{"id":14497,"date":"2025-11-27T11:25:21","date_gmt":"2025-11-27T10:25:21","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.prif.org\/?p=14497"},"modified":"2025-11-27T12:02:39","modified_gmt":"2025-11-27T11:02:39","slug":"segen-oder-fluch-wie-entwicklungszusammenarbeit-gewalt-in-nachbuergerkriegsgesellschaften-beeinflusst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.prif.org\/en\/2025\/11\/27\/segen-oder-fluch-wie-entwicklungszusammenarbeit-gewalt-in-nachbuergerkriegsgesellschaften-beeinflusst\/","title":{"rendered":"Segen oder Fluch? Wie Entwicklungszusammenarbeit Gewalt in Nachb\u00fcrgerkriegsgesellschaften beeinflusst"},"content":{"rendered":"<p><strong>Um Gesellschaften nach B\u00fcrgerkriegen angesichts der zahlreichen Herausforderungen zu st\u00e4rken, erhalten sie Unterst\u00fctzung durch Entwicklungszusammenarbeit \u2013 auch weil solche Staaten als Sicherheitsrisiko angesehen werden. Im Mai 2025 bekr\u00e4ftigte die Bundesministerin f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Reem Alabali-Radovan, diesen Fokus.<a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/dokumente\/textarchiv\/2025\/kw20-de-wirtschaftliche-zusammenarbeit-1064972\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><sup>1<\/sup><\/a> Doch l\u00e4sst sich durch Entwicklungszusammenarbeit Gewalt nach B\u00fcrgerkriegen tats\u00e4chlich reduzieren? Eine Studie \u00fcber die Region der Gro\u00dfen Seen in Afrika zeigt: Entscheidend ist, wie Entwicklungszusammenarbeit auf den lokalen Kontext abgestimmt ist. <\/strong><\/p>\n<p>Etwa die H\u00e4lfte aller Gesellschaften, die in ihrer j\u00fcngeren Vergangenheit einen B\u00fcrgerkrieg erlebt haben, konnten den Frieden nicht bewahren und erfahren einen Wiederausbruch der Gewalt. Dieses Ph\u00e4nomen wird als Konfliktfalle<a href=\"https:\/\/openknowledge.worldbank.org\/entities\/publication\/5042225b-e5f0-500d-a77f-51e691f2f1f7\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><sup>2<\/sup><\/a> bezeichnet. Konfliktursachen werden nicht \u00fcberwunden, stattdessen stecken solche Gesellschaften in einem Teufelskreis, in dem die sozio\u00f6konomischen Konsequenzen des vergangenen Konflikts, wie etwa Armut, schwache Institutionen und die Verf\u00fcgbarkeit von Waffen und K\u00e4mpfer:innen, einen Wiederausbruch von Gewalt wahrscheinlich machen. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, werden Nachb\u00fcrgerkriegsgesellschaften oft erheblich durch Entwicklungszusammenarbeit (EZ) unterst\u00fctzt. Zwischen 2000 und 2010 flossen beispielsweise ca. 38 Milliarden US-Dollar an Official Development Assistance (ODA) nach Burundi, in die Demokratische Republik Kongo (DR Kongo) und nach Uganda, nachdem diese in den 1990er- bis in die fr\u00fchen 2000er-Jahre schwerste innerstaatliche Konflikte erlebt hatten. Trotz dieser Unterst\u00fctzung sind zahlreiche Nachb\u00fcrgerkriegsgesellschaften wieder in interne bewaffnete Konflikte verwickelt, sodass die Effektivit\u00e4t von EZ in diesem Kontext in Frage gestellt wird.