{"id":13265,"date":"2020-04-17T13:04:54","date_gmt":"2020-04-17T11:04:54","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.prif.org\/der-frieden-bringt-neue-konflikte\/"},"modified":"2020-04-17T13:04:54","modified_gmt":"2020-04-17T11:04:54","slug":"der-frieden-bringt-neue-konflikte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2020\/04\/17\/der-frieden-bringt-neue-konflikte\/","title":{"rendered":"Kolumbien: Der Frieden bringt neue Konflikte"},"content":{"rendered":"<p><strong>Eine Welle von Protesten hat die Regierung Kolumbiens unter Druck gesetzt. Das ist auch eine Frucht des Friedensabkommens mit der FARC-Guerilla \u2013 nun ordnet sich die politische Landschaft neu.<\/strong><\/p>\n<p>Kolumbien hat sich im November 2019 in die Serie s\u00fcdamerikanischer Staaten eingereiht, die von schweren Protesten ersch\u00fcttert wurden \u2013 nach Chile, Ecuador und Bolivien. Als Reaktion auf Ger\u00fcchte \u00fcber geplante Renten- und Arbeitsmarktreformen rief eine breite Allianz sozialer Organisationen um Gewerkschafts- und Studierendenverb\u00e4nde f\u00fcr den 21. November zu einem \u201enationalen Streik\u201c auf. Daraus entwickelte sich eine Welle gro\u00dfer landesweiter Demonstrationen, die besonders die Gro\u00dfst\u00e4dte und die Hauptstadt Bogot\u00e1 ergriff. \u00dcber mehrere Wochen gingen Hunderttausende Menschen in weitgehend friedlichen Protesten auf die Stra\u00dfe. Weder einzelne Akte von Vandalismus und Pl\u00fcnderungen, die in den Medien aufgebauscht wurden, noch das mitunter \u00e4u\u00dferst repressive Vorgehen der Polizei oder n\u00e4chtliche Ausgangssperren konnten die Dynamik aufhalten. Erst mit den Weihnachtsferien flauten die Proteste ab, dauern aber in kleinerem Ausma\u00df auch im neuen Jahr an.<\/p>\n<p>Die Proteste sind nicht vom Himmel gefallen: Bereits im Oktober 2019 hatte die Bev\u00f6lkerung ein deutliches Signal der Unzufriedenheit mit der rechtskonservativen Regierung von Pr\u00e4sident Iv\u00e1n Duque gesetzt. Bei den Wahlen auf Provinz- und Gemeindeebene wurde Duques Partei, das Centro Democr\u00e1tico, abgestraft. Stattdessen setzten sich eine ganze Reihe unkonventioneller Kandidatinnen und Kandidaten durch: In Bogot\u00e1 gewann die offen homosexuelle Claudia L\u00f3pez von der Mitte-Links-Partei Alianza Verde, in der Hafenstadt Buenaventura zog der afrokolumbianische Aktivist V\u00edctor Hugo Vidal ins Rathaus ein, und das B\u00fcrgermeisteramt in der Kleinstadt Turbaco sicherte sich mit Guillermo Enrique Torres ein ehemaliger K\u00e4mpfer der demobilisierten FARC-Guerilla.<\/p>\n<h3>Proteste sind Hinweis auf Normalisierung<\/h3>\n<p>Beide Ereignisse \u2013 die Regionalwahlen wie die j\u00fcngsten Massenproteste \u2013 lassen sich als Hinweis auf eine Normalisierung lesen: Kolumbien erscheint zunehmend als lateinamerikanisches Land wie seine Nachbarn. Das war vor kurzem noch anders: Als gegen Ende der 1990er Jahre ein Aufschwung sozialer Bewegungen und Massenproteste die meisten Nachbarstaaten Kolumbiens erfasste und als in der ersten Dekade des neuen Jahrtausends quer durch die Region mehr oder minder linke Regierungen an die Macht kamen, blieb Kolumbien au\u00dfen vor. Lange Jahre beherrschte der B\u00fcrgerkrieg das politische Geschehen. Er verschaffte der politischen Rechten die M\u00f6glichkeit, Fragen der nationalen Sicherheit ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu r\u00fccken und alles potenziell Linke und Radikale als Unterst\u00fctzung von Guerilla und \u201eNarkoterrorismus\u201c zu diskreditieren, wenn nicht offen zu kriminalisieren.