{"id":13442,"date":"2025-05-26T07:17:19","date_gmt":"2025-05-26T05:17:19","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.prif.org\/freie-fahrt-fuer-harte-hand-ecuadors-militaerischer-kampf-gegen-das-verbrechen-geht-in-die-zweite-runde\/"},"modified":"2025-05-26T07:17:19","modified_gmt":"2025-05-26T05:17:19","slug":"freie-fahrt-fuer-harte-hand-ecuadors-militaerischer-kampf-gegen-das-verbrechen-geht-in-die-zweite-runde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2025\/05\/26\/freie-fahrt-fuer-harte-hand-ecuadors-militaerischer-kampf-gegen-das-verbrechen-geht-in-die-zweite-runde\/","title":{"rendered":"Freie Fahrt f\u00fcr harte Hand? Ecuadors milit\u00e4rischer Kampf gegen das Verbrechen geht in die zweite Runde"},"content":{"rendered":"<p><strong>Am 24. Mai 2025 hat Daniel Noboa sein altes, neues Amt als Pr\u00e4sident Ecuadors angetreten. Damit endet nach anderthalb Jahren Noboas Amtszeit als gew\u00e4hlter \u00dcbergangspr\u00e4sident, die im November 2023 begonnen hatte, und seine erste regul\u00e4re Amtszeit beginnt. Die Herausforderungen k\u00f6nnten dabei kaum gr\u00f6\u00dfer sein. In diesem Beitrag beleuchten wir Bilanz und Pl\u00e4ne Noboas mit Blick auf den \u201eKrieg\u201c gegen das Verbrechen, den der Pr\u00e4sident im Januar 2024 ausgerufen hatte.<\/strong><\/p>\n<p>Selten war das vergleichsweise kleine s\u00fcdamerikanische Land Ecuador so regelm\u00e4\u00dfig auch hierzulande in den Medien wie in den vergangenen zwei Jahren. Inmitten einer eskalierenden Spirale krimineller Gewalt l\u00f6ste Pr\u00e4sident Guillermo Lasso 2023 das Parlament auf, um seiner Amtsenthebung zuvorzukommen. Im anschlie\u00dfenden Wahlkampf, der schlie\u00dflich Daniel Noboa f\u00fcr die verbleibende Amtszeit Lassos in den Pr\u00e4sidentschaftspalast brachte, wurde einer der Pr\u00e4sidentschaftskandidaten durch eine der gro\u00dfen kriminellen Gruppen umgebracht, die Ecuador seit einigen Jahren in Atem halten. Das Jahr 2023 schloss Ecuador mit der h\u00f6chsten Homizidrate in seiner Geschichte und einem traurigen Spitzenplatz weltweit. Nach kaum anderthalb Monaten im Amt rief Noboa dann im Januar 2024 den Zustand eines \u201e<a href=\"https:\/\/blog.prif.org\/2024\/07\/18\/von-der-insel-des-friedens-zum-kriegszustand-hintergruende-der-gewalteskalation-in-ecuador\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">inneren bewaffneten Konflikts<\/a>\u201c aus, erkl\u00e4rte 22 kriminelle Banden zu terroristischen Gruppierungen und schickte das Milit\u00e4r \u2013 gemeinsam mit der Polizei \u2013 in den Kampf gegen das Verbrechen. Seit mehr als einem Jahr befindet sich das Land also in andauernden Ausnahmezust\u00e4nden und einer anhalten Militarisierung.<\/p>\n<p>Der Wahlprozess 2025 versprach zun\u00e4chst ein enges Rennen zu werden, endete dann aber mit einem klaren Paukenschlag. Nachdem Noboa und seine Herausforderin Luisa Gonz\u00e1lez in der ersten Runde der Pr\u00e4sidentschaftswahlen noch fast gleichauf gelegen hatten, setzte sich der Amtsinhaber in der Stichwahl im April <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/lateinamerika\/artikel\/starker-mann-schwache-institutionen-8225\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00fcberraschend klar<\/a> durch (siehe Box). Am 24. Mai hat Noboa nun sein zweites Mandat angetreten. Und dieses Mal bleibt ihm, so nichts Unerwartetes geschieht, eine vollst\u00e4ndige Legislaturperiode. Vor diesem Hintergrund beleuchten wir in diesem Beitrag die Bilanz Noboas mit Fokus auf den \u201eKrieg\u201c gegen das Verbrechen und diskutieren seine Pl\u00e4ne f\u00fcr die neue Pr\u00e4sidentschaft. Die Erfahrungen und Perspektiven Ecuadors im Bereich der Auseinandersetzung mit kriminellen Gruppen, illegaler \u00d6konomie und krimineller Gewalt sind dabei auch \u00fcber das Land selbst hinaus von Interesse. Erstens steht Noboas Strategie f\u00fcr eine Intensivierung der Verbrechensbek\u00e4mpfung der \u201eharten Hand\u201c (<em>mano dura<\/em>), die gegenw\u00e4rtig quer durch Lateinamerika an Beliebtheit gewinnt. Zweitens sind Kriminalit\u00e4t und Gewalt in Ecuador \u2013 \u00fcber die transnationale Drogen\u00f6konomie \u2013 aufs Engste mit Entwicklungen in Europa und auch Deutschland verkn\u00fcpft.