{"id":13912,"date":"2025-07-14T10:07:44","date_gmt":"2025-07-14T08:07:44","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.prif.org\/2025\/07\/14\/gesellschaftlicher-zusammenhalt-in-krisenzeiten-wie-der-nahostkonflikt-zusammenhalt-herausfordert\/"},"modified":"2025-07-14T12:02:43","modified_gmt":"2025-07-14T10:02:43","slug":"gesellschaftlicher-zusammenhalt-in-krisenzeiten-wie-der-nahostkonflikt-zusammenhalt-herausfordert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2025\/07\/14\/gesellschaftlicher-zusammenhalt-in-krisenzeiten-wie-der-nahostkonflikt-zusammenhalt-herausfordert\/","title":{"rendered":"Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Krisenzeiten: Wie der Nahostkonflikt Zusammenhalt herausfordert"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Nahostkonflikt stellt f\u00fcr Deutschland seit jeher eine besondere Herausforderung dar \u2013 nicht nur weil er mit geschichts- und migrationspolitischen Themen verkn\u00fcpft wird, sondern auch weil er den Alltag vieler in Deutschland lebender Menschen ber\u00fchrt. Die j\u00fcngste Eskalation des Konflikts l\u00e4sst tiefgreifende gesellschaftliche Bruchlinien sichtbar werden und fordert innergesellschaftlichen Zusammenhalt in mehrfacher Hinsicht heraus. Gleichzeitig kann der Konflikt jedoch auch als Chance f\u00fcr ihn fungieren. Wie sich der Nahostkonflikt k\u00fcnftig auf den Zusammenhalt in Deutschland niederschlagen wird, h\u00e4ngt ma\u00dfgeblich vom politischen und gesellschaftlichen Umgang mit ihm sowie vom \u00f6ffentlichen Diskurs \u00fcber seine Folgen ab.   <\/strong><\/p>\n<p>Wie der Nahostkonflikt den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland unter Druck setzt, zeigt sich vor allem in drei Bereichen: im Miteinander der Zivilgesellschaft, im Vertrauen zwischen B\u00fcrger*innen und staatlichen Institutionen sowie im \u00f6ffentlichen Diskurs \u00fcber den Konflikt und dessen Auswirkungen auf das gesellschaftliche Klima hierzulande.<\/p>\n<h2>Radikalisierung von Einstellungen und Handlungen<\/h2>\n<p>Ein Blick auf die Zivilgesellschaft offenbart ein ambivalentes Bild: W\u00e4hrend ein Teil der Bev\u00f6lkerung in menschenfeindliche Ideologien abdriftet, dominiert in weiten Teilen der Gesellschaft weiterhin Gleichg\u00fcltigkeit.<\/p>\n<p>Antisemitische und antimuslimische Einstellungen sind hierzulande weit verbreitet und l\u00e4ngst kein Randph\u00e4nomen mehr (siehe <a href=\"https:\/\/www.boell.de\/sites\/default\/files\/2024-11\/leipziger-autoritarismus-studie-2024-vereint-im-ressentiment-autoritaere-dynamiken-und-rechtsextreme-einstellungen.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leipziger Autoritarismus-Studie 2024<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.fes.de\/index.php?eID=dumpFile&amp;t=f&amp;f=91776&amp;token=3821fe2a05aff649791e9e7ebdb18eabdae3e0fd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mitte-Studie 2022\/2023<\/a>). Zunehmend schlagen sie sich auch in konkreten Handlungen nieder: Laut dem <a href=\"https:\/\/report-antisemitism.de\/documents\/04-06-25_RIAS_Bund_Jahresbericht_2024.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundesverband RIAS e. V.<\/a> stieg die Zahl antisemitischer Vorf\u00e4lle 2024 um nahezu 77\u202f%, w\u00e4hrend die Allianz <a href=\"https:\/\/www.claim-allianz.de\/aktuelles\/news\/pressemitteilung-alarmierende-jahresbilanz-antimuslimischer-uebergriffe-und-diskriminierungen-in-deutschland-2024-ueber-3-000-dokumentierte-vorfaelle-mehr-als-8-faelle-jeden-tag\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CLAIM<\/a> einen Anstieg antimuslimischer \u00dcbergriffe und Diskriminierungen um 60\u202f% verzeichnet \u2013 mit 3.080 dokumentierten F\u00e4llen ein neuer H\u00f6chststand. Beide Organisationen beobachten im Nachgang des Terroranschlags der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 einen Anstieg, was auf einen engen Zusammenhang zwischen dem Nahostkonflikt und gesellschaftlichen Feindbildern in Deutschland hinweist.  <\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich Teile der Gesellschaft zunehmend radikalisieren, verharrt die Mehrheit bislang in auffallender Passivit\u00e4t. Bereits nach dem 7. Oktober \u00e4u\u00dferten J\u00fcd*innen in Deutschland ihre <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/hamas-terror-vom-7-oktober-deutschland-wo-bleibt-das-mitgefuehl-a-d92bacf7-ee99-48ac-aa74-ac8599e8239e\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Entt\u00e4uschung \u00fcber die geringe Anteilnahme und Solidarit\u00e4t<\/a>. \u00c4hnlich zur\u00fcckhaltend reagiert die Mehrheit der Zivilgesellschaft auf die Kriegsverbrechen Israels an der pal\u00e4stinensischen Bev\u00f6lkerung in Gaza \u2013 anders als etwa in den Niederlanden, Italien oder Gro\u00dfbritannien, wo Proteste deutlich sichtbarer sind. Diese Gleichg\u00fcltigkeit gegen\u00fcber terroristischer wie milit\u00e4rischer Gewalt kann selbst als Zeichen radikalisierender Tendenzen gelten. Denn versteht man Radikalisierung als <a href=\"https:\/\/www.prif.org\/fileadmin\/Daten\/Publikationen\/Prif_Reports\/2018\/prif0518.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Infragestellung der normativen Ordnung<\/a>, so l\u00e4sst sich das Schweigen gegen\u00fcber der Verletzung ihrer Grundwerte als Form passiver Radikalisierung deuten.    <\/p>\n<p>Die zunehmende Normalisierung menschenfeindlicher Diskurse und die Gleichg\u00fcltigkeit gegen\u00fcber grundlegenden Werten im Kontext des Nahostkonflikts verdeutlichen dessen Radikalisierungspotenzial \u2013 und damit eine wachsende Gefahr f\u00fcr den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland. Gleichzeitig formiert sich angesichts der humanit\u00e4ren Krise in Gaza vermehrt zivilgesellschaftlicher Protest aus unterschiedlichen Lagern (siehe <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/2025-06\/israel-gaza-demonstration-berlin\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Demonstration<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/gesellschaft\/prominente-unterzeichner-hanau-ueberlebender-initiiert-offenen-brief-gegen-gaza-krieg-v4,offener-brief-bundesregierung-gaza-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">offener Brief<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.aerzte-ohne-grenzen.de\/presse\/gazastreifen-aktion-berlin-hilfsorganisationen-gegen-instrumentalisierung-hilfe\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kundgebung<\/a>) und es entstehen in Reaktion auf den 7. Oktober und dessen gesellschaftlichen Folgen neue Formate der Begegnung und des Austauschs (siehe <a href=\"https:\/\/israelpalaestinavideos.org\/trialoge\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Trialoge<\/a>,  <a href=\"https:\/\/www.weltethos.org\/religion-all-you-can-ask\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Religion? All you can ask! <\/a>, <a href=\"https:\/\/www.berlinerfestspiele.de\/reflexe-und-reflexionen\/programm\/2024\/kalender\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Reflexe &amp; Reflexionen<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.bs-anne-frank.de\/fileadmin\/content\/Events\/BS_Flyer_Fokustage_Lets-Talk_2024.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Let\u2019s Talk<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.ullstein.de\/werke\/trotzdem-sprechen\/hardcover\/9783550203046\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Trotzdem sprechen<\/a>). So sehr der Nahostkonflikt soziale Spannungen vertieft, so sehr birgt er auch das Potenzial, neue R\u00e4ume f\u00fcr solidarisches und dialogisches Miteinander zu \u00f6ffnen. Denn Konflikte und Krisen k\u00f6nnen f\u00fcr B\u00fcrger*innen \u2013 jenseits ihrer Herkunft, Religion oder politischen Haltung \u2013 auch eine \u201e<a href=\"https:\/\/aktuelles.uni-frankfurt.de\/forschung\/interview-mit-nicole-deitelhoff-zusammenhalt-wird-immer-dann-problematisch-wenn-er-angefordert-wird\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">neue Quelle von Zusammenhalt bilden<\/a>\u201c. Ob Auseinanderdriften oder Zusammenhalt \u00fcberwiegt, wird sich am zuk\u00fcnftigen Umgang mit dem Nahostkrieg entscheiden.   <\/p>\n<h2>Vertrauensverlust in Politik und Medien<\/h2>\n<p>Jenseits des zwischenmenschlichen Miteinanders gilt das Vertrauen der B\u00fcrger*innen in staatliche Institutionen als \u201e<a href=\"https:\/\/www.rassismusmonitor.de\/fileadmin\/user_upload\/NaDiRa\/Publikationen\/Verborgene_Muster_Monitoringbericht\/NaDiRa_Monitoringbericht_2025_FINAL__1_.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zentrale Ressource<\/a>\u201c gesellschaftlichen Zusammenhalts. Aktuelle Reaktionen auf den Nahostkrieg belasten dieses Vertrauen sp\u00fcrbar \u2013 insbesondere gegen\u00fcber Bundesregierung, Polizei und Medien. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend internationale Institutionen wie die UN und der Internationale Strafgerichtshof im israelischen Vorgehen Kriegsverbrechen sehen und deutsche V\u00f6lkerrechtler*innen zunehmend von einer Verdichtung der \u201e<a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/genozid-in-gaza\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Indizien eines Genozids<\/a>\u201c sprechen, zeigt sich die Bundesregierung auffallend zur\u00fcckhaltend in ihrer Kritik. Bundeskanzler Friedrich Merz erkl\u00e4rte lediglich, das Vorgehen Israels \u201e<a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-05\/friedrich-merz-israel-gaza-offensive-kritik\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">offen gestanden nicht mehr<\/a>\u201c zu verstehen und appellierte an einen \u201e<a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Merz-mahnt-sowohl-Iran-als-auch-Israel-article25855886.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">menschenw\u00fcrdigen Umgang<\/a>\u201c \u2013 konkrete politische Konsequenzen bleiben jedoch aus (vgl. <a href=\"https:\/\/blog.prif.org\/2025\/05\/28\/kritik-ohne-konsequenzen-ueberfaellige-schritte-fuer-eine-friedenspolitische-rolle-deutschlands-im-israel-gaza-krieg\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Irene Weipert-Fenner, Claudia Baumgart-Ochse, Sarah Brockmeier-Large und Elisabeth Hoffberger-Pippan auf dem PRIF-Blog<\/a>). Au\u00dfenminister <a href=\"https:\/\/presse.wdr.de\/plounge\/wdr\/programm\/2025\/05\/20250527_europaforum_wadephul.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wadephul<\/a> k\u00fcndigte zwar Ende Mai an, bei Verst\u00f6\u00dfen gegen das humanit\u00e4re V\u00f6lkerrecht \u201eein[zu]schreiten und schon gar nicht Waffen [zu] liefern\u201c, <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/deutschland-israel-wadephul-saar-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">verk\u00fcndete<\/a> allerdings wenige Tage sp\u00e4ter nach dem Treffen mit dem israelischen Au\u00dfenminister Gideon Saar: \u201eNat\u00fcrlich wird Deutschland Israel auch durch Waffenlieferungen weiter unterst\u00fctzen. Das stand nie in Zweifel.\u201c Auch in den aktuellen Koalitionsvertrag haben klare Positionierungen zu den gro\u00dfen Fragen des Nahostkonflikts keinen Eingang gefunden.   <\/p>\n<p>Die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung w\u00fcnscht sich bez\u00fcglich der Israelpolitik jedoch zunehmend ein anderes Vorgehen der Regierung, insbesondere hinsichtlich der Waffenlieferungen. Laut repr\u00e4sentativen Umfragen halten 80 % der deutschen Bev\u00f6lkerung das Vorgehen Israels im Gaza-Krieg nicht f\u00fcr gerechtfertigt (siehe <a href=\"https:\/\/www.forschungsgruppe.de\/Umfragen\/Politbarometer\/Archiv\/Politbarometer_2025\/Mai_II_2025\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Politbarometer Mai II 2025<\/a>) und 73 % sind der Auffassung, die Bundesregierung solle die Waffenexporte nach Israel begrenzen oder vollst\u00e4ndig stoppen (siehe <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend\/deutschlandtrend-3480.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ARD-DeutschlandTrend<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/waffenexporte-nach-israel--die-meisten-deutschen-sind-dagegen-35774238.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Forsa-Umfrage<\/a>). Dieses deutliche Meinungsbild wird bislang von der Regierung ignoriert. Als <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=s4ggqzOuj1c&amp;list=PLsgd0xliOnIzcS-hrt3WkD-orugs8OqoE\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Regierungssprecher Stefan Kornelius<\/a> Anfang Juni bei einer Bundespressekonferenz mit diesem Stimmungsbild konfrontiert wird, lautet seine Antwort lediglich: \u201eDie \u00f6ffentliche Stimmung ist sicherlich kein Entscheidungskriterium f\u00fcr solche sehr prinzipiellen Entscheidungen.\u201c   <\/p>\n<p>Die Bundesregierung begr\u00fcndet ihren politischen Kurs mit dem Anspruch, einen Balanceakt zwischen der Verantwortung gegen\u00fcber Israel als deutscher Staatsr\u00e4son und der Wahrung universeller Menschenrechte zu vollziehen. Seit dem Terrorangriff vom 7. Oktober 2023 jedoch mehren sich auch innerhalb der j\u00fcdischen Community in Deutschland kritische Stimmen. Diese reichen von dem Vorwurf einer <a href=\"https:\/\/www.juedische-allgemeine.de\/israel\/zentralrat-der-juden-kritisiert-bundesregierung-fuer-enthaltung-bei-un-resolution\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">unzureichenden internationalen Verteidigung Israels<\/a> \u00fcber eine <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/israel-und-benjamin-netanyahu-die-neue-bundesregierung-muss-unterscheiden-lernen-a-67b87309-2b7b-44b0-aeec-c38b40c2b651\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mangelnde Differenzierung zwischen dem Staat Israel und dessen derzeitiger rechtsextremer Regierung<\/a> bis hin zur Kritik an einem <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2023-11\/zentralrat-der-juden-aengste-antisemitismus-reichspogromnacht?utm_source=chatgpt.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ungen\u00fcgenden Engagement gegen den seither verst\u00e4rkt auftretenden Antisemitismus<\/a> im Inland. Vor diesem Hintergrund scheint das au\u00dfen- und innenpolitische Handeln der Bundesregierung weder in Bezug auf ihre Solidarit\u00e4t mit Israel noch hinsichtlich ihres Einsatzes gegen Antisemitismus oder ihres Bekenntnisses zum V\u00f6lkerrecht zu \u00fcberzeugen.   <\/p>\n<p>Mit dem Vertrauen in die Regierung droht auch das Vertrauen in staatliche Institutionen zu schwinden \u2013 insbesondere in die Polizei. Die Einschr\u00e4nkung von Meinungsfreiheit, die Kriminalisierung von Protest, pauschale Verbote und unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige Polizeigewalt gegen Demonstrierende werden l\u00e4ngst nicht nur auf nationaler Ebene kritisiert, sondern auch auf europ\u00e4ischer, etwa seitens des <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/gaza-demos-berlin-europarat-mahnt-meinungsfreiheit-an-a-eae069c1-5995-4936-b723-84600cb94786\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Europarats<\/a>. Es ist davon auszugehen, dass diese staatliche Umgangsweise negative Auswirkungen auf das ohnehin r\u00fcckl\u00e4ufige <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/377233\/umfrage\/umfrage-in-deutschland-zum-vertrauen-in-die-polizei\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vertrauen der Bev\u00f6lkerung in die Polizei<\/a> haben wird.  <\/p>\n<p>Auch das Medienvertrauen spielt im Kontext des Nahostkrieges eine zentrale Rolle. Eine <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/gesellschaft\/berichterstattung-gaza-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ZAPP-Umfrage<\/a> von 2024 zeigt, dass fast jede*r Zweite der deutschen Nahost-Berichterstattung wenig oder kein Vertrauen schenkt, vor allem wegen einer als pro-israelisch empfundenen Einseitigkeit. Eine neuere <a href=\"https:\/\/medienvertrauen.uni-mainz.de\/files\/2025\/05\/Langzeitstudie-MV-2024.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erhebung der Unis Mainz und D\u00fcsseldorf<\/a> best\u00e4tigt dies \u2013 nur 27\u202f% vertrauen der Berichterstattung zum Gazakrieg, w\u00e4hrend der Gro\u00dfteil skeptisch oder ambivalent ist. Dass unausgewogene G\u00e4steauswahl in Talkshows, polemische Darstellungen von Protesten an Universit\u00e4ten sowie die unkritische \u00dcbernahme israelischer Regierungsnarrative Realit\u00e4t sind, zeigen ZAPP-Recherchen im Rahmen der Umfrage. Auch aus der Branche selbst wird Kritik laut: \u00dcber 300 Journalist*innen in Deutschland haben sich inzwischen in einem <a href=\"https:\/\/gazajournalistenschuetzen.wordpress.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">offenen Brief<\/a> zu Wort gemeldet, in dem sie unter anderem Einseitigkeit und strukturelle Probleme in der deutschen Nahost-Berichterstattung kritisieren.    <\/p>\n<p>Der gegenw\u00e4rtige politische und mediale Umgang mit dem Nahostkrieg l\u00e4sst vermuten, dass das ohnehin schwindende Vertrauen der Bev\u00f6lkerung in staatliche Institutionen, in die Regierung und Politiker*innen, in Polizei und Medien (siehe <a href=\"https:\/\/www.fes.de\/index.php?eID=dumpFile&amp;t=f&amp;f=91776&amp;token=3821fe2a05aff649791e9e7ebdb18eabdae3e0fd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mitte-Studie 2022\/2023<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.rassismusmonitor.de\/fileadmin\/user_upload\/NaDiRa\/Publikationen\/Verborgene_Muster_Monitoringbericht\/NaDiRa_Monitoringbericht_2025_FINAL__1_.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NaDiRa-Monitoringbericht 2025<\/a>) weiter untergraben wird. Doch sozialer Zusammenhalt ist auf ein grundlegendes Ma\u00df an Vertrauen angewiesen \u2013 insbesondere in Krisenzeiten. Gerade deshalb liegt in der aktuellen Krise auch ein Potenzial: Staatliche Institutionen und Medien k\u00f6nnen Vertrauen zur\u00fcckgewinnen, wenn sie transparent kommunizieren, Fehler eingestehen und nachvollziehbar handeln. So zeigt der Nahostkonflikt nicht nur bestehende Vertrauensdefizite auf \u2013 er macht auch sichtbar, wo und wie Glaubw\u00fcrdigkeit gest\u00e4rkt und Polarisierung abgebaut werden kann und bietet so die Chance, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu st\u00e4rken.   <\/p>\n<h2>Polarisierung der Diskurse<\/h2>\n<p>Der gesellschaftliche, politische und mediale Umgang mit dem Nahostkonflikt generiert einen Diskurs, der nicht nur stark polarisiert, sondern in seiner Struktur selbst polarisierend angelegt ist. Der \u00f6ffentliche Diskurs zu Israel und Gaza ist vielfach gepr\u00e4gt von pauschalisierender \u201eKollektivierung\u201c, einem normativen \u201eBekenntniszwang\u201c und der gleichzeitigen Verweigerung differenzierter Erkl\u00e4rungsmuster (siehe <a href=\"https:\/\/blog.prif.org\/2023\/11\/21\/israel-gaza-ein-deutscher-kriegsdiskurs\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hanna Pfeifer und <\/a><a href=\"https:\/\/blog.prif.org\/2023\/11\/21\/israel-gaza-ein-deutscher-kriegsdiskurs\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Irene Weipert-Fenner <\/a><a href=\"https:\/\/blog.prif.org\/2023\/11\/21\/israel-gaza-ein-deutscher-kriegsdiskurs\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">auf dem PRIF-Blog<\/a>). W\u00e4hrend im politischen und medialen Raum pro-pal\u00e4stinensische Perspektiven h\u00e4ufig marginalisiert werden, unterliegen israelbezogene Positionierungen in bestimmten gesellschaftlichen Kontexten einer zunehmenden Tabuisierung.  <\/p>\n<p>Besonders sichtbar wird diese Spannung im Kultur- und Bildungsbereich \u2013 gesellschaftlichen Feldern, die traditionell R\u00e4ume f\u00fcr Differenz, Aushandlung und kritische Reflexion bieten. Hier zeigt sich eine Tendenz zur Vermeidung kontroverser Debatten, mitunter auch zu deren aktiver Unterdr\u00fcckung. Im schulischen Kontext wird der Nahostkonflikt oftmals <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/themen\/infodienst\/543186\/wie-umgehen-mit-dem-nahostkonflikt-eine-uebersicht-fuer-schulen-und-bildungseinrichtungen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vermieden<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.ufuq.de\/aktuelles\/polarisierende-paedagogik-ein-plaedoyer-fuer-mehr-israel-und-palaestina-studien-in-der-antisemitismus-und-rassismuskritischen-bildung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">einseitig<\/a> behandelt. Diese Form der diskursiven Rahmung wirkt weniger aufgrund einzelner Positionen polarisierend, sondern durch die strukturellen Bedingungen, unter denen Diskurs \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist. Eine solche Konstellation birgt erhebliche Risiken f\u00fcr eine pluralit\u00e4tsf\u00e4hige Diskurskultur und damit f\u00fcr den sozialen Zusammenhalt einer demokratischen Gesellschaft.    <\/p>\n<p>Auch der Diskurs \u00fcber gesellschaftlichen Zusammenhalt im Kontext des Nahostkonflikts wirkt in Teilen selbst polarisierend. So widmet sich etwa der <a href=\"https:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/fileadmin\/files\/BSt\/Publikationen\/GrauePublikationen\/0RZ_BS-0302_Religionsmonitor_kompakt_web.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Religionsmonitor 2023<\/a> der Bertelsmann Stiftung explizit dem Zusammenhang von Zusammenhalt und den Folgen der Eskalation in Nahost. Zwar betont die Studie in Einleitung und Fragestellung die Relevanz sowohl antisemitischer als auch antimuslimischer Einstellungen; ihr methodisches Design offenbart jedoch eine asymmetrische Perspektive: Antisemitische Haltungen werden differenziert nach Religionszugeh\u00f6rigkeit und Migrationsgeschichte erhoben, w\u00e4hrend antimuslimische Einstellungen in dieser Differenzierung nicht erfasst werden. Diese methodische Unausgewogenheit legt nicht nur bestimmte Vorannahmen nahe, sondern verst\u00e4rkt \u2013 implizit \u2013 Narrative, wie jenes eines vermeintlichen <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/faktencheck\/hintergrund\/2025\/07\/03\/importierter-antisemitismus-warum-fachleute-merz-widersprechen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">importierten Antisemitismus<\/a>, und tr\u00e4gt so zur weiteren Polarisierung des Diskurses bei.   <\/p>\n<p>Auch in der medialen Berichterstattung zeigen sich diskursiv einseitige Rahmungen. So konstatiert etwa die <a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/story\/zerrissene-gesellschaft-deutschland-und-der-nahostkrieg\/ard\/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2FyZC1zdG9yeS8yMDIzLTExLTIwXzIyLTUwLU1FWg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ARD<\/a>, der Nahostkrieg mache \u201eGr\u00e4ben in Deutschland sichtbar\u201c, da \u201eviele Muslime [\u2026] vor allem auf das Leid der Pal\u00e4stinenser schauen\u201c. Im selben Atemzug wird auf die Zunahme antisemitischer Straftaten verwiesen. Eine solche Rhetorik ist problematisch, da sie zum einen suggeriert, Kritik am Leid in Gaza sei prim\u00e4r muslimisch motiviert, wodurch konfessions\u00fcbergreifende, und s\u00e4kulare Solidarit\u00e4tsbekundungen ausgeblendet werden. Zum anderen wird ein impliziter Zusammenhang zwischen pro-pal\u00e4stinensischer Empathie durch Muslim*innen und antisemitischer Gewalt konstruiert. Damit stabilisiert der Diskurs nicht nur die Vorstellung eines prim\u00e4r muslimischen Antisemitismus, sondern f\u00f6rdert eine problematische Kausalit\u00e4tsvermutung, die differenzierte gesellschaftliche Positionierungen verkennt und den \u00f6ffentlichen Diskurs weiter polarisiert.     <\/p>\n<h2>Zwischen Zerrissenheit und Zusammenhalt<\/h2>\n<p>Der Nahostkonflikt wirkt seit jeher spannungsgeladen auf das gesellschaftliche Gef\u00fcge in Deutschland. Seit dem 7. Oktober und der darauffolgenden milit\u00e4rischen Offensive Israels haben diese Spannungen jedoch eine neue, tiefgreifendere Dimension erreicht. Der gesellschaftliche Zusammenhalt steht seither auf mehreren Ebenen unter erheblichem Druck. Zugleich er\u00f6ffnen sich in Zeiten des Konflikts auch R\u00e4ume f\u00fcr Ver\u00e4nderung, Dialog, kollektives Handeln und neue Formen solidarischer Praxis.   <\/p>\n<p>Die aktuelle Eskalation markiert wom\u00f6glich lediglich einen weiteren Peak in einem noch l\u00e4nger anhaltenden, destruktiven Konflikt. Dessen Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt werden weniger durch die milit\u00e4rische Entwicklung selbst bestimmt als durch die Art und Weise, wie dieser Konflikt verhandelt wird: durch gesellschaftliche Reaktionen, politische Weichenstellungen im In- und Ausland sowie durch die wissenschaftliche, mediale und \u00f6ffentliche Deutung seiner Implikationen f\u00fcr das Zusammenleben in Deutschland. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Nahostkonflikt stellt f\u00fcr Deutschland seit jeher eine besondere Herausforderung dar \u2013 nicht nur weil er mit geschichts- und migrationspolitischen Themen verkn\u00fcpft wird, sondern auch weil er den Alltag vieler in Deutschland lebender Menschen ber\u00fchrt. Die j\u00fcngste Eskalation des Konflikts l\u00e4sst tiefgreifende gesellschaftliche Bruchlinien sichtbar werden und fordert innergesellschaftlichen Zusammenhalt in mehrfacher Hinsicht heraus. Gleichzeitig kann der Konflikt jedoch auch als Chance f\u00fcr ihn fungieren. 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