{"id":13197,"date":"2020-10-26T09:53:08","date_gmt":"2020-10-26T08:53:08","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.prif.org\/ein-kritischer-friedensforscher-dieter-senghaas-im-gespraech\/"},"modified":"2020-10-26T09:53:08","modified_gmt":"2020-10-26T08:53:08","slug":"ein-kritischer-friedensforscher-dieter-senghaas-im-gespraech","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/10\/26\/ein-kritischer-friedensforscher-dieter-senghaas-im-gespraech\/","title":{"rendered":"Ein kritischer Friedensforscher \u2013 Dieter Senghaas im Gespr\u00e4ch"},"content":{"rendered":"<p><strong>Dieter Senghaas war 1970 Teil des Gr\u00fcndertrios der HSFK und pr\u00e4gte die deutsche Friedensforschung mit seinen kritischen Analysen zum Ost-West-Konflikt sowie zu den Beziehungen zwischen globalem Norden und S\u00fcden. Lothar Brock, der die Gr\u00fcnderjahre der deutschen Friedensforschung an der FU Berlin mitgestaltete, blickt zum 50 j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um der HSFK mit ihm zur\u00fcck auf die Anfangsjahre des Instituts, das sich in einem nicht immer wohlwollenden politischen Klima behaupten musste. Auch wenn sich das heute ge\u00e4ndert hat, r\u00e4t er der HSFK vor allem eines: kritisch bleiben.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-container brlbs-cmpnt-content-blocker brlbs-cmpnt-with-individual-styles\" data-borlabs-cookie-content-blocker-id=\"default\" data-borlabs-cookie-content=\"PGlmcmFtZSBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LnlvdXR1YmUuY29tL2VtYmVkL0hVTDZPVGFqYUlFIiB3aWR0aD0iNTYwIiBoZWlnaHQ9IjMxNSIgZnJhbWVib3JkZXI9IjAiIGFsbG93ZnVsbHNjcmVlbj0iYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuIj48L2lmcmFtZT4=\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-preset-a\">\n<p class=\"brlbs-cmpnt-cb-description\">You are currently viewing a placeholder content from <strong>Default<\/strong>. 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Erinnerst du dich?<\/p>\n<p><strong>Dieter Senghaas<\/strong>: An die \u00dcbergabe selbst erinnere ich mich nicht, ich erinnere mich nat\u00fcrlich an Czempiel und Nicklas. Und ich erinnere mich insbesondere an Ludwig von Friedeburg, der jetzt nicht erw\u00e4hnt worden ist. Denn Ludwig von Friedeburg war eigentlich der intellektuelle Hintergrund in Wiesbaden f\u00fcr unser Projekt. Ich hatte das Gl\u00fcck, dass er 1975 Professor am Institut f\u00fcr Sozialforschung wurde, dies unter den Vorzeichen von Horkheimer und Adorno. Er war Zweitgutachter meiner Dissertation \u00fcber die Abschreckungskritik. Das hei\u00dft, es gab pers\u00f6nliche Beziehungen, die sehr wichtig waren, um zwischen Frankfurt und Wiesbaden wirklich eine produktive, konstruktive Verbindung zu schaffen.<\/p>\n<p><strong>Lothar Brock<\/strong>: Aber Ludwig von Friedeburg hatte keine formelle Funktion in der HSFK?<\/p>\n<p><strong>Dieter Senghaas<\/strong>: Nein. Er war von 1969 bis 1974 Kultusminister. Also genau in der Zeit, als wir alles geplant und aufgebaut haben, und nat\u00fcrlich auch zur Zeit von Willy Brandt als Kanzler.<\/p>\n<p><strong>Lothar Brock<\/strong>: Nun war zwei Tage vor \u00dcberreichung dieser Stiftungsurkunde an euch die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Friedens- und Konfliktforschung gegr\u00fcndet worden, ein Jahr sp\u00e4ter das Institut f\u00fcr Friedensforschung und Sicherheitspolitik in Hamburg, die Liste lie\u00dfe sich fortf\u00fchren. Woher kam aus deiner Sicht ab Ende der 1960er Jahre pl\u00f6tzlich dieser Gr\u00fcndungselan in der deutschen Friedensforschung?