<\/p>\n<p>Wie wir im Folgenden argumentieren, weist aktuell wenig auf einen Erfolg der milit\u00e4rischen Kriminalit\u00e4tsbek\u00e4mpfung in Ecuador hin. Zugleich sind die \u201eKollateralsch\u00e4den\u201c \u2013 insbesondere schwerste Menschenrechtsverletzungen im Namen des Kriegs gegen das Verbrechen \u2013 nicht mehr von der Hand zu weisen. Dessen ungeachtet ist zu vermuten, dass der neue und alte Pr\u00e4sident seinen Kurs im Kern fortsetzen wird, der zwar wenig erfolgversprechend, aber zumindest aktuell noch einigerma\u00dfen popul\u00e4r zu sein scheint.<\/p>\n<div class=\"su-box su-box-style-default\" id=\"\" style=\"border-color:#400000;border-radius:3px;\"><div class=\"su-box-title\" style=\"background-color:#730101;color:#ffffff;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px\">Nobos Wiederwahl: \u00dcberraschend und umstritten<\/div><div class=\"su-box-content su-u-clearfix su-u-trim\" style=\"border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px\">Nachdem Daniel Noboa und Luisa Gonz\u00e1lez in der ersten Wahlrunde im Februar 2025 nur etwa 16.000 Stimmen (weniger als ein Prozent) trennten, setzte sich Noboa in der Stichwahl im April mit einem Vorsprung von 1,2 Mio. Stimmen gegen Gonz\u00e1lez durch (55,63% vs. 44,37%). W\u00e4hrend Noboa und seine Anh\u00e4nger*innen feierten, prangerte Gonz\u00e1lez Wahlbetrug an und legte in Folge Einspruch gegen das Wahlergebnis ein. Dieser wurde von der Wahlbeh\u00f6rde allerdings zur\u00fcckgewiesen. So ungew\u00f6hnlich die Verschiebung der <a href=\"https:\/\/nuso.org\/articulo\/por-que-la-derecha-se-impuso-otra-vez-en-ecuador\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehrheitsverh\u00e4ltnisse<\/a> zwischen den beiden Wahlg\u00e4ngen auch sind, sahen weder lokale Expert*innen noch die Wahlbeobachter*innen von <a href=\"https:\/\/www.eeas.europa.eu\/sites\/default\/files\/documents\/2025\/Declaracion%20Preliminar%20MOE%20UE%20Ecuador%202%20vuelta%20presidencial.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EU<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.oas.org\/fpdb\/press\/2025_MOE_Ecuador_Segunda_Vuelta_Preliminar_ESP.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OAS<\/a> Hinweise auf einen massiven Wahlbetrug. Allseits kritisiert wurde allerdings ein \u00e4u\u00dferst unfairer Wahlkampf, in dem Noboa sein Amt als Pr\u00e4sident offen missbrauchte, um sich einen Vorteil zu erk\u00e4mpfen. Auch die Medienberichterstattung war \u00e4u\u00dferst unausgewogen.<\/div><\/div>\n<h2>Die Bilanz: Ecuadors Krieg gegen das Verbrechen seit 2024<\/h2>\n<p>Als Noboa vor 15 Monaten die Pr\u00e4sidentschaft Ecuadors erstmalig \u00fcbernahm, befand sich das Land in einer Spirale eskalierender Gewalt, die wir an anderer Stelle <a href=\"https:\/\/blog.prif.org\/2024\/07\/18\/von-der-insel-des-friedens-zum-kriegszustand-hintergruende-der-gewalteskalation-in-ecuador\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">knapp<\/a> bzw. <a href=\"http:\/\/dx.doi.org\/10.4067\/s0718-090x2024005000107\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ausf\u00fchrlich<\/a> analysiert haben und die Ausdruck des Wachstums und der gewaltsam ausgetragenen Rivalit\u00e4t krimineller Gruppen ist, die sich vor allem in der K\u00fcstenregion Ecuadors zeigt, die f\u00fcr den transnationalen Drogenhandel von strategische