{"id":13670,"date":"2018-05-17T12:42:55","date_gmt":"2018-05-17T10:42:55","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.prif.org\/radikalisierung-der-gesellschaft-ein-streitgespraech\/"},"modified":"2018-05-17T12:42:55","modified_gmt":"2018-05-17T10:42:55","slug":"radikalisierung-der-gesellschaft-ein-streitgespraech","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2018\/05\/17\/radikalisierung-der-gesellschaft-ein-streitgespraech\/","title":{"rendered":"Radikalisierung der Gesellschaft? Ein Streitgespr\u00e4ch"},"content":{"rendered":"<p><strong>Obwohl in der Debatte nach dem \u201eWie\u201c und \u201eWarum\u201c von Radikalisierungsprozessen Individuen und Gruppen im Vordergrund stehen, wird auch die gesellschaftliche Ebene adressiert. Wenig Wunder, stellt Radikalisierung \u2013 gleich ob politisch oder religi\u00f6s begr\u00fcndet \u2013nicht nur den Staat, sondern auch das jeweilige Gesellschaftmodell in Frage. Es gibt inzwischen Stimmen, die von Deutschland als einer <a href=\"https:\/\/portal.dnb.de\/opac\/mvb\/cover.htm?isbn=978-3-89667-577-4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201eradikalisierten Gesellschaft\u201c<\/a> sprechen. Andere wiederum weisen die Rede von einer Radikalisierung der Gesellschaft als <a href=\"http:\/\/www.hait.tu-dresden.de\/dok\/bac\/Zeitdiagnostik.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">alarmistisch<\/a> zur\u00fcck. Ob sich Gesellschaften radikalisieren k\u00f6nnen und wie es um Deutschland bestellt ist, diskutieren der Soziologe Christian Joppke und der Soziologe und Sozialforscher Oliver Decker. Die Fragen stellten Magdalena von Drachenfels und Eva Herschinger.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Herr Joppke und Herr Decker, kann sich eine ganze Gesellschaft radikalisieren? Wie sehen Sie das?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Christian Joppke: <\/strong>Im Prinzip kann sich nat\u00fcrlich eine ganze Gesellschaft radikalisieren. Es ist grunds\u00e4tzlich m\u00f6glich, dass bei einer nationalen Wahl 100 Prozent der wahlberechtigten Bev\u00f6lkerung f\u00fcr eine rechtspopulistische Partei stimmen. Dann h\u00e4tte sich, in der Tat, \u201edie Gesellschaft\u201c radikalisiert \u2013 wobei impliziert ist, dass mit \u201eGesellschaft\u201c nationalstaatliche Gesellschaft gemeint ist.<\/p>\n<p>Soweit wir es, wie momentan in Westeuropa, mit maximal 20 Prozent Stimmabgabe f\u00fcr eine solche Partei zu tun haben, w\u00e4re die Formel \u201eRadikalisierung der Gesellschaft\u201c nur unter zwei Bedingungen zutreffend: erstens, dass ein signifikanter Zuwachs im Vergleich zur letzten Wahl vorliegt \u2013 was durchaus m\u00f6glich ist, wie etwa im Stimmenzuwachs der Alternative f\u00fcr Deutschland von 2013 ca. f\u00fcnf Prozentbis 2017 ca. 13 Prozent. Zweitens aber m\u00fcsste sich diese Stimmenabgabe v\u00f6llig gleichm\u00e4\u00dfig geographisch und \u00fcber die typischen sozialstrukturellen Kategorien wie Alter, Geschlecht, Schicht- und Klasse und so fort verteilen, so dass keinerlei \u201eKlumpung\u201c festzustellen ist. Sobald diese zweite Bedingung nicht erf\u00fcllt ist \u2013 was nat\u00fcrlich empirisch der Fall ist \u2013 macht es nur Sinn, von regionaler, alters-, geschlechts-, oder klassenspezifischer Radikalisierung, nicht aber von einer \u201eRadikalisierung der Gesellschaft\u201c zu reden. Logisch betrachtet besteht keine andere M\u00f6glichkeit, es sei denn, der Sprecher m\u00f6chte polemisieren \u2013 was durchaus nicht immer unangebracht ist!