<\/p>\n<p>Die wissenschaftliche Debatte zu diesem Thema ist gepr\u00e4gt von gegenl\u00e4ufigen Theorien und Befunden. Einerseits kann EZ die Lebensbedingungen der Empf\u00e4nger:innen verbessern und die Legitimit\u00e4t der Regierung erh\u00f6hen, sodass es weniger Gr\u00fcnde f\u00fcr Individuen gibt, sich bewaffneten Gruppen anzuschlie\u00dfen. Andererseits k\u00f6nnen EZ-Mittel auch Verteilungskonflikte zwischen Empf\u00e4nger:innen ausl\u00f6sen und von bewaffneten Gruppen gepl\u00fcndert werden und damit zu deren Finanzierung beitragen. In Summe deuten die Befunde bisheriger Studien darauf hin, dass EZ-Projekte in Nachb\u00fcrgerkriegsgesellschaften oft zu mehr Gewalt f\u00fchren, dennoch l\u00e4sst sich kein klares Bild erkennen.<a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/317392579_What_Do_We_Not_Know_About_Development_Aid_and_Violence_A_Systematic_Review\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><sup>3<\/sup><\/a><\/p>\n<h2>Wie EZ Gewalt senken oder erh\u00f6hen kann<\/h2>\n<p>Vergleichende Studien ber\u00fccksichtigen selten die Merkmale der untersuchten EZ-Projekte. Diese L\u00fccke in der Forschung dient neuesten Studien als Ansatzpunkt, die sich widersprechenden Ergebnisse bisheriger Arbeiten zu erkl\u00e4ren. Eine 2023 publizierte Theorie argumentiert:<\/p>\n<p>Auch wenn EZ-Projekte prim\u00e4r wirtschaftliche und soziale Ziele verfolgen, stehen dahinter auch politische Motive involvierter Parteien, wie der Geber:innen oder der jeweiligen Landesregierungen, resultierend aus deren innen- und au\u00dfenpolitischen Erw\u00e4gungen. So kann EZ etwa eingesetzt werden, um Migrationsursachen entgegenzuwirken oder durch die St\u00e4rkung von Gesundheitssystemen Pandemien vorzubeugen. Ebenso k\u00f6nnen normative Aspekte beeinflussen, welche Projekte finanziert werden. Die tats\u00e4chlichen Empf\u00e4nger:innen der EZ-Projekte \u2013 also die Menschen, die in unmittelbarer N\u00e4he zu den Projekten leben und von deren Leistungen profitieren sollen \u2013 stehen in diesem Prozess an zweiter Stelle. Durch diesen Top-down-Ansatz besteht die Gefahr, dass sich die Pr\u00e4ferenzen der Empf\u00e4nger:innen nicht ausreichend mit den Zielen und Interessen der Geber:innen \u00fcberschneiden. Infolgedessen kann ein EZ-Projekt von der lokalen Bev\u00f6lkerung nicht als Bereicherung, sondern als ungewollte Intervention wahrgenommen werden. Dies wiederum kann zu lokalem Widerstand f\u00fchren, der sich etwa in einer st\u00e4rkeren Unterst\u00fctzung f\u00fcr Rebellen oder sogar in gewaltsamen Handlungen der betroffenen Bev\u00f6lkerung niederschl\u00e4gt.<a href=\"https:\/\/www.researchgate.net\/publication\/361480824_Losing_Hearts_Minds_Aid_and_Ideology\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><sup>4<\/sup><\/a><\/p>\n<p>Auch spielen die Interessen der jeweiligen Landesregierungen eine Rolle: Oft haben diese Einfluss auf die Verteilung von EZ-Mitteln und k\u00f6nnen lenken, wo welche Projekte etabliert werden und wer von EZ-Mitteln profitiert,<a href=\"https:\/\/www.tandfonline.com\/doi\/abs\/10.1080\/14678800903553944\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><sup>5<\/sup><\/a> was ihnen wiederum erm\u00f6glicht, machtpolitische Interessen mit EZ-Mitteln zu verfolgen. Das versch\u00e4rft das Problem, dass die Pr\u00e4ferenzen der tats\u00e4chlichen Empf\u00e4nger:innen nicht zwangsl\u00e4ufig mit den Interessen derer \u00fcbereinstimmen, die \u00fcber die Allokation solcher Projekte entscheiden.