{"id":13222,"date":"2020-08-21T17:48:41","date_gmt":"2020-08-21T15:48:41","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.prif.org\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/"},"modified":"2020-08-21T17:48:41","modified_gmt":"2020-08-21T15:48:41","slug":"75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/","title":{"rendered":"75 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg: Wie Russland und die EU um Deutungshoheit k\u00e4mpfen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Beziehungen zwischen der Europ\u00e4ischen Union (EU) und Russland sind sp\u00e4testens seit der Ukraine-Krise 2014 von Konfrontation gepr\u00e4gt. Nun eskalieren beide Seiten die Auseinandersetzung auf einem weiteren Feld: dem der Erinnerung. Dabei geht es nicht nur um die Interpretation der Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges, sondern auch um die Konstruktion von Identit\u00e4t und die Legitimation politischer Ziele. Auf russischer Seite beteiligt sich Pr\u00e4sident Putin pers\u00f6nlich am Streit, w\u00e4hrend auf europ\u00e4ischer Seite das Europ\u00e4ische Parlament durch die Interpretation einer gemeinsamen europ\u00e4ischen Geschichte auch die Zukunft der EU im Blick hat. Beide Seiten liefern ein pr\u00e4gnantes Beispiel f\u00fcr Geschichtspolitik und ihre politischen und instrumentellen Konsequenzen ab und f\u00fchren die EU-Russland-Beziehungen damit in eine weitere Sackgasse. \u00a0<\/strong><\/p>\n<h2>Putins Artikel im \u201eNational Interest\u201c<\/h2>\n<p>Am 19. Juni 2020 ver\u00f6ffentlichte der Pr\u00e4sident der Russischen F\u00f6deration, Wladimir Putin, zum 75. Jahrestag des Ende des Zweiten Weltkrieges einen <a href=\"https:\/\/nationalinterest.org\/feature\/vladimir-putin-real-lessons-75th-anniversary-world-war-ii-162982\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Aufsatz in der amerikanischen konservativen Zeitung \u201eNational Interest\u201c<\/a>. In diesem ordnet er den Zweiten Weltkrieg aus russischer Perspektive ein. Sein langes Papier entfaltet zum einen die bekannten Narrative, insbesondere die heroische Leistung der sowjetischen Menschen im \u201eGro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Krieg\u201c und die Rolle der Sowjetunion als Befreier Europas vom Faschismus. Andererseits enth\u00e4lt das Papier eine mit neuer Sch\u00e4rfe und bei\u00dfender Kritik vorgetragene Auseinandersetzung zur Rolle der Westm\u00e4chte und insbesondere Polens am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges. Ausl\u00f6ser des Krieges sei das M\u00fcnchner Abkommen von 1938 gewesen:<\/p>\n<p>\u201cThe partition of Czechoslovakia was brutal and cynical. Munich destroyed even the formal, fragile guarantees that remained on the continent. It showed that mutual agreements were worthless. It was the Munich Betrayal that served as the \u2018trigger\u2019 and made the great war in Europe inevitable.\u201d (<a href=\"https:\/\/nationalinterest.org\/feature\/vladimir-putin-real-lessons-75th-anniversary-world-war-ii-162982\">Putin, Vladimir: The Real Lessons of the 75th Anniversary of World War II, National Interest, 18 June 2020<\/a>)<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Sowjetunion im Vorfeld des M\u00fcnchner Abkommens versucht habe, mit den Westm\u00e4chten und Polen eine anti-faschistische Koalition zu schmieden, h\u00e4tten diese die Tschechoslowakei verraten und gleichzeitig versucht, die aggressiven Energien Hitlerdeutschlands in Richtung Osten und gegen die Sowjetunion zu richten. Besonders ruchlos sei die polnische Rolle gewesen. Polen habe von der Zerschlagung der Tschechoslowakei profitiert, und auch die Judenverfolgung sei von polnischen Amtstr\u00e4gern wie dem Botschafter in Deutschland begr\u00fc\u00dft worden. Die \u201erichtige\u201c Erinnerung und die Abwehr alternativer Narrative, so Putin weiter, sei zentral f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Gegenwart. Ein solcher Geschichtsrevisionismus, so Putin, komme in verschiedenen Formen daher und gipfele in einer \u201eSchm\u00e4hschrift\u201c des Europ\u00e4ischen Parlaments.