{"id":13673,"date":"2018-05-07T13:22:08","date_gmt":"2018-05-07T11:22:08","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.prif.org\/weder-uebertreiben-noch-ignorieren-religion-in-der-praktischen-deradikalisierung-und-extremismuspraevention\/"},"modified":"2018-05-07T13:22:08","modified_gmt":"2018-05-07T11:22:08","slug":"weder-uebertreiben-noch-ignorieren-religion-in-der-praktischen-deradikalisierung-und-extremismuspraevention","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2018\/05\/07\/weder-uebertreiben-noch-ignorieren-religion-in-der-praktischen-deradikalisierung-und-extremismuspraevention\/","title":{"rendered":"Weder \u00fcbertreiben noch ignorieren: Religion in der praktischen Deradikalisierung und Extremismuspr\u00e4vention"},"content":{"rendered":"<p><strong>Religion ist kompliziert: Besonders im \u00f6ffentlichen Diskurs wird \u201e<em>dem<\/em> Islam\u201c h\u00e4ufig ein inh\u00e4renter Hang zu religi\u00f6s begr\u00fcndeter Gewalt und Terrorismus unterstellt. In der wissenschaftlichen Debatte jedoch ist der tats\u00e4chliche Einfluss von Ideologien, und als solche muss eine politisierte Form von z.B. Islam verstanden werden, auf (De-)Radikalisierungsprozesse durchaus umstritten. Bisweilen wird sogar der Ausschluss von Religion aus Pr\u00e4ventions- und besonders Deradikalisierungsma\u00dfnahmen gefordert. Die Erfahrungen der Praxis sprechen allerdings f\u00fcr einen Einbezug von Religion in die Extremismuspr\u00e4vention, ohne ihren Stellenwert zu \u00fcberh\u00f6hen.<\/strong><\/p>\n<p>Seit dem Erstarken des internationalen Dschihadismus und seiner Personifizierung durch den sogenannten IS ist das Thema Religion in der \u00f6ffentlichen Debatte scheinbar untrennbar mit den Themenkomplexen Extremismus und Terrorismus verkn\u00fcpft (Eine kritische Betrachtung des Extremismusbegriffs und seiner Verwendung findet sich <a href=\"https:\/\/blog.prif.org\/2018\/04\/30\/warum-wir-nicht-vom-extremismus-reden-sollten\/\">hier<\/a>). Angesichts dessen ist es nicht weiter verwunderlich, dass der Ruf nach dem Einbezug \u201eislamischer Autorit\u00e4ten\u201c oder Islam-\/Muslimverb\u00e4nden in die Extremismuspr\u00e4vention im Sinne einer Verantwortung f\u00fcr das soziale Gemeinwohl immer lauter wird. Selbstverst\u00e4ndlich haben solche Verb\u00e4nde und\/oder Autorit\u00e4ten, wie alle DemokratInnen, die Verantwortung klar f\u00fcr Toleranz und unser auf der Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung basierendes, pluralistisches Gesellschaftsmodell einzustehen. Es f\u00fchrt allerdings am Ziel vorbei, MuslimInnen weltweit eine Art Kollektivversagen bzw. -schuld am derzeitigen Zustand vorzuwerfen. Die Verantwortung f\u00fcr ein so komplexes Themenfeld wie Extremismus und politische Gewalt in Form von Terrorismus darf nicht allein bei jenen gesucht werden, die au\u00dfer der blo\u00dfen Bezeichnung ihrer Religionszugeh\u00f6rigkeit, mit dschihadistischem Terrorismus nichts gemein haben. Eine solche, auf Stereotypisierung basierende Entgegnung auf diesen Terrorismus ist nichts Anderes als die von ExtremistInnen erw\u00fcnschte Reaktion. Die Gesellschaft best\u00e4tigt so in der Wahrnehmung marginalisierter Gruppen scheinbar altbekannte extremistische Narrative, wie z.B. einen imaginierten \u201eKreuzzug des Westens\u201c gegen \u201e<em>die<\/em> Muslime\u201c. Des weiteren impliziert eine solche