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President Donald Trump delivers remarks at a press conference at Mar-a-Lago in Palm Beach, Florida, following Operation Absolute Resolve in Venezuela leading to the capture of Venezuelan President Nicolas Maduro, Saturday, January 3, 2026. (Official White House Photo by Molly Riley)

Imperialistische Gewalt im „Hinterhof“: Hintergründe und Implikationen der US-Militärintervention in Venezuela

9. January 2026

Das weltpolitische Jahr 2026 begann am 3. Januar 2026 mit einem klaren Bruch des Völkerrechts. In diesem Beitrag betrachten wir die jüngste US-Militäroperation in Venezuela und das breitere Panorama der Trump’schen Lateinamerikapolitik als Element der gegenwärtigen Transformation politischer Gewalt, in dem sich die Ambitionen von imperialer Herrschaft, Drogenkrieg und regime change kreuzen.

Die Militärschläge gegen Venezuela am 3. Januar 2026, die in der Entführung von Präsident Nicolás Maduro und seiner Ehefrau Cilia Flores gipfelten, markieren den bisherigen Höhepunkt der konfrontativen US-Politik gegenüber dem südamerikanischen Land (s. Textbox 1 für Hintergrundinformationen zu Venezuela). Der Angriff auf Venezuela war – und hier besteht Einigkeit unter Juristen wie Kai Ambos und Christoph Safferling – „völkerrechtlich unzulässig“ (siehe auch beck aktuell und tagesschau). Damit hat die zweite Trump-Administration ihre imperialistische Lateinamerikapolitik auf eine neue Intensitätsstufe gehoben – sowohl mit Blick auf die angewandten Mittel als auch hinsichtlich ihrer öffentlichen Rechtfertigung. Den Kern dieser Politik bilden die Androhung und Anwendung wirtschaftlicher wie militärischer Macht. Rücksicht auf menschen- und völkerrechtliche Einschränkungen, demokratische Standards oder auch bloß basale Prinzipien zwischenstaatlicher Kooperation spielen dabei erkennbar keine Rolle. Lediglich innenpolitische Kalküle schränken den Handlungsspielraum der US-Regierung ein. Dies aber spürbar, steht die MAGA-Bewegung von Trump doch für das Versprechen einer Fokussierung auf die eng verstandenen Interessen „der USA“ bei Verzicht auf kostspielige außenpolitische Abenteuer (zur Kritik an der Intervention aus republikanischen Kreisen, siehe Time, Politico und The Hill).

All dies zeigt sich, wie wir in diesem Beitrag beleuchten, in der US-Militärintervention in Venezuela sowie in der breiteren Lateinamerikapolitik der Trump-Administration wie unter einem Brennglas. Ebenso erkennbar sind die Schwierigkeiten der betroffenen Länder – zunächst in Lateinamerika, aber mittelbar auch in Europa –, auf eine unverhohlen imperialistische US-Politik eine plausible, gar einheitliche Antwort zu finden.

Textbox 1: Venezuela
Venezuela ist ein klassisches Erdölland und beherbergt neben den weltweit größten Erdölreserven auch weitere Rohstoffe. Politisch steht die aktuelle Regierung in der Tradition der vom ehemaligen Präsidenten Hugo Chávez (1999–2013) ausgerufenen Bolivarischen Revolution, die lange Zeit als Aushängeschild der lateinamerikanischen Linken galt. Unter Chávez’ Nachfolger Nicolás Maduro haben im Kontext der schwersten Krise in der Geschichte des Landes knapp 8 Millionen Menschen das Land verlassen. Dass die Absetzung von Maduro im venezolanischen Exil auch für Begeisterung sorgt, ist vor diesem Hintergrund nur zu verständlich. Politisch ist Venezuela heute ein autoritäres Regime mit wachsender Repression gegen politische Gegner:innen sowie offener Wahlmanipulation bei den Präsidentschaftswahlen 2024. Die Maduro-Regierung stützte sich vor allem auf Militär, Polizei und Milizen und erhielt Unterstützung von Kuba, Iran, Russland und China. Zudem operieren nicht-staatliche Gewaltakteure aus Kolumbien (ELN, Dissidenten der demobilisierten FARC-Guerrilla) in dem Land. Venezuela ist ein Transitland für den Kokainhandel, an dem auch staatliche Akteure mitverdienen. Die Führung von Drogenkartellen durch die venezolanische Regierung allerdings ist nicht belegt und wird auch vom US-Justizministerium bezweifelt.

Drohungen, Sanktionen, militärische Gewalt: Die US-Lateinamerikapolitik unter Trump 2.0

Das erste Ziel militärischer Drohungen in der Region war Panama, das zügig die Zusammenarbeit mit China reduzierte, die mit den USA hingegen intensivierte. Auch der kolumbianische Präsident Gustavo Petro, der sich kurzzeitig gegen die menschenunwürdige Abschiebung von Migrant:innen per US-Militärflug gestellt hatte, lenkte schnell ein, nachdem Trump massive Strafzölle angekündigt hatte. Brasilien wurde seinerseits mit US-Strafzöllen belegt, um die Verurteilung des Trump-nahen Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro zu verhindern. In diesem Fall blieb der allzu offensichtliche Versuch der US-Regierung, mit ökonomischen Zwangsmaßnahmen ein rechtsstaatliches Verfahren andernorts zu konterkarieren, allerdings ohne Erfolg. Profiteure dieser politisch-ideologischen Interventionen sind die rechten Alliierten Trumps. So half die US-Regierung dem argentinischen Präsidenten Javier Milei mit direkten Finanzhilfen und der Androhung von Konsequenzen, sollte die Bevölkerung falsch wählen, über die schwierigen mid-term elections. Auch Nasry Asfura, neuer Präsident von Honduras, konnte auf direkte Wahlkampfhilfe aus den USA zählen – während Trump zeitgleich den ehemaligen Präsidenten und Parteikollegen Asfuras, Juan Orlando Hernández, der in den USA wegen Beteiligung am Drogenhandel zu 45 Jahren Haft verurteilt worden war, begnadigte.

In Form und Konsequenzen noch dramatischer ist allerdings das militärische Vorgehen der USA. Der Aufbau einer massiven Militärpräsenz in der Karibik dient einerseits einer skrupellosen und brutalen Maßnahme im „Kampf gegen die Drogen“: der militärischen Attacke auf mutmaßliche Drogenboote bei extralegaler Hinrichtung sämtlicher Insassen. Hinzu kommt die Festsetzung venezolanischer Öltanker. Und schließlich – nach einem ersten Drohnenangriff Ende 2025 – die besagte Militärintervention in Venezuela vom 3. Januar 2026. Im Ergebnis zeichnet sich jedoch aktuell kein regime change ab. Vielmehr übernahm die bisherige Vizepräsidentin Delcy Rodríguez das Amt von Maduro, und der regierende Machtblock bleibt bislang intakt. Gegenüber der mit weiteren Militärschlägen drohenden Trump-Administration signalisiert die neue-alte Regierung Venezuelas Kooperationsbereitschaft.

Imperialistische Ansprüche und vorgeblicher Kampf gegen „Drogenterrorismus“: Die Rechtfertigung militärischer Gewalt

In der durch und durch inszenierten Welt der Trump’schen Politik entwickelte sich das Motiv der Drogenbekämpfung zu einer zentralen rhetorischen Figur. Dazu gehörte sowohl die Rechtfertigung der Bombardierung von mutmaßlichen Drogenbooten der transnational operierenden Organisation Tren de Aragua als auch der Vorwurf, Maduro stehe an der Spitze eines venezolanischen Kartells namens Cartel de los Soles. Diese Argumentationslinie nahm auch in der 18-minütigen Presseerklärung von Präsident Trump vom 3. Januar 2026 großen Raum ein, wurde mittlerweile vom US-amerikanischen Justizministerium jedoch fallengelassen. Mit der bekannten Mischung aus hyperbolischen Formeln und griffigen Beispielen beschrieb Trump die Kriminalitäts- und Drogenproblematik in US-amerikanischen Großstädten, die Gewalt durch Tren de Aragua und die Erfolge seines harten Durchgreifens. Damit rückte das Argument, den „outlaw dictator, Nicolás Maduro“ der Justiz zuzuführen, in den Vordergrund des dramaturgischen Modells der US-Regierung. Dieses Argument, von US-Botschafter Waltz in der Sitzung des UN-Sicherheitsrates vom 5. Januar aufgegriffen, fand sich auch prominent in der Pressemitteilung von Bundeskanzler Merz.

Jenseits dieser völkerrechtlich nicht tragbaren Argumentation enthielten Trumps Ausführungen noch weiterreichende Komponenten. Eine der bemerkenswertesten Formeln seiner Presseerklärung war dieser Verweis: „We are going to run the country until such time as we can do a safe, proper, and judicious transition.“ Diese Formulierung signalisiert nicht „nur“ eine klare Form der Besatzung. Die Verwendung des Verbs „to run“ ist auch insofern aufschlussreich, als sich hier unverblümt zeigt, dass es nicht um politisches Regieren, sondern um Leitung in einem eher unternehmerischen Sinne geht. Und dies führt zum eigentlichen Kern der Presseerklärung: der Absicherung des Ressourcentransfers in die USA. Wie jeder wisse, sei das Ölgeschäft in Venezuela seit langem ein „total bust“, ein totaler Reinfall, und nun würden US-Ölfirmen Milliarden investieren und die Infrastruktur wiederherstellen. Die Implikationen dieser imperialen Haltung blieben indes ausgesprochen unscharf. An späterer Stelle in der Pressekonferenz antwortete Trump auf die Frage, was „to run“ genau bedeute, und wer die Macht in Venezuela haben werde: „Well, we’re gonna be running it with a group, and we’re gonna make sure it’s run properly. We’re gonna rebuild the oil infrastructure, which will cost billions of dollars.“

Es handelt sich hier also um eine neue Qualität in der Rechtfertigung imperialer Politik, die dem erst kürzlich in der Nationalen Sicherheitsstrategie als „Trump Corollary“ verankerten Zusatz zur Monroe-Doktrin entspricht. Es geht um die Vormachtstellung der USA in der westlichen Hemisphäre und um die Absicherung von Ressourcen, Territorien und Handel, die im strategischen Interesse der USA stehen. Dass das einen demokratischen Regimewechsel keineswegs einschließen muss, zeigt das schnelle Zukommen auf die Übergangspräsidentin Rodríguez. Damit ist eine institutionelle Kontinuität, die das venezolanische Militär und die regierende Elite ebenso unangetastet lässt wie die Schattenstrukturen illegaler bewaffneter Gruppen, gegenwärtig das wahrscheinlichste Szenario für die nahe Zukunft.

Textbox 2: US-Militärinterventionen in Lateinamerika
Die Frühphase imperialistischer US-Lateinamerikapolitik setzte unmittelbar nach der Konsolidierung des US-amerikanischen Staates ein, der sich durch „Scheckbuchdiplomatie“ und militärische Eroberung territorial ausweitete (u.a. um Louisiana, Florida und Texas). Die Hochphase der US-Interventionspolitik (1940er bis 1980er Jahre) stand unter dem Vorzeichen des Kalten Krieges und der containment policy, einer auch gewaltförmigen Politik der Eindämmung des Kommunismus. In diese Phase fällt eine ganze Serie von verdeckten und offenen US-Interventionen. Im aktuellen Kontext am meisten diskutiert wird die militärische Invasion zur Absetzung von Manuel Noriega in Panama (1989/90). Dem gewaltsamen Sturz Noriegas war eine längere Eskalation vorausgegangen. Am 20.12.1989 begründete US-Präsident George Bush den Angriff in einer kurzen Fernsehansprache damit, bedrohte US-amerikanische Staatsangehörige zu schützen und Noriega wegen Drogenhandels vor Gericht zu bringen. Sowohl die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) als auch die UN-Generalversammlung verurteilten die Militärintervention. Auf den internationalen Drogenhandel hatten die gewaltsame Absetzung und spätere Verurteilung Noriegas keinen Effekt.

Implikationen für Lateinamerika

Die Militärintervention in Venezuela hat Implikationen für die gesamte Region (s. Textbox 2 für Informationen zu früheren US-Militärinterventionen in Lateinamerika). Sie verdeutlicht erstens die politische Zerrissenheit Lateinamerikas. Die Reaktionen der Regierungen der Region folgten den erwartbaren politischen Spaltungen. Während die von Trump unterstützten Rechtsparteien die Militärschläge begrüßten, verurteilten Brasilien, Chile, Kolumbien, Mexiko und Uruguay sowie Kuba und Nicaragua das Vorgehen der USA. Die Reaktionen zeigen, dass es derzeit in der Region keine gemeinsame Haltung zur Achtung des Völkerrechtes gibt. Die Signale der Trump-Regierung, sich mit der chavistischen Übergangsregierung zu arrangieren und die Führungsfigur der Opposition, María Corina Machado, im Machtkampf zu ignorieren, wird dabei auch die rechten Hardliner in der Region verunsichern. Zudem polarisiert die Intervention die innenpolitischen Debatten in den Ländern der Region und wird auch die diesjährigen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen im Nachbarland Kolumbien beeinflussen.

Zweitens verdeutlicht die Intervention der Region, dass die US-Regierung keine Skrupel zeigt, ihre Interessen mit Militärgewalt durchzusetzen. Dabei geht es der Trump-Administration um Wirtschaftsinteressen, geopolitische Dominanz und eine Intensivierung des militarisierten war on drugs, während Demokratie, Menschenrechte, good governance, nachhaltige Entwicklung oder gar soziale Gerechtigkeit keine Rolle spielen. Drittens wird deutlich, dass Lateinamerika zu einem Schlachtfeld geopolitischer und geoökonomischer Interessen zwischen den USA und China sowie mit Abstrichen Russland geworden ist. China hat Venezuela in der Vergangenheit gegen zukünftige Öllieferungen hohe Kredite gewährt. Russland hat ebenfalls wirtschaftliche und politisch-militärische Interessen in Venezuela. Diese Interessen und Ansprüche werden ihnen nun von den USA streitig gemacht. In Anknüpfung an die Monroe-Doktrin (1823) beinhaltet die Neuausrichtung der Strategie der USA aber auch eine Abgrenzung des eigenen Einflusses gegenüber Europa. Die Nationale Sicherheitsstrategie spricht explizit von „non-Hemispheric competitors“. Entsprechend verengt sich auch der Raum für die Option eines „active non-alignment“ als mögliche außenpolitische Strategie der lateinamerikanischen Staaten im Kontext der weltpolitischen Konflikte.

Die Missachtung völkerrechtlicher Grundsätze lässt viertens eine Destabilisierung der Region befürchten. Eine Intensivierung des militärischen Kampfes gegen den „Drogenterrorismus“ durch die USA und ihre Verbündeten bedeutet eine Eskalation der Gewalt, bei der insbesondere die Zivilbevölkerung zwischen die Fronten gerät. Hinzu kommt das offensichtliche Risiko weiterer US-Attacken – im Zweifelsfall auch militärischer Natur – auf weitere Staaten, wie Trumps Drohungen gegenüber Kolumbien, Kuba und Mexiko sowie Dänemark/Grönland nahelegen.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Bei aller Unsicherheit über die genauen Intentionen und Pläne Trumps verfolgt seine Lateinamerikapolitik doch einigermaßen konsistent vier Ziele. Erstens geht es darum, ideologisch ähnlich gesinnte Kräfte als Partner bzw. Lakaien zu stärken und offenen Widerstand gegen US-Ansprüche mit potenziell allen Mitteln zu brechen. Dies ist zweitens im Sinne der klassischen Monroe-Doktrin mit dem Ziel verbunden, den Einfluss extraregionaler Mächte wie insbesondere China zu reduzieren. Drittens sollen als prioritär definierte innenpolitische Interessen bedient werden, insbesondere mit Blick auf Migration, die Ressourcenversorgung der USA, die Profite US-amerikanischer Unternehmen sowie den war on drugs. Viertens geht es um die möglichst spektakuläre Inszenierung unbegrenzter, imperialer Macht – der USA im Allgemeinen, des Präsidenten im Besonderen. Insofern gelten zur Durchsetzung dieser Ziele grundsätzlich alle Mittel als legitim. Rücksicht auf internationale Normen oder Bündnispartner spielt keine Rolle. Begrenzend wirkt allerdings wiederum die Innenpolitik: Gemäß dem Motto „America First“ darf das internationale Engagement nicht allzu viel kosten und muss sich in sehr unmittelbarem Sinne lohnen. Die innenpolitische Skepsis gegenüber US-Interventionen gerade im MAGA-Lager bildet insofern die Achillesferse der Trump’schen Politik.

Für Lateinamerika und Europa ergeben sich damit zugespitzt zwei Optionen: sich dem imperialen Herrscher unterzuordnen und zu hoffen, dass er darauf mit Gnade reagiert; oder auf eine Strategie des gezielten Widerstands zu setzen, die sich den USA nicht allgemein konfrontativ entgegenstellt, sich aber doch klar und eindeutig gegen völkerrechtswidrige Drohungen und Militäreinsätze wendet. Eine solche Antwort müsste darauf zielen, die innenpolitischen Kosten Trump’scher Aggressionen zu erhöhen, etwa auf wirtschaftlichem Feld. Das verlangt die Intensivierung alternativer politischer und gesellschaftlicher Bündnisse, etwa zwischen Europa und Lateinamerika, sowie mit zivilgesellschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Akteuren in den USA. Dafür allerdings sind Wille und Fähigkeit zum kollektiven Handeln vonnöten, die aktuell auf beiden Seiten des Atlantiks fehlen.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde zuerst als TraCe Policy Brief No. 12 (PDF, barrierefrei) veröffentlicht. Das Forschungszentrum „Transformations of Political Violence“ (TraCe) ist ein interdisziplinärer Forschungsverbund von fünf hessischen Forschungsinstitutionen: dem PRIF – Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung, der Goethe-Universität Frankfurt, der Justus-Liebig-Universität Gießen, der Philipps-Universität Marburg und der Technischen Universität Darmstadt.

 

Author(s)

Jonas Wolff
Prof. Dr. Jonas Wolff ist Vorstandsmitglied und Leiter des Programmbereichs „Innerstaatliche Konflikte“ am PRIF und Professor für Politikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt. Seine Forschungsschwerpunkte sind Demokratie und politischer Wandel, soziale Proteste und Konfliktdynamiken sowie außen- und entwicklungspolitische Fragen. Sein regionaler Schwerpunkt ist Lateinamerika. // Prof. Dr Jonas Wolff is Member of the Executive Board and Head of the Research Department “Intrastate Conflict” at PRIF and professor of political science at the Goethe-University Frankfurt. His research focuses on democracy and political change, social protests and conflict dynamics, and foreign and development policy issues. His regional focus is Latin America.
Stefan Peters

Stefan Peters

Stefan Peters ist Professor für Friedensforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen und akademischer Direktor des Instituto Colombo-Alemán para la Paz (CAPAZ) mit Sitz in Bogotá. Er forscht u.a. zu Erinnerung und Transitional Justice, Extraktivismus und sozialen Ungleichheiten mit Schwerpunkt auf Latein America. www.instituto-capaz.org // Stefan Peters is Professor for Peace Studies at Justus-Liebig-University Giessen and academic director of the Instituto Colombo-Alemán para la Paz (CAPAZ) in Bogotá. His research interests include, inter alia, Memory Studies and Transitional Justice, Extractivism and Social Inequalities with focus on Latin America. www.instituto-capaz.org
Anika Oettler

Anika Oettler

Anika Oettler ist Professorin für gesellschaftliche Entwicklung und vergleichende Sozialstrukturanalyse der Philipps-Universität Marburg und Principal Investigator (PI) im Forschungszentrum „Transformations of Political Violence“ (TraCe). Sie hat intensiv zur Geschichte der politischen Gewalt in Zentralamerika und Kolumbien geforscht und publiziert. // Anika Oettler is Professor of Social Development and Comparative Social Structure Analysis at Philipps University of Marburg and Principal Investigator (PI) at the Research Center Transformations of Political Violence (TraCe). She has conducted extensive research and published widely on the history of political violence in Central America and Colombia.