<\/p>\n<h2>Die Resolution des Europ\u00e4ischen Parlaments zur Bedeutung des europ\u00e4ischen Geschichtsbewusstseins<\/h2>\n<p>Am 19. September 2019 verabschiedete das Europ\u00e4ische Parlament (EP) die <a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/doceo\/document\/TA-9-2019-0021_DE.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Resolution zur \u201eBedeutung des europ\u00e4ischen Geschichtsbewusstseins f\u00fcr die Zukunft Europas\u201c (P9_TA(2019)0021)<\/a>. Diese versucht eine gemeinsame Gedenkkultur in der EU zu etablieren. Die Resolution beruht auf Einzelantr\u00e4gen der Fraktionen der Europ\u00e4ische Volkspartei (EVP), der Europ\u00e4ischen Konservativen und Reformer (EKR), der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten (S&amp;D) und Renew Europe (Renew). Forciert wurde sie insbesondere von Abgeordneten osteurop\u00e4ischer Mitgliedsstaaten. Die Resolution verurteilt mit Verweis auf die mahnenden Beispiele totalit\u00e4rer Herrschaft in der Geschichte auf der einen Seite Extremismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Auf der anderen Seite ordnet sie Ereignisse des Zweiten Weltkrieges ein. So wird der Molotow-Ribbentrop-Pakt von 1939 als Ausl\u00f6ser des Krieges benannt und der Sowjetunion und dem Deutschen Reich gleicherma\u00dfen Schuld am Zweiten Weltkrieg gegeben. Die Gleichsetzung von Faschismus und kommunistischem Totalitarismus durchzieht die Resolution von vorne bis hinten.<\/p>\n<h2>Erinnerungskultur im Spiegel der EU-Russland-Beziehungen<\/h2>\n<p>Erinnerung betrifft nicht nur die Vergangenheit. Die Art, wie erinnert und Geschichte geschrieben wird, kann ein hochpolitischer Vorgang mit Auswirkungen auf die Gegenwart sein. Dies gilt gerade f\u00fcr die Aufarbeitung historischer Konflikte zwischen Staaten. Der Politikwissenschaftler Harald Schmid definiert Geschichtspolitik in der j\u00fcngeren Vergangenheit als \u201e[\u2026] jene Diskurse und Handlungen [\u2026] mit denen die Deutung von Geschichte als gegenw\u00e4rtige \u00f6ffentliche Repr\u00e4sentation einer kollektiv relevanten Vergangenheit zu politischen Zwecken betrieben wird.\u201d<sup>[1]<\/sup> Putins Papier und die Resolution des EP bieten hierf\u00fcr bestes Anschauungsmaterial.<\/p>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/lisa.gerda-henkel-stiftung.de\/europaeischeerinnerung_gregorfeindt\">Bem\u00fchen der EU um eine gemeinsame Erinnerungskultur<\/a> ist nicht neu. Denn eine gemeinsame Erinnerungskultur kann das erzeugen, was der EU bisher fehlt: eine gemeinsame Identit\u00e4t. Eine europ\u00e4ische Erinnerungskultur hat also in besonderer Weise Implikationen, die \u00fcber das \u201eeinfache\u201c Erinnern hinausgehen. Die Erinnerungskultur in der EU zum Zweiten Weltkrieg war lange gepr\u00e4gt vom Holocaust und den beispiellosen Verbrechen der Nationalsozialisten. Mit der EU-Osterweiterung wurde dieser Konsens zunehmend zur Debatte gestellt. Insbesondere Polen und die baltischen Staaten verwiesen h\u00e4ufig auf ihr <a href=\"https:\/\/lisa.gerda-henkel-stiftung.de\/hitlerstalinpakt_ankehilbrenner\">leidvolles Schicksal der doppelten Besetzung durch Nazi-Deutschland und die Sowjetunion<\/a>. Mit der Verabschiedung der Resolution im September 2019 haben sie ihrer Erfahrung und Geschichtsinterpretation auf europ\u00e4ischer Ebene Geltung verschafft.