<\/p>\n<p>Studien zu Afghanistan testen diesen Ansatz und zeigen, dass insbesondere konservative afghanische Kreise Bildungsprojekte als Bedrohung f\u00fcr ihre Kultur wahrgenommen haben. In diesem Kontext f\u00fchrten Bildungsprojekte zu mehr Gewalt und steigender Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Taliban. Gesundheits- und Sicherheitsprojekte trugen zu weniger Gewalt bei.<a href=\"https:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0304387818302499\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><sup>6<\/sup><\/a><\/p>\n<div class=\"su-box su-box-style-default\" id=\"\" style=\"border-color:#97a5af;border-radius:3px;\"><div class=\"su-box-title\" style=\"background-color:#cad8e2;color:#204563;border-top-left-radius:1px;border-top-right-radius:1px\">WEITERLESEN<\/div><div class=\"su-box-content su-u-clearfix su-u-trim\" style=\"border-bottom-left-radius:1px;border-bottom-right-radius:1px\">World Development hat die Studie zu Entwicklungszusammenarbeit und Gewalt in Afrikas Region der gro\u00dfen Seen frei zug\u00e4nglich ver\u00f6ffentlicht. Lucas Kori Leonhard, Sectoral effects of development aid on post-war violence: spatially disaggregated evidence from the Great Lakes region, World Development, Volume 195, 2025, https:\/\/doi.org\/10.1016\/j.worlddev.2025.107144<\/div><\/div>\n<h2>Evidenz aus Afrikas Region der Gro\u00dfen Seen<\/h2>\n<p>Dass der Effekt von EZ-Projekten auf Gewalt in Nachb\u00fcrgerkriegsgesellschaften von den jeweiligen Projektcharakteristika abh\u00e4ngt, zeige auch ich in einer frei zug\u00e4nglichen Studie, die \u00fcber 100 Distrikte\/Provinzen in Burundi, der DR Kongo und Uganda im Zeitraum von 2005 bis 2014 auswertet.<a href=\"https:\/\/ideas.repec.org\/a\/eee\/wdevel\/v195y2025ics0305750x2500230x.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><sup>7<\/sup><\/a> Alle drei L\u00e4nder erlebten in den 1990er und fr\u00fchen 2000er Jahren schwere B\u00fcrgerkriege. Nach einer Phase relativer Beruhigung (2005\/2006) stiegen die ODA-Zahlungen substanziell an. Bis 2010 wurden ca. 38 Milliarden US-Dollar von \u00fcber 20 Staaten, internationalen Organisationen und NGOs in die Entwicklung dieser L\u00e4nder investiert.<a href=\"https:\/\/www.prif.org\/spotlight1125-fn#c8789\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><sup>8<\/sup><\/a> Dennoch kam es immer wieder zu Gewalt und insbesondere die DR Kongo und Burundi z\u00e4hlen weiterhin zu den \u00e4rmsten L\u00e4ndern der Welt.<\/p>\n<p>Datengrundlage f\u00fcr meine Studie ist das Uppsala Conflict Data Program Georeferenced Event Dataset<a href=\"https:\/\/ucdp.uu.se\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><sup>9<\/sup><\/a> und die entsprechenden L\u00e4nderdatens\u00e4tze von AidData,<a href=\"https:\/\/www.aiddata.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><sup>10<\/sup><\/a> die jeweils geokodierte Informationen zu Konflikttoten und EZ-Projekten enthalten. Diese Daten wurden auf Distrikt-\/Provinz-Ebene aggregiert und statistisch ausgewertet. Zus\u00e4tzlich wurden Robustheitstests in einem 10-km Umkreis um EZ-Projekte durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><em>Die Ergebnisse der Analyse zeigen: Gesundheits-\/soziale Sicherungs-Projekte sind mit einem R\u00fcckgang t\u00f6dlicher Gewalt assoziiert. Infrastrukturprojekte haben keinen eindeutigen Effekt auf Gewalt, w\u00e4hrend Wirtschaftsprojekte und Bildungsprojekte mit einer Zunahme t\u00f6dlicher Gewalt assoziiert sind.