Verantwortungsverschiebung eine Schuldbefreiung der sogenannten Mehrheitsgesellschaft, die sich in der Konsequenz als vermeintlich frei von jeglicher Verantwortung f\u00fcr solche Ph\u00e4nomene w\u00e4hnt. Dementsprechend findet sich in der Praxis h\u00e4ufig die Annahme, Religion m\u00fcsse im Ganzen aus der Arbeit herausgehalten werden. Ein Ausschluss von Religion aus der Pr\u00e4ventionsarbeit unterschl\u00e4gt jedoch zugleich die Funktionalit\u00e4ten, die sie sowohl f\u00fcr die Leben der betroffenen Personen, als auch die Praxis der Deradikalisierung und Extremismuspr\u00e4vention einnehmen kann.<\/p>\n<h2>Zur Rolle von Religion \u2013 verschiedene Ans\u00e4tze in der Extremismuspr\u00e4vention<\/h2>\n<p>Basierend auf der hochkomplexen Ausgangslage haben sich im Laufe der Jahre verschiedene Ans\u00e4tze bzgl. des Themas \u201eRolle von Religion in der Extremismuspr\u00e4vention\u201c herauskristallisiert. Eine sehr bekannte und besonders h\u00e4ufig aus den Reihen diverser Islamverb\u00e4nde geforderte Herangehensweise behauptet, das Islamverst\u00e4ndnis der ExtremistInnen sei schlicht falsch, die Personen seien entsprechend fehlgeleitet. Daraus resultiert die Vorstellung, die L\u00f6sung des Problems l\u00e4ge darin, den Personen lediglich religi\u00f6ses Wissen und den \u201erichtigen\u201c Islam beizubringen. Anh\u00e4ngerInnen autorit\u00e4rer Extremismen soll durch den Verweis auf alternative Autorit\u00e4ten bei der Abkehr vom Extremismus geholfen werden. Ein Paradox, das nicht zur Aufarbeitung der urs\u00e4chlichen Faktoren, die an einer \u00d6ffnung f\u00fcr extremistisches Gedankengut mitwirkten, beitr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Ein anderer Pol der Debatte erw\u00e4chst u.a. aus Kreisen der klassischen Gewaltpr\u00e4vention. So existiert bisweilen die Annahme, Religion sei ein zu vernachl\u00e4ssigender Faktor in Prozessen, die zuallererst psychopathologischer bzw. auf sozialen Deprivationsprozessen beruhender Natur seien. Deshalb m\u00fcsse die Aufgabe von Gewalt- und Extremismuspr\u00e4ventionspraxis eine rein psychologische bzw. sozialp\u00e4dagogische sein, keinesfalls aber eine theologische. Pr\u00e4vention und Sozialp\u00e4dagogik sollen dann unter Ausschluss der Ber\u00fccksichtigung spiritueller\/religi\u00f6ser Bed\u00fcrfnisse stattfinden.<\/p>\n<h2>Problematische Trends der Extremismuspr\u00e4vention<\/h2>\n<p>Beide Annahmen greifen zu kurz. Tats\u00e4chlich liegen den stets individuell verlaufenden Radikalisierungsprozessen immer unterschiedliche Kombinationen von zutiefst pers\u00f6nlichen Faktoren, Problemlagen und Erfahrungswerten ((wahrgenommene) Diskriminierung, relative Deprivation, u.a.) zugrunde. Diese unterst\u00fctzen in der Konsequenz h\u00e4ufig die Entwicklung autorit\u00e4rer Pers\u00f6nlichkeitsstrukturen bzw. einen Hang zu subjektiver Schuldverschiebung, dichotomen Denkmustern, u.v.m.