<\/p>\n<p>Sicherlich ist die Resolution des EU-Parlaments ein Kompromiss. Liberale Parteien wie die S&amp;D oder Renew-Fraktion nutzten die Resolution zur Verurteilung von Radikalismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. Parlamentarier*innen aus dem nationalkonservativen Lager aus Osteuropa konnten die Gleichsetzung von nationalsozialistischen und kommunistischen Verbrechen auf die europ\u00e4ische Ebene heben. Im Ergebnis macht die Resolution Geschichtspolitik und ver\u00e4ndert europ\u00e4isches Erinnern. Damit tut das Europ\u00e4ische Parlament genau das, was es 2009 in einer Resolution zur gemeinsamen Erinnerungskultur noch ablehnte, n\u00e4mlich selbst historische Geschehnisse zu interpretieren und einzuordnen, <a href=\"https:\/\/eur-lex.europa.eu\/LexUriServ\/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2010:137E:0025:0027:EN:PDF\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">wobei in der Erkl\u00e4rung von 2009 noch ausdr\u00fccklich hervorgehoben wurde, dass dies Historiker*innen und anderen Fachleuten vorbehalten bleiben sollte<\/a>.<\/p>\n<p>Auswirkungen von Erinnerungspolitik werden auch in der Au\u00dfenpolitik bemerkbar, wenn verschiedene Geschichtsinterpretationen von Staaten aufeinandertreffen und auch aktuelle Konflikte mitbeeinflussen (k\u00f6nnen). Denn kollektiv geteilte Erinnerungen \u00fcber Verantwortung, Verbrechen und Schuld konstruieren Bilder anderer L\u00e4nder in der Gegenwart. Nicht zuf\u00e4llig f\u00e4llt die Resolution des EP in eine Phase russisch-westlicher Konfrontation. Ihr gegenwartsbezogener Zweck liegt auf der Hand: Es geht den osteurop\u00e4ischen Protagonisten der Resolution um eine Ausgrenzung Russlands als Nachfolgestaat der totalit\u00e4ren Sowjetunion, um damit dem konfrontativen Kurs der EU gegen\u00fcber Russland Nachdruck zu verleihen bzw. diesen abzusichern.<\/p>\n<p>Putins umf\u00e4ngliche Geschichtsbetrachtung macht bei diesem Spiel von Ab- und Ausgrenzung beherzt mit. Zwar grenzt sich Putin von den Verbrechen Stalins und dem geheimen Zusatzprotokoll des Molotow-Ribbentrop-Paktes zur Zerschlagung Polens ab. Dennoch bleibt sein Bild einer grunds\u00e4tzlich defensiven Sowjetunion und ihres heroischen Abwehrkampfes gegen den Nationalsozialismus einseitig. Die Massenmorde von Katyn werden mit keinem Wort erw\u00e4hnt, die Annexion der baltischen Staaten als freiwilliger Beitritt zur Sowjetunion verbr\u00e4mt und der sowjetische Winterkrieg gegen Finnland komplett ausgeblendet. Die geschichtliche Betrachtung l\u00e4uft dann auf die Schlussfolgerung zu, die polnische Regierung trage ein ger\u00fctteltes Ma\u00df an Verantwortung f\u00fcr den Ausbruch des Krieges und die Hauptverantwortung f\u00fcr das Leid, das das polnische Volk ertragen musste: \u201eThe blame for the tragedy that Poland then suffered lies entirely with the Polish leadership [\u2026]\u201d (<a href=\"https:\/\/nationalinterest.org\/feature\/vladimir-putin-real-lessons-75th-anniversary-world-war-ii-162982\">Putin, Vladimir: The Real Lessons of the 75th Anniversary of World War II, National Interest, 18 June 2020.<\/a>). Auch sein Angebot, Historiker*innen sollten auf Basis ge\u00f6ffneter Archive aller beteiligten L\u00e4nder den \u201ewahren\u201c historischen Kontext des Zweiten Weltkrieges aufarbeiten, ist insofern vergiftet, als dass zumindest in Russland ein Abweichen von der \u201eoffiziellen\u201c historischen Wahrheit schnell in politisch vermintes Gel\u00e4nde f\u00fchrt. Seit der j\u00fcngsten Verfassungs\u00e4nderung nach <a href=\"http:\/\/publication.pravo.gov.ru\/Document\/View\/0001202007040001?index=23&amp;rangeSize=1\">Artikel 67<\/a> kann dies sogar juristisch sanktioniert werden <a href=\"https:\/\/blog.prif.org\/2020\/07\/06\/what-does-the-new-russian-constitution-mean-for-european-security\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">(f\u00fcr weitere Einsichten zur russischen Verfassungsreform siehe auch den Beitrag von Mikhail Polianskii auf dem PRIF Blog)<\/a>.