<\/em><\/p>\n<h2>Gesundheit und soziale Sicherung<\/h2>\n<p>Projekte im Bereich Gesundheit und soziale Sicherung sind mit einem R\u00fcckgang t\u00f6dlicher Gewalt assoziiert. Basierend auf meiner Analyse reduziert jedes weitere aktive Gesundheitsprojekt die Wahrscheinlichkeit t\u00f6dlicher Gewalt in einem Distrikt\/einer Provinz um j\u00e4hrlich bis zu 14%. Insgesamt kann davon ausgegangen werden, dass Gesundheits-\/soziale Sicherungs-Projekte einen eher unpolitischen Charakter haben und relativ schnell die Lebenssituation vulnerabler Gruppen verbessern k\u00f6nnen. Hinzu kommt, dass Gef\u00fchle der sozio-politischen Marginalisierung entlang ethnischer Gruppen ein zentraler Faktor f\u00fcr die Konflikte in Burundi, Uganda und der DR Kongo sind. Gesundheits-\/soziale Sicherungs-Projekte scheinen geeignet, um diese Gef\u00fchle zu mindern. Somit adressieren EZ-Projekte im Bereich Gesundheit und soziale Sicherung direkt zentrale Konfliktursachen in der Region.<\/p>\n<h2>Bildung<\/h2>\n<p>Bildungsprojekte hingegen sind mit einer Erh\u00f6hung der Gewalt assoziiert, insbesondere in Nord- und Westuganda. Die dort marginalisierten ethnischen und religi\u00f6sen Minderheiten dienten als Rekrutierungsbasis f\u00fcr Rebellengruppen wie die Lord\u2019s Resistance Army und die Allied Democratic Forces. Obwohl sich die Regierung nach Ende des B\u00fcrgerkriegs darum bem\u00fcht hat, den Norden st\u00e4rker zu entwickeln, instrumentalisierte sie den Bildungssektor, um die dort ans\u00e4ssigen ethnischen Gruppen weiter zu marginalisieren, etwa durch stigmatisierende Inhalte in Schulb\u00fcchern.\u00a0 Infolgedessen konnten Bildungsma\u00dfnahmen nicht dazu beitragen, die Konfliktursachen in der Region zu mindern, sondern haben diese m\u00f6glicherweise sogar noch versch\u00e4rft. Zwar ist nicht davon auszugehen, dass die f\u00fcr die Projekte verantwortlichen Organisationen diese Praxis aktiv unterst\u00fctzt haben, dennoch trugen sie mit den Projekten zur Erweiterung der Kapazit\u00e4ten des staatlich kontrollierten Bildungssektors bei.<\/p>\n<h2>Wirtschaftliche Entwicklung<\/h2>\n<p>Projekte mit einem Fokus auf wirtschaftliche Entwicklung haben in der DR Kongo keinen messbaren Effekt. In Uganda sind sie mit steigender Gewalt assoziiert. Projekte im Bereich Rohstoffabbau oder landwirtschaftliche Entwicklung beeinflussen oft die Lebensgrundlage der lokalen Bev\u00f6lkerung, was zu Widerstand und Gewalt f\u00fchren kann. Eine Ausnahme stellen Besch\u00e4ftigungsprogramme dar. Sie erh\u00f6hen die Opportunit\u00e4tskosten von Individuen, wenn sich diese einer bewaffneten Gruppe anschlie\u00dfen. Sie k\u00f6nnen auch gezielt eingesetzt werden, um Ex-Soldat:innen eine T\u00e4tigkeit jenseits der \u201eGewalt\u00f6konomie\u201c anzubieten, sodass sie nicht gezwungen sind, sich als S\u00f6ldner:innen oder Milizion\u00e4r:innen zu verdingen.