{"id":13564,"date":"2019-04-17T12:40:35","date_gmt":"2019-04-17T10:40:35","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.prif.org\/desinvestitionen-die-globale-bds-kampagne-gegen-israel-warum-kehren-fonds-firmen-israel-den-ruecken\/"},"modified":"2019-04-17T12:40:35","modified_gmt":"2019-04-17T10:40:35","slug":"desinvestitionen-die-globale-bds-kampagne-gegen-israel-warum-kehren-fonds-firmen-israel-den-ruecken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2019\/04\/17\/desinvestitionen-die-globale-bds-kampagne-gegen-israel-warum-kehren-fonds-firmen-israel-den-ruecken\/","title":{"rendered":"Desinvestitionen &#038; die globale BDS-Kampagne gegen Israel \u2013 Warum kehren Fonds &#038; Firmen Israel den R\u00fccken?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Von Gegnern als antisemitisch kritisiert, von Unterst\u00fctzern als wirksames Mittel gegen die israelische Besatzung gepriesen \u2013 die pal\u00e4stinensische Kampagne Boycott, Divestment and Sanctions, kurz BDS, hat sich zu einer der wohl kontroversesten Protestbewegungen unserer Zeit entwickelt. In den vergangenen Jahren zogen j\u00e4hrlich im Schnitt rund sechs ausl\u00e4ndische Fonds und Firmen ihre Investitionen aus Israel oder dort t\u00e4tigen Unternehmen ab. Doch welchen Einfluss haben die Boykottaufrufe der Kampagne auf diese Entscheidungen? Ein Blick auf die Desinvestitionen sowie deren Begr\u00fcndungen l\u00e4sst Zweifel aufkommen an der Unterst\u00fctzung, die die BDS-Kampagne f\u00fcr sich reklamiert.<\/strong><\/p>\n<h2>Die BDS-Kampagne und ihre Hintergr\u00fcnde: Wurzeln, Ansichten und Ziele<\/h2>\n<p>Als BDS-Kampagne versteht sich ein 2005 ins Leben gerufener Schulterschluss von insgesamt 170 Organisationen, Gewerkschaften, Verb\u00e4nden und Vertretern der pal\u00e4stinensischen Zivilgesellschaft. Diese hatten sich nach der zweiten Intifada formiert, um ihrem Protest gegen die Lebenssituation der Pal\u00e4stinenser in Gaza, im Westjordanland und in Israel eine gemeinsame Stimme zu verleihen.<\/p>\n<p>Knapp 14 Jahre sp\u00e4ter ist die Kampagne zu einem globalen Netzwerk gewachsen, das eine Vielzahl lokaler Initiativen und Projekte weltweit umspannt. Dabei beruft sich die Bewegung auf den Befreiungskampf der s\u00fcdafrikanischen Zivilgesellschaft gegen die Apartheid. \u00c4hnlich der Rassentrennung im Buren-Regime empfinden Unterst\u00fctzer von BDS die gegenw\u00e4rtige Situation in Israel-Pal\u00e4stina als eine Gesellschaft zweier Klassen, in der Pal\u00e4stinenser benachteiligt und ihrer Rechte beraubt werden.<\/p>\n<p>Um dies zu \u00e4ndern und\u00a0 <a href=\"https:\/\/bdsmovement.net\/faqs#collapse16233\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">&#8220;Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit&#8221;<\/a> zu erreichen, fordert die Bewegung von der internationalen Gemeinschaft und der weltweiten Zivilgesellschaft &#8211; wie ihr Name sagt &#8211; Boykotte, Desinvestitionen, also den Verkauf von Unternehmensanteilen und die R\u00fccknahme investierter Gelder, sowie letztlich staatliche Sanktionen gegen Israel. Dabei verfolgt BDS drei Ziele:<\/p>\n<ol>\n<li>Zun\u00e4chst verweist die Kampagne auf die v\u00f6lkerrechtlich umstrittene Besetzung der pal\u00e4stinensischen Gebiete im Westjordanland, in Ost-Jerusalem, Gaza sowie den Golan-H\u00f6hen. Israel soll die Besetzung beenden und die Mauern zur Westbank und dem Gaza-Streifen abbauen.