<\/p>\n<p>Putins Geschichtsbetrachtung, das macht der Pr\u00e4sident selbst deutlich, ist Geschichtspolitik und verfolgt instrumentelle, auf die Gegenwart bezogene Zwecke. Der opfervolle und heroische Sieg \u00fcber den Faschismus, der das Fundament f\u00fcr die sowjetische Stellung in der Nachkriegsordnung begr\u00fcndete, rechtfertigt auch heute den herausgehobenen Platz, der Russland in Putins Vision einer reformierten internationalen Ordnung zusteht. Es ist ein System der gro\u00dfen F\u00fcnf, der f\u00fcnf Atomm\u00e4chte und permanenten Mitglieder des Sicherheitsrates, die in einer Art institutionalisiertem Konzert das Weltgeschehen organisieren und dabei ihre Interessen wechselseitig respektieren sollen. Nicht zuf\u00e4llig nennt Putin bei den Einzuladenden zu einer Auftaktkonferenz f\u00fcr dieses Projekt Xi Jinping vor Macron, Trump und Johnson. Das gegenwartsbezogene Ziel russischer Geschichtspolitik wird damit deutlich: Es geht um die Rechtfertigung und Absicherung der Stellung Russlands als unabh\u00e4ngiger Machtpol mit spezifischen Rechten im eigenen Einflussgebiet.<\/p>\n<h2><strong>Fazit und Ausblick \u2013 Wie kann es im Geschichtsstreit weitergehen?<\/strong><\/h2>\n<p>Auf den ersten Blick scheint die Sache damit klar. Beide Schriften sind eine weitere Eskalation des \u201eMemory War\u201c zwischen der EU und Russland. Parallel zum <a href=\"https:\/\/www.hsfk.de\/publikationen\/publikationssuche\/publikation\/russland-und-der-westen-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ausscheiden Russlands aus dem Westen<\/a> erfolgt die zunehmende Forcierung Russlands auf die Geschichtspolitik mit dem Zweck der konfrontativen Abgrenzung. Dabei lie\u00df sich nach der Jahrtausendwende ein konstruktiverer Umgang beider Seiten mit der Vergangenheit beobachten. Beispielhaft sind hier Putins Gedenken 2010 in Polen an das sowjetische Massaker in Katyn oder Initiativen wie das <a href=\"https:\/\/www.museum-karlshorst.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Deutsch-Russische Museum in Berlin-Karlshorst<\/a> zu nennen Dieses wird von der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen F\u00f6deration getragen und arbeitet den Zweiten Weltkrieg, insbesondere den Deutsch-Sowjetischen Krieg 1941\u20131945, systematisch auf.<\/p>\n<p>Erst auf den zweiten Blick wird eine Dimension sichtbar, die Putin selbst vielleicht gar nicht bewusst ist. Sein Papier ist sorgf\u00e4ltiger argumentierend als vieles, was die russische Desinformationspolitik seit 2014 produzierte. Sein Aufwand ist erheblich. Und sein Bem\u00fchen richtet sich klar auf ein Publikum: die westliche politische \u00d6ffentlichkeit. Obwohl Putin als Politiker seit 2014 die Rolle Russlands als eigenst\u00e4ndiger, nicht dem Westen zugeh\u00f6riger Machtpol betont, geht es ihm um die westliche Anerkennung der historischen Rolle der Sowjetunion und die westliche Anerkennung Russlands als gleichberechtigtem Partner. Geschichte pr\u00e4gt offenbar mehr und tiefer als Putin es wahrnimmt. Sein Buhlen um Anerkennung in den Augen einer westlichen \u00d6ffentlichkeit zeigt n\u00e4mlich eines: Russlands tiefe Verwurzelung in Europa. China ist aus russischer Sicht eine Opportunit\u00e4tsstruktur \u2013 mit erheblichen Risiken. Der Westen pr\u00e4gt Russlands Vergangenheit, bestimmt selbst in der Abgrenzung seine Identit\u00e4t und ist wom\u00f6glich auch seine Zukunft.<\/p>\n<p>In einer idealen Welt w\u00fcrden sich beide Seiten um einen konstruktiven Umgang mit den auseinanderlaufenden Erinnerungen bem\u00fchen. Wenn beide Seiten anerkennen w\u00fcrden, dass historische Wahrheiten vielschichtig sind, Narrative der Anderen zum Gedenken an den Zweiten Weltkrieg ihre Berechtigung haben und sich zwei Sichtweisen nicht gegenseitig ausschlie\u00dfen m\u00fcssen, k\u00f6nnte das Gedenken an den Zweiten Weltkrieg Teil einer gemeinsamen, wenn auch vielschichtigen, Erinnerungskultur werden. Realistisch gesehen stehen die Chancen daf\u00fcr schlecht. Trotzdem sollte Putins Gespr\u00e4chsangebot nicht unbeachtet bleiben. Immerhin fordert er dazu auf, dass Historiker*innen europ\u00e4ischer L\u00e4nder auf Basis ge\u00f6ffneter Archive die Geschichte zusammen aufarbeiten. Die EU sollte austesten, wie weit Putin Gespr\u00e4chsbereitschaft tats\u00e4chlich reicht. Denn der Versuch, sich der gemeinsamen Geschichte miteinander zu vergewissern, w\u00e4re der Gestaltung des zuk\u00fcnftigen Verh\u00e4ltnisses zutr\u00e4glicher als die sich wechselseitig Geltung und Anerkennung verweigernde Konstruktion von Geschichte.