<\/p>\n<p>Die erste Ansicht, es sei effektive Extremismuspr\u00e4vention religi\u00f6s-extremistischen Personen zu erkl\u00e4ren, dass ihre religi\u00f6sen Grundannahmen falsch seien und lediglich auf eine alternative, vermeintlich \u201egute\u201c Autorit\u00e4t zu verweisen, unterschl\u00e4gt diese sozialen wie pers\u00f6nlichen Faktoren in fahrl\u00e4ssiger Art und Weise. Gute Extremismuspr\u00e4vention befasst sich ohnehin nicht mit kategorischen Einordnungen in \u201erichtig\u201c oder \u201efalsch\u201c und darauf basierender <a href=\"https:\/\/eeradicalization.com\/a-tribal-call-to-arms-propaganda-and-what-pve-can-learn-from-anthropology-psychology-and-neuroscience\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Konfrontation<\/a> von KlientInnen, da eine solche Herangehensweise dem Ziel der Arbeit widersprechen w\u00fcrde:<\/p>\n<p>F\u00fcr Extremismen anf\u00e4llige Personen sollten im besten Falle mit F\u00e4higkeiten zu kritischem Denken, Hinterfragen und Reflexion sowie Ambiguit\u00e4tstoleranz ausgestattet werden, welche es ihnen erm\u00f6glichen, auch in Krisenmomenten ohne die Anleitung einer Autorit\u00e4tsperson selbstst\u00e4ndig resilient zu bleiben sowie sicher und selbstbestimmt (re-)agieren zu k\u00f6nnen. Die Grundannahme von Extremismuspr\u00e4vention als prim\u00e4r sozialp\u00e4dagogischer Arbeit erscheint somit unabdingbar.<\/p>\n<p>Aufgrund dessen religi\u00f6se Themen prinzipiell aus der sozialp\u00e4dagogischen Arbeit herauszuhalten, zeugt jedoch von einem verk\u00fcrzten Verst\u00e4ndnis der Problemlage. Menschen, die religi\u00f6se Bed\u00fcrfnisse \u00e4u\u00dfern, darf es nicht versagt werden, diese zu thematisieren. Eine solche Negierung von Bed\u00fcrfnissen und Fragestellungen sollte insbesondere nicht im Rahmen von Beratungssituationen geschehen, die eine Stabilisierung der pers\u00f6nlichen Lebenswelt der Betroffenen zum Ziel haben. Die Begr\u00fcndung, nicht die ad\u00e4quate Bezugsperson f\u00fcr religi\u00f6se Themen zu sein, darf nicht gelten. Dies f\u00fchrt leicht zu unbedachten Verweisen an externe, selbsttitulierte religi\u00f6se ExpertInnen, deren Einfluss auf sich auf einer religi\u00f6sen Sinnsuche befindliche Personen immens sein kann; und das nicht ausschlie\u00dflich im positiven Sinne.<\/p>\n<p>Auch vorgeblich religi\u00f6s oder ideologisch motivierte Argumentationsweisen d\u00fcrfen in der Beratungsarbeit nicht ignoriert werden. Zwar ist Beratungsarbeit im Idealfall keine politische oder religi\u00f6se Debatte. Doch die Grundkenntnis von Gedanken- und Argumentationsmustern des Gegen\u00fcbers kann die Beratung, in ihrem Verlauf u.a. durch kritisches Hinterfragen im Gegensatz zur Akzeptanz von Dogmen, durchaus positiv beeinflussen.<\/p>\n<h2>Verantwortungsvolle Extremismuspr\u00e4vention als umfassende sozialp\u00e4dagogische Praxis<\/h2>\n<p>Um der Herausforderung gerecht zu werden, m\u00fcssen mehrere Ans\u00e4tze miteinander verkn\u00fcpft werden. Hierbei gilt es drei Dinge zu vermeiden: Erstens darf nicht dem Impuls nachgegeben werden, Radikalisierungsprozesse durch blo\u00dfes theologisches Umdenken aushebeln zu wollen. Dies vernachl\u00e4ssigt die einer kognitiven \u00d6ffnung zugrundeliegenden Mechanismen und die daraus resultierende Tatsache, dass Extremismuspr\u00e4vention und Deradikalisierungsarbeit immer sozialp\u00e4dagogische Arbeit sein m\u00fcssen. Zweitens zeigt die praktische Erfahrung, dass religi\u00f6se Bed\u00fcrfnisse in der sozialp\u00e4dagogischen Arbeit nicht ignoriert werden und somit schlimmstenfalls zur Aufarbeitung durch extremistische Akteure brachliegen sollten. Und drittens darf dem vorherigen Punkt zum Trotze dennoch <em>keine<\/em> \u00dcberbewertung von Religion und Ideologie als f\u00fcr eine Radikalisierung allein verantwortlichen und damit f\u00fcr eine Deradikalisierung wichtigsten Faktoren geschehen.