<\/li>\n<li>Weiterhin fordert die Kampagne die Garantie gleicher Rechte f\u00fcr die pal\u00e4stinensischen Staatsb\u00fcrger Israels, die innerhalb der Waffenstillstandslinien von 1949 und au\u00dferhalb der Besatzungsgebiete leben.<\/li>\n<li>Als drittes, wohl weitreichendstes Ziel beansprucht die Bewegung die Durchsetzung der UN-Resolution 194 von 1948 und damit ein R\u00fcckkehrrecht f\u00fcr alle pal\u00e4stinischen Fl\u00fcchtlinge und deren Nachkommen in das Staatsgebiet Israels. Insgesamt bel\u00e4uft sich deren Zahl laut Angaben des <a href=\"https:\/\/www.unrwa.org\/who-we-are\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hilfswerks der Vereinten Nationen f\u00fcr Pal\u00e4stina-Fl\u00fcchtlinge <\/a>heute auf rund f\u00fcnf Millionen Menschen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>F\u00fcr diese Vorhaben begegnet der Bewegung weltweit heftiger Gegenwind: Frankfurts B\u00fcrgermeister <a href=\"https:\/\/www.juedische-allgemeine.de\/israel\/buergermeister-gegen-hass-und-antisemitismus\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Uwe Becker<\/a>, zahllose Organisationen, Regierungen und Gemeinden rund um den Globus &#8211; sie alle werfen der Kampagne Antisemitismus vor. So gehe es BDS nicht darum, Frieden zu schaffen. Vielmehr gef\u00e4hrde die Bewegung das Existenzrecht Israels. Denn die R\u00fcckkehr aller Fl\u00fcchtlinge und ihrer Nachkommen w\u00fcrde den weiteren Bestand des Staates mit seinen derzeit rund acht Millionen Einwohnern massiv in Frage stellen. Zudem w\u00fcrde der Boykottaufruf eine Form der Kollektivstrafe gegen alle in Israel lebenden Menschen anstreben, unabh\u00e4ngig von deren politischer Position. Diese Verurteilung einer ganzen Gesellschaft, <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!5389548\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">so Kritiker<\/a>, laufe letztendlich darauf hinaus die Gesellschaftsordnung und den Staat als Ganzes zu delegitimieren. Weiterhin, so der Vorwurf, verharmlose die Bezeichnung Israels als Apartheidregime das damalige Unrechtssystem in S\u00fcdafrika. Auch dies untergrabe die Legitimation des bestehenden demokratischen Rechtsstaates in Israel.<\/p>\n<p>Unter dem Druck der internationalen Kampagne scheint derweil auch die Divestment-Dimension der BDS-Forderungen Gestalt anzunehmen: Nach und nach ziehen immer mehr Firmen und Investoren Gelder und Produktionsmittel aus Israel ab. Zudem m\u00fcssen internationale Unternehmen wie Caterpillar, Motorola oder Hewlett-Packard, die in Israel t\u00e4tig sind und von BDS attackiert werden, den Abzug investierter Gelder verschmerzen. Doch inwiefern stellen die Desinvestitionen tats\u00e4chlich ein Echo der BDS-Kampagne dar?<\/p>\n<h2>Der Blick in die Presse: Die Kampagnenarbeit scheint zu greifen<\/h2>\n<p>Blickt man auf die Zeitspanne seit Gr\u00fcndung der Kampagne im Juli 2005 bis Ende des vergangenen Jahres 2018, so lassen sich anhand der internationalen Berichterstattung insgesamt 77 F\u00e4lle aufzeigen, in denen Fonds und Firmen Israel oder dort t\u00e4tigen Unternehmen den R\u00fccken kehren und die von BDS als Erfolge verbucht werden.<\/p>\n<p>Diese setzen sich einerseits aus 61 Divestment-Entscheidungen transnationaler Investoren und Fonds zusammen, die ihre Anteile israelischer oder in den Pal\u00e4stinensergebieten t\u00e4tigen Unternehmen ver\u00e4u\u00dferten. Anderseits finden sich in dem Zeitraum weitere 16 Abwanderungen von Niederlassungen aus Israel-Pal\u00e4stina beziehungsweise Vertragsk\u00fcndigungen mit Unternehmen, die dort t\u00e4tig sind. Im Schnitt entspricht dies insgesamt einer Quote von rund sechs (5,5) Divestment-Entscheidungen j\u00e4hrlich seit 2005.