{"id":13198,"date":"2020-10-26T09:53:42","date_gmt":"2020-10-26T08:53:42","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.prif.org\/the-day-after-tomorrow-der-klimawandel-als-existentielle-bedrohung\/"},"modified":"2020-10-26T09:53:42","modified_gmt":"2020-10-26T08:53:42","slug":"the-day-after-tomorrow-der-klimawandel-als-existentielle-bedrohung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/10\/26\/the-day-after-tomorrow-der-klimawandel-als-existentielle-bedrohung\/","title":{"rendered":"The Day After Tomorrow \u2013 der Klimawandel als existentielle Bedrohung"},"content":{"rendered":"<p><strong>In<em> The Day After Tomorrow<\/em> (2004, Regie: Roland Emmerich), dem \u201eCli-Fi\u201c-Blockbuster schlechthin, wird die Klimakrise konsequent zu Ende gedacht, allerdings unter umgekehrten Vorzeichen: Die Erderw\u00e4rmung f\u00fchrt zum Stillstand des Golfstroms. Das l\u00f6st anfangs Extremwetterereignisse, sp\u00e4ter schlie\u00dflich eine Eiszeit aus. Im Fokus der Handlung stehen dabei weniger die Millionen fliehender und erfrierender Menschen, sondern der Klimawissenschaftler Jack Hall, der durch den Schnee stapft, um seinen Sohn zu finden. Warum sich der Film trotzdem f\u00fcr eine Diskussion zum Klimawandel eignet, sagt uns Christina Kohler.<\/strong><\/p>\n<p><em><br \/>\nIm Film spielt sich ein f\u00fcr uns derzeit unglaubliches Klimaszenario ab: Die durch die Erderw\u00e4rmung schmelzenden Polkappen bringen den Golfstrom zum Erliegen, wodurch es auf der Nordhalbkugel zu einer Eiszeit kommt. Wie realistisch ist dieses Szenario?<\/em><\/p>\n<p><strong>Christina Kohler:<\/strong> Der Grundgedanke, dass der Klimawandel Einfluss auf den Golfstrom nimmt, ist erst einmal nicht falsch. Der Golfstrom ist Teil eines globalen ozeanischen Stromsystems, das alle Ozeane miteinander verbindet. Dieses System ist extrem komplex und unterliegt durch verschiedenste Einflussfaktoren immer wieder Schwankungen, die sich von Woche zu Woche, von Monat zu Monat ver\u00e4ndern. Wenn es, wie der Film am Anfang zeigt, zu einem Schmelzen von Eisbergen kommt und dadurch mehr S\u00fc\u00dfwasser als gew\u00f6hnlich in den Golfstrom gelangt, wird das nat\u00fcrlich Einfluss auf dieses System nehmen. F\u00fcr die Wissenschaft ist es aber derzeit noch schwierig, langfristige Voraussagen zu treffen, wie dieser Einfluss genau aussieht, also ob bzw. wann der Golfstrom dadurch abrei\u00dfen k\u00f6nnte. Es gibt aktuelle Studien, die einen Temperaturabfall von 3\u00b0C in Europa prognostizieren, sollte der Golfstrom tats\u00e4chlich abrei\u00dfen. Die Folge w\u00e4re keine Eiszeit wie im Film, aber es h\u00e4tte enorme Folgen f\u00fcr unser Leben und die Biodiversit\u00e4t unserer Erde.<\/p>\n<p><em>In kurzen, aber einpr\u00e4gsamen Szenen wird gezeigt, wie US-Amerikanerinnen und Amerikaner auf der Flucht vor dem Eis versuchen, illegal \u00fcber die Grenze nach Mexiko zu fliehen. Die Szenen \u00e4hneln den Nachrichtenbildern von Gefl\u00fcchteten aus dem Jahr 2015. In welchem Ausma\u00df erleben wir Flucht und Migration aufgrund von Klimaver\u00e4nderungen schon heute?<\/em><\/p>\n<p><strong>Christina Kohler:<\/strong> Unsere bisherigen Daten zeigen, dass derartige Szenen, in denen Menschen ausschlie\u00dflich aufgrund von Klimaereignissen \u00fcber Staatsgrenzen hinweg migrieren, tats\u00e4chlich noch Dystopie sind. Von klimabedingten Ver\u00e4nderungen betroffene Menschen wandern heute normalerweise nur innerhalb von L\u00e4ndern, und hier oft vom Land in die Stadt. Sie wandern nur kurz, um dann schnellstm\u00f6glich zur\u00fcck nach Hause zu kommen \u2013 beispielsweise, wenn eine \u00dcberschwemmung oder eine D\u00fcrre schlie\u00dflich vor\u00fcbergegangen ist. Die sogenannten \u201eKlimamigranten\u201c oder \u201eUmweltfl\u00fcchtlinge\u201c, von denen immer wieder in den Medien berichtet wird, gibt es so (noch) nicht. Denn die Entscheidung einer Person, \u00fcber Staatsgrenzen hinweg zu migrieren, basiert zumindest unseren Daten nach immer auf mehreren Gr\u00fcnden. Ich selbst habe beispielsweise Interviews mit Gefl\u00fcchteten aus Syrien gef\u00fchrt, die wegen der D\u00fcrre auf dem Land, aber auch wegen des Krieges nach Deutschland geflohen sind. Klima ist also ein Faktor unter vielen, der Menschen zur Flucht bringen kann. Nur wenn man alle Faktoren in ihrem Zusammenspiel analysiert, kann man in der Folge auch effektive Hilfsma\u00dfnahmen entwickeln, um Menschen zu unterst\u00fctzen, die die Folgen des Klimawandels als existenzielle Bedrohung wahrnehmen.