Bedeutung ist. Zwischen 2020 und 2023 stieg die Mordrate exponentiell an, von knapp 8 auf fast 47 Homizide pro 100.000 Einwohner*innen. Als Reaktion auf eine weitere Eskalation der Gewalt im Januar 2024, die u. a. in einem live \u00fcbertragenen bewaffneten \u00dcberfall auf einen Fernsehsender, weiteren Anschl\u00e4gen und Gef\u00e4ngnisausbr\u00fcchen gipfelte, erkl\u00e4rte der 37-j\u00e4hrige Pr\u00e4sident den kriminellen Gruppen im Land den Krieg. Noboa rief einen \u201einneren bewaffneten Konflikt\u201c aus, erkl\u00e4rte 22 kriminelle Banden zu terroristischen Gruppen und schickte das Milit\u00e4r zur Unterst\u00fctzung der Polizei in den Einsatz im Innern, um die Kontrolle des Staates \u00fcber das Land und insbesondere auch die Gef\u00e4ngnisse zur\u00fcckzugewinnen. Damit versch\u00e4rfte die ecuadorianische Regierung einen sicherheitspolitischen Kurs, der in Lateinamerika als Politik der \u201eharten Hand\u201c (<em>mano dura<\/em>) bekannt ist. Per Verfassungsreferendum gelang es dem Pr\u00e4sidenten zudem, den Einsatz des Milit\u00e4rs zur Bek\u00e4mpfung der Organisierten Kriminalit\u00e4t auch au\u00dferhalb von Ausnahmezust\u00e4nden zu erlauben.<\/p>\n<p>In unmittelbarer Folge der massiven Milit\u00e4rintervention ging die Gewalt im Land zun\u00e4chst sp\u00fcrbar zur\u00fcck, zumindest die Zahl der Homizide und Gewaltanschl\u00e4ge. Eine dauerhafte Stabilisierung der Sicherheitslage gelang so allerdings nicht. Schon nach wenigen Monaten mehrten sich die Anzeichen f\u00fcr einen graduellen Wiederanstieg der Gewalt. Und w\u00e4hrend die Homizidrate \u00fcber das gesamte Jahr 2024 zumindest leicht unter der des Vorjahres lag, erlebte Ecuador im ersten Quartal 2025 erneut einen deutlichen Anstieg der Morde (siehe Abbildung), und eines der t\u00f6dlichsten <a href=\"https:\/\/www.primicias.ec\/sucesos\/video-masacre-socio-vivienda-guayaquil-ecuador-tiguerones-91225\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Massaker<\/a> der letzten Jahre. Bereits f\u00fcr 2024 hatten Beobachter*innen betont, dass ein vergleichbarer R\u00fcckgang bei anderen Straf- und Gewalttaten wie etwa Entf\u00fchrungen und Erpressung nicht zu erkennen war. Dies verweist zum einen darauf, dass die kriminellen Gruppen ihre <a href=\"https:\/\/www.primicias.ec\/seguridad\/combos-barriales-bandas-criminales-intensifican-violencia-distractor-asegurar-trafico-drogas-91409\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Strategien<\/a> lediglich taktisch <a href=\"https:\/\/insightcrime.org\/news\/gamechangers-2024-ecuador-finds-victory-elusive-war-gangs\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">angepasst<\/a> haben. Zum anderen ist die erneute Eskalation wohl zumindest auch Folge des milit\u00e4rischen Vorgehens, hat sie doch zu einer weiteren <a href=\"https:\/\/www.primicias.ec\/seguridad\/fraccionamiento-bandas-criminales-grupos-emergentes-escenario-86673\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fragmentierung<\/a> der kriminellen Gruppen gef\u00fchrt \u2013 die sich in <a href=\"https:\/\/insightcrime.org\/news\/ecuador-gang-dynamic-feeds-record-homicides\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">versch\u00e4rften Rivalit\u00e4ten<\/a> niederschlagen.<\/p>\n<h2><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-12103 alignnone\" src=\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Ecuadors-Homizidrate.png\" alt=\"Diagramm, das auf der x-Achse die Monate von Oktober 2023 bis M\u00e4rz 2025 abbildet und auf der y-Achse Homizide in absoluten Zahlen in 100er-Schritten darstellt. Die Linie beginnt im Oktober 2023 bei 831, sinkt dann zun\u00e4chst etwas. Zwischen Dezember 23 und Januar 24 ist eine senkrechte Linie eingezeichnet, die mit &quot;Erkl\u00e4rung des &quot;inneren bewaffneten Konflikts&quot; gekennzeichnet ist. Danach sinken die Werte zun\u00e4chst weiter bis auf ein Tief von 384 im Februar 2024, um danach jedoch kontinuierlich wieder anzusteigen und im M\u00e4rz 2025 wieder bei 831 zu enden.