<\/p>\n<p><strong>Oliver Decker: <\/strong>Die Frage, ob sich eine ganze Gesellschaft radikalisieren kann, muss mit einem klaren \u201eJa\u201c beantwortet werden. Eine solche Antwort ruft aber zum Teil \u00e4hnlichen Widerstand hervor, wie die Formulierung vom \u201eExtremismus der Mitte\u201c. In beiden F\u00e4llen wird etwas hoch Ambivalentes angesprochen, n\u00e4mlich die Fragilit\u00e4t demokratischer Gesellschaften. Und Radikalisierung bedeutet, dass sich in Gesellschaften Wertvorstellungen durchsetzen, die beim besten Willen nicht mit den liberalen und pluralen Idealen einer offenen Demokratie in Einklang zu bringen sind. Es ist schlie\u00dflich kein Zufall, dass die F\u00f6rderung der demokratischen Koh\u00e4sion derzeit politische Konjunktur hat. Die Radikalisierung ist immer eine m\u00f6gliche Entwicklung.<\/p>\n<p>Von wie vielen Menschen diese Ziele geteilt werden, spielt f\u00fcr die Radikalisierung nicht einmal eine zentrale Rolle. Die NSDAP brauchte keine Mehrheit an der Wahlurne. Aber der Blick muss nicht unbedingt in die deutsche Vergangenheit gerichtet werden. Wie sich eine gesellschaftliche Radikalisierung entwickeln kann, sieht man auch in europ\u00e4ischen L\u00e4ndern der Gegenwart. In Ungarn oder Polen sind grundlegende Normen wie Pressefreiheit und Unabh\u00e4ngigkeit der Justiz heute genauso bedroht oder schon abgeschafft, in diesen L\u00e4ndern wird antisemitische oder islamfeindliche Propaganda von den W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hlern bei den Wahlen honoriert. Ob die Beispiele in der Vergangenheit liegen oder in der Gegenwart, eines wird mit ihnen sichtbar: Die Rede von einer radikalisierten Gesellschaft bedeutet nicht, dass alle Gesellschaftsmitglieder eine vorurteilsverhaftete Einstellung teilen m\u00fcssen oder die Grundlagen der Demokratie abschaffen wollen. Eine Radikalisierung vollzieht sich anders.<\/p>\n<p><strong>Wie sch\u00e4tzten Sie angesichts dessen den Zustand der deutschen Gesellschaft ein?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Oliver Decker: <\/strong>Christian Joppke hat recht: Gegenw\u00e4rtig ist in Deutschland nicht zu erwarten, dass eine rechtsextreme oder v\u00f6lkisch-nationalistische Partei die Bundesregierung stellt oder an ihr beteiligt wird. Ob ihr auch die Landesregierungen verschlossen bleiben, muss sich zeigen. Aber selbst aus der Opposition heraus k\u00f6nnen Parteien Wirkung entfalten. Viele der Ziele der Gr\u00fcnen aus den 1970er-Jahren z\u00e4hlen heute zum demokratischen Konsens der bundesdeutschen Gesellschaft. Und das, obwohl die Partei nur einmal an einer Bundes- und unregelm\u00e4\u00dfig an Landesregierungen beteiligt war. Eine solche Wirksamkeit kann auch eine anti-demokratische Partei entfalten. Wird sie von einer autorit\u00e4ren Bewegung getragenen und finden ihre Ziele ein Echo bei Vertreterinnen und Vertretern demokratischer Parteien, kann sie das politische Klima nachhaltig ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>F\u00fchrt man die gegenw\u00e4rtig stabilen politischen Verh\u00e4ltnisse zur Einsch\u00e4tzung des Radikalisierungspotentials an, muss man noch etwas Anderes