Prof. em. Dr. Lothar Brock was a professor of political science with a focus on international relations at the Goethe University in Frankfurt. At PRIF, he headed the research group \u201cDemocratization and the Peace within Society\u201d for almost 25 years (1981 to 2005). To this day, Brock is an Associate Fellow and Project Leader at PRIF\u2019s Research Department Intrastate Conflict.\",\"sameAs\":[\"https:\/\/www.hsfk.de\/team\/mitarbeiter\/lothar-brock\/\"],\"url\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/author\/lbrock\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Multilateralismus nach Trump. Zur\u00fcck zur kooperativen Weltordnung? - PRIF BLOG","description":"Insbesondere aus europ\u00e4ischer Sicht stand die Pr\u00e4sidentschaft Donald Trumps f\u00fcr den R\u00fcckzug der USA aus einer kooperativen Weltordnung \u2013 und nicht nur das: Sie stand f\u00fcr die Obstruktion dieser Ordnung. Er\u00f6ffnet ein Wechsel im Wei\u00dfen Haus die Chance, zu ihr zur\u00fcckzukehren? Der nachfolgende Text argumentiert, dass die kooperative Weltordnung, von der heute r\u00fcckblickend die Rede ist, mehr Hoffnung als Wirklichkeit war. Sie wird es auch weiterhin bleiben. Es w\u00e4re aber fatal, daraus den Schluss zu ziehen, dass es gar keinen Zweck h\u00e4tte, immer wieder neu auf sie hinzuarbeiten.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"Multilateralismus nach Trump. Zur\u00fcck zur kooperativen Weltordnung? - PRIF BLOG","og_description":"Insbesondere aus europ\u00e4ischer Sicht stand die Pr\u00e4sidentschaft Donald Trumps f\u00fcr den R\u00fcckzug der USA aus einer kooperativen Weltordnung \u2013 und nicht nur das: Sie stand f\u00fcr die Obstruktion dieser Ordnung. Er\u00f6ffnet ein Wechsel im Wei\u00dfen Haus die Chance, zu ihr zur\u00fcckzukehren? Der nachfolgende Text argumentiert, dass die kooperative Weltordnung, von der heute r\u00fcckblickend die Rede ist, mehr Hoffnung als Wirklichkeit war. Sie wird es auch weiterhin bleiben. Es w\u00e4re aber fatal, daraus den Schluss zu ziehen, dass es gar keinen Zweck h\u00e4tte, immer wieder neu auf sie hinzuarbeiten.","og_url":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/","og_site_name":"PRIF BLOG","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/HSFK.PRIF","article_published_time":"2020-12-08T10:23:15+00:00","og_image":[{"width":750,"height":410,"url":"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Spotlight_18_2020_Lothar_Brock_BLOG.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Lothar Brock","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@HSFK_PRIF","twitter_site":"@HSFK_PRIF","twitter_misc":{"Written by":"Lothar Brock","Est. reading time":"9 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/"},"author":{"name":"Lothar Brock","@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#\/schema\/person\/28ea1659307691da310be32202025bb4"},"headline":"Multilateralismus nach Trump. Zur\u00fcck zur kooperativen Weltordnung?","datePublished":"2020-12-08T10:23:15+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/"},"wordCount":1896,"publisher":{"@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Spotlight_18_2020_Lothar_Brock_BLOG.jpg","keywords":["Liberal World Order","Multilateralism","Trump","USA"],"articleSection":["Deutsch","PRIF Spotlight","Series"],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/","url":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/","name":"Multilateralismus nach Trump. Zur\u00fcck zur kooperativen Weltordnung? - PRIF BLOG","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Spotlight_18_2020_Lothar_Brock_BLOG.jpg","datePublished":"2020-12-08T10:23:15+00:00","description":"Insbesondere aus europ\u00e4ischer Sicht stand die Pr\u00e4sidentschaft Donald Trumps f\u00fcr den R\u00fcckzug der USA aus einer kooperativen Weltordnung \u2013 und nicht nur das: Sie stand f\u00fcr die Obstruktion dieser Ordnung. Er\u00f6ffnet ein Wechsel im Wei\u00dfen Haus die Chance, zu ihr zur\u00fcckzukehren? Der nachfolgende Text argumentiert, dass die kooperative Weltordnung, von der heute r\u00fcckblickend die Rede ist, mehr Hoffnung als Wirklichkeit war. Sie wird es auch weiterhin bleiben. Es w\u00e4re aber fatal, daraus den Schluss zu ziehen, dass es gar keinen Zweck h\u00e4tte, immer wieder neu auf sie hinzuarbeiten.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/#primaryimage","url":"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Spotlight_18_2020_Lothar_Brock_BLOG.jpg","contentUrl":"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/12\/Spotlight_18_2020_Lothar_Brock_BLOG.jpg","width":750,"height":410,"caption":"Auf die kooperative Weltordnung muss immer neu hingearbeitet werden. | Foto: Tori Nefores auf Unsplash"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/12\/08\/multilateralismus-nach-trump-zurueck-zur-kooperativen-weltordnung\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Multilateralismus nach Trump. Zur\u00fcck zur kooperativen Weltordnung?"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#website","url":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/","name":"PRIF BLOG","description":"Peace Research Institute Frankfurt \/ Leibniz Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung","publisher":{"@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#organization","name":"Peace Research Institute Frankfurt \/ Leibniz Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung","url":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/cropped-blog_rgb.png","contentUrl":"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/cropped-blog_rgb.png","width":750,"height":226,"caption":"Peace Research Institute Frankfurt \/ Leibniz Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung"},"image":{"@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/HSFK.PRIF","https:\/\/x.com\/HSFK_PRIF","https:\/\/www.linkedin.com\/company\/8912786\/"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#\/schema\/person\/28ea1659307691da310be32202025bb4","name":"Lothar Brock","description":"Prof. em. Dr. Lothar Brock war von 1979 bis 2004 als Professor f\u00fcr Politikwissenschaften mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen an der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt t\u00e4tig. An der HSFK leitete er fast 25 Jahre (1981 bis 2005) die Forschungsgruppe \u201eDemokratisierung und der innergesellschaftliche Frieden\u201c. Bis heute ist Brock als assoziierter Forscher und Projektleiter im Programmbereich Innerstaatliche Konflikte am PRIF t\u00e4tig. \/\/ From 1979 to 2004, Prof. em. Dr. Lothar Brock was a professor of political science with a focus on international relations at the Goethe University in Frankfurt. At PRIF, he headed the research group \u201cDemocratization and the Peace within Society\u201d for almost 25 years (1981 to 2005). To this day, Brock is an Associate Fellow and Project Leader at PRIF\u2019s Research Department Intrastate Conflict.","sameAs":["https:\/\/www.hsfk.de\/team\/mitarbeiter\/lothar-brock\/"],"url":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/author\/lbrock\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13170","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/115"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13170"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13170\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11054"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13170"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13170"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13170"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=13170"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}