<\/p>\n<hr \/>\n[1] Definition in: <a href=\"http:\/\/www.steiner-verlag.de\/reihe\/view\/titel\/56554.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Horst-Alfred Heinrich\/Michael Kohlstruck (Hrsg.), Geschichtspolitik und sozialwissenschaftliche Theorie, Stuttgart 2008, S. 75-98<\/a>).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Beziehungen zwischen der Europ\u00e4ischen Union (EU) und Russland sind sp\u00e4testens seit der Ukraine-Krise 2014 von Konfrontation gepr\u00e4gt. Nun eskalieren beide Seiten die Auseinandersetzung auf einem weiteren Feld: dem der Erinnerung. Dabei geht es nicht nur um die Interpretation der Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges, sondern auch um die Konstruktion von Identit\u00e4t und die Legitimation politischer Ziele. Auf russischer Seite beteiligt sich Pr\u00e4sident Putin pers\u00f6nlich am Streit, w\u00e4hrend auf europ\u00e4ischer Seite das Europ\u00e4ische Parlament durch die Interpretation einer gemeinsamen europ\u00e4ischen Geschichte auch die Zukunft der EU im Blick hat. Beide Seiten liefern ein pr\u00e4gnantes Beispiel f\u00fcr Geschichtspolitik und ihre politischen und instrumentellen Konsequenzen ab und f\u00fchren die EU-Russland-Beziehungen damit in eine weitere Sackgasse. \u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":183,"featured_media":10960,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1141],"tags":[1126,1140,1230,1076],"coauthors":[253,669],"class_list":["post-13222","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-deutsch-en","tag-culture-of-remembrance","tag-europe","tag-european-union","tag-russia"],"acf":[],"views":261,"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.1.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>75 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg: Wie Russland und die EU um Deutungshoheit k\u00e4mpfen - PRIF BLOG<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"M. Dembinski und T. Kruse zu den Auswirkungen unterschiedlicher Geschichtsdeutungen auf die europ\u00e4isch-russischen Beziehungen.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"75 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg: Wie Russland und die EU um Deutungshoheit k\u00e4mpfen - PRIF BLOG\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"M. Dembinski und T. Kruse zu den Auswirkungen unterschiedlicher Geschichtsdeutungen auf die europ\u00e4isch-russischen Beziehungen.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"PRIF BLOG\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/HSFK.PRIF\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2020-08-21T15:48:41+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Kruse_Geschichtspolitik-EU-Russland_BLOG.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"750\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"410\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Matthias Dembinski, Tim Kruse\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@HSFK_PRIF\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@HSFK_PRIF\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Written by\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Matthias Dembinski, Tim Kruse\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Est. reading time\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"9 minutes\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/\"},\"author\":{\"name\":\"Tim Kruse\",\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#\/schema\/person\/75e63a2a583b2a3c03d1464bc8f01bfb\"},\"headline\":\"75 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg: Wie Russland und die EU um Deutungshoheit k\u00e4mpfen\",\"datePublished\":\"2020-08-21T15:48:41+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/\"},\"wordCount\":1793,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Kruse_Geschichtspolitik-EU-Russland_BLOG.jpg\",\"keywords\":[\"Culture