<\/p>\n<p>Extremismen und damit verkn\u00fcpfte Radikalisierungsprozesse sind inh\u00e4renter Teil aller historischen und gegenw\u00e4rtigen Gesellschaftsmodelle und Wertegemeinschaften und nicht Alleinstellungsmerkmal einer einzigen religi\u00f6sen Str\u00f6mung und ihrer Auspr\u00e4gungen wie bspw. der <em>salafiyya<\/em>. Die Hinwendung zu Ideologien unterschiedlichster Couleur, z.B. als Antwort auf (spirituelle) Sinnsuchen oder im Rahmen von gruppendynamischen Prozessen, geschieht bei weitem nicht nur in einem religi\u00f6sen oder gar islamischen Kontext, wie die altbekannten Ph\u00e4nomene Links- und v.a. Rechtsextremismus verdeutlichen.<\/p>\n<p>Da Radikalisierung in Richtung gewaltbef\u00fcrwortender Ideologien nicht das Problem einer spezifischen Religion oder einer einzelnen Ideologie, sondern ein zutiefst menschliches Problem zu sein scheint, stehen die sozialp\u00e4dagogischen Kompetenzen von BeraterInnen im Mittelpunkt der Extremismuspr\u00e4ventionsarbeit. Da gleichzeitig allerdings nicht bestritten werden kann, dass, abh\u00e4ngig von der jeweiligen Ideologie, das Weltbild von KlientInnen von unterschiedlichen Annahmen und Werten bedingt ist, w\u00e4re eine Erweiterung des klassisch-p\u00e4dagogischen Kompetenzbereiches der BeraterInnen w\u00fcnschenswert. Ohne diese Erweiterung k\u00f6nnen die pers\u00f6nlichen Fragestellungen und Problemlagen der rat- und\/oder Hilfesuchenden KlientInnen nicht vollumf\u00e4nglich betrachtet werden. Um in diesem Kontext angemessen arbeiten zu k\u00f6nnen, bed\u00fcrfen sie neben ihrer allgemeinen methodischen Bef\u00e4higung mindestens historischer, kultureller und gesellschaftlicher Grundkenntnisse zu dem jeweiligen Ph\u00e4nomenbereich, auf den sich ihre Arbeit bezieht. Diese <em>k\u00f6nnen<\/em>, individuell angepasst, als Gespr\u00e4chseinstieg, Glaubw\u00fcrdigkeitsnachweis o.\u00e4. mit der\/dem KlientIn notwendig sein, um darauf aufbauend <em>p\u00e4dagogisch fundiert<\/em> mit den Personen arbeiten zu k\u00f6nnen. Im Falle eines religi\u00f6s begr\u00fcndeten Extremismus betreffen diese Grundkenntnisse u.a. die Religion. Und im Falle des islamistischen oder gar dschihadistischen Extremismus eben eine der mannigfaltigen Auslegungsarten islamischer Lehre. Dies gilt auch dann, wenn religi\u00f6s-ideologische Faktoren nur oberfl\u00e4chliche Teilelemente der Radikalisierung einer Person ausmachen.<\/p>\n<h2>Prim\u00e4rpr\u00e4ventive Ma\u00dfnahmen<\/h2>\n<p>Eine besonders interessante Wirkung entfaltet die Besch\u00e4ftigung mit \u201edem Islam\u201c \u00fcbrigens in der Prim\u00e4rpr\u00e4vention. Schulworkshops zum Thema zeigen bspw. h\u00e4ufig Wirkungen auch jenseits der Pr\u00e4vention gegen religi\u00f6s begr\u00fcndeten Extremismus. Bezeichnenderweise berichten Lehrkr\u00e4fte von eigenen Erkenntnismomenten angesichts der Erl\u00e4uterungen zur Diversit\u00e4t muslimischen Lebens, die deutlich von einschl\u00e4gigen Vorurteilen zu \u201edem\u201c Islam und \u201eden\u201c Muslimen abweichen. Eine solche Art der Sensibilisierung von Lehrenden sowie sonstiger MultiplikatorInnen f\u00fchrt zur Vermeidung von Stereotypisierungen und wirkt dadurch pr\u00e4ventiv nicht nur durch die vermiedene Diskriminierung muslimischer Sch\u00fclerInnen. Auch Mechanismen z.B. rechtspopulistischer Denkweisen werden durch die Aufkl\u00e4rungsarbeit f\u00fcr nichtmuslimisches Lehrpersonal und\/oder Mitsch\u00fclerInnen effektiv ausgehebelt.