Passendes Ambiente: Aufzeichnung unter den Augen von Sadako Ogata, der Preisträgerin von 2011
Passendes Ambiente: Aufzeichnung unter den Augen von Sadako Ogata, der Preisträgerin von 2011 | Photo: HSFK

Podcast #003 // 25 Jahre Hessischer Friedenspreis

John Hume, der Dalai Lama, Daniel Barenboim oder Federica Mogherini: Der Hessische Friedenspreis wurde häufig an weltweit bekannte Persönlichkeiten verliehen. Immer wieder ging er aber auch an Frauen und Männer, die sich im Kleinen, in ihrem direkten Lebensumfeld und mit eingeschränkten Mitteln auf herausragende Art und Weise für den Frieden eingesetzt haben. So unterschiedlich die Persönlichkeiten auch sind, gemeinsam ist allen Preisträgerinnen und Preisträgern der unbedingte Wille, etwas zum Besseren zu ändern und sich für den Frieden einzusetzen – egal, ob sie am Ende damit erfolgreich sind oder nicht. Der Hessische Friedenspreis zeichnet diese Menschen nunmehr seit 25 Jahren aus und möchte sie und andere damit ermutigen, diesen Weg weiter zu beschreiten.

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Şebnem Korur Fincancı und Norbert Kartmann bei der Preisverleihung (Foto: © Hermann Heibel/Hessischer Landtag, Kanzlei, 2018).

Kein Frieden ohne Menschenrechte. Die Verleihung des Hessischen Friedenspreises 2018 an Şebnem Korur Fincancı

Am 28. November 2018 wurde Şebnem Korur Fincancı mit dem Hessischen Friedenspreis 2018 der Albert-Osswald-Stiftung ausgezeichnet. Der Preis würdigt die türkische Staatsbürgerin und Gerichtsmedizinerin für ihren engagierten Einsatz für die Aufarbeitung von Folter und Menschenrechtsverletzungen in der Türkei. Sie ist Mitverfasserin des „Istanbul-Protokolls“, das weltweit als Standardwerk zur Untersuchung und Dokumentation von Folter anerkannt ist. Wir präsentieren Auszüge aus den Reden des Präsidenten des Hessischen Landtags, Norbert Kartmann, des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, des Laudators Wolfgang Huber sowie der Preisträgerin Şebnem Korur Fincancı.

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