<\/p>\n<p><strong>Dieter Senghaas<\/strong>: Ich denke, es hat neben pers\u00f6nlichem Engagement mit der politischen Gesamtkonstellation \u2013 international und national \u2013 zu tun. Denn wir durchlebten ja den Ost-West-Konflikt, zugespitzt durch die klare Trennung von DDR und Bundesrepublik in Gestalt der Mauer. Ende der 1960er Jahre kam dann eine Phase der Entspannung in Gang. Jetzt ging es darum: Wenn es die Entspannung gibt, was macht man dann? Kooperation, R\u00fcstungskontrolle, im \u00f6konomischen Bereich, im Bereich von Wissenschaft zwischen Ost und West? Es waren neue offene Fragen und Motivationen, die dazu gef\u00fchrt haben, die Friedensforschung in der Bundesrepublik zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p><strong>Lothar Brock<\/strong>: Warum ist die HSFK als eine eigenst\u00e4ndige Institution gegr\u00fcndet worden und nicht als ein Forschungsinstitut an der Universit\u00e4t Frankfurt?<\/p>\n<p><strong>Dieter Senghaas<\/strong>: Naja, welche Universit\u00e4t w\u00e4re es denn gewesen, das war ja nicht notwendigerweise Frankfurt. Es h\u00e4tte ja auch Gie\u00dfen, Marburg oder Darmstadt sein k\u00f6nnen. Und wenn man es an einer Universit\u00e4t ansiedelt, an welcher Stelle siedelt man es dann an? W\u00e4re es ein eigenst\u00e4ndiges Institut gewesen, dann h\u00e4tten die Soziologen, Politikwissenschaftler, V\u00f6lkerrechtler, die Sozialpsychologen und so weiter gefragt: Warum nicht das Sigmund-Freud-Institut erg\u00e4nzen, warum nicht das Institut f\u00fcr Sozialforschung erg\u00e4nzen? Das umging man und wollte, glaube ich, schon einen ganz deutlich eigenen Akzent setzen. N\u00e4mlich ein Institut, das notwendigerweise von vornherein zumindest im Anspruch multidisziplin\u00e4r und interdisziplin\u00e4r ist.<\/p>\n<p><strong>Lothar Brock<\/strong>: Die Friedensforschung bewegt sich ja zwischen \u00d6konomie, Soziologie, Psychologie, ist also ein sehr weites Feld. Welches sollte der Kernbereich der Arbeit in der HSFK sein?<\/p>\n<p><strong>Dieter Senghaas<\/strong>: Der Kern sollten die Kernprobleme der Weltpolitik sein und vor allem die, die sich in der Bundesrepublik oder im Ost-West-Konflikt niederschlugen, insbesondere nat\u00fcrlich die Abschreckungsproblematik, die R\u00fcstungsdynamik. Im Kommen war damals die Nord-S\u00fcd-Problematik, wo es pl\u00f6tzlich alternative Perspektiven zur Modernisierungstheorie gab. Und es ging darum, das hat insbesondere Ernst-Otto Czempiel thematisch mit hereingebracht, dass man \u00fcber Friedensstrukturen sprach: Was hei\u00dft es eigentlich, nachhaltige Friedensstrukturen international, regional, aber auch vor Ort innergesellschaftlich aufzubauen? Von Wiesbaden aus gab es den Impuls, dass sich alles \u00fcbersetzen lassen sollte in Friedensp\u00e4dagogik. Und Hans Nicklas war ja derjenige, der diese Br\u00fccke in die HSFK eingebracht hat.<\/p>\n<p><strong>Lothar Brock<\/strong>: Konfliktp\u00e4dagogik hie\u00df, dass man Sch\u00fcler dazu erzieht, auch kritisch mit ihrer Umwelt umzugehen bis hin zum \u2013 und der Begriff fiel da \u2013 Widerstand gegen bestehende Verh\u00e4ltnisse. Das hat einen Aufschrei gegeben. Hat die HSFK in Person von Hans Nicklas an solchen Formulierungen mitgewirkt?