<\/p>\n<h2>Fazit<\/h2>\n<p>In jeder Extremismusform kommt der zugeh\u00f6rigen Ideologie eine spezifische, identit\u00e4tsstiftende Funktion zu. In einem religi\u00f6s begr\u00fcndeten Extremismus \u00fcbernimmt eine ideologisierte Form der Religion diese Rolle. Religion ist folglich inh\u00e4renter Bestandteil der Denk-, Auslegungs- und Argumentationsmuster der diesem Extremismus anh\u00e4ngigen Personen und wird entsprechend von diesen Menschen thematisiert. Bei manchen Menschen bildet eine echte religi\u00f6se Suche die Grundlage hierf\u00fcr, w\u00e4hrend Religion von manch anderen erst als nachtr\u00e4gliches Rechtfertigungsmuster herangezogen wird. Dass der tats\u00e4chlichen kognitiven \u00d6ffnung, die zu einer Radikalisierung f\u00fchrt allerdings stets eine Vielzahl hochpers\u00f6nlicher Faktoren in gewissen Konstellationen zugrunde liegt, ist mittlerweile <a href=\"https:\/\/icsr.info\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/ICSR-Report-Countering-Violent-Extremism-and-Radicalisation-that-Lead-to-Terrorism-Ideas-Recommendations-and-Good-Practices-from-the-OSCE-Region.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hinl\u00e4nglich bekannt<\/a>. F\u00fcr die Pr\u00e4ventions- und Deradikalisierungsarbeit folgt daraus, dass Religion und religi\u00f6se Argumentation nicht als herausragendes und schon gar nicht einziges Werkzeug gelten d\u00fcrfen. Dies vernachl\u00e4ssigt die pers\u00f6nlichen Problemlagen der KlientInnen. Entsprechend kann der Verweis an alternative religi\u00f6se Autorit\u00e4ten niemals sinnvolle Extremismuspr\u00e4vention sein. Nichtsdestotrotz dient die Religion h\u00e4ufig der Deutung und Einordnung ebendieser Problemstellungen. Wo dies der Fall ist, hat die Praxis der Extremismuspr\u00e4vention eine Verantwortung, diese Funktionalit\u00e4t nicht zu ignorieren. Wie besprochen, bieten sich hier oft Ankn\u00fcpfungspunkte sei es im Hinblick auf Gespr\u00e4chseinstiege, Authentizit\u00e4tsnachweise, o.\u00e4. Dies gilt allerdings nur dann, wenn BeraterInnen neben ihrer unabdinglichen p\u00e4dagogischen Kompetenzen auch religionsspezifische Grundkenntnisse besitzen und diese entsprechend einzusetzen wissen. Besitzen sie diese nicht, k\u00f6nnen wertvolle Chancen zur daran anschlie\u00dfenden p\u00e4dagogischen Arbeit und dem Dialog mit KlientInnen verpasst werden. Die Rolle von Religion in der praktischen Deradikalisierung und Extremismuspr\u00e4vention ist dementsprechend komplex. Bei individueller oder situationsbedingter Bedarfslage und unter der Voraussetzung eines ma\u00dfvollen Umgangs sollte sie Einzug in die praktische Arbeit finden d\u00fcrfen. Jedoch nicht in allein verantwortlicher und exponierter Funktion.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Religion ist kompliziert: Besonders im \u00f6ffentlichen Diskurs wird \u201edem Islam\u201c h\u00e4ufig ein inh\u00e4renter Hang zu religi\u00f6s begr\u00fcndeter Gewalt und Terrorismus unterstellt. In der wissenschaftlichen Debatte jedoch ist der tats\u00e4chliche Einfluss von Ideologien, und als solche muss eine politisierte Form von z.B. Islam verstanden werden, auf (De-)Radikalisierungsprozesse durchaus umstritten. Bisweilen wird sogar der Ausschluss von Religion aus Pr\u00e4ventions- und besonders Deradikalisierungsma\u00dfnahmen gefordert. 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