in Rechnung stellen. Deutschland befindet sich in einer \u00f6konomisch entspannten Situation. Ob die in der <a href=\"https:\/\/www.boell.de\/sites\/default\/files\/buch_mitte_studie_uni_leipzig_2016.pdf?dimension1=division_demo\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Leipziger \u201eMitte\u201c-Studien 2016<\/a> sichtbare Stabilisierung der demokratischen Milieus auf Dauer gestellt ist, muss sich zeigen. Auch wenn der Reichtum nicht bei allen Menschen ankommt, viele Deutsche identifizieren sich mit der starken deutschen Wirtschaft und das legitimiert auch die demokratische Grundordnung. Die gegenw\u00e4rtige \u00f6konomische Prosperit\u00e4t stabilisiert die Demokratie, w\u00e4hrend die Gefahr besteht, dass die demokratischen Milieus in Zeiten \u00f6konomischer Krisen wieder schrumpfen. Selbst vor dem Hintergrund der gegenw\u00e4rtigen \u00f6konomischen Sch\u00f6nwetterperiodebestehen Ressentiments, nimmt doch etwa die <a href=\"https:\/\/www.boell.de\/sites\/default\/files\/buch_mitte_studie_uni_leipzig_2016.pdf?dimension1=division_demo\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Muslimfeindlichkeit und die Abwertung von Sinti und Roma<\/a> kontinuierlich zu. Religion bzw. religi\u00f6se Zugeh\u00f6rigkeit hat sich \u00fcber die Jahre zum Identit\u00e4ts- und Konfliktfaktor entwickelt. Es ist kein Alarmismus, wenn man auf das Potential hinweist, das f\u00fcr die Einschr\u00e4nkung von Freiheitsrechten bestimmter Bev\u00f6lkerungsteile besteht. Auch wenn diese Einschr\u00e4nkungen nicht alle treffen, w\u00e4re eine solche Entwicklung als Radikalisierung zu fassen.<\/p>\n<p><strong>Christian Joppke<\/strong>: Aus drei Gr\u00fcnden ist eine Radikalisierung der deutschen Gesellschaft unwahrscheinlich. Der erste Grund ist die Geschichte: Der Nationalsozialismus hat sowohl linke als auch rechte Extremparteien dauerhaft delegitimiert. Die gesamte politisch-konstitutionelle Struktur der Bundesrepublik, aber auch ihre politische Kultur und kollektive Psychologie, ist darauf angelegt, Radikalisierung zu vermeiden und die \u201eMitte\u201c zu suchen\u2013bezeichnenderweise gibt es weder in der englischen noch der franz\u00f6sischen politischen Sprache ein vergleichbares Wort f\u00fcr \u201epolitische Mitte\u201c. <em>Center<\/em> bzw. <em>centre<\/em> wird dort eher deskriptiv als normativ gebraucht. Konsensus, runde Tische, Sozialpartnerschaft, Neokorporatismus \u2013 dies sind nur einige Schlagworte, die den strukturellen Zentrismus und die Abwehr der Extreme in Deutschland unterstreichen. Und zur Absicherung dieses Zentrismus gibt es \u201ewehrhafte Demokratie\u201c. Ein zweiter Grund f\u00fcr ein schwaches Radikalisierungspotential in Deutschland ist der Umstand, dass Deutschland die Finanzkrise 2008 gut \u00fcberstanden hat, und heute sogar als \u00f6konomisches Powerhouse in Europa dasteht\u2013das wird ja auch von Oliver Decker anerkannt. Drittens zeigen Wahl- und Umfrageanalysen, dass das Populismus-Potential in Deutschland vergleichsweise schwach ausgepr\u00e4gt ist. Zwar zeigte eine <a href=\"https:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/fileadmin\/files\/BSt\/Publikationen\/GrauePublikationen\/ZD_Studie_Populismus_DE.