\" width=\"903\" height=\"456\" \/><\/h2>\n<h2>(Miss-)Erfolge und Kollateralsch\u00e4den Noboas repressiver Sicherheitspolitik<\/h2>\n<p>Zu den Erfolgen des vergangenen Jahres z\u00e4hlt die Regierung vor allem die Menge an beschlagnahmten illegalen Waffen und Drogen. Beides ist im Vergleich zu den Vorjahren 2022 und 2023 angestiegen. Auff\u00e4llig ist dabei jedoch, dass trotz der harten Milit\u00e4rintervention im Jahr 2024 die Zahlen der beschlagnahmten <a href=\"https:\/\/www.primicias.ec\/seguridad\/cifras-violencia-inseguridad-robos-ecuador-2024-86371\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Drogen und Waffen<\/a> im Vergleich zu den Vorjahren nur geringf\u00fcgig angestiegen sind, w\u00e4hrend die <a href=\"https:\/\/www.primicias.ec\/seguridad\/prision-preventiva-detenidos-privados-libertad-carceles-ecuador-militarizacion-90862\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zahl der Festnahmen<\/a> sogar minimal gesunken ist. Auch die Gef\u00e4ngnispopulation ist nur marginal gewachsen. Die Mehrheit der Festgenommenen wurde also nach einer kurzen Zeit im Gef\u00e4ngnis ohne Strafverfahren wieder freigelassen, was auch als \u201eDreht\u00fcr\u201c-Effekt beschrieben wird. Auch mit Blick darauf, dass <a href=\"https:\/\/www.primicias.ec\/seguridad\/trafico-armas-fragmentacion-criminal-demanda-armamento-multiples-rutas-fuentes-abastecimiento-ecuador-95849\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zuletzt deutlich mehr Waffen nachgefragt werden<\/a>, kann von einer Schw\u00e4chung der kriminellen Gruppen im Land nicht wirklich die Rede sein.<\/p>\n<p>Die repressive Sicherheitspolitik, auf die Pr\u00e4sident Noboa seit \u00fcber einem Jahr setzt, zeigt mittlerweile zugleich deutliche Kollateralsch\u00e4den \u2013 sowohl au\u00dferhalb der Gef\u00e4ngnisse als auch innerhalb. Laut eines Berichts von <a href=\"https:\/\/www.hrw.org\/news\/2025\/01\/17\/ecuador-needs-different-approach-fighting-organized-crime\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Human Rights Watch<\/a> untersucht die ecuadorianische Staatsanwaltschaft seit Januar 2024 mindestens acht F\u00e4lle des erzwungenen Verschwindenlassens, mehr als ein Dutzend au\u00dfergerichtliche Hinrichtungen, \u00fcber 80 F\u00e4lle von Folter und \u00fcber 200 Anschuldigungen exzessiver Gewaltanwendung durch <a href=\"https:\/\/www.primicias.ec\/seguridad\/militares-ecuador-denuncias-desapariciones-torturas-desapariciones-ejecuciones-86226\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sicherheitskr\u00e4fte<\/a>. Vor allem der Fall von vier <a href=\"https:\/\/lateinamerika-nachrichten.de\/artikel\/der-fall-malvinas\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jungen aus <em>Las Malvinas<\/em><\/a>, einem Bezirk der K\u00fcstenstadt Guayaquil, erregte national wie international Aufsehen und f\u00fchrte zu Protesten: Nachdem sie vom Milit\u00e4r festgenommen wurden, verschwanden die vier afroecuadorianischen Jungen zwischen 11 und 14 Jahren, um <a href=\"https:\/\/elpais.com\/america\/2025-05-03\/fue-un-viacrucis-de-de-torturas-militares-ecuatorianos-confiesan-que-golpearon-a-cuatro-ninos-asesinados-guayaquil.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sp\u00e4ter mit Folterspuren, entkleidet und verbrannt<\/a> in der N\u00e4he eines Milit\u00e4rst\u00fctzpunktes gefunden zu werden.<\/p>\n<p>Innerhalb der Gef\u00e4ngnisse, die \u00fcber die Jahre <a href=\"https:\/\/insightcrime.org\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/El-sistema-penitenciario-en-Ecuador-historia-y-retos-de-un-epicentro-del-crimennSight-Crime-Dec-2024VersionEspanol.