<a href=\"https:\/\/www.cambridge.org\/core\/journals\/american-political-science-review\/article\/abs\/can-employment-reduce-lawlessness-and-rebellion-a-field-experiment-with-highrisk-men-in-a-fragile-state\/BAD0B309BD8AB92BBCEB7CAD6E999213\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><sup>11<\/sup><\/a><\/p>\n<h2>Infrastruktur<\/h2>\n<p>Die Studie zeigt, dass Infrastrukturprojekte in Uganda mit zunehmender Gewalt korrelieren, w\u00e4hrend sie in Burundi mit weniger Gewalt assoziiert sind. In der DR Kongo scheinen diese Projekte insgesamt keinen Effekt zu haben. Die Wirkung solcher Projekte ist demnach kontextabh\u00e4ngig. Eine fr\u00fchere Studie argumentiert, dass Projekte, die inklusiv gestaltet werden, zu weniger Gewalt und lokaler Entwicklung beitragen k\u00f6nnen. Exklusive Infrastrukturprojekte hingegen f\u00fchren zu mehr Gewalt.<a href=\"https:\/\/www.jstor.org\/stable\/48567945\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><sup>12<\/sup><\/a><\/p>\n<p>In Burundi haben Quoten zur Beteiligung der Tutsi-Minderheit in der Regierung und Dezentralisierung\/Autonomie der lokalen Verwaltungen dazu gef\u00fchrt, dass ethnische Marginalisierung zur\u00fcckgeht und der politische Einfluss von Gemeinschaften gest\u00e4rkt wird. Dies k\u00f6nnte wiederum dazu f\u00fchren, dass Infrastrukturprojekte st\u00e4rker im Einklang mit den Interessen der lokalen Bev\u00f6lkerung realisiert werden. In Uganda hingegen wurden viele gro\u00dfe Infrastrukturprojekte auf Kosten der oft ethnisch marginalisierten Lokalbev\u00f6lkerung durchgef\u00fchrt, w\u00e4hrend die Ertr\u00e4ge und dadurch entstandenen Jobs an die politischen Eliten und deren Anh\u00e4nger:innen gingen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-14498 size-full\" src=\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Map-Spotlight-EZ-und-Gewalt1.png\" alt=\"Die Abbildung zeigt eine Karte von Burundi, der Demokratischen Republik Kongo und Uganda. Die einzelnen Regionen sind je nach Anzahl der Entwicklungshilfeprojekte in verschiedenen Blaut\u00f6nen eingef\u00e4rbt. Rote Punkte markieren die Orte von Gewalttaten. Anzahl der Entwicklungshilfeprojekte nach Region: Insgesamt verzeichnet Uganda die h\u00f6chste und die Demokratische Republik Kongo die niedrigste Dichte an Entwicklungshilfeprojekten der drei L\u00e4nder. In Burundi gibt es in einigen Regionen mehr als 20 Entwicklungshilfeprojekte. In den anderen Regionen Burundis gibt es jeweils bis zu zwei Projekte. In der Demokratischen Republik Kongo gibt es keine Region, in der mehr als 20 Entwicklungshilfeprojekte angesiedelt sind. In drei Regionen gibt es 16 bis 20 Projekte. Vereinzelte Regionen weisen sechs bis 15 Projekte auf. Die meisten Regionen der Demokratischen Republik Kongo weisen null bis f\u00fcnf Projekte auf. Die Dichte an Entwicklungshilfeprojekten ist in der Demokratischen Republik Kongo im S\u00fcdosten am h\u00f6chsten. In Uganda gibt es eine Region, in der mehr als 20 Entwicklungshilfeprojekte angesiedelt sind, diese liegt in der Mitte des Landes. In den meisten Regionen Ugandas bewegt sich die Zahl der Projekte zwischen sechs und 20. Einige Regionen Ugandas weisen drei bis f\u00fcnf Projekte auf. In vereinzelten Regionen liegt die Zahl der Entwicklungshilfeprojekte unter zwei. Auftreten von Gewalttaten: Die Dichte an Gewalttaten ist besonders hoch im Osten der Demokratischen Republik Kongo zwischen Uganda und Burundi und an der Grenze zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Burundi. Eine leichte H\u00e4ufung von Gewalttaten zeigt sich im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo, an der Grenze der Demokratischen Republik Kongo zu Uganda, im Nordosten Ugandas und am westlichen Zipfel der Demokratischen Republik Kongo. Vereinzelte Gewalttaten finden sich \u00fcber den gesamten Kartenbereich hinweg.