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Studie der Bertelsmann-Stiftung von 2017<\/a>, dass fast 30 Prozent der Wahlberechtigten als \u201epopulistisch\u201c definierte Einstellungen hegen. Aber 85 Prozent dieser \u201ePopulisten\u201c stimmen immer noch dem \u201eSystem\u201c der Demokratie zu, so dass sie laut den Autoren der Bertelsmann-Studie eher als \u201eentt\u00e4uschte Demokraten\u201c denn als \u201eFeinde der Demokratie\u201c zu bezeichnen sind. Au\u00dferdem lehnen die als \u201epopulistisch\u201c Klassifizierten generell <em>nicht<\/em> die EU ab \u2013 ganz im Gegenteil zu Populisten im europ\u00e4ischen Ausland, die st\u00e4rker anti-europ\u00e4isch eingestellt sind. Und sie hegen selbst moderate Einstellungen zur Fl\u00fcchtlingsaufnahme, ansonsten <em>das<\/em> zentrale Thema der deutschen Populisten und Erkl\u00e4rung f\u00fcr das exponentielle Wachstum der AfD nach 2015. Die Hauptforderung der in der Bertelsmann-Umfrage als \u201ePopulisten\u201c Bezeichneten ist nur der kontrollierte Zuzug von Fl\u00fcchtlingen, nicht ein totaler Stopp der Fl\u00fcchtlingsaufnahme. Die \u201ev\u00f6lkische\u201c Radikalisierung der AfD in den letzten zwei Jahren ist endogen bedingt, sie bildet weitgehend <em>nicht<\/em> die Einstellungen ihrer W\u00e4hler ab.<\/p>\n<p>Nicht teilen kann ich Oliver Deckers Vergleich der Gr\u00fcnen mit \u201eantidemokratischen\u201c Parteien, und die Annahme, dass \u2013 \u00e4hnlich der \u00d6kologiesierung der Gro\u00dfparteien durch die Gr\u00fcnen seit den 80er Jahren \u2013 heute deren Antidemokratisierung durch die AfD erfolgen k\u00f6nnte. Auch als \u00d6kologie noch ein Monopol der Gr\u00fcnen war, hatte keiner jemals bestritten, dass saubere Luft, Fl\u00fcsse mit lebenden Fischen, eine strahlensichere Umwelt und nicht zuletzt auch Partizipation an sich positive Dinge sind. Allein das Austarieren dieser Ziele mit anderen Zielen wie Wachstum, Wohlstand, Besch\u00e4ftigung etc. stand infrage. Zwar halte ich die AfD nicht unbedingt f\u00fcr \u201edemokratiefeindlich\u201c, aber klarerweise sind ihre Ziele \u2013 wie z.B. die Bewahrung von traditioneller Familie und ethnischer Homogenit\u00e4t \u2013 kontrovers und nicht allgemein als positive Ziele anerkannt.<\/p>\n<p><strong>Wie soll die deutsche Gesellschaft mit radikalisierenden Faktoren\/Potentialen und extremistischen Gruppen umgehen?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Christian Joppke<\/strong>: Gesetzesbrecher m\u00fcssen die volle H\u00e4rte des Gesetzes sp\u00fcren. Terrorismusbek\u00e4mpfung ist nicht mit Integrationspolitik zu verwechseln; beides muss klar auseinandergehalten werden. Linke Volksp\u00e4dagogik ist verschwendete M\u00fche. Nicht allerdings sensibler Geschichts- und Gesellschaftskundeunterricht an den \u00f6ffentlichen Schulen. Das verordnete Anbringen von Kruzifixen in Amtsstuben ist selbst ein Akt der Radikalisierung. Die \u201eNormalisierung\u201c der Themen und Symbole der extremen Rechten kann ihren Zielen nur Vorschub leisten. Die Parteien der \u201eMitte\u201c m\u00fcssen sich im Sinne eines <em>cordon sanitaire<\/em> klar von ihnen abgrenzen und deren Projekte und Kampagnen, die kleinen wie die gro\u00dfen, mit aller Sch\u00e4rfe sezieren und denunzieren.