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zum faktischen Herrschaftsgebiet und zur Operationsbasis krimineller Gruppen geworden waren<\/a> und entsprechend auch einen wichtigen Austragungsort ihrer gewaltsamen Rivalit\u00e4t bildeten, war das Vorgehen des Milit\u00e4rs besonders hart. So konnte zumindest <a href=\"https:\/\/taz.de\/Kartellkriminalitaet-in-Ecuador\/!6067964\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zeitweise<\/a> die Kontrolle der kriminellen Gruppen \u00fcber die Gef\u00e4ngnisse gebrochen werden. Fast ein Jahr lang gelang es dem Milit\u00e4r, die <a href=\"https:\/\/www.primicias.ec\/elecciones\/ecuador2025\/presidenciales\/carceles-ecuatorianas-crimen-plan-gobierno-luisa-gonzalez-daniel-noboa-93522\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gef\u00e4ngnismassaker, die seit 2021 mehr als 400 Menschenleben gefordert hatten<\/a>, zu unterbinden. Die Situation der Insassen hat sich dabei aber offensichtlich nicht verbessert. <a href=\"https:\/\/www.hrw.org\/es\/news\/2024\/05\/22\/carta-al-presidente-noboa-sobre-conflicto-armado-interno-y-violaciones-de-derechos\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Menschenrechtsorganisationen<\/a> kritisieren die mangelhafte Versorgung mit <a href=\"https:\/\/www.amnesty.org\/es\/documents\/amr28\/7987\/2024\/es\/?utm_source=TWITTER-IS&amp;utm_medium=social&amp;utm_content=13275697157&amp;utm_campaign=Other&amp;utm_term=-Yes\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nahrungsmitteln und Medikamenten<\/a> sowie weitere <a href=\"https:\/\/www.hrw.org\/es\/news\/2024\/05\/22\/carta-al-presidente-noboa-sobre-conflicto-armado-interno-y-violaciones-de-derechos\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rechtsverletzungen bis hin zu Misshandlungen<\/a> und <a href=\"https:\/\/insightcrime.org\/es\/noticias\/torturas-abusos-presos-proliferan-guerra-contra-pandillas-ecuador\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Folter durch Sicherheitskr\u00e4fte<\/a>. Dass die Kontrolle \u00fcber die Gef\u00e4ngnisse nur teilweise gelang, zeigt sich auch in den <a href=\"https:\/\/insightcrime.org\/es\/noticias\/pandillas-ecuador-atacan-directores-prisiones-retomar-control\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Morden von Gef\u00e4ngnisdirektoren, die versucht hatten, die Kontrolle \u00fcber die Gef\u00e4ngnisse wiederzuerlangen.<\/a> Im <a href=\"https:\/\/insightcrime.org\/es\/noticias\/masacre-carcel-ecuador-evidencia-rapida-evolucion-criminal\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">November 2024<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/es\/hallan-a-cinco-reos-muertos-en-c\u00e1rcel-m\u00e1s-grande-de-ecuador\/a-71865119\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00e4rz 2025<\/a> kam es zudem erneut zu brutalen Massakern mit 17 bzw. f\u00fcnf Toten und zahlreichen Verletzten. Die Korruption, die in den vergangenen Jahren als dr\u00e4ngendstes Problem der Gef\u00e4ngnisf\u00fchrung identifiziert wurde, schien zu Beginn der Militarisierung ebenfalls unter Kontrolle gebracht worden zu sein. Zwischenzeitlich deuten jedoch immer mehr <a href=\"https:\/\/www.americasquarterly.org\/article\/ecuador-needs-a-different-approach-to-fighting-organized-crime\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hinweise<\/a> darauf hin, dass auch dieses Problem kaum gel\u00f6st wurde, sondern das Milit\u00e4r selbst zunehmend von Korruption betroffen ist. Auch andere Probleme wie mangelnde staatliche Aufsicht, unzureichende administrative Verwaltungskapazit\u00e4ten und ein Mangel an Sicherheitspersonal im Strafvollzugssystem konnte die Regierung Noboa in den letzten 15 Monaten nicht in den Griff bekommen, sodass viele