<\/p>\n<p><em>Im Film sorgt ein Klimaforscher durch schnelles Handeln und engagierten Einsatz daf\u00fcr, dass zumindest noch ein paar Menschen ihr Leben retten k\u00f6nnen, statt zu erfrieren. Brauchen wir derzeit mehr entschlossene Helden und Heldinnen in der Klimaforschung?<\/em><\/p>\n<p><strong>Christina Kohler:<\/strong> Was wir auf alle F\u00e4lle gerade im Bereich des Klimawandels brauchen, sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich in der Politikberatung engagieren, die ihre Ergebnisse also kommunizieren und engen Kontakt zur Politik suchen. Das geh\u00f6rt f\u00fcr viele, gerade auch hier an der HSFK, schon zum Tagesgesch\u00e4ft, ist in vielen Instituten aber noch ausbauf\u00e4hig. Was wir aber nicht brauchen, sind Expertinnen und Experten, die in der \u00d6ffentlichkeit sagen, dass es die eine Theorie oder die eine L\u00f6sung in Bezug auf den Klimawandel gibt. Es gibt nicht die eine wissenschaftliche Wahrheit, auch nicht beim Klimawandel. Gerade hier m\u00fcssen wir genau auf die komplexen und vielschichtigen Details schauen, noch viel mehr Fragen stellen und zugeben, dass noch einiges ungekl\u00e4rt ist. Wir ver\u00e4ndern die Welt nicht, indem wir Heldinnen oder Helden spielen, sondern indem wir unsere Gedanken und Ergebnisse zur Diskussion stellen. Insofern ist die Darstellung der Wissenschaft im Film eher kontraproduktiv \u2013 sie weckt falsche Erwartungen und zeichnet ein falsches Bild unserer Arbeit.<\/p>\n<p><em>Ganz grunds\u00e4tzlich: Ist der Film geeignet, sich zum Klimawandel zu informieren?<\/em><\/p>\n<p><strong>Christina Kohler:<\/strong> Ich denke, dass der Film gut genug ist, um einen Ausgangspunkt f\u00fcr eine Diskussion zum Klimawandel zu haben. Klar, es ist ein Hollywood-Film, der den Klimawandel oberfl\u00e4chlich betrachtet. Er fordert aber auch zum Denken auf und l\u00e4dt ein, weiter zu recherchieren. Was die Darstellung des Klimawandels als Gefahr f\u00fcr die Menschheit angeht, bin ich zwiegespalten: Einerseits ist es gut, dass der Klimawandel als Ausl\u00f6ser der Katastrophe gezeigt wird und als etwas Bedrohliches ins popkulturelle Ged\u00e4chtnis eingeht. Andererseits ist der Wandel im Film derart schnell, dass niemand mehr Zeit hat, sich aktiv gegen den Klimawandel zu engagieren. Im Film haben die Menschen keine Handlungsoptionen mehr, die wir aber gerade tats\u00e4chlich noch haben. Jede und jeder von uns kann jederzeit etwas gegen den Klimawandel tun. Eine solche Botschaft w\u00e4re mir lieber gewesen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft \" src=\"https:\/\/www.hsfk.de\/fileadmin\/HSFK\/images\/MitarbeiterInnen\/Kohler_sw.jpg.jpg\" width=\"100\" height=\"134\" \/>Christina Kohler ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HSFK. Ihre Forschung konzentriert sich auf die Wechselwirkungen zwischen globalen Umweltver\u00e4nderungen und Frieden, Konflikten und Sicherheit. Dazu geh\u00f6ren die Zusammenh\u00e4nge zwischen klimabedingter Ressourcenknappheit, Frieden und Konflikt sowie klimabedingter Migration.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Magazincover.jpg\" width=\"100\" height=\"124\" \/>Dieser Beitrag ist Teil unseres Jubil\u00e4umsmagazins zum 50-j\u00e4hrigen Bestehen der HSFK. Das Magazin steht <a href=\"https:\/\/www.hsfk.de\/fileadmin\/HSFK\/hsfk_downloads\/Jubilaeumsmagazin_50_Jahre_HSFK_barrierefrei_01.pdf?pk_campaign=50jahre&amp;pk_kwd=Download\">hier zum kostenlosen Download<\/a> bereit (pdf, 5,42 MB).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.hsfk.de\/index.php?id=719\">Zu den Einzelbeitr\u00e4gen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In The Day After Tomorrow (2004, Regie: Roland Emmerich), dem \u201eCli-Fi\u201c-Blockbuster schlechthin, wird die Klimakrise konsequent zu Ende gedacht, allerdings unter umgekehrten Vorzeichen: Die Erderw\u00e4rmung f\u00fchrt zum Stillstand des Golfstroms. Das l\u00f6st anfangs Extremwetterereignisse, sp\u00e4ter schlie\u00dflich eine Eiszeit aus. Im Fokus der Handlung stehen dabei weniger die Millionen fliehender und erfrierender Menschen, sondern der Klimawissenschaftler Jack Hall, der durch den Schnee stapft, um seinen Sohn zu finden. 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