<\/p>\n<p><strong>Dieter Senghaas<\/strong>: Also ich vermute ja, dass es da seinen Ausgangspunkt genommen hat. Es war ja auch ganz naheliegend, denn der Anspruch der HSFK selbst war die Kritik des symbolischen Gebrauchs der Politik. Zum Beispiel sagte man in der \u00d6ffentlichkeit: In der R\u00fcstungskontrolle wird R\u00fcstung kontrolliert. In Wirklichkeit wurde R\u00fcstung zwar auch eingeschr\u00e4nkt, aber gleichzeitig modernisiert: Man baute auf eine einzelne Interkontinentalrakete nicht nur einen Waffenkopf, sondern pl\u00f6tzlich waren es mehrere, die unabh\u00e4ngig voneinander eingesetzt werden konnten. Das war Aufr\u00fcstung. \u201eR\u00fcstungskontrolle\u201c war wie eine Ideologie: der symbolische Gebrauch von Begriffen, die aber gar nicht das reflektierten, was in Wirklichkeit passierte. Wenn sich unsere Kritik daran \u00fcbersetzt hat in das Wissen, das an Schulen vermittelt werden sollte, dann war das v\u00f6llig korrekt.<\/p>\n<p><strong>Lothar Brock<\/strong>: Die Friedensforschung hat sich teilweise sehr stark solidarisiert mit nationalen Befreiungsbewegungen. Das erzeugte Spannungen mit der Politik. Auch die HSFK geriet Anfang der 1980er Jahre in Auseinandersetzungen mit der Politik in Hessen, vor allem beim Streit um den Ausbau der Startbahn West und mit Blick auf die von Egbert Jahn organisierte \u201eWalduniversit\u00e4t\u201c, die als Unterst\u00fctzung des Protests verstanden wurde. Heute sind wir Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft und damit sozusagen als Spitzenforschung geadelt. Die alten Konflikte zwischen Forschung und Politik, die gibt es nicht mehr. Wie erkl\u00e4rst du dir das?<\/p>\n<p><strong>Dieter Senghaas<\/strong>: Zun\u00e4chst war f\u00fcr uns wichtiger, wirklich gute Erkenntnisse zu publizieren. Nicht irgendwelche Positionen zu vertreten, weil das aus irgendwelchen Gr\u00fcnden \u2013 ideologischen, politischen oder taktischen \u2013 wichtig sei, sondern wirklich solide aufgearbeitete Befunde in entsprechende \u00d6ffentlichkeitsarbeit zu \u00fcbersetzen. Die anderen Probleme, Egbert Jahn und die Walduniversit\u00e4t und dergleichen, die kamen durch Au\u00dfenaktivit\u00e4ten zustande.<\/p>\n<p><strong>Lothar Brock<\/strong>: Die Professionalit\u00e4t der Friedensforschung ist inzwischen von der Politik anerkannt. K\u00f6nntest du dir vorstellen, dass dieses g\u00fcnstige politische Klima sich in absehbarer Zukunft wieder ver\u00e4ndern k\u00f6nnte?<\/p>\n<p><strong>Dieter Senghaas<\/strong>: Das w\u00e4re nur dann m\u00f6glich, wenn die Rechtsextremen f\u00fcnfzig Prozent der Parlamentssitze in Wiesbaden oder Berlin bekommen w\u00fcrden. Zun\u00e4chst kann ich mir das nicht vorstellen. Wenn man Schwierigkeiten, die wir in den 1960er, 1970er, 1980er Jahren hatten, vergleicht mit dem neuen Dokument \u201eKrisen verhindern, Konflikte bew\u00e4ltigen, Frieden f\u00f6rdern. Leitlinien der Bundesregierung\u201c vom Ausw\u00e4rtigen Amt aus dem Jahr 2017, dann ist das umwerfend gut. Da gibt es eine konstruktive Br\u00fccke zwischen dem, was die Friedens-, Konflikt- und Entwicklungsforschung erarbeitet hat und den politischen Leitlinien. Ich war v\u00f6llig \u00fcberrascht. Ich w\u00fcrde der Friedensforschung sehr empfehlen, auf Grundlage dieser Leitlinien immer wieder neu zu fragen: Was hat die Friedensforschung tats\u00e4chlich empfohlen und was ist davon in die Politik eingegangen? Wie hat sich die Regierung verhalten? Wo ist es reine Rhetorik geblieben? Dann muss man wieder in ein Gespr\u00e4ch kommen, noch intensiver, zwischen Friedensforschung und Politik. Das f\u00e4nde ich ein fantastisches Projekt.