Gef\u00e4ngnisse weiterhin \u2013 oder wieder \u2013 von kriminellen Gruppen kontrolliert werden. Der laufende Bau neuer Hochsicherheitsgef\u00e4ngnisse nach dem Vorbild El Salvadors wird <a href=\"https:\/\/www.hrw.org\/news\/2025\/01\/17\/ecuador-needs-different-approach-fighting-organized-crime\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">kaum zur Entsch\u00e4rfung der Gesamtsituation in Ecuador beitragen<\/a>. Zwar entstehen durch die neuen Einrichtungen zus\u00e4tzliche Arbeitspl\u00e4tze, doch auch sie d\u00fcrften unter dem bestehenden Personalmangel im Strafvollzug leiden. Zudem besteht die Gefahr, dass sie ebenso anf\u00e4llig f\u00fcr Korruption sind und unter die Kontrolle krimineller Gruppen geraten.<\/p>\n<p>Generell l\u00e4sst sich mittlerweile res\u00fcmieren, dass das massive sicherheitspolitische Vorgehen nicht zu einer allgemeinen Schw\u00e4chung der kriminellen Strukturen im Land gef\u00fchrt hat. Ergebnis ist vielmehr eine weitere Fragmentierung. Die zuvor dominanten \u201eSpieler\u201c \u2013 konkret: <a href=\"https:\/\/insightcrime.org\/news\/jailhouse-massacre-ecuador-illustrates-rapid-criminal-evolution\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Los Choneros<\/em> und <em>Los Lobos<\/em><\/a> \u2013 haben offensichtlich an Koh\u00e4renz und Macht verloren, generell wurden etablierte Hierarchien und territoriale Absprachen durcheinandergebracht. Ergebnis sind Machtvakuen und Abspaltungsk\u00e4mpfe. So betonen <a href=\"https:\/\/insightcrime.org\/es\/noticias\/masacre-carcel-ecuador-evidencia-rapida-evolucion-criminal\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Beobachter<\/a>, dass sich zunehmend kleine Untergruppen (z. B. <em>Duendes, Freddy Kruegers, Tr\u00e9bol Killer<\/em>) aus den gr\u00f6\u00dferen Gruppen (<em>Lobos, Choneros, Latin Kings<\/em>) herausl\u00f6sen, die haupts\u00e4chlich um lokale, territoriale Zugewinne k\u00e4mpfen, dabei aber nicht weniger brutal gegeneinander vorgehen. W\u00e4hrend der Gewaltanstieg zwischen 2020 und 2023 stark von Ecuadors Rolle im transnationalen Drogenhandel <a href=\"https:\/\/blog.prif.org\/2024\/07\/18\/von-der-insel-des-friedens-zum-kriegszustand-hintergruende-der-gewalteskalation-in-ecuador\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">angetrieben wurde<\/a>, l\u00e4sst sich die j\u00fcngste Gewalteskalation auf diese zugespitzte <a href=\"https:\/\/www.primicias.ec\/seguridad\/fraccionamiento-bandas-criminales-grupos-emergentes-escenario-86673\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fragmentierung<\/a> und Rekonfiguration krimineller Gruppen zur\u00fcckf\u00fchren. Die K\u00fcstenprovinzen des Landes, besonders <a href=\"https:\/\/www.primicias.ec\/seguridad\/muertes-violentas-ecuador-ciudades-enero2025-90296\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Guayas, Manab\u00ed, Los Rios, El Oro und Esmeraldas, sind weiterhin \u00fcberproportional von der Gewalt betroffen<\/a>, obschon zuletzt eine zunehmende regional zersplitterte Verteilung der Gewalt erkennbar ist, die sich bis in die Amazonasprovinzen Orellana und Morona Santiago ausbreitet. Zus\u00e4tzlich f\u00fchrt die Militarisierung des Landes zu einer Verschiebung zwischen den kriminellen Gruppen und Akteuren des Sicherheitssektors, denn auch hier werden alte Netzwerke, Kooperationen und Verbindungen gest\u00f6rt und m\u00fcssen neu sortiert werden.