<\/p>\n<p>Diese Zeiten neigen sich anscheinend dem Ende zu. So spricht der kolumbianische Historiker Daniel Garc\u00eda-Pe\u00f1a davon, das Friedensabkommen mit der FARC-Guerilla vom November 2016 habe neue R\u00e4ume ge\u00f6ffnet und zu einer \u201eRekonfiguration der politischen Landschaft\u201c gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>In der Tat hatten sich die politischen Verschiebungen, die sich 2019 Bahn brachen, bereits in den Vorjahren angedeutet. Bei den Pr\u00e4sidentschaftswahlen 2018 setzte sich mit Iv\u00e1n Duque zwar ein Vertreter des rechtskonservativen Lagers um den fr\u00fcheren Pr\u00e4sidenten \u00c1lvaro Uribe (2002 \u2013 2010) durch, ein erkl\u00e4rter Gegner des Friedensabkommens. Aber der linke Kandidat Gustavo Petro erzielte einen Achtungserfolg: Das ehemalige Mitglied der M-19-Guerilla erhielt in der Stichwahl gegen Duque 2018 rund acht Millionen Stimmen oder 42 Prozent \u2013 ein f\u00fcr kolumbianische Verh\u00e4ltnisse historisches Ereignis.<\/p>\n<h3>Insgesamt weniger Gewalt<\/h3>\n<p>Folgt man dieser Deutung, dann spiegeln die politischen Verschiebungen der letzten Jahre sowie die j\u00fcngste Protestwelle einen im Kern erfolgreichen Friedensprozess. In der Tat verliefen die Demobilisierung der FARC-Guerilla und die Abgabe ihrer Waffen weitgehend nach Plan. An die Stelle der aufgel\u00f6sten \u201eRevolution\u00e4ren Streitkr\u00e4fte Kolumbiens\u201c (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia-Ej\u00e9rcito del Pueblo, FARC-EP) trat die politische Partei \u201eAlternative Revolution\u00e4re Kraft Kolumbiens\u201c (Fuerza Alternativa Revolucionaria de Colombia, FARC). Bei den Parlamentswahlen vom M\u00e4rz 2018 schnitt sie mit deutlich unter einem Prozent der Stimmen zwar denkbar schlecht ab. Dank der im Friedensabkommen garantierten Mandate sitzt sie seitdem dennoch im Parlament.<\/p>\n<p>Dort streitet sie nun gewaltlos f\u00fcr ihre Sache. Trotz aller Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Friedensabkommens h\u00e4lt bis heute die \u00fcberwiegende Mehrheit der ehemaligen Guerrilleras und Guerrilleros am Friedensabkommen fest. Die j\u00e4hrlichen Fortschrittsberichte aus dem US-amerikanischen Kroc Institute for International Peace Studies dokumentieren, dass die Umsetzung des Abkommens zwar mit einigen Verz\u00f6gerungen und gewichtigen Problemen vonstatten geht, dass es aber grunds\u00e4tzlich keine gr\u00f6\u00dferen R\u00fcckschl\u00e4ge gegeben hat oder gibt.