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Schlagwort: politische Gewalt

Violence Against Social Activists in the Brazilian Amazon: The Role of Deforestation

The Brazilian Amazon is a dangerous place for social activists, particularly those who fight for land rights and environmental protection. In our recent study, published in the Journal of Peace Research, we find that high levels of deforestation are strongly linked to the assassination of activists. We argue that this is due to the highly territorialized nature of this criminal practice, which involves dispossessing local communities of their land. This violence is driven by local criminalpolitical networks protecting illegal profits as well as local authoritarian orders underpinning them. It poses serious threats to local civic spaces, democratic participation, and environmental protection.

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PRIF talk #013 // Klimagipfel im Zeichen politischer Gewalt

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Markus Lederer
Gast
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Tina Cramer
Moderation/Konzept
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Laura Friedrich
Moderation/Konzept/Produktion
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Yvonne Blum
Regie/Konzept/Produktion

Die Zeit für Lösungen des menschengemachten Klimawandels drängt. Doch wie geht die Weltgemeinschaft damit um? 2015 haben sich die Staaten der Weltgemeinschaft unter dem Pariser Klimaabkommen auf das globale 1,5-Grad-Ziel im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter geeinigt. Zur Verhandlung und Umsetzung von Klimazielen findet jährlich die UN-Klimakonferenz „Conference of the Parties“ (COP) statt.

Als Politikwissenschaftler beschäftigt sich Markus Lederer mit Fragen der globalen Umweltpolitik. In der Folge erklärt er, warum Umweltveränderungen an sich schon als Gewaltphänomene verstanden werden können. Im Gespräch berichtet er außerdem von seinen Erfahrungen auf den teils kontrovers diskutierten COPs und ordnet deren Wirksamkeit ein. Dabei thematisiert er auch den erneuten Ausstieg der USA unter Präsident Trump aus dem Pariser Klimaabkommen und prognostiziert eine zunehmende Polarisierung auf den Klimakonferenzen.

Markus Lederer ist Professor für Politikwissenschaft an der Technischen Universität Darmstadt und Principal Investigator im Forschungszentrum „Transformations of Political Violence“ (TraCe).

*Shownotes*

Social Media:

Gewalteskalation im Kontext der kolumbianischen Bemühungen um Frieden: Ursachen und Auswirkungen der humanitären Krise in Catatumbo

Im Januar 2025 führten gewaltsame Zusammenstöße zwischen konkurrierenden bewaffneten Gruppen in der Region Catatumbo zu einer der schlimmsten humanitären Krisen in der jüngeren Geschichte Kolumbiens. Mindestens 55 Zivilisten starben und mehr als 50.000 Menschen wurden vertrieben. Obwohl die Regierung von Gustavo Petro den nationalen Notstand ausgerufen und das Militär eingesetzt hat, bleibt die Lage angespannt. In diesem Artikel, der auf einem englischsprachigen TraCe Policy Brief basiert, identifizieren wir die Hauptursachen für die jüngste Eskalation der Gewalt und erörtern die Auswirkungen auf laufende und künftige Versuche, Frieden in Kolumbien zu schaffen.

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Tödliche Gewalt gegen friedlichen Aktivismus. Was wissen wir über die Ermordung von Menschen, die sich für Menschenrechte, Land- und Umweltschutz engagieren?

Im Jahr 2023 wurden laut Global Witness weltweit mindestens 196 Land- und Umweltaktivist*innen umgebracht, Front Line Defenders zufolge insgesamt 300 Personen, die sich für Menschenrechte einsetzen. Die Forschung zu dieser tödlichen Gewalt gegen friedlichen Aktivismus steckt noch in den Kinderschuhen. Was wissen wir über Charakteristika, Muster und Ursachen? Und was folgt daraus für die europäische und deutsche Politik?