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Ecuador f\u00fcr den transnationalen Drogenhandel ein attraktives Pflaster bleibt, diversifizieren die kriminellen Gruppen ihre Gesch\u00e4ftszweige und breiten sich etwa im illegalen <a href=\"https:\/\/insightcrime.org\/news\/6-illegal-economies-threatening-latin-americas-ecosystems\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bergbau, Holzhandel und Fischerei<\/a> aus \u2013 mit massiven Folgen <a href=\"https:\/\/insightcrime.org\/news\/as-government-pressure-mounts-ecuadors-armed-gangs-strike-gold\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">f\u00fcr die lokale Bev\u00f6lkerung und die Umwelt<\/a>. Dies zeigt dramatisch etwa der j\u00fcngste <a href=\"https:\/\/www.eluniverso.com\/noticias\/ecuador\/mineria-ilegal-y-grupos-criminales-el-nuevo-frente-a-combatir-en-varias-provincias-donde-los-lobos-y-tiguerones-operan-en-extraccion-nota\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Angriff einer <em>FARC<\/em>-Dissidentengruppe aus Kolumbien (<em>Comandos de la Frontera<\/em>) mitten auf ecuadorianischem Staatsgebiet, bei dem elf Soldaten get\u00f6tet wurden<\/a>, die Teil einer Patrouille zur Kontrolle des illegalen Bergbaus waren. Einnahmen aus dem Schmuggel von Menschen, Tieren und illegalen G\u00fctern sowie <a href=\"https:\/\/insightcrime.org\/investigations\/web-illicit-economies-ensnaring-duran-ecuador\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eink\u00fcnfte durch Entf\u00fchrung, Raub, Erpressung und Schutzgeld<\/a> geh\u00f6ren ebenfalls zum Portfolio der kriminellen Gruppen. Geldw\u00e4sche f\u00fchrt zudem dazu, dass sie zunehmend auch in legalen Wirtschaftszweigen pr\u00e4sent sind.<\/p>\n<h2>Perspektiven: Konturen und Aussichten der Agenda Noboas<\/h2>\n<p>Welche Ma\u00dfnahmen der wiedergew\u00e4hlte Pr\u00e4sident Noboa in den n\u00e4chsten Jahren ergreifen wird, um auf diese doch reichlich ern\u00fcchternde Bilanz seiner ersten, nur anderthalb-j\u00e4hrigen Amtszeit zu reagieren, muss die Zukunft zeigen. So wie der von Noboa 2023 verk\u00fcndigte Plan (\u201e<em>Plan F\u00e9nix<\/em>\u201c) bis zuletzt geheim blieb, so begrenzt sind auch die R\u00fcckschl\u00fcsse auf handfeste Strategien, die sich aus dem Wahlkampf ableiten lassen. Bisher deutet allerdings alles darauf hin, dass der neue alte Pr\u00e4sident vor allem auf Kontinuit\u00e4t setzen wird, mithin den eingeschlagenen Kurs im Kern fortsetzen d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Entsprechend d\u00fcrfte Noboa seine <em>mano-dura<\/em>-Strategie zur Bek\u00e4mpfung der Organisierten Kriminalit\u00e4t unter Einbindung des Milit\u00e4rs fortsetzen. Konkrete Pl\u00e4ne betreffen u. a. eine <a href=\"https:\/\/insightcrime.org\/news\/organized-crime-agenda-ecuadors-presidential-elections\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Versch\u00e4rfung des Jugendstrafrechts und den Bau weiterer (Hochsicherheits-)Gef\u00e4ngnisse<\/a>. Bereits vor Amtsantritt legte die neue Regierung zuletzt einen <a href=\"https:\/\/www.primicias.ec\/seguridad\/penas-prision-allanamientos-confiscaciones-daniel-noboa-ley-economias-criminales-96476\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gesetzesentwurf vor, der eine Reihe von Ma\u00dfnahmen vorsieht<\/a>, \u201e<a href=\"https:\/\/www.comunicacion.gob.ec\/nuevo-proyecto-de-ley-economica-urgente-para-desarticular-la-economia-criminal-ecuador-no-se-detiene-en-la-lucha-contra-la-inseguridad\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">um die kriminelle \u00d6konomie zu zerschlagen<\/a>\u201c. Unter Berufung auf den \u201einneren bewaffneten Konflikt\u201c sollen u. a. die staatlichen Sicherheitskr\u00e4fte auch ohne Ausnahmezustand mit milit\u00e4rischer Gewalt gegen kriminelle Akteure \u2013 als Kombattanten, nicht blo\u00df Kriminelle \u2013 vorgehen k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus sollen angeklagte staatliche Sicherheitskr\u00e4fte leichter zu begnadigen sein, w\u00e4hrend das Strafrecht deutlich versch\u00e4rft werden soll. <a href=\"https:\/\/nacla.org\/ecuador-entra-en-modo-trump-con-la-victoria-de-noboa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zudem