<\/p>\n<p>Ein Blick auf die Gewaltindikatoren best\u00e4tigt zun\u00e4chst das Bild einer Normalisierung, die bereits deutlich vor Abschluss der Friedensverhandlungen Ende 2016 einsetzte. Die Intensit\u00e4t des B\u00fcrgerkrieges, gemessen an der Anzahl der Operationen bewaffneter Gruppen sowie der Opfer des Gewaltkonflikts, ist seit 2013 erheblich zur\u00fcckgegangen, ebenso die Zahl gewaltsamer Vertreibungen. Die allgemeine Rate der Gewaltopfer erreichte im Jahr 2017 mit 24 T\u00f6tungen pro 100.000 Einwohner das niedrigste Niveau der letzten 42 Jahre. 2018 zeigten zwar all diese Indikatoren wieder leichte Verschlechterungen, das Gewaltniveau bleibt aber f\u00fcr kolumbianische Verh\u00e4ltnisse bis heute niedrig. F\u00fcr die \u00fcberwiegende Mehrheit der kolumbianischen Bev\u00f6lkerung, die in den gro\u00dfen St\u00e4dten des Landes lebt, ist organisierte politische Gewalt weitgehend eine Sache der Vergangenheit.<\/p>\n<h3>Ehemalige K\u00e4mpfer greifen wieder zur Waffe<\/h3>\n<p>Andere Probleme sind hingegen sehr sp\u00fcrbar: die hohe soziale Ungleichheit, prek\u00e4re Arbeitsbedingungen und steigende Arbeitslosigkeit, die allt\u00e4gliche Korruption bis hinauf in h\u00f6chste politische Kreise sowie ein Staat, der nur in engen Grenzen willens oder in der Lage ist, \u00f6ffentliche G\u00fcter und Dienstleistungen bereitzustellen. Es ist also nicht blo\u00df Selbstbeweihr\u00e4ucherung, wenn der fr\u00fchere Pr\u00e4sident und Friedensnobelpreistr\u00e4ger Juan Manuel Santos, Uribes Nachfolger, die j\u00fcngsten Proteste darauf zur\u00fcckf\u00fchrt, \u201edass die Leute sich viel freier f\u00fchlen als zuvor\u201c. Allerdings ist der relative Zuwachs an Freiheit eben nur eine Seite der Medaille.<\/p>\n<p>Es greift auch zu kurz, die j\u00fcngsten Proteste in Kolumbien allein als Ausdruck des Friedensprozesses zu sehen \u2013 schon weil man diesen keinesfalls schlicht als erfolgreich bezeichnen kann. Die Umsetzung verl\u00e4uft gerade in jenen Bereichen \u00e4u\u00dferst schleppend, in denen es um die strukturellen Ursachen des Konflikts geht, etwa um das Versprechen einer umfassenden Landreform. Die spektakul\u00e4re Wiederbewaffnung einer prominenten Gruppe ehemaliger FARC-Kommandanten um Iv\u00e1n M\u00e1rquez im August vergangenen Jahres zeigt, dass das Abkommen selbst in seinem Kern, der Demobilisierung und Umwandlung der Guerilla in eine politische Partei, auf ernste Schwierigkeiten trifft.<\/p>\n<p>Vor allem aber hat sich die Sicherheitslage in den vergangenen Jahren keineswegs fl\u00e4chendeckend verbessert; mitunter gilt das Gegenteil. So ist die Zahl der Morde an sozialen Aktivistinnen und Aktivisten seit dem Jahr 2016 angestiegen. Betroffen sind besonders l\u00e4ndliche Regionen, und zwar vor allem diejenigen, die historisch vom Gewaltkonflikt betroffen waren. Nach dem R\u00fcckzug der FARC aus den Gebieten, die sie fr\u00fcher teils weitgehend unter Kontrolle hatten, k\u00e4mpfen hier verbleibende Guerillagruppen wie die Nationale Befreiungsarmee (Ej\u00e9rcito de Liberaci\u00f3n Nacional, ELN), kriminelle oder neue paramilit\u00e4rische Organisationen, diverse FARC-Dissidentengruppen sowie der Staat um territoriale Kontrolle.