of Remembrance\",\"Europe\",\"European Union\",\"Russia\"],\"articleSection\":[\"Deutsch\"],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/\",\"name\":\"75 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg: Wie Russland und die EU um Deutungshoheit k\u00e4mpfen - PRIF BLOG\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Kruse_Geschichtspolitik-EU-Russland_BLOG.jpg\",\"datePublished\":\"2020-08-21T15:48:41+00:00\",\"description\":\"M. Dembinski und T. Kruse zu den Auswirkungen unterschiedlicher Geschichtsdeutungen auf die europ\u00e4isch-russischen Beziehungen.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Kruse_Geschichtspolitik-EU-Russland_BLOG.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Kruse_Geschichtspolitik-EU-Russland_BLOG.jpg\",\"width\":750,\"height\":410,\"caption\":\"Statue zur Erinnerung an die Schlacht von Stalingrad in Wolgograd, Russland. | Photo: \u041a\u043e\u043b\u044f \u0421\u0430\u043d\u044b\u0447 | CC BY-ND 2.0\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"75 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg: Wie Russland und die EU um Deutungshoheit k\u00e4mpfen\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#website\",\"url\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/\",\"name\":\"PRIF BLOG\",\"description\":\"Peace Research Institute Frankfurt \/ Leibniz Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#organization\",\"name\":\"Peace Research Institute Frankfurt \/ Leibniz Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung\",\"url\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/cropped-blog_rgb.png\",\"contentUrl\":\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/cropped-blog_rgb.png\",\"width\":750,\"height\":226,\"caption\":\"Peace Research Institute Frankfurt \/ Leibniz Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#\/schema\/logo\/image\/\"},\"sameAs\":[\"https:\/\/www.facebook.com\/HSFK.PRIF\",\"https:\/\/x.com\/HSFK_PRIF\",\"https:\/\/www.linkedin.com\/company\/8912786\/\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#\/schema\/person\/75e63a2a583b2a3c03d1464bc8f01bfb\",\"name\":\"Tim Kruse\",\"description\":\"Tim Kruse studiert Politikwissenschaft an der Universit\u00e4t Mannheim und absolvierte im Juli und August 2020 sein Praktikum im Programmbereich II \\\"Internationale Institutionen\\\" an der HSFK.\",\"url\":\"https:\/\/blog.prif.org\/en\/author\/tkruse\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"75 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg: Wie Russland und die EU um Deutungshoheit k\u00e4mpfen - PRIF BLOG","description":"M. Dembinski und T. Kruse zu den Auswirkungen unterschiedlicher Geschichtsdeutungen auf die europ\u00e4isch-russischen Beziehungen.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/","og_locale":"en_US","og_type":"article","og_title":"75 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg: Wie Russland und die EU um Deutungshoheit k\u00e4mpfen - PRIF BLOG","og_description":"M. Dembinski und T. Kruse zu den Auswirkungen unterschiedlicher Geschichtsdeutungen auf die europ\u00e4isch-russischen Beziehungen.","og_url":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/","og_site_name":"PRIF BLOG","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/HSFK.PRIF","article_published_time":"2020-08-21T15:48:41+00:00","og_image":[{"width":750,"height":410,"url":"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Kruse_Geschichtspolitik-EU-Russland_BLOG.