<\/p>\n<div class=\"flourish-embed flourish-chart\" data-src=\"visualisation\/269644\"><\/div>\n<p><script src=\"https:\/\/public.flourish.studio\/resources\/embed.js\"><\/script><\/p>\n<p>Nimmt man die zeitliche Verteilung dieser Divestment-Entscheidungen ins Visier, l\u00e4sst sich der Betrachtungszeitraum grob in zwei Abschnitte einteilen &#8211; vor dem Jahr 2014 und danach. Im ersten Zeitraum zogen durchschnittlich 4,5 Fonds und Firmen ihre Investitionen aus Israel und den dort t\u00e4tigen Unternehmen ab. Hier markiert das Jahr 2010 einen chronologisch ersten H\u00f6hepunkt mit sieben relevanten Divestment-Entscheidungen.<\/p>\n<p>Ein deutlicher Anstieg l\u00e4sst sich daraufhin ab dem Jahr 2014 kennzeichnen: Bis 2019 entschieden sich seither durchschnittlich acht Fonds und Firmen im Jahr f\u00fcr den Abzug ihrer Gelder und Produktionsmittel. 2014 sind zudem mit einer Anzahl von zehn die meisten Divestment-Entscheidungen pro Jahr zu finden. In den Folgejahren 2015 und 2016 entschieden sich daraufhin jeweils weitere neun Fonds und Firmen, ihre Gelder abzuziehen.<\/p>\n<p>Auf den einschl\u00e4gigen Internetseiten der weltweiten Kampagne werden diese zunehmenden Desinvestitionen als Erfolg des jahrelangen Protests vermarktet. Beim Blick auf die Zahlen scheint es, als gel\u00e4nge es der BDS-Kampagne, \u00fcber Zeit ihre Wirkung zu entfalten.<\/p>\n<h2>Der Blick auf die Motivation: Umfassende BDS-Unterst\u00fctzung sucht man vergeblich<\/h2>\n<p>Will man dieser vermeintlichen Erfolgsquote nun auf den Grund gehen, lohnt sich der Blick auf die Pressestatements von Fonds und Firmen. Hier finden sich \u00f6ffentliche Erkl\u00e4rungen, Kommentare und Rechtfertigungen, die die unterschiedlichen Desinvestitionen n\u00e4her begr\u00fcnden. Ein einheitliches, deutlich BDS zuzuordnendes Bild zeichnet sich hier jedoch nicht ab.<\/p>\n<p>Insgesamt bestimmen bei den insgesamt 60 innerhalb des untersuchten Zeitraums gefundenen Erkl\u00e4rungen zwei Argumentationslinien das Bild: Einerseits beinhalten 34% der Statements Verweise auf das V\u00f6lkerecht und die \u201eillegale Besatzung\u201c der Pal\u00e4stinensergebiete durch Israel; andererseits begr\u00fcnden 23% der Abwanderer ihre Desinvestition mit sozialer oder ethischer Konzernverantwortung (<em>Corporate Social Responsibility<\/em>, CSR). Hier finden sich Verweise auf die Lebenssituation der Pal\u00e4stinenser, mutma\u00dfliche Menschenrechtsverletzungen oder den Kriegszustand in Israel-Pal\u00e4stina. Die \u00fcbrigen Kommentare verweisen auf das Gesch\u00e4ftsklima in Israel oder etwa betriebswirtschaftliche Entscheidungen.<\/p>\n<p>Spiegelt man diese Ergebnisse mit den drei Zielen von BDS, zeigt sich, dass sich die Motivation etwa eines Drittels der Desinvestierenden unmittelbar mit dem ersten Kampagnenziel deckt. Mit Blick auf die zweite Argumentationslinie der Konzernverantwortung lassen sich Bez\u00fcge auf die benachteiligte Lebenssituation der Pal\u00e4stinenser innerhalb Israels zwar in Teilen mittelbar konstruieren, konkret genannt wird dieses Ziel jedoch an keiner Stelle. Auch die Forderung des R\u00fcckkehrrechts f\u00fcr alle Pal\u00e4stinenser, wie es das dritte Kampagnenziel vorsieht, ist in keiner der gefundenen Erkl\u00e4rungen enthalten.