<\/p>\n<h3>Es geht um Drogen und Bergbau<\/h3>\n<p>Im Zentrum stehen dabei Gebiete und Korridore, die f\u00fcr Kokaanbau, Drogenproduktion und Dro\u00adgenhandel sowie f\u00fcr den legalen oder illegalen Bergbau strategische Bedeutung besitzen. In diesen Regionen \u2013 wie etwa in Tumaco, das im Westen an den Pazifik und im S\u00fcden an Ecuador grenzt und eines der Zentren der Drogen\u00f6konomie Kolumbiens bildet \u2013 sind die T\u00f6tungsraten seit 2016 mitunter steil in die H\u00f6he geschossen.<\/p>\n<p>Im Vorfeld der Wahlen vom Oktober 2019 wurden landesweit zudem sieben Kandidatinnen und Kandidaten ermordet \u2013 mehr als bei den vorherigen Regionalwahlen, die im Jahr 2015, also vor Abschluss der Friedensverhandlungen mit den FARC stattfanden. Auch die demobilisierten K\u00e4mpferinnen und K\u00e4mpfer der FARC-EP sind betroffen: Allein im Laufe des Jahres 2019 wurden nach UN-Angaben 77 ehemalige Guerrilleros und Guerrilleras umgebracht. Auch das ist ein trauriger Rekord f\u00fcr die Zeit seit dem Friedensabkommen.<\/p>\n<p>Diese Schattenseiten des br\u00fcchigen Friedensprozesses haben auch die j\u00fcngsten Proteste gepr\u00e4gt. Das zeigt schon ein Blick auf die Beteiligten und ihre Forderungen. Neben Gewerkschaften und Studentenverb\u00e4nden nahmen auch Organisationen der indigenen Bewegung Kolumbiens an den Demonstrationen teil, so der regionale Indigenenverband der Provinz Cauca. Dies ist eine der Regionen, in denen der Friedensprozess mit sich zuspitzenden Auseinandersetzungen zwischen Bewaffneten und mit steigenden T\u00f6tungsraten einhergegangen ist. Vom Anstieg der Gewalt ist gerade die indigene Bev\u00f6lkerung betroffen. \u201eSie t\u00f6ten uns, und das zeigt den Zyklus der Gewalt, auf den die Regierung keine Antwort hat geben k\u00f6nnen oder wollen\u201c, zitiert die Tageszeitung El Espectador einen Indigenenvertreter aus dem Norden von Cauca.<\/p>\n<h3>Protest gegen umstrittene Polizeieinheit<\/h3>\n<p>Auch die Repression seitens der staatlichen Sicherheitskr\u00e4fte verweist auf Kontinuit\u00e4ten im Umgang mit Protest und Widerstand. Dies gilt namentlich f\u00fcr die ber\u00fcchtigte ESMAD, eine Spezialeinheit der Polizei f\u00fcr die Aufstandsbek\u00e4mpfung, aus deren Reihen am 23. November 2019 der junge, unbewaffnete Demonstrant Dilan Cruz erschossen wurde. Und unter den 13 Forderungen, mit denen die Sprecherinnen und Sprecher des Streikkomitees Ende November in Verhandlungen mit der Regierung Duque eintraten, findet sich auch die nach einer Aufl\u00f6sung der ESMAD. Von Beginn an forderte das Protestb\u00fcndnis unter anderem, das Friedensabkommen umzusetzen und entschieden gegen die fortbestehende Gewalt vorzugehen.<\/p>\n<p>In den j\u00fcngsten Protesten spiegelt sich also eine widerspr\u00fcchliche Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen: Auf nationaler Ebene bewegt sich Kolumbien seit Jahren weg vom Krieg; insbesondere in den Gro\u00dfst\u00e4dten ist die gesellschaftliche Realit\u00e4t zunehmend von anderen Themen und Problemen bestimmt. Gleichzeitig pr\u00e4gt anhaltende Gewalt, die sich mitunter gar zuspitzt, den Alltag in einer Reihe vor allem l\u00e4ndlicher Regionen des Landes.