Far-right sympathizers at a demonstration in Magdeburg
Far-right sympathizers at a demonstration in Magdeburg | Photo: _timl | CC BY 2.0

Far-right terrorism: Academically neglected and understudied

The terrorist attack in New Zealand which resulted in 50 deaths and multiple injuries is a bloody and tragic reminder of the threat posed by the far-right. The world has been scarred by an upsurge in far-right attacks, many perpetrated by lone actors. Yet, recent research has demonstrated that the far-right is dramatically understudied in comparison to other forms of violent radicalisation.

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Resistance is not terrorism
Resistance is not terrorism | Photo: neilward | CC BY 2.0

Warum wir nicht vom „Extremismus“ reden sollten

In der sozialwissenschaftlichen Debatte über Radikalisierung hat es sich – wie im politischen Raum – eingeschliffen, von Extremismus und Extremist*innen zu reden. Doch gerade wenn es darum geht, Prozesse zu verstehen, die in der Befürwortung von Gewalt und schließlich in Gewalthandeln enden, ist die Rede vom Extremismus nicht nur intellektuell unbefriedigend, sondern politisch fatal. Das Extremismuskonzept geht vielen in der Diskussion leicht über die Lippen, weil es unterschiedliche Entwicklungen zusammenfasst, die eine offene Gesellschaft in Frage stellen. Es schafft aber keinen Erkenntnisgewinn – und wirft eine Reihe neuer Probleme auf: die Rede vom Extremismus vernebelt den Blick auf gesellschaftliche Probleme, sie entlässt Akteure aus der Verantwortung, die in diese Probleme verstrickt sind und sie distanziert diejenigen, die mit Deradikalisierungsprogrammen erreicht werden müssen.

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