bot Noboa den USA nur wenige Tage nach seiner Wiederwahl zwei Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte (Manta und Galapagos) an, was die Verfassung von 2008 allerdings ausdr\u00fccklich verbietet<\/a>. Auch wenn die fortw\u00e4hrende Korruptionsbek\u00e4mpfung zu den erkl\u00e4rten Zielen des Pr\u00e4sidenten z\u00e4hlt, bleibt eine umfassende und nachhaltige Bek\u00e4mpfung der Korruption im Land unwahrscheinlich. Trotz der abwehrenden Haltung der Regierung gegen\u00fcber Vorw\u00fcrfen von Menschenrechtsverbrechen w\u00e4hrend des von ihr gebilligten bewaffneten Konflikts, pr\u00e4sentiert sich der Pr\u00e4sident als Verfechter der Menschenrechte. Angesichts der Tatsache, dass Noboa Erik Prince, den Gr\u00fcnder des S\u00f6ldnerunternehmens <em>Blackwater<\/em>, f\u00fcr eine Zusammenarbeit rekrutiert hat, ist diese Position mindestens fragw\u00fcrdig. Best\u00e4rkt werden diese Zweifel auch durch die <a href=\"https:\/\/nacla.org\/can-democracy-stop-extractivism-and-authoritarianism\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">staatlich orchestrierte Grausamkeit in Form von \u201eWerbevideos\u201c f\u00fcr Noboas <em>mano-dura<\/em>-Strategie, bei denen Milit\u00e4rangeh\u00f6rige marginalisierte Jungen dem\u00fctigen<\/a>.<\/p>\n<p>Die zunehmende Fragmentierung krimineller Gruppen, der j\u00fcngste Anstieg der Homizide, neue Gef\u00e4ngnismassaker sowie F\u00e4lle von Amts- und Machtmissbrauch und Hinweise auf Korruption und die schleichend voranschreitende Unterwanderung der Sicherheitskr\u00e4fte deuten darauf hin, dass die anhaltende Repression und Militarisierung die Lage im Land eher versch\u00e4rfen als verbessern d\u00fcrfte. <a href=\"https:\/\/www.primicias.ec\/opinion\/michelle-maffei\/riesgos-militarizacion-lucha-crimen-organizado-ecuador-85707\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aus L\u00e4ndern wie Mexiko ist bekannt, dass eine Zerschlagung krimineller Gruppen, die mit deren Fragmentierung einhergeht, die Gewalt<\/a> tendenziell erh\u00f6ht. Angesichts der j\u00fcngsten Entwicklungen und der strukturellen Probleme Ecuadors, w\u00e4ren umfassende L\u00f6sungsans\u00e4tzen dringend n\u00f6tig, die an den tief liegenden Ursachen ansetzen. Solche zeichnen sich bislang jedoch nicht ab. Weder der Bau von neuen Gef\u00e4ngnissen noch Strafrechtsversch\u00e4rfungen oder die <a href=\"https:\/\/planv.com.ec\/ideas\/un-pais-emboscado-por-la-violencia-y-la-complicidad\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">fortgesetzte Militarisierung<\/a> des Landes werden der organisierten Kriminalit\u00e4t auf absehbare Zeit das Gesch\u00e4ft abgraben, die rechtsstaatlichen Kapazit\u00e4ten zur Verfolgung von Korruption und Geldw\u00e4sche st\u00e4rken oder Jugendlichen legale Alternativen zu einer kriminellen Karriere bieten \u2013 von einer Antwort auf die \u00f6konomischen Herausforderungen, vor denen Ecuador steht, ganz zu schweigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 24. 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In diesem Beitrag beleuchten wir Bilanz und Pl\u00e4ne Noboas mit Blick auf den \u201eKrieg\u201c gegen das Verbrechen, den der Pr\u00e4sident im Januar 2024 ausgerufen hatte.<\/p>\n","protected":false},"author":34,"featured_media":13441,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1141],"tags":[1193,1219,1178,1278,1195],"coauthors":[71,1017],"class_list":["post-13442","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-deutsch-en","tag-drugs","tag-ecuador-en","tag-human-rights","tag-torture","tag-violence"],"acf":[],"views":407,"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.1.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Freie Fahrt f\u00fcr harte Hand? 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