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Matthias Dembinski, Tim Kruse","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@HSFK_PRIF","twitter_site":"@HSFK_PRIF","twitter_misc":{"Written by":"Matthias Dembinski, Tim Kruse","Est. reading time":"9 minutes"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/"},"author":{"name":"Tim Kruse","@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#\/schema\/person\/75e63a2a583b2a3c03d1464bc8f01bfb"},"headline":"75 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg: Wie Russland und die EU um Deutungshoheit k\u00e4mpfen","datePublished":"2020-08-21T15:48:41+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/"},"wordCount":1793,"publisher":{"@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Kruse_Geschichtspolitik-EU-Russland_BLOG.jpg","keywords":["Culture of Remembrance","Europe","European Union","Russia"],"articleSection":["Deutsch"],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/","url":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/","name":"75 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg: Wie Russland und die EU um Deutungshoheit k\u00e4mpfen - PRIF BLOG","isPartOf":{"@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Kruse_Geschichtspolitik-EU-Russland_BLOG.jpg","datePublished":"2020-08-21T15:48:41+00:00","description":"M. Dembinski und T. Kruse zu den Auswirkungen unterschiedlicher Geschichtsdeutungen auf die europ\u00e4isch-russischen Beziehungen.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/#breadcrumb"},"inLanguage":"en-US","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/#primaryimage","url":"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Kruse_Geschichtspolitik-EU-Russland_BLOG.jpg","contentUrl":"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Kruse_Geschichtspolitik-EU-Russland_BLOG.jpg","width":750,"height":410,"caption":"Statue zur Erinnerung an die Schlacht von Stalingrad in Wolgograd, Russland. | Photo: \u041a\u043e\u043b\u044f \u0421\u0430\u043d\u044b\u0447 | CC BY-ND 2.0"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/08\/21\/75-jahre-nach-dem-2-weltkrieg-wie-russland-und-die-eu-um-deutungshoheit-kaempfen\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"75 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg: Wie Russland und die EU um Deutungshoheit k\u00e4mpfen"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#website","url":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/","name":"PRIF BLOG","description":"Peace Research Institute Frankfurt \/ Leibniz Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung","publisher":{"@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"en-US"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#organization","name":"Peace Research Institute Frankfurt \/ Leibniz Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung","url":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"en-US","@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/cropped-blog_rgb.png","contentUrl":"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/cropped-blog_rgb.png","width":750,"height":226,"caption":"Peace Research Institute Frankfurt \/ Leibniz Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung"},"image":{"@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/HSFK.PRIF","https:\/\/x.com\/HSFK_PRIF","https:\/\/www.linkedin.com\/company\/8912786\/"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/#\/schema\/person\/75e63a2a583b2a3c03d1464bc8f01bfb","name":"Tim Kruse","description":"Tim Kruse studiert Politikwissenschaft an der Universit\u00e4t Mannheim und absolvierte im Juli und August 2020 sein Praktikum im Programmbereich II \"Internationale Institutionen\" an der HSFK.","url":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/author\/tkruse\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13222","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/183"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13222"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13222\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10960"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13222"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13222"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13222"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=13222"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}