Abiy Ahmed has laid the ground work for lasting peace with the "Medemer" concept
Abiy Ahmed has laid the ground work for lasting peace with the "Medemer" concept | Photo: Office of the Prime Minister - Ethiopia | Public Domain

Abiy Ahmed and his achievements in Ethiopia. From lost hope to new optimism with the “Medemer” concept?

Ethiopian Prime Minister Dr. Abiy Ahmed received the 100th Noble Peace Price for his efforts to achieve peace with Eritrea. Indeed, he should be recognized for this achievement. This peace deal opens doors to sustain peace in a region which is pinpointed as one of the most conflict-prone regions of the world. He stepped into re-building strained relationships between Eritrea and Djibouti, Eritrea and Somalia, as well as Eritrea and Sudan. Without diminishing these regional achievements, this post aims to highlight his work towards establishing peace in Ethiopia by introducing the “Medemer” concept – at a time when Ethiopia was on the verge of a civil war.

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Das Testament Alfred Nobels
Das Testament Alfred Nobels | Photo: Prolineserver | Article 49a, PD Art, Schweden

Warum gibt es den Friedensnobelpreis auch für Menschenrechtsarbeit?

Der Friedensnobelpreis wird häufig mit Staatsmännern verbunden, die sich auf dem diplomatischen Parkett bewiesen haben. In diesem Jahr am 10. Dezember geht er jedoch nicht an Politiker oder Diplomaten: Die jesidische Menschenrechtsaktivistin Nadia Murad Basee Taha aus dem Irak und der kongolesische Frauenarzt Dr. Denis Mukwege werden für ihr Engagement für sexuell ausgebeutete und missbrauchte Frauen ausgezeichnet. Doch warum erhalten immer wieder Menschenrechtsaktivisten diese Auszeichnung? Menschenrechte sind doch etwas anderes als Frieden, oder etwa nicht? Im Gegenteil, beides hängt eng zusammen und auch im Nobelpreis kommt ein weitaus breiteres Friedensverständnis zum Ausdruck, als eines das wir mit händeschüttelnden Staatsmännern verbinden.

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Berit Reiss-Andersen, Setsuko Thurlow und Beatrice Fihn bei der Verleihung des Friedensnobelpreis 2017
Berit Reiss-Andersen, Setsuko Thurlow und Beatrice Fihn bei der Verleihung des Friedensnobelpreises 2017 | Photo: Jo Straube, ICAN

Der Friedensnobelpreis geht an die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen

Die Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen, kurz: ICAN, ist am vergangenen Sonntag für ihren Einsatz für ein rechtlich bindendes Verbot von Atomwaffen mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. ICAN hatte maßgeblichen Anteil an dem Prozess, der am 7. Juli 2017 in der Verabschiedung eines umfassenden und rechtlich bindenden Verbots von Atomwaffen mündete. Mit der Vergabe des Preises an ICAN signalisiert das Nobelkomitee nicht nur die Notwendigkeit nuklearer Abrüstung, es würdigt auch die Rolle, die die Zivilgesellschaft in Fragen der internationalen Sicherheit spielen kann.

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