<\/p>\n<h3>Spannungen und Konflikte innerhalb der Bewegung<\/h3>\n<p>Das Bemerkenswerte an der gegenw\u00e4rtigen Welle der Mobilisierung ist, dass sie diese unterschiedlichen Problemlagen zusammenbringt. Den gemeinsamen Nenner bildet die Kritik an einer Regierung, die die Umsetzung des Friedensabkommens verschleppt, wenn nicht offen unterminiert; die der gezielten Gewalt gegen soziale Aktivisten und Aktivistinnen nicht entschieden begegnet; die in der Wirtschafts- und Sozialpolitik auf neoliberale Rezepte setzt; und die mit Blick auf die Natursch\u00e4tze des Landes eine Strategie der maximalen Ausbeutung verfolgt.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Duque hat als Reaktion auf die Massenproteste ein \u201eNationales Gespr\u00e4ch\u201c initiiert, um Bedenken und Vorschl\u00e4ge der Bev\u00f6lkerung aufzunehmen. Dieser Dialog dauert an. Es ist allerdings bisher nicht zu erkennen, dass die Regierung bereit sein k\u00f6nnte, die Grundlinien ihrer Politik ernsthaft zur Diskussion zu stellen. Umgekehrt steht derzeit ebenso in den Sternen, ob es dem heterogenen Protestb\u00fcndnis gelingt, die Mobilisierung in der Bev\u00f6lkerung auf einigerma\u00dfen hohem Niveau zu halten und damit die Regierung fortgesetzt unter Druck zu setzen. Seit Dezember ist die Protestfront jedenfalls von wachsenden Spannungen und Spaltungen gekennzeichnet.<\/p>\n<p>Doch auch wenn sich der Protestzyklus seinem Ende n\u00e4hern sollte \u2013 was keinesfalls ausgemacht ist \u2013, ist eine nachhaltige Stabilisierung der politischen Lage nicht zu erwarten. Bis zu den n\u00e4chsten Pr\u00e4sidentschafts- und Parlamentswahlen, die planm\u00e4\u00dfig erst in zwei Jahren anstehen, kann noch viel passieren.<\/p>\n<hr \/>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"publication-pdf-preview alignleft\" src=\"https:\/\/www.hsfk.de\/uploads\/tx_hsfkpublications\/daa8266ad83b7497f642f6879a62c3d740acf1e5.png\" alt=\"Download: Kolumbiens Gewalt-Frieden\" width=\"204\" height=\"289\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Dieser Beitrag wurde urspr\u00fcnglich im <a href=\"https:\/\/www.welt-sichten.org\/artikel\/37491\/kolumbien-der-frieden-bringt-neue-konflikte\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Welt-sichten Magazin<\/a> ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mehr Informationen zum Friedensprozess finden Sie in unseren weiteren Ver\u00f6ffentlichungen zu Kolumbien: Der PRIF Report <a href=\"https:\/\/www.hsfk.de\/publikationen\/publikationssuche\/publikation\/kolumbiens-gewalt-frieden\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">&#8220;Kolumbiens Gewalt-Frieden&#8221;<\/a>, das PRIF Spotlight <a href=\"https:\/\/www.hsfk.de\/publikationen\/publikationssuche\/publikation\/colombia-under-the-duque-government\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">&#8220;Colombia Under the Duque Government&#8221;<\/a>, oder in <a href=\"https:\/\/www.hsfk.de\/publikationen\/publikationssuche\/publikation\/towards-violent-peace\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">&#8220;Towards violent peace?&#8221;<\/a> von Jonas Wolff, Luis Gabriel Salas Salazar und Fabi\u00e1n Eduardo Camelo.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Welle von Protesten hat die Regierung Kolumbiens unter Druck gesetzt. 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