<\/p>\n<p><strong>Oliver Decker:<\/strong> In den Jahren 2014 und 2015 waren weltweit so viele Menschen auf der Flucht, wie noch nie zuvor. Europa und auch Deutschland blieben von den Konsequenzen der auch von den europ\u00e4ischen L\u00e4ndern mitausgel\u00f6sten Katastrophen nicht verschont. F\u00fcr die extreme Rechte war dieses menschliche Elend ein paradoxer Gl\u00fccksfall, denn mit den Gefl\u00fcchteten erreichte sie, was bis dahin nicht gelungen war: der Br\u00fcckenschlag von extrem-rechten politischen zu national-konservativen Milieus. Weil die AfD als national-liberale Partei startete und sich damit zun\u00e4chst diesseits des von Christian Joppke benannten <em>cordon sanitaire<\/em> bewegte, konnte sie einen Platz im Parteienspektrum einnehmen. Durch die Fluchtbewegung verschob sich ihr Fokus und heute ist die AfD ein Sammelbecken sehr unterschiedlicher politischer Str\u00f6mungen, nicht zuletzt national-v\u00f6lkischer, anti-liberaler und extrem-rechter. Zusammen mit den national-b\u00fcrgerlichen Milieus haben sie jene politische Wirkung entfalten k\u00f6nnen, die jede einzelne Str\u00f6mung vermissen musste. Diese Mischung macht auch ihre Gefahr aus. Sp\u00e4testens wenn demokratische Parteien versuchen, die AfD-W\u00e4hlerinnen- und W\u00e4hlerschichten zu erreichen, wird h\u00e4ufig nicht alleine die wert-konservative Position angesprochen, sondern es werden die nun mit der AfD-Position verbundenen anti-demokratischen Positionen legitimiert. Das ist das Gegenteil eines <em>cordon sanitaire<\/em>.<\/p>\n<p>Es wurde schon oft gesagt, aber was auch Christian Joppke fordert ist wichtig: Klare Kante gegen rechts. Die inhaltliche Auseinandersetzung muss gef\u00fchrt werden, was aber voraussetzt, dass auf populistische \u00dcbernahme von L\u00f6sungen ebenso verzichtet wird wie auf Identit\u00e4tspolitiken. Stattdessen bedarf es einer Politik der Anerkennung. Die politische Arena muss sich von \u201eAlternativlosigkeit\u201c hin zu einem Ort der Aushandlung verschiedener politischer Interessen entwickeln. Anerkennung schlie\u00dft aber genauso die St\u00e4rkung der Rechte der Einzelnen in Betrieben, Schulen und Beh\u00f6rden mit ein. Die Auswirkung etwa der Hartz IV Reformen auf die \u201ebetriebliche Staatsb\u00fcrgerschaft\u201c, die Mitbestimmungsrealit\u00e4t in den Betrieben, ist bisher kaum zur Kenntnis genommen worden. Die Quelle des Ressentiments ist nur zu h\u00e4ufig die eigene \u2013 oftmals akzeptierte \u2013 Unterwerfung.<\/p>\n<p><strong>Herr Decker und Herr Joppke, wir danken Ihnen f\u00fcr das Gespr\u00e4ch.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obwohl in der Debatte nach dem \u201eWie\u201c und \u201eWarum\u201c von Radikalisierungsprozessen Individuen und Gruppen im Vordergrund stehen, wird auch die gesellschaftliche Ebene adressiert. 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Die Fragen stellten Magdalena von Drachenfels und Eva Herschinger.<\/p>\n","protected":false},"author":79,"featured_media":10641,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1141,1109],"tags":[1124,1348,1266,1132],"coauthors":[380,381],"class_list":["post-13670","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-deutsch-en","category-extreme-society","tag-germany","tag-populism","tag-radicalization","tag-social-movements"],"acf":[],"views":249,"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v26.1.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Radikalisierung der Gesellschaft? 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