<\/p>\n<p><strong>Lothar Brock<\/strong>: Diese Empfehlung richtet sich ja schon an die sehr nahe Zukunft. Gibt es anl\u00e4sslich des f\u00fcnfzigj\u00e4hrigen Bestehens der HSFK noch irgendwelche W\u00fcnsche, die du ihr mit auf den Weg geben m\u00f6chtest f\u00fcr die n\u00e4chsten f\u00fcnfzig Jahre?<\/p>\n<p><strong>Dieter Senghaas<\/strong>: Wir haben sicher ein ganz gro\u00dfes Problem, das wir in den 1960er, 1970er, 1980er, 1990er Jahren so noch nicht thematisiert haben. Wir haben uns besch\u00e4ftigt mit dem Sicherheitsdilemma, dem Entwicklungsdilemma, dem Kooperationsdilemma, also der gesamten internationalen Ebene. Wir haben nicht das \u00d6kologiedilemma thematisiert. Und ich glaube, dass es dort in der Friedensforschung einen Nachholbedarf gibt, mithilfe des Vorwissens aus unseren anderen Themen auch in diesem \u2013 f\u00fcr viele neuen \u2013 Bereich weitsichtige Forschung zu betreiben. Leitgedanke muss die gleiche Idee sein: das Problem differenziert aufarbeiten und in die \u00d6ffentlichkeit, die Politik und die P\u00e4dagogik Br\u00fccken schlagen. Die HSFK hat heute die Gr\u00f6\u00dfe und die Unterst\u00fctzung aus Politik, Medien, Administration und anderen Wissenschaftsorganisationen, um da einen wirklich konstruktiven Beitrag zu leisten.<\/p>\n<hr \/>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Senhaas-biopic.jpg\" width=\"188\" height=\"131\" \/><\/p>\n<p>Prof. Dieter Senghaas rief die HSFK gemeinsam mit Ernst-Otto Czempiel und Hans Nicklas 1970 ins Leben und war bis 1978 Forschungsgruppenleiter am Institut sowie zwischen 1972 und 1978 Professor an der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt am Main, bevor er an die Universit\u00e4t Bremen wechselte. Seine Arbeit in der kritischen Friedensforschung, die sich auf Abschreckungskritik sowie den Zusammenhang zwischen Frieden und Gerechtigkeit konzentrierte, wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem International Peace Research Award 1987.<\/p>\n<hr \/>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Brock.jpg\" width=\"133\" height=\"177\" \/>\u00a0Prof. Lothar Brock war von 1981 bis 2005 Forschungsgruppenleiter an der HSFK und ist heute assoziierter Forscher im Programmbereich Innerstaatliche Konflikte. Er war von 1979 bis 2004 Professor f\u00fcr Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen an der Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt am Main und lehrt dort bis heute als Seniorprofessor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Magazincover.jpg\" width=\"131\" height=\"162\" \/>Dieser Beitrag ist Teil unseres Jubil\u00e4umsmagazins zum 50-j\u00e4hrigen Bestehen der HSFK. Das Magazin steht <a href=\"https:\/\/www.hsfk.de\/fileadmin\/HSFK\/hsfk_downloads\/Jubilaeumsmagazin_50_Jahre_HSFK_barrierefrei_01.pdf?pk_campaign=50jahre&amp;pk_kwd=Download\">hier zum kostenlosen Download<\/a> bereit (pdf, 5,42 MB).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hsfk.de\/index.php?id=719\">Zu den Einzelbeitr\u00e4gen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieter Senghaas war 1970 Teil des Gr\u00fcndertrios der HSFK und pr\u00e4gte die deutsche Friedensforschung mit seinen kritischen Analysen zum Ost-West-Konflikt sowie zu den Beziehungen zwischen globalem Norden und S\u00fcden. Lothar Brock, der die Gr\u00fcnderjahre der deutschen Friedensforschung an der FU Berlin mitgestaltete, blickt zum 50 j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um der HSFK mit ihm zur\u00fcck auf die Anfangsjahre des Instituts, das sich in einem nicht immer wohlwollenden politischen Klima behaupten musste. 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