\" width=\"1875\" height=\"1025\" srcset=\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Map-Spotlight-EZ-und-Gewalt1.png 1875w, https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Map-Spotlight-EZ-und-Gewalt1-300x164.png 300w, https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Map-Spotlight-EZ-und-Gewalt1-1024x560.png 1024w, https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Map-Spotlight-EZ-und-Gewalt1-768x420.png 768w, https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Map-Spotlight-EZ-und-Gewalt1-1536x840.png 1536w, https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Map-Spotlight-EZ-und-Gewalt1-1320x722.png 1320w\" sizes=\"(max-width: 1875px) 100vw, 1875px\" \/><\/p>\n<p><em>Abbildung 1: Geographische Verteilung von Gewalt und Entwicklungshilfeprojekten in Burundi, der DR Kongo und Uganda.<a href=\"https:\/\/www.prif.org\/spotlight1125-fn#c8789\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><sup>13<\/sup><\/a><\/em><\/p>\n<h2>Fazit f\u00fcr die Praxis<\/h2>\n<p>Die Erkenntnisse aus Afghanistan, Burundi, der DR Kongo und Uganda zeigen: Die Reduktion und Pr\u00e4vention von Gewalt in Nachb\u00fcrgerkriegsgesellschaften durch EZ-Projekte sind ein komplexes und ambitioniertes Unterfangen, bergen jedoch betr\u00e4chtliches Potenzial. Bei kontextsensitiver Umsetzung kann EZ einen wichtigen Beitrag zu Entwicklung und Sicherheit leisten. Projekte, die jedoch nicht auf die sozio\u00f6konomischen, kulturellen und historischen Gegebenheiten der jeweiligen Regionen zugeschnitten sind, laufen Gefahr, bestehende Konfliktursachen zu verfestigen oder gar neue Gewalt zu provozieren.<\/p>\n<p>Vor allem der Versuch, politische Ziele im Rahmen von EZ-Projekten durchzusetzen, ohne die Pr\u00e4ferenzen der Empf\u00e4nger:innen vor Ort zu ber\u00fccksichtigen, kann lokalen Widerstand hervorrufen und unbeabsichtigte Effekte haben. Neuste Studien legen nahe, dass vor allem Bildungsprojekte, eventuell aber auch Infrastruktur- und Wirtschaftsprojekte, ein sensibles Thema sind und die Wahrscheinlichkeit t\u00f6dlicher Gewalt erh\u00f6hen k\u00f6nnen. Dies bedeutet keineswegs, dass solche Projekte grunds\u00e4tzlich zu vermeiden w\u00e4ren, vielmehr ist ein hohes Ma\u00df an Kontextsensibilit\u00e4t erforderlich, damit solche Projekte weniger unbeabsichtigte Effekte haben. Im Gegensatz dazu konnte in diversen L\u00e4ndern gezeigt werden, dass Gesundheits-\/soziale Sicherungs-Projekte mit einem R\u00fcckgang t\u00f6dlicher Gewalt assoziiert sind. Solche Projekte k\u00f6nnten also ein risikoarmer Weg sein, um Gesellschaften nach B\u00fcrgerkriegen zu unterst\u00fctzen. An dieser Stelle ist jedoch zu betonen, dass sich die hier zusammengefasste Studie auf den lokalen Effekt von EZ-Projekten und Gewalt beschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>Letztlich bleibt