<\/p>\n<div class=\"flourish-embed flourish-chart\" data-src=\"visualisation\/270943\"><\/div>\n<p><script src=\"https:\/\/public.flourish.studio\/resources\/embed.js\"><\/script><\/p>\n<p>Klarheit, ob die Desinvestitionen als Folge der BDS-Kampagne zu betrachten sind, l\u00e4sst sich hieraus nicht gewinnen. Denn auch unmittelbare Bez\u00fcge auf die Kampagne sucht man im Gro\u00dfteil der Statements vergeblich: In nur 10 % der betrachteten F\u00e4lle wird BDS \u00fcberhaupt namentlich erw\u00e4hnt, bei der H\u00e4lfte dieser Nennungen distanzieren sich Unternehmen und Investoren von der Bewegung. Nur vier Statements enthalten eindeutigen Zuspruch f\u00fcr BDS. Eine umfassende Unterst\u00fctzung f\u00fcr BDS, wie es die PR der weltweiten Kampagne vermuten lie\u00dfe, sieht anders aus.<\/p>\n<div class=\"flourish-embed flourish-chart\" data-src=\"visualisation\/269713\"><\/div>\n<p><script src=\"https:\/\/public.flourish.studio\/resources\/embed.js\"><\/script><\/p>\n<h2>Eine kritische Betrachtung: Was gegen den Einfluss von BDS spricht<\/h2>\n<p>Reichen diese Ergebnisse, um der BDS-Bewegung ihren Einfluss auf die israelische Wirtschaft und die dort Investierenden abzusprechen? Oder sind die Desinvestitionen gar ganz von der BDS-Bewegung losgel\u00f6st zu betrachten?<\/p>\n<p>Daf\u00fcr, dass Divestment-Entscheidungen auch ohne Zutun von BDS gefallen w\u00e4ren, spricht zun\u00e4chst der Blick auf die Zeitleiste: an ihr sind die Eskalationen im israelisch-pal\u00e4stinensischen Konflikt deutlich abzulesen. So markiert das Jahr 2010 einen ersten Anstieg relevanter Desinvestitions-Entscheidungen, 2014 folgt der bisherige H\u00f6hepunkt. Bei beiden Jahren handelt es sich um kritische Momente Israels in der Welt\u00f6ffentlichkeit: Einerseits kam es 2010 zum sogenannten <em><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/thema\/konflikt_um_gaza_hilfsflotte_2010\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ship-to-Gaza-Zwischenfall<\/a><\/em>, der Enterung eines Aktivistenschiffes, das mit Hilfsg\u00fctern die Seeblockade nach Gaza durchbrechen wollte. Das Jahr 2014 wiederum markiert den Zeitpunkt der Operation <em>Protective Edge<\/em>, des dritten Gaza-Krieges. Bei beiden Zeitpunkten kann davon ausgegangen werden, dass die drohende politische Instabilit\u00e4t bei Investoren die Angst m\u00f6glicher wirtschaftlicher Verluste geweckt haben wird. Zudem werden die politischen Verwerfungen Fonds und Firmen entscheidend f\u00fcr v\u00f6lkerrechtliche Bedenken und die Konzernverantwortung mit Blick auf Israel sensibilisiert haben.<\/p>\n<p>Die Desinvestitionen dieser und der Folgejahre allein dem \u00f6ffentlichen Druck der BDS-Kampagne zuzurechnen, scheint im Lichte der ohnehin gesteigerten \u00f6ffentlichen Aufmerksamkeit f\u00fcr die Situation im Land und der weithin ge\u00e4u\u00dferten v\u00f6lkerrechtlichen Bedenken nicht plausibel.<\/p>\n<p>Abseits dessen stellt wirtschaftlicher Druck auf Israel die entscheidende Strategie der Kampagne dar. Jedoch scheint sich ein solcher &#8211; trotz der wachsenden Anzahl von Desinvestitionen &#8211; mit Blick auf die Makroperspektive nicht einzustellen. Im Gegenteil: Mit Ausnahme des Jahres 2014 schnellt <a href=\"https:\/\/data.worldbank.org\/indicator\/BX.KLT.DINV.CD.WD?end=2017&amp;locations=IL-PS&amp;start=2005\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">der Zufluss ausl\u00e4ndischer Direktinvestments <\/a>scheinbar ungehindert in die H\u00f6he und trotzt damit der<a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2016-06-02\/israel-boycott-is-failing-when-measured-by-main-economic-gauge\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> internationalen Kampagne<\/a>. Die wirtschaftliche Isolation Israels gar ist in weiter Ferne. Auch dies spricht gegen den Einfluss der weltweiten BDS-Kampagne auf die Wirtschaft Israels.<\/p>\n<h2>Wer Desinvestitionen verstehen will, sollte BDS nicht ignorieren<\/h2>\n<p>Desinvestitionsentscheidungen vom Wirken der BDS-Kampagne g\u00e4nzlich losgel\u00f6st zu betrachten, ist dennoch zu kurz gegriffen. Untersuchungen der Wirtschaft in Israel-Pal\u00e4stina sollten m\u00f6gliche Einfl\u00fcsse der Bewegung zumindest im Blick behalten. Hierf\u00fcr sprechen drei Gr\u00fcnde:<\/p>\n<ol>\n<li>Zun\u00e4chst m\u00f6gen sich die ausl\u00e4ndischen Investoren zwar nur die v\u00f6lkerrechtlichen Bedenken gegen die Besetzung mit der Kampagne teilen, sich aber ansonsten nicht mit BDS identifizieren. Dass sie aber einen Teil der Argumente zumindest indirekt \u00fcbernehmen, verleiht der Bewegung R\u00fcckendeckung. Nicht umsonst gelingt es BDS, Divestment-Entscheidungen gegen Israel f\u00fcr ihr weltweites Publikum als Erfolge zu verkaufen.<\/li>\n<li>Dar\u00fcber hinaus standen manche Desinvestierende &#8211; so beispielsweise Orange, G4S oder SodaStream &#8211; international selbst im Fokus der Kampagne und waren \u00f6ffentlichem Druck ausgesetzt. Ihre Divestment-Entscheidungen k\u00f6nnen daher nicht losgel\u00f6st von der Kampagne erkl\u00e4rt werden.<\/li>\n<li>Letztlich beziehen sich die Abkehrer zwar nicht explizit auf BDS, dennoch ziehen sie ihr Geld genau dort ab, wohin der kritische Finger der Kampagne zuvor zeigte. So sind es eben jene Unternehmen, die zuvor im Kampagnenfokus standen, denen Investoren ihre Unterst\u00fctzung nun entsagen. Die Kampagne kann Investierende also dort treffen, wo es sie am meisten schmerzt: in ihrer Reputation. Dies hat Folgen: Ohne die kritische \u00d6ffentlichkeitsarbeit von BDS scheint es schwer vorstellbar, dass international erfolgreiche Unternehmen wie Caterpillar, Motorola oder Hewlett-Packard f\u00fcr die Investmentportfolios von Fonds ein wirtschaftliches Risiko darstellen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Insgesamt betrachtet lassen sich daraus zweierlei Schl\u00fcsse ziehen: Einerseits sollte der Blick f\u00fcr das internationale Wirken der Kampagne und vor allem ihre gesellschaftliche Resonanz nicht unter den Tisch fallen, will man Desinvestitionen verstehen. Andererseits lassen die hier zusammengefassten Untersuchungsergebnisse jedoch deutliche Zweifel an der BDS-Unterst\u00fctzung weltweiter Unternehmen aufkommen: Denn nur ein Drittel der Desinvestitionsbegr\u00fcndungen decken sich mit den BDS-Zielen. Nur 5% beziehen sich gar konkret auf BDS.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Gegnern als antisemitisch kritisiert, von Unterst\u00fctzern als wirksames Mittel gegen die israelische Besatzung gepriesen \u2013 die pal\u00e4stinensische Kampagne Boycott, Divestment and Sanctions, kurz BDS, hat sich zu einer der wohl kontroversesten Protestbewegungen unserer Zeit entwickelt. In den vergangenen Jahren zogen j\u00e4hrlich im Schnitt rund sechs ausl\u00e4ndische Fonds und Firmen ihre Investitionen aus Israel oder dort t\u00e4tigen Unternehmen ab. Doch welchen Einfluss haben die Boykottaufrufe der Kampagne auf diese Entscheidungen? 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