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Von der Insel des Friedens zum Kriegszustand: Hintergründe der Gewalteskalation in Ecuador

Ecuador hat in den vergangenen Jahren eine beispiellose Eskalation krimineller Gewalt erlebt. Im Jahr 2023 wies der südamerikanische Andenstaat die höchste Homizidrate Lateinamerikas auf. Als die Gewalt im Januar 2024 erneut eskalierte, rief der neuge-wählte Präsident Daniel Noboa den Kriegszustand aus und erklärte 22 kriminelle Ban-den zu terroristischen Gruppen. In diesem Blogartikel, der auf einem gleichnamigen TraCe Policy Brief basiert, identifizieren wir zentrale Ursachen der Gewalteskalation. Abschließend diskutieren wir, was politisch aus dieser Ursachenanalyse folgt.

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Kein Innehalten und keine Zäsur – es geht einfach weiter

US-Präsidentschaftskandidat Donald J. Trump entgeht einem Attentat. Bereits Sekunden nach der Tat ballt Trump die Hand zur Faust und fordert seine Anhänger auf, den Kampf fortzuführen. Er schafft ein ikonisches Bild, das den weiteren Wahlkampf und den Ausgang der Wahl beeinflussen wird. Gleichzeitig illustriert die Geste unmittelbar, dass dieses Attentat wohl nicht zu einer notwendigen Zäsur in diesem Wahlkampf führen wird.

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Time for True Stories: Stereotypes Absolve Gendered Violence against Indigenous in Canada

Across North America, May 5 is a day to commemorate the thousands of missing and murdered Indigenous women, girls, two-spirit, and gender diverse people. Beyond giving space for remembrance and mourning, May 5 is connected to the aims of building knowledge, raising public awareness, stimulating solidarity and underlining the need for action to end the disproportionate deadly violence. While politics and the judicial system are reminded on this day to deliver rights and justice, another important factor for change should also gain attention: the collective imagery of the Indigenous needs to be decolonized to transform the systemic structures of violence.

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PRIF talk #008 // Auf den Spuren politischer Gewalt

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Kaya de Wolff
Gast
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Verena Lasso Mena
Gast
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Tina Cramer
Moderation/Konzept
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Laura Friedrich
Moderation/Konzept/Produktion
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Yvonne Blum
Regie/Konzept/Produktion

In Brasilien und Kolumbien waren die beiden Wissenschaftlerinnen Kaya de Wolff und Verena Lasso Mena auf Feldforschung. Worum genau es in ihrer Forschung zu sozialen Medien und Umweltaktivismus geht, wie es ihnen in ihrer Rolle ergangen ist und was „Research in Solidarity“ bedeutet, erzählen sie Tina Cramer in der neusten Folge von PRIF talk.

Alle drei arbeiten im April 2022 gegründeten hessischen Forschungszentrum „Transformations of Political Violence“ (TraCe), das von PRIF koordiniert wird. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) erforschen dort Wissenschaftler*innen Transformationen politischer Gewalt aus verschiedenen Perspektiven.

Kaya de Wolff ist Postdoktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität Frankfurt und bei TraCe. Erinnerungen an politische Gewalt aus medien- und kommunikationswissenschaftlicher Perspektive, insbesondere in Brasilien, sind ihr aktueller Forschungsschwerpunkt.

Verena Lasso Mena ist Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen Universität Darmstadt und bei TraCe. Im Zentrum ihrer Forschung steht politische Gewalt im Zusammenhang mit Umwelt- und Klimakonflikten rund um den Abbau natürlicher Ressourcen, insbesondere in Kolumbien.

*Shownotes*

Social Media

Failing in Control. Legislative weakness in the face of a strongman president in the Philippines

When Rodrigo Duterte assumed the presidency of the Philippines in 2016, he pushed a campaign against illegal drugs that resulted in thousands of suspects being killed by law enforcers. Parliament appeared entirely ineffective in opposing the extensive human rights abuses during the Presidents anti-drug campaign. This Spotlight examines the wider working logic of Philippine democracy that makes Philippine parliament into a subservient accomplice of any determined administration of the day, even if this means going along with severe human rights violations.

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Violence in Political Competition in the Philippines: The 2023 Barangay Elections in Perspective

In the Philippines a large number of politicians and candidates are killed before, after and between elections. Against the backdrop of the constants and changes of this violence, I outline why a way out is not in sight and why several dozen dead incumbents and candidates can again be expected in the coming late October elections for Barangay (village municipal ward) leadership position.

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