festzuhalten, dass die EZ nicht allein auf Grundlage der aktuellen empirischen Evidenz neu ausgerichtet werden kann. Zwar gibt es eine Handvoll Studien, die systematisch die Bedingungen und Mechanismen erfolgreicher EZ in Nachb\u00fcrgerkriegsgesellschaften untersucht haben, dennoch steht dieses Forschungsfeld erst am Anfang, da es lange keine Daten gab, die eine detaillierte vergleichende Forschung zugelassen h\u00e4tten. Die Potenziale, die sich aus einer engen Zusammenarbeit zwischen Forschung und Praxis ergeben, sind erheblich: Nur wenn im Detail verstanden wird, was EZ leisten kann und was nicht, k\u00f6nnen unbeabsichtigte Effekte minimiert und EZ effektiver gestaltet werden.<\/p>\n<hr \/>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-14488 alignleft\" src=\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Spotlight_Cover_Leonhard-212x300.png\" alt=\"Cover Spotlight von Lucas Kori Leonhard\" width=\"212\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Spotlight_Cover_Leonhard-212x300.png 212w, https:\/\/blog.prif.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Spotlight_Cover_Leonhard.png 450w\" sizes=\"(max-width: 212px) 100vw, 212px\" \/>Download (pdf): <a href=\"https:\/\/www.prif.org\/fileadmin\/Daten\/Publikationen\/PRIF_Spotlights\/2025\/Spotlight_11_2025_lucas_barrierefrei.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span class=\"s_autoren\">Leonhard, Lucas Kori<\/span>\u00a0(<span class=\"s_publikationsjahr\">2025<\/span>):\u00a0<span class=\"s_titel\">Segen oder Fluch? Wie Entwicklungszusammenarbeit Gewalt in Nachb\u00fcrgerkriegsgesellschaften beeinflussen kann<\/span><\/a>,\u00a0<span class=\"s_reihentitel\">PRIF Spotlight<\/span>,\u00a0<span class=\"s_reihennummer\">11<\/span>,\u00a0<span class=\"s_erscheinungsort\">Frankfurt\/M.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.prif.org\/spotlight1125-fn#c8789\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zu den Fu\u00dfnoten<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um Gesellschaften nach B\u00fcrgerkriegen angesichts der zahlreichen Herausforderungen zu st\u00e4rken, erhalten sie Unterst\u00fctzung durch Entwicklungszusammenarbeit \u2013 auch weil solche Staaten als Sicherheitsrisiko angesehen werden. Im Mai 2025 bekr\u00e4ftigte die Bundesministerin f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Reem Alabali-Radovan, diesen Fokus. Doch l\u00e4sst sich durch Entwicklungszusammenarbeit Gewalt nach B\u00fcrgerkriegen tats\u00e4chlich reduzieren? 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Wie Entwicklungszusammenarbeit Gewalt in Nachb\u00fcrgerkriegsgesellschaften beeinflusst - PRIF BLOG<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Um Gesellschaften nach B\u00fcrgerkriegen angesichts der zahlreichen Herausforderungen zu st\u00e4rken, erhalten sie Unterst\u00fctzung durch Entwicklungszusammenarbeit \u2013 auch weil solche Staaten als Sicherheitsrisiko angesehen werden. Im Mai 2025 bekr\u00e4ftigte die Bundesministerin f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Reem Alabali-Radovan, diesen Fokus.1 Doch l\u00e4sst sich durch Entwicklungszusammenarbeit